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Innsbruck: Klarer Triumph für Oppitz-Plörer

29.04.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Die Amtsinhaberin von der Liste "Für Innsbruck"; setzte sich in der Stichwahl deutlich gegen den ÖVP-Kandidaten Christoph Platzgummer durch. Sie bekam 56 Prozent der abgegebenen Stimmen.

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Innsbruck/Kb. Christine Oppitz-Plörer bleibt für weitere sechs Jahre Bürgermeisterin von Innsbruck. Die Amtsinhaberin von der Liste „Für Innsbruck“ (FI), eine Abspaltung der ÖVP, erreichte in der Stichwahl am Sonntag 56 Prozent der Stimmen und setzte sich gegen den offiziellen ÖVP-Kandidaten Christoph Platzgummer durch, der auf 44 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 44,5 Prozent (52,3 Prozent beim ersten Durchgang).

Oppitz-Plörer ist seit 8. März 2010 Bürgermeisterin der Tiroler Landeshauptstadt, sie folgte damals Hilde Zach (ebenfalls FI) nach. Die 43-jährige diplomierte Krankenhausbetriebswirtin, die im Landesparteivorstand der Tiroler ÖVP sitzt und ÖVP-Parteimitglied ist, wurde im Jahr 2000 in den Innsbrucker Gemeinderat und 2009 zur zweiten Vizebürgermeisterin gewählt. Gegründet wurde die Bürgermeisterliste 1994 vom heutigen Landtagspräsidenten Herwig van Staa gegen den damals amtierenden ÖVP-Bürgermeister Romuald Niescher, den Van Staa ablöste.

Die Stichwahl war notwendig geworden, nachdem beim ersten Durchgang am 15. April keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erreicht hatte. Bei der ersten Bürgermeisterdirektwahl in Innsbruck war Oppitz-Plörer auf 31,3, Platzgummer auf 28 Prozent gekommen. Die ÖVP erreichte bei der gleichzeitig stattfindenden Gemeinderatswahl 21,9 Prozent, wurde stimmenstärkste Fraktion und überholte die Liste FI (21 Prozent).

Innsbruck: Deutliche Entscheidung für Amtsinhaberin

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„Koalition ohne VP nicht sinnvoll“

Unmittelbar vor der Stichwahl verdichteten sich die Spekulationen über mögliche Koalitionen. Oppitz-Plörer überraschte am Donnerstag mit der Ankündigung, auf jeden Fall eine Koalition mit den Grünen eingehen zu wollen. Man habe sich in Verhandlungen auf „fünf Eckpunkte“ geeinigt. Für eine Koalition brauche man aber „drei Musketiere“. „Es können auch vier sein“, sagte die Bürgermeisterin und richtete einen Verhandlungsappell an SPÖ und ÖVP. Eine Koalition ohne die ÖVP halte sie für „nicht sinnvoll“, weil die Partei ansonsten als Oppositionskraft mit zwei nicht amtsführenden Stadträten im Stadtsenat vertreten wäre. Es werde entweder eine Dreierkoalition aus FI, den Grünen und der ÖVP oder eine Viererkoalition mit der SPÖ als zusätzlichem Partner geben.

In der Endphase des Wahlkampfs lieferten sich die beiden „bürgerlichen“ Kandidaten ein hartes Duell, das für österreichweite Schlagzeilen sorgte. Oppitz-Plörer warf ihrem Kontrahenten vor, im Falle seiner Wahl nur ein „Statthalter“ von VP-Landeshauptmann Günther Platter zu sein. Platzgummer wies die Vorwürfe zurück. Er sehe sich nicht am Gängelband Platters und treffe Entscheidungen „höchst selbstständig“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.04.2012)

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81 Kommentare
 
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Gast: aaaaaaaabbbbbbbbccccccccccc
15.05.2012 19:08
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Genau so wirds auch 2013 aussehen

Weil ein Großteil der Österreicher Dampfplauderer sind, da wird schon mal im forum der Zeitungen oder im Freundeskreis der Wutbürger rausgelassen, aber, ach, wenn dann der Stimmzettel vor einem liegt, das rührt das Herzblut, immerhin hat die Partei XYZ schon der Urgroßopa gewählt! Da ist der Ärger vergessen, geben wir ihnen noch eine Chance!

Die Grünen in der Regierung....

...armes Innsbruck, nachdem Graz und Wien unter diesen Chaotikern leidet nun auch noch Innsbruck.

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Re: Die Grünen in der Regierung....

Naja, bislang war es eher so, dass, je weiter westlicher man kommt, desto normaler werden sie.... Die Tiroler Grünen in einem Satz mit mit den Wiener Radikalen zu nennen wird ihnen nicht gerecht.

Armes Innsbruck

Hoffentlich sind sie neuen und höheren Gebühren gegenüber aufgeschlossen. Gewählt hätten sie das ja.

Gast: Klaus
05.05.2012 21:59
2 1

weiterhin ...

... das selbe Gfraster am Ruder ... Innsbruck hat wieder genau das bekommen was es verdient hat.

Genau das haben die Wäler der Schwarzen gewollt,

Ampel oder Jamaica .... grauenhaft!

Antworten Gast: Pech gehabt
16.05.2012 14:10
0 0

Re: Genau das haben die Wäler der Schwarzen gewollt,

Die rund 20% der schwarzen Wähler bestimmen halt nicht alleine, wer das Sagen hat.

Re: Genau das haben die Wäler der Schwarzen gewollt,

jaaaa regenbogen :D

Gast: freund?
04.05.2012 14:28
5 1

DER schaas wird nichtwählern



eine lektion sein !

DAS hätte man nämlich verhindern können !

Antworten Gast: aaaaaabbbbbbbcccccccccccc
15.05.2012 19:03
0 0

Re: DER schaas wird nichtwählern

Ja? Und wie ?
Statdessen Grüne Alleinregierung? Rote Alleinregierung? Schwarze Alleinregierung? FPÖ Alleinregierung?

Kolaition:

Schwarz - Blau
Rot-Schwarz
Blau-Rot
Grün-Schwarz
Grün-Rot

Na das sind ja hammer Alternativen, die haben wir ja noch nie gesehen!

Gast: sidsf
30.04.2012 19:23
3 5

he he he - wieder eine Niederage für DIE ÖVauBähhhh !!!

*schadenfreu*

Wer engstirnig UND rückständig ist wird abmontiert ( oder wie im Fall der ÖVP selbst-eradiert ).

Re: he he he - wieder eine Niederage für DIE ÖVauBähhhh !!!

so ein blödsinn, lt umfragen würden 33% für den HC stimmen! und wer könnte rückständiger udn engstirniger als die fpoe sein?

Re: Re: he he he - wieder eine Niederage für DIE ÖVauBähhhh !!!

Die GrünInnen, die Roten, die Kommunisten ... also alle Linksextremen!!

Re: Re: Re: he he he - wieder eine Niederage für DIE ÖVauBähhhh !!!

spoe, gruene linksextrem? naja :S ich glaub da weiss wer nicht was extremismus ist.

Antworten Gast: petestoeb
01.05.2012 10:56
2 13

Re: he he he - wieder eine Niederage für DIE ÖVauBähhhh !!!

Wo ist da eine Niederlage. Durch den Trick mit mehreren Wahllisten wurde die Demokratie extrem gestört. Es ist schlichtweg egal, wer von der ÖVP (oder nahe) BM ist. Besser für Innsbruck wäre Rot-Grün gewesen und nicht Schwarzschwarze Einheitskost.

Antworten Antworten Gast: baro palatinus
03.05.2012 20:13
5 2

genau....

.
.
.
.
.
.
not

Gast: Erich Reich
30.04.2012 14:41
2 4

Von einer kleinen Minderheit gewählte Bürgermeisterin

Nur jeder fünfte Wahlberechtigte hat die neue Bürgermeisterin gewählt. Andere haben den anderen Kandidaten gewählt oder sind nicht zur Wahl gegangen, weil sie keinen der beiden Kandidaten ihr Vertrauen schenken wollten (die große Mehrheit).
Warum spricht man aber in der Überschrift des Artikels von einem klaren Triumph für Oppitz-Plörer?

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Re: Wer nicht wählt

hat das Ergebnis zu akzeptieren.
Von den Wählern hat Oppitz eine glasklare Mehrheit erhalten. Alles andere sind dumme arithmetische Spielereien.

6 2

Innsbruck

ist eine der lebenswertesten Städte Europas und die Fraktion FI mit Zach und Oppitz hatte in den letzten 15 Jahren erheblichen Anteil daran. Ein ausgeglichener Haushalt, fantastische Freizeit- und Kulturangebote, gute Öffis und Sicherheit (die paar Marokkaner sind im PENZ gut versorgt).
Wer hier rumraunzt tut es auf einem hohen Niveau.

Antworten Gast: Ex-Älpler
15.05.2012 10:25
0 1

Re: Innsbruck

Innsbruck - Eine der lebenswertesten Städte Europas?
Ich hab über 40 Jahre dort gewohnt und bin seit zwei Jahren in Wien; das einzig Lebenswerte an Innsbruck ist die Natur und dafür können die Politiker ganz sicher nix (im Gegenteil, oft genug wurde und wird versucht, diese zu verkaufen - in allen möglichen Varianten). Kultur? Utopia wurde tot gemacht, Bierstindl wurde tot gemacht. Das einzige an "Kultur", was wirklich gefördert wird, ist die Alpen-Jodel-volksdümmliche Musik und die muss auch am besten den Touristen gefallen. Gute Öffis? In Wien zahle ich einen Bruchteil für deren Benützung, dafür fahren sie aber auch wesentlich öfter und sind zuverlässiger.

Rumraunzen auf hohem Niveau tun wir Mitteleuropäer sowieso alle, aber in Wien geht´s mir (und vielen tausend anderen) zehn Mal besser als es in Innsbruck jemals sein könnte - und das hat NUR mit den Politikern zu tun.

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Re: Persönliche Gründe

für einen Umzug wird wohl jeder haben. Wenns aber NUR and den Politikern liegen sollte, dann kommt man in Wien vom Regen in die Traufe.
Im übrigen stimmt die Bewertung der Innsbrucker Möglichkeiten ganz und gar nicht. Sowohl das hervorragende Landestheater sowie diverse Konzertreihen sind auf europäischem Niveau. Gejodelt wird im Zillertal.
Den Bruchteil der Öffis-Kosten im Vergleich zu Innsbruck müssen Sie schon näher erklären. Sie sind doch nicht etwa Schwarzfahrer?

Gast: UKW
30.04.2012 11:10
1 0

Entweder eine Dreier- oder Viererkoalition?

Das sollte es auf Bundesebene auch geben. Es ist sogar noch ausbaufähig auf alle fünf Parlamentsparteien. Egal wen das Volk mehrheitlich wählt, die eidgenössische Fünferkoalition macht was sie will, und braucht auf das lässtige Volk keine Rücksicht mehr zu nehmen. Super.

Gast: freund?
30.04.2012 09:50
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EINES erweist sich mit der wahl



der grünen trudel :

nichtwählen ist TOPFEN !

Gast: so viele kluge menschen hier
30.04.2012 09:49
7 10

Klarer Triumph für Oppitz-Plörer

Wenn man genauer liest, wurde Fr. Oppitz-Plörer nicht einmal von 20% der Wahlberechtigten gewählt. Das ist ein Triumph ?

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Re: Klarer Triumph für Oppitz-Plörer

Wenn sich zwei Kandidaten gegenüberstehen und das Ergebnis ist so wie es ist, dann ist es ein klarer Triumph.
Wer nicht wählt ist selber schuld wenn ihm das Resultat nicht zusagt.

Gast: Blankensteiner Husar
30.04.2012 09:34
5 8

Die FPÖ-Bewegung ist tot! HURRA!

Wie man unzweifelhaft sieht sind die Österreicher aufgewacht und wählen zumindest andere Shicä als Blau.
Gut so.
Relativ gesehen.

 
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