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Proteste gegen das Totengedenken: ''Ihr seid Nazis, wir hassen euch''


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Etwa 200 Burschenschafter haben sich am 8. Mai, dem Jahrestag der Kapitulation des NS-Regimes im Jahr 1945, vor der Krypta am Wiener Heldenplatz eingefunden. Dort trauerten sie im festlichen Wichs um "alle Opfer des Zweiten Weltkriegs".

Den Burschenschaftern standen etwa 1200 Demonstranten gegenüber. Die feierten die Befreiung vom Naziregime und kämpften für einen Heldenplatz ohne Burschenschafter.

Von Andreas Laux (DiePresse.com)

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246 Kommentare
 
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Gast: Asslinger
11.05.2012 09:40
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Als Teilnehmer weiss ich, ...

... dass ein jeder der Vorwürfe, dass dem 3. Reich, seiner Kapitulation, Hitler, oder sonst irgendwem oder irgendwas gedacht wurde, eine dumme Lüge ist!
Es wurde der Toten vieler Kriege gedacht! Es wurden die Orte unsäglichen Tötens exemplarisch aufgezählt: Verdun, Stalingrad, Theresienstadt, ...
Es wurde ALLER Opfer gedacht! Der Soldaten, der Zivilisten, der Verfolgten im 3. Reich, der Vertriebenen nach dem 2. WK.

Zum Vorwurf des unpassenden Datums:
Der 8. Mai ist der Jahrestag des Endes des letzten grossen Kriegs, bei dem Menschen aus unserem Volk beteiligt waren. Er stellt das (teilweise) Ende des grössten Schlachtens dar, das die Welt jemals sah. Gleichzeitig war er auch die Geburtsstunde für ein neues, freies Österreich. - Alles sehr gute Gründe für dieses Datum!

Zur schäbig ungenauen und manipulativen Berichterstattung: Die Teilnehmerzahlen wurden (wie immer) sehr subjektiv wahrgenommen. Auf eine direkten Frage nach der Teilnehmerzahl der Gegendemo wurde mit "ca. 500-600" geantwortet. Und ich kann versichern, dass eher 300-350 Teilnehmer bei der Gedenkveranstaltung waren, als 200.
Und es waren genügend "FPÖ-Promis" anwesend. (Eine eigenartige Sorge, die plötzlich auftauchte.)

Zu den Burschenschaften:
Wem sie nicht passen, braucht in keiner Mitglied zu werden. Der andauernde Nazi-Vorwurf ist unbeschreiblich dämlich und entbehrt jeder Grundlage. Nazis würden sich definitiv in einer Burschenschaft nicht wohl fühlen.

Schade um die Wahrheit, die so leiden muss!!!

Gast: hadubrand
10.05.2012 21:23
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totengedenken

alles paletti, aber der graf martin hätt ruhig hingehn können, präsident wird er sowieso nie wieder....

Gast: Horstelinho
10.05.2012 17:08
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Gedenken

Wenn man allen Opfern gedenken möchte, sollte man bedenken, dass am 8.Mai nur das NS Regime "gefallen" ist, der 2. Weltkrieg aber noch lang nicht aus war. Ich werd mich am 2.September im Gedenken an alle Opfer des 2.Weltkrieges vor der Krypta einfinden.

Die Flasche

Hat aber sicher kein Burschi geworfen

Gast: oesterreichistfrei
10.05.2012 10:02
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Hassprediger

Bei weitem nicht alle Österreicher, die im 2. Weltkrieg gefallen sind, waren überzeugte Nazis. Mein Großvater kämpfte in Russland- nicht aus politischer Überzeugung, sondern weil die Nazis ihn sonst wahrscheinlich hingerichtet hätten, und seine Familie vielleicht gleich dazu.

Burschenschaften sind mir nicht sonderlich sympathisch, aber sie kollektiv ins nationalsozialistische Eck zu stellen, ist unsachlich und nicht gerechtfertigt. Wenn sie der österreichischen Gefallenen gedenken wollen- warum nicht? Ich glaube nicht, dass es schlechtere Menschen waren als die russischen oder amerikanischen Gefallenen. Solange es eine Gedenkfeier ist und keine Huldigung nationalsozialistischen Gedankenguts (was es meines Wissens auch nicht war) gibt es keinen Grund, die Teilnehmer zu verurteilen.

Die Linken sollen selbst etwas sinnvolles auf die Füße stellen, anstatt sich immer nur über den "Hass" auf alles, was rechts der KPÖ ist, zu definieren.

Gast: Herbert_Kitzler
10.05.2012 08:05
4 8

Glück

Na wenigstens sind 8.4 Millionen Österreicher zu Hause geblieben und haben ihre Energie in andere Dinge gesteckt.

10 10

''Ihr seid Nazis, wir hassen euch''

Genauso stell ich mir ein gedeihliches Zusammenleben vor.

Den linken bleibt nur der Protest,

sind sie selbst nur noch grotesk!


es sind nun mal immer die selben

die auf Gedeih und Verderb diese unselige Zeit,in welcher Form auch immer wiederzubeleben versuchen ,sagt man etwas dagegen, werden Tote von hüben und drüben gegeneinander aufgerechnet
auch für Betonköpfe wird ein weltpolitisches Umdenken erforderlich

Antworten Gast: Guckst du
09.05.2012 22:31
8 0

Re: es sind nun mal immer die selben

Das hat aber einen Haken: Betonköpfe können nicht (um)denken, da hat man Ideologien einzementiert, die sitzen fest wie Beton eben. Sie sind die Geisel der Menschheit schon immer gewesen diese Ideologien und die Ideologen die großen Verführer, die die Massen immer wieder ins Elend oder Verderben geführt haben. Erst wenn die Menschen frei denken können, werden sie auch frei sein. Das kann aber noch sehr lange dauern, wenn ich mir anschaue wie es auf der ganzen Welt zugeht...

Gast: Geschichtsunterricht
09.05.2012 21:22
7 9

für die dies noch immer nicht wissen wollen

Für einige, die es noch immer nicht wissen, D und Ö war der Agressor im 2ten Weltkrieg. Wenn man sich nun hinstellt und über die "bösen Russen" schimpft, die die Agressionen in weiterer Folge erwidert haben, finde ich dies sehr bedenklich.

Was ich jedoch genauso bedenklich finde, ist, dass es keine vernünftige Einwanderungspolitik in der EU gibt.
Denn Griechenland hatte nie ein Problem mit Extremismus, doch jetzt... wo man nur die Banken rettet und Bedenken z.B. bzgl. Einwanderung seitens der EU gänzlich ignoriert hat, hat man sogar hier einen Nährboden für Extremismus egal in welcher Richtung geschaffen.

Der Grundgedanke der EU wäre ein sehr guter, doch die Ausführung und das weitertreiben eines totalitären Kapitalismus auf Kosten der Bevölkerung, wird mehr und mehr Extremisten in jeglicher Richtung hervorbringen. (Man denke an zeitgeschichtliche Fakten)

Daher, bitte liebe Politiker nicht kaufen und beeinflussen lassen, sondern informieren und nach besten Wissen und Gewissen handeln und nicht ganze Länder und Volksgruppen, Partein und deren Ideen und Vorschläge einfach ignorieren oder totschweigen.

Und der Banner, gschätztes Presseteam, ist geschmacklos, auch wenn sich vielleicht auch ein paar CVler unter den "gedenkenden" befunden haben.
Denn sollte einer Ihrer Berufskollegen einen bedenklichen Satz auf der anderen Seite aufgefasst haben, würde man Ihn wahrscheinlich auch nicht als Banner verwenden.

Antworten Gast: schlÄchter
10.05.2012 11:16
1 5

Re: für die dies noch immer nicht wissen wollen

sg geschichteunterricht!
natürlich war NS-deutschland (inkl. der ostmark) der aggressor, deswegen sind aber nicht alle damaligen staatsbürger dieses staatswesen auch aggressoren - viele glaubten den propagandalügen des regimes - geblendet von den anfangserfolgen auch leichtgläubig und schließlich am schluss oft auch unter zwang oder angst vor der befürchteten rache der sieger bzw von einem notwendigen abwehrkampf gegen äußere feinde überzeugt waren. den WK II und die nazis hätte es wohl ohne WK I kaum gegeben.
für die verlierer eines krieges ist es immer schwieriger die geschichte aufzuarbeiten (besonders wenn man im nachhinein auch draufkommt, wem man da die treu hielt) - wenngleich sich gottlob die niederlage als basis für die bemerkenswerte erfolgsgeschichte des wiederaufbaues bildet. seinen toten zu gedenken, bedeutete nicht das damalige regime gutzuheißen, die niederlage nicht einzugestehen, etwas positives in ihre zu erblicken-im gegenteil, wer sich seiner geschichte nicht bewußt ist und der damit zusammenhängenden toten, der hat mmn auch keine basis für die zukunft.

eine kleine anregung bezüglich griechenland: viell. lesen sie einmal die gschichte dieses interessanten landes im 19 und 20 jhd - sie werden sehen, dass gerade in GR es sehrwohl innenpolitische extremismen gab (griech. bürgerkrieg, obristenregime, diktator metaxas...) die sich gerade im aktuellen wahlergebnis wieder eindrucksvoll- krisenbedingt - zeigen.

mfg
s.


Antworten Antworten Gast: Geschichtsunterricht
10.05.2012 15:33
0 0

Re: Re: für die dies noch immer nicht wissen wollen

ich habe nie behauptet, dass man der Toten nicht gedenken soll, ich verurteile nur das provokant gewählte Datum.

Natürlich wäre es sehr interessant auch über diese Zeit in Griechenland mehr zu erfahren, ich dachte jedoch eher an die "nahe" Vergangenheit.
Mit dem ersten WK den zweiten WK zu teillegitimieren finde ich schrecklich, doch wenns so funktionieren würde, sollte ich sofort alle Eigentümer des durch den 2ten WK und Besatzungszeit aus unserem Besitz gefallenen Erbhofes enteignen (Urkundlich bis ins 15 Jh belegt). Und von den Banken sollte ich die eingestreiften Gewinne aus der Zerlegung des Gesamtgrundstücks und Umwidmung einfordern.

:D habe Glück wenn ich dort spazieren gehen darf


Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
10.05.2012 17:49
0 0

Re: Re: Re: für die dies noch immer nicht wissen wollen

sg geschichtsunterricht!
geschichte und historische ereignisse hängen immer zusammen, setzen sich fort, sind baisi für geschichtliche weiterentwicklung zum guten aber auch zu schlimmen ereignissen-gerade auch WK I und WK II.
legitimation ist etwas anderes als -übrigens auch von der geschichtswissenschaft gesehen - ursachenforschung, die eben auch den von mir (nicht als irgendwelche legitimation gemeinten) konnex zw. WKI und WK II.

am 8.mai 1945 endete mit der kapitulation und war damit faktischen ende des NS-regimes und der kampfhandlunegn eben der WK II in europa. ein mmn durchaus angebrachtes datum, ich wüsste kein besseres für europäer.

mfg
s.


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: geschichtsunterricht
10.05.2012 18:33
0 0

Re: Re: Re: Re: für die dies noch immer nicht wissen wollen

Sg Diskutant,

dann sollte man dies an den Reden der Vortragenden erkennen können, nach den Wortfetzen die ich lesen konnte, steht das im Widerspruch zu Ihrer hier veröffentlichten Betrachtungsweise.

MfG

Übrigens mal ein Danke an die Landesarchive für die ausgezeichnete Archivierung, Digitalisierung und der Möglichkeit diese Daten online einzusehen.

Antworten Gast: weil wir gerade
09.05.2012 23:41
2 4

beim Geschichtsunterricht sind,

darf ich Ihnen auch dieses ans Herz legen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stalinsche_S%C3%A4uberungen

Antworten Antworten Gast: Geschichtsunterricht
10.05.2012 07:12
4 0

Re: beim Geschichtsunterricht sind,

Ich freue mich, dass ich 2 sachliche Rückmeldungen bekommen habe, jedoch muss ich Ihnen entgegnen, dass die Gräultaten des schrecklichsten Diktators ever, nicht die Gräultaten Nazideutschlands rechtfertigen und umgekehrt.
Der springende Punkt ist, dass Nazideutschland Angriffskriege führte.

Man sollte die Toten achten, indem man nicht vergisst, welche Gräultaten und Tragödien in dieser Zeit geschehen sind und in weiterer Folge alles daran setzen, dass man durch deren Unglück für die Zukunft lernt.

Eine Party würde ich in diesem Zusammenhang am 8.Mai aber auch nicht besuchen, genau so wenig wie eine Gedenkfeier.

Aufmerksamkeit auf Kosten eines für unsere Geschichte viel zu wichtigen Themas zu erhaschen, halte ich generell für dumm und verantwortungslos.

Gerade in dieser entscheidenden Zeit für Europa sollte endlich mal Sachpolitik gegen Parteipolitik und schwarz weiß Malerei siegen. Aber....


Re: Re: beim Geschichtsunterricht sind,

Was ich nicht einsehe ist die Tatsache, dass man mit dem Gröfaz plötzlich nicht mehr verhandelt hat. Hat er aus der Pappen gestunken?
Die Grenze zu Frankreich hat er ausverhandelt unter Verzicht auf den Elsass und --- diese Grenze gibt es heute noch.
Die Amis hatten 1937 Ihre B 17 Bomber fertig, wozu hat man die wohl gebraucht?
Die Schuld alleine auf einen Toten zu schieben ist mir zu einfach.

francis

Antworten Gast: Guckst du
09.05.2012 22:04
5 2

Re: für die dies noch immer nicht wissen wollen

Sie sollten vorsichtiger sein mit Ihrer Argumentation.
Natürlich hat Nazideutschland am 1. September Polen angegriffen. Aber fragen Sie mal die Polen, wie die Russen dort „die Aggression erwidert haben“, wie Sie formulieren, und erwähnen Sie dabei Polen gegenüber bloß nicht auch noch Katyn, wenn Sie ganz böses Blut vermeiden wollen. Am 17. 1939 September hat die Sowjetunion nämlich auch aufgrund eines Abkommens mit Nazideutschland (Hitler-Stalin-Pakt) ebenfalls Polen angegriffen. Ich habe einige Polen kennen gelernt, mit zwei Polen zwei Jahre in einer Firma zusammengearbeitet. Auf die wirkt Russland wegen ebendieser Vergangenheit heute noch sehr unheimlich und sehr bedrohlich im Gegensatz zu Deutschland.

Burschenschaften gibt es seit 1815

wieso wird dauernd geschrien das sind Nazis???????

Re: Burschenschaften gibt es seit 1815

Ö...eine Republik der Diffamierungen und Ambivalenzen !

Antworten Gast: nichtzuvergleichen
09.05.2012 22:46
2 3

Re: Burschenschaften gibt es seit 1815

weil die heutigen mit den gestrigen nicht zu vergleichen sind

Gast: Surt
09.05.2012 20:56
18 3

De mortuis nil nisi bene

Es ist eine Schande, dass Gedenkfeiern für Gefallene nicht in Ruhe abgehalten werden dürfen Ich kin KEIN Nazi, halte es aber für verwerflich, wenn Totenfeiern nicht in aller Ruhe abgehalten werden können. Die Kranzniederlegung und das Totengedenken verstossen gegen kein geltendes Recht, es sollte in einer kultivierten Gesellschaft gegeben sein, dass auch der "Gegner" seiner gefallenen Soldaten gedenken darf. Ein Statement wie "Wer heute nicht feiert hat verloren" von den Grünen verstößt anlässlich einer Totenfeier meiner Ansicht nach klar gegen ethische Grundwerte. Solche Parolen gießen Öl ins Feuer und provozieren. Die sogenannte "Linken" sind jene, die andere ausgrenzen, mit dumpfen Parolen auf Wählerfang gehen und mit Hetzkampagnen gegen Andersdenkende vorgehen.
Lasst die Toten in Frieden ruhen. De Mortuis nil nisi bene.

Gast: <random>
09.05.2012 20:56
16 2

Seltsame Regeln

Am Tag der Befreiung Auschwitz´ darf man nicht feiern sondern muss trauern.

Am Tag der Befreiung von den Nationalsozialisten darf man nicht trauern sondern muss feiern.

Mir erschließt sich die Regel die dahinter steht nicht.
Könnte bitte jemand eine Liste auflegen?

Antworten Gast: ...knvw
09.05.2012 22:48
1 0

Re: Seltsame Regeln

nein, man muss nichts - wenn du ein .... bist

Gast: Kein Ideologieanhänger
09.05.2012 20:29
2 4

Mich wundert ja nicht, dass die Welt war wie sie war und ist wie sie ist...

...wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese: Alles voller Hass und Geifer. Gott sei Dank aber nur eine Minderheit, die Mehrheit der Österreicher ist nicht so voller Feindseligkeit und Zwietracht. Sonst hätten wir ja permanenten Bürgerkrieg bei solch einer unintelligenten Anhäufung von Unvernunft.

 
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