Frank Stronach, BZÖ-Mandatar in spe

05.05.2012 | 18:05 |  RAINER NOWAK UND THOMAS PRIOR (Die Presse)

Der fast 80-jährige Magna-Gründer will das BZÖ übernehmen und nächstes Jahr für den Nationalrat kandidieren. Ideologisch stimmt die Chemie mit Parteichef Josef Bucher: Beide sind weniger liberal, als sie vorgeben.

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Es war eine der bittersten Niederlagen im Leben des Frank Stronach: 1988 kandidierte der Magna-Gründer in Ontario für einen Sitz im kanadischen Parlament. Euphorisch und jovial warb er mit dem Slogan „Let's be Frank“ um die Gunst der Wähler. Doch die Einladung wurde ausgeschlagen: Stronach, Kandidat der Liberal Party, unterlag seinem konservativen Kontrahenten John Cole am Ende deutlich.

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Solche Demütigungen verkraftet einer wie Frank Stronach nicht. Er muss diese Schmach ausmerzen, eines Tages, irgendwie. Deshalb startet er jetzt, mit fast 80 Jahren, einen neuen Versuch, diesmal in der alten Heimat: Der austrokanadische Selfmade-Milliardär will nächstes Jahr für den österreichischen Nationalrat kandidieren. Mit einem Ticket des BZÖ, das er auch gleich übernehmen könnte. Dem Vernehmen nach soll Stronach einen der vorderen (wenn auch nicht den ersten) Listenplatz bekommen.

Eine solche Lebensabschnittspartnerschaft wäre wohl für beide Partner von Vorteil: Der eine hat jenes Geld, das die anderen brauchen. Und ideologisch stimmt die Chemie: Wie BZÖ-Chef Josef Bucher mimt Stronach gern den Wirtschaftsliberalen. Beide sind für eine scharfe Schuldenbremse in der Verfassung, halten die Währungsunion für eine Fehlgeburt, wollen den Staat reformieren und das Steuersystem durch eine Flat Tax ersetzen. Außerdem hatte der Industriemagnat schon immer ein gewisses Faible für (ehemalige) FPÖ-Politiker: Jörg Haider und Susanne Riess-Passer hofierten ihn. Karl-Heinz Grasser und Peter Westenthaler arbeiteten für ihn.

Politisches Techtelmechtel. Ein Treffen zwischen Stronach und Bucher fand bereits statt – eingefädelt von Westenthaler, den Stronach einst zum Vorstand der Fußballbundesliga machte (siehe Bericht unten). Die Pressesprecherin des Magna-Chefs wollte sich Ende der Woche nicht dazu äußern. Bucher gab sich vor Kurzem weniger zugeknöpft: Über eine Kooperation habe man „nicht konkret“ gesprochen. „Er wollte mich einfach kennenlernen. Und wir haben festgestellt, dass wir in einigen Punkten dasselbe denken.“

Diese Woche fand das politische Techtelmechtel seine Fortsetzung: In einer Broschüre, die der „Kronen Zeitung“ und der Gratiszeitung „Heute“ beigelegt war, kündigte Stronach im Namen seines Instituts „für sozialökonomische Gerechtigkeit“ eine „Revolution für Österreich“ an. Wie die gelingen soll? Indem beispielsweise der Regierung nicht mehr nur Politiker angehören und Bürgervertreter per Zufallsgenerator ausgewählt werden.

Bucher nannte den Magna-Boss daraufhin einen „großen Österreicher“. Viele Positionen, die er selbst seit Jahren vertrete und mühselig im BZÖ durchgesetzt habe, deckten sich mit jenen von Stronach. „Ich hoffe, dass er daraus etwas macht“, meinte Bucher.

Gemeinsam haben die beiden auch, dass sie weniger wirtschaftsliberal sind, als sie vorgeben (oder glauben). Bucher sprach sich gegen ein vorzeitiges Ende der Hacklerpension für Nichtbeamte aus und will die OMV zu einer Sonderdividende an den Staat zwingen, damit zumindest die Allgemeinheit von den steigenden Benzinpreisen profitiert. Stronach wiederum hat seine eigene Wirtschaftssicht der Dinge: Die Banken schätzt er gar nicht, weil sie lieber Anleihen kauften, als der Privatwirtschaft Kredite zu gewähren. Also doch ein paar Ressentiments gegen das große Geld?

Geld schafft an. Der gelernte Werkzeugmacher Franz Strohsack, 1932 in der Steiermark geboren und in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, war 1954 nach Kanada ausgewandert und nannte sich fortan Stronach. Aus einer Garagenfirma für Werkzeuge machte er binnen 20 Jahren einen führenden Autozulieferbetrieb. Der Magna-Konzern hat heute über 100.000 Beschäftigte und setzt 25 Milliarden Dollar um. In Österreich begann Stronach erst in den späten 80er-Jahren zu investieren.

Mitarbeiter und Zeitgenossen beschreiben den Magna-Chef nicht gerade als antiautoritären Typen. „Wer das Gold hat, macht die Regeln“ soll seine Devise sein. Wer Stronach interviewen will, muss mit seiner Unterschrift versichern, dass der Text seiner Assistentin zum Gegencheck vorgelegt wird, bevor er in Druck geht. Titel und Vorspann inklusive. So streng handhabt das nicht einmal der Bundespräsident.

In der Politik würde Stronach dann wohl gern im Hintergrund das vordenken, was die Kollegen in der ersten Reihe später fordern. Oder besser: zu fordern haben.

FRANK STRONACH

Am 6. September 1932
wurde Franz Strohsack in Kleinsemmering bei Weiz geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und lernte Werkzeugmacher.

1954
wanderte er nach Kanada aus und machte aus einer Garagenfirma für Werkzeuge binnen 20 Jahren einen führenden Autozulieferbetrieb. Der Magna-Konzern setzt heute rund 25 Milliarden Dollar um. Stronach ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.05.2012)

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190 Kommentare
 
12 3 4 5
Gast: strelnikov
12.05.2012 16:44
0

Bitte nicht

Gott schütze uns vor Stronach und Schwarzenegger in der Politik. Herr Stronach mag ein guter Unternehmer sein, aber mit 80 in die Politik? Und der Tarzan aus Kalifornien hat seine Unfähigkeit in der Politik ja hinlänglich bewiesen.

Gast: Andrea II
08.05.2012 06:44
0

Des passt....

Außerdem hatte der Industriemagnat schon immer ein gewisses Faible für (ehemalige) FPÖ-Politiker: Jörg Haider und Susanne Riess-Passer hofierten ihn. Karl-Heinz Grasser und Peter Westenthaler arbeiteten für ihn.

Dazu passt er genau!

Gast: Ludmilla
07.05.2012 20:24
0

ich finds gut

wenn sich mal was ändert. orange-blau-gün. oder orange-schwarz-blau.

Versteh ich nicht

warum man den Stronach seine Authorität ankreidet. Unternehmer sind nun einmal keine Konsensmenschen. Davon weiss ich ein Lied zu singen. Das ist halt der Unterschied zwischen einem schleimigen Manager der es jedem Recht machen will und einem Unternehmer der schaut dass der Laden läuft.

Ob ich ohn wähle ist eine andere Frage. Als Libertär tue ich mir mit den roten Pseudoliberalen schwer und das BZÖ schleppt mir noch viel zu viel Baggage herum. Ausserdem ist mir persönlich der Buchner zu weicheimässig unterwegs.

Wichtig ist aber dass RotSchwarz weg kommt.

Gast: gast45
07.05.2012 10:45
0

nebenbei ..

mit 80 ist das demenzrisiko schon ziemlich hoch ..

Gast: oekonom
07.05.2012 07:40
3

Sg. Hr. Stronach


Ich beglückwünsche Sie zu diesem Schritt! Ich werde dann (das 1. Mal) BZÖ wählen.

Unsere beiden Großparteien haben 5 Jahrzehnte lang Geld rausgeworfen und die nächsten 2 - 3 Generationen mit Schulden überhäuft.

Toi Toi Toi

Da waren sich die Großparteien schnell einig

Es muss was geschehen wie kann ich durch Parteiengründungen den Aufstieg der FPÖ bremsen.
Ja ganz einfach je mehr Parteien antreten desto sicherer de Sieg der Altparteien SPÖ und ÖVP der Rest teilt sich auf die anderen auf ohne etwas bewirken zu können.

Re: Da waren sich die Großparteien schnell einig

Zur Erinnerung das LIF welches mit massiver Unterstützung des Herrn Fischer ins Leben gerufen wurde.

Gast: Gerontokratie
06.05.2012 22:26
0

Um sein Milliardärsprogramm durchzudrücken sucht er mit Schalmeientönen Stimmvieh

Ist er einmal gewählt, kann er sich an nichts mehr erinnern.
Zahlt hier kaum Steuern und hat die Klappe offen.
Sein BZÖ-Sponsoring und seine Wahlkampffinanzierung zahlt de facto der düpierte Mittelstand durch seine Steuerersparnis via Briefkastenfirmenkonstrukte in Steuerparadiesen.

Sollte sich lieber um komode Inkontinenzwindeln und sexy 24-Stunden-Pflegerinnen umsehen.


Vergleichen wir! Wen würden sie in Wirtschaftsfragen mehr vertrauen und Erfahrung zubilligen?

Pröll oder Stronach?
Spindelegger oder Stronach?
vielleicht Kopf oder Stronach?
oder gar Faymann oder Stronach?
ironischerweise Cap oder Stronach?

... es läßt sich weiterführen, denn die wenigen Reformer, oder die die so tun, wie Voves und Schützenhöfer haben in ihren Parteien nichts mehr zu reden, was den mutigen Schluß zulässt, das der Stroni nicht die schlechteste Wahl wäre!

Re: Vergleichen wir! Wen würden sie in Wirtschaftsfragen mehr vertrauen und Erfahrung zubilligen?

Denken sie wirklich das ein sozial eingestellter Unternehmer zu solchen riesigen Vermögen kommt !!!
Politiker sind Gauner die vom Steuergeld leben.
Wirtschaftskapitäne leben von der Arbeit Ihrer Arbeitssklaven,nach dem Motto melke eine Kuh nur soweit das sie am Leben bleibt sonst hast du einen Gesamtverlust.

Re: Re: Vergleichen wir! Wen würden sie in Wirtschaftsfragen mehr vertrauen und Erfahrung zubilligen?

Der sozialistische Finanzminister Gunnar Sträng hat in den 1960er-Jahren seine Politik gegen den Kapialismus deklariert: "Die Kuh, die man melken will, schlachtet man nicht!". Also: das "Melken" können alle Politiker und dabei lieben sie die "Kapitalisten", nur sagen sie es nicht.

Gast: machmuss verschiebnix
06.05.2012 20:34
4

F.Stronach im BZÖ-Verbund kann man bedenkenlos wählen !

Die Hoffnung, daß Stronach den Alt-Parteien (vor allem ÖVP) genug Stimmen wegnimmt, ist stärker, als die Angst, er könnte die FPÖ halbieren !

Am Wichtigsten ist schließlich, daß der Alt-Parteien-Filz noch mehr
geschwächt wird, schließlich - für eine Allein-Regierung fehlen beiden,
BZÖ und FPÖ, in jedem Fall die personellen Resourcen.

Aber wenn BZÖ und FPÖ zusammen stark genug sind, wäre die Chance für
die Durchsetzung einer Notregierung aus politisch unabhängigen Experten
am größten.


was soll dieses gejammere?

welche partei ist nicht gekauft? die einen mehr, die anderen weniger.
das bzö macht es eben öffentlich!
dass die övp mit der IV de facto eine einheit ist, stört auch keinen (was da wohl so ein geld direkt oder indirekt fließt, na ja)
bei der spö ist es doch das gleiche. die gerieren sich als arbeitnehmervertreter- u. pensionistenpartei, schimpfen auf die arbeitgeber und mauscheln im hintergrund und schaffen sich ihre einflüsse.
die fpö hat da wohl am wenigsten an einfluss und financiers, wird aber wohl auch hin und her geschoben, wenn möglich.
die grünen, na ja. irgendwo werden sie wohl mutwillig sonnenblumen pflanzen.

alle ähneln einander, das ist schlichtweg eine parteiendiktatur.

Gast: --- Meinungsfreiheit --- Meinungsfreiheit --- Meinungsfreiheit ---
06.05.2012 20:08
5

Hoffnungs-Schimmer: kommt wieder Leben in die österreichische Politik ?


Ich werde Ihn wählen, hätte sonst weiß gewählt. Könnte mir vorstellen
daß es vielen ehem. ÖVP-Wähler so geht. Stronach ist zumindest nicht
auf diese Art liberal, wie es die LIF-Partie war - "fäulnis-liberal",
weil ihre Gesinnung dazu angetan ist, die Gesellschaft zu zersetzen.

Bin schon gespannt, womit sie im Wahlkampf auf Stronach einprügeln
werden. Antifa-Keule wird hier zum Bummerang, aber so dämlich werden
die Linken wohl (leider) doch nicht sein.

Im Wahlkampf gegen F.Stronach wird der Altparteien-Filz sein wahres
Gesicht zeigen, hoffentlich kommen dann die Leute zur Einsicht, daß
wir was gänzlich neues brauchen (!)

Herrn Bucher sei geraten, diese einmalige Chance zu nutzen und die
Partei jetzt raziputz zu erneuern, wäre natürlich ein Megahammer, wenn
er die Susanne Riess-Passer als "Front-Frau" anwerben könnte.

Ich wünsche Hrn. Stronach (und natürlich auch dem ganzen BZÖ) viel Glück,
das wird hier sogar dieser gestandene "Steira-Män" brauchen, denn was
ihm in diesem Wahlkampf alles angetan werden wird, das hat er mit
Sicherheit sein ganzes leben noch nicht erlebt (!)

PS: oje die Zensur ist heute wieder hoch aktiv, naja - zum Stichwort
medienbeherrschend müßte sich der Hr. Stronach auch schleunigst was
einfallen lassen (!)


Gast: Geld istweg!
06.05.2012 19:52
1

Kluger Schachzug von Stronach,

denn vielleicht täusche ich mich- aber mit einer Parteigründung hätte er sich schwerer getan, ist um einige Jährchen zu alt dafür. Außerdem fehlten ihm ein paar dynamische zugkräftige Kanddaten.

Gast: international_
06.05.2012 18:49
1

stronach schön und gut

eine neue partei wäre gut für österreich.
von mir aus auch mit stronach.
aber ausgerechnet mit dem bzö?
bucher hat ja ganz vernünftige ansichten,
aber der rest sind fpö-restbestände wie westentaler oder stadler.

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
06.05.2012 19:40
5

Re: stronach schön und gut

was haben Sie gegen Stadler - den halte ich für schwer in
Ordnung - keine Eskapaden, keine schrägen Touren, erstklassige
Arbeit als Volksanwalt - was gibt's an dem auszusetzen ?
Soll er vielleicht mit'm Che-Guevara Sticker rumlaufen <LOL>

Bei Westenthaler könnte man aufgrund vergangener Ereignisse
den Vorwurf erheben, daß er möglicherweise nicht ausreichend
charakterlich gefestigt ist, für ein politisches Amt

Aber wenn wir so anfangen, wollen Sie dann die ganze SPÖ-
Mannschaft heut noch nach hause schicken <LOL>

So kann man sich...

...eben auch Politiker quasi kaufen.

http://mmaier.bplaced.net/2012/05/bucher-stronach-bzo/

Re: So kann man sich...

Sie vergessen die vielen Politiker, die sich Stronach schon gekauft hat und zwar aus allen Parteien. Haben sie die Namen etwa schon vergessen ? Außerdem: Welche Politiker sind nicht gekauft ? Da gibts welche, die sind von Banken gekauft, andere wiederum von der Pharma-Industrie und andere wiederum von der Kronen-Zeitung. Wo bitte ist da der Unterschied ?

Was haben Banken mit Liberalismus zu tun?

Wieso ist man weniger wirtschaftsliberal wenn man den Geldsozialismus bzw. faschistoiden Bankensektor kritisiert?

Banken erfüllen eine elementare Aufgabe in einer FREIEN Marktwirtschaft.

In unserer überregulierten, zentral geplanten Staatswirtschaft mit in Frankfurt und New York fixiertem Geldystem, staatlichen Einlagensicherungen und (impliziten) Bail-Out-Garantien sind diese Unternehmen nichts weiter als parasitäre Blutsauger, die den Steuerzahler ausnehmen.

Ein wahrer Liberaler MUSS die Banken kritisieren - kein anderer Sektor ist so eng an den Staat gekettet und reguliert wie der Kreditsektor. Das hebelt das freie Spiel der Kräfte völlig aus und verursacht alle Probleme die unsere Wirtschaft heute erleidet.

Und wer profitiert davon? Ist es ein Zufall dass Raiffeisen einen eigenen Parlementsclub stellen könnte? Oder Frankreich und Deutschland sich für die Griechenland Hilfe stark machen, während England sich nur in Irland beteiligt (wo englische Banken groß investierten)? Oder dass mit Monti und Papadimos innerhalb von kürzester Zeit zwei Banker zu Regierungschefs "ernannt" wurden?

Unser Bankensektor könnte ohne Staat nicht existieren. Jede Wirtschaftsform, auf welche diese Beschreibung zutrifft, hat kein Recht von einem echten Liberalen verteidigt zu werden.

Antworten Gast: Geld istweg!
06.05.2012 20:18
1

Re: Was haben Banken mit ... Ihrer Kritik kann ich nur teilweise zustimmen.

Was die Welthochfinanz (dazu gehören ua. JP Morgan, Bank of America, Citi, Goldman Sachs, US, Barclays, RBS, HSBC, GB, BNP Parabas, F) anbelangt, so ist es so, dass sie nicht von Staaten abhängig sind, obwohl sie deren Kredite finanzieren und ca. 3200 Milliarden USD daran verdienen, sonder mittlerweile die Staaten von den Banken abhängig sind und somit die gesamte Weltwirtschaft. Deshalb, weil sich die Politik entmachten ließ und die Macht der nationalen Zentralbanken abgaben oder einfach mitspielten wie GW Bush.

Unser nationalen Banken wie Raiffeisen, sind dagegen nicht nur kleine harmlose Fischlein, sondern haben im Gegenteil zu Ihrer Aussage zu einem nicht unwesentlchen Teil zu Österreichs Wirtschaftsaufschwung der Vergangenheit beigetragen.

Was wir aber in Zukunft als Steuerzahler mitfananzieren, sind EFSF und ESM und auch die damit zukünftig verbundene Geldentwertung durch Vermehrung von Buchgelder, die nicht der Wirtschaft zufliessen, sondern der Welthochfinanz.

Antworten Antworten Gast: NichtschwarzinWien
06.05.2012 21:50
0

Re: Re: Was haben Banken mit ... Ihrer Kritik kann ich nur teilweise zustimmen.

Kurios wie Sie Rockefeller und Rothschild vergessen konnten (von letzterem war sogar ein Interview heute in "Die Presse am Sonntag").

Naja ich gib zu alle Obengenannten Plus die von mir genannten sind die Welthochfinanz.

Natürlich fehlen da noch die Ölscheichs...
Oligarchen, Bill Gates ...Apple

Re: Was haben Banken mit Liberalismus zu tun?

richtig, das Problem ist die enge Bindung der Banken an den Staat und umgekehrt. Wer tät Staatsanleihen in diesem Ausmaß kaufen, außer Banken und Versicherungen? genau deswegen sind sie ja "Big to fail"

Franky goes to Mistelbach


Gast: b754
06.05.2012 16:44
7

wenn ich mir seine projekte so anschau

die weltkugel oder seine fussballerfolge dann müssen wir uns nicht fürchten denn das projekt bzö wird die nächste pleite

 
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