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Spindelegger: Förderungen nicht kürzen

10.05.2012 | 18:16 |   (Die Presse)

Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) pocht darauf, dass die milliardenschweren Förderungen für die heimische Landwirtschaft nicht weiter gekürzt werden. Das EU-Budget soll allerdings nicht erhöht werden.

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Wien/Hie. Da hat man sich viel vorgenommen: Einerseits kämpft Österreich mit sieben anderen Nettozahlländern dafür, dass das EU-Budget nicht erhöht wird. Andererseits pocht die Regierung darauf, dass die milliardenschweren Förderungen für die heimische Landwirtschaft nicht weiter gekürzt werden. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) müsse sich bei den Budgetverhandlungen mit aller Vehemenz für die heimische Landwirtschaft einsetzen, sagte Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) am gestrigen Donnerstag vor Journalisten. „Da sind wir auf einer Linie“, heißt es dazu auch aus Faymanns Büro.

 

Keine Erhöhung des EU-Budgets

Die EU-Kommission schlägt für Österreichs Bauern Direktzahlungen von rund 705 Mio. Euro im Jahr vor. Offen ist, wie es mit den Subventionen für die ländliche Entwicklung weitergeht – für Österreich rund 1,2 Mrd. Euro jährlich. Laut Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich (ÖVP) hätten sich große Agrarstaaten wie Deutschland, Frankreich und Spanien bereits gegen Einsparungen in der Landwirtschaft ausgesprochen. Ihnen stehen die skandinavischen Länder gegenüber, die auf Kürzungen drängen.

Die Kommission fordert bereits für 2013 ein um 6,8 Prozent höheres Budget. Österreich will, dass das Budget für die Jahre 2014 bis 2020 gleich bleibt: Das wären laut Spindelegger rund 100 Mrd. Euro weniger, als von der Kommission vorgeschlagen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.05.2012)

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31 Kommentare
 
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Alternative

Eine starke Vertretung / Partei der ASVG'ler (Aktive und Pensionisten) die dieser Ungerechtigkeit ein Ende setzen könnte !!!!

Ungerechtfertigt hohe Förderungen und Steuerprivilegien sind ein Schlag ins Gesichte der unselbstständig tätigen Steuerzahler (ASVGL'er) !!!!

Die viel zu hohen Agrarförderungen gehören auf maximal € 2 Milliarden zurückgefahren !! Ebenso die ungerechtfertigten Steuervorteile !!!

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da hat er recht!

denn die bauern als die größten abzocker ,wählen die övp!
und nebenbei das große geld kassieren die agrarwirtschaft und die großbauern!

Gast: Eisbär 4711
11.05.2012 11:45
2 1

Mieße Klienten-Politik

Die großen Bauernbund Bütteln sind natürlich dankbar über das Füllhorn. Dafür kriegt die ÖVP auch die Stimmen, und die Blasmusikkapelle noch ein paar tausend € oben drauf.

Gast: sauerei
11.05.2012 09:40
3 0

Bauern weiter fest fördern und dies selbst bei Milchbauern

wo doch der Milchpreis hierzulande 80% höher ist als in Deutschland, wo bei Aldi ein Liter 0,51€ kostet und hier 0,89 der billigste bzw Einheitspreis, wobei auch dieses Kartell zu Lasten des Kunden offensichtlich weder EU noch sonst jemand stört.

Anderseits aber der kleine Sparer still und heimlich enteignet wird durch die Inflation und dem Spindel dies nicht weiter stört. Hauptsache den überfÖrderten Bauern gehts gut.

Gast: Luzififfa
11.05.2012 08:53
1 0

Sehr Angenehm Herr Spindelegger

weenn man den Bauern alles Finaziert. Wenn die Bauern von der EU aus nichts anbauen brauchen, für das noch Geld erhalten. Wir die Arbeiten gehen bekommen grad eine Wohnbauförderrung oder Energie Forderrung. Wennst nicht um einen Euro zuviel verdienst. Den Bauern kanns ja nicht so schlecht gehen. Den ganzen Schuppen voll Maschinen und die Teure Autos.

Gast: Pflichtfeld
11.05.2012 08:14
0 0

Man sollte

mal jedes Ministerium umfärben:
Landwirkschaft= Rot
Justiz= Schwarz
Verkehr= Schwarz

Das wäre ja mal lustig

Antworten Gast: swurti
11.05.2012 09:42
1 0

Noch besser: Alles mal weder rot noch schwarz


ÖVP holt sich Österreichs EU-Beiträge

Die ÖVP verteidigt die Milliardentransfers für die Bedienung des Agraradels (Großgrundbesitzer, Agrarindustrie samt Raiffeisenkonzern) und die Direktzahlungen werden gebraucht für den Stimmenkauf der kleinen Landwirte.

Dann stellt sie sich hin und spricht von harten Verhandlungen, die sie gut über die Bühne gebracht hat. Somit dient die Nettozahlung Österreichs überwiegend dem Stimmenkauf der beiden Regierungsparteien.
Und wenn sich jemand von Brüssel vergessen fühlt, wir noch schnell ein staatliches Subventionspaket gemacht. Damit Ruhe und Frieden im Stall der Wähler herrscht!

Diesem Unfug

gehört endlich abgestellt !! ASVG'ler wehrt euch gegen diese Ungerechtigkeiten !!!

Antworten Gast: Franz66
11.05.2012 09:18
2 0

Bauernförderung (lt. Regionalzeitung)

Hannes E. 132.830 Vorjahr 84.267 +58%
Christa E. 125.311 44.042 +185%
Herbert S. 122.210 87.859 +39%
Gutsv. 122.008 83.009 +47%
Leopold Z. 121.368 52.239 +132%
Helmut K. 120.542 60.274 +100%
Wolfgang L. 118.840 41.829 +184%
Josef K. 116.914 43.461 +169%
Maria S. 113.300 27.925 +306%
Herbert B. 112.326 38.699 +190%
Karin S. 111.114 18.992 +485%

und noch weitere 20 solcher Beispiele

völlig richtig

völlig richtig, hr. spindelegger!

in österreich muss gefördert werden auf teufel komm raus.

o.k., ich glaube , es sind EU-förderungen, welche z.b. Rauch fruchtsäfte oder Wörle-Käse die höchsten förderungen geben.

dass z.b. Rauch (einer der reichsten österreicher) als red bull abfüller förderung bekommt, entzieht sich meiner logik.
ich weiss, dass es an landwirtschaftsfläche gebunden ist, trotzdem.

Antworten Gast: Victoria II
11.05.2012 09:08
0 0

Re: völlig richtig

Bei Rauch ging es um Ausfuhrerstattungen beim Zucker, nicht um landwirtschaftliche Fläche. 2011 hat Rauch keine Förderungen mehr erhalten, weil die Weltmarktpreise von Zucker sich denen der EU angeglichen haben.

Gast: rheintaler
10.05.2012 22:12
1 0

Schwiegereltern

Sind seine Schwiegereltern im Ländle vielleicht auch Landwirte, weil er sich so vehement für Subventionen einsetzt, abgeshen davon, dass es die Strategie der ÖVP ist.

Gast: Lukas
10.05.2012 21:47
2 0

die Landwirtschaft braucht keine Förderungen

kostendeckende Preise für ihre Produkte würden genügen! Heute ersticken die Bauern dank ÖVP in Bürokratie und sind zu Bittstellern bei Beamten degradiert, die selbst vom Förderkuchen der Landwirtschaft leben.

Antworten Gast: denkender steuerzahler
10.05.2012 22:02
2 0

Re: die Landwirtschaft braucht keine Förderungen

Kostendeckende Preise wären deshalb unerschwinglich, weil es zu viele Landwirte gibt.
Beispiel eines subvent. Landwirtes in Vbg:
mehrere Traktoren samt bestem Zubehör, die beschäftigt sein müssen. Da landwirtschaftl. Fahrzeuge auch am Wochenende fahren dürfen, werden da am Wochenende Baumaschinen etc. transportiert, da kein steuerzahlender Frächter fahren darf. Durch die Pauschalbesteuerung sind diese Transporte natürlich nicht ein der Buchhaltung der Landwirte. Frage an das Finanzamt: sind diese Transporte zumindest in den Büchern der Baufirmen angegeben oder geht das "bar auf die Kralle" ? und somit an der Finanz vorbei !

Gast: strelnikov
10.05.2012 21:34
2 0

ÖVP

Die ÖVP ist der Tod der österr. Demokratie. Hoffentlich kandidiert die KPÖ wieder.

Gast: Franz66
10.05.2012 21:14
2 0

Seit einer Verordnung des ÖVP Landwirtschatsministers zahlen 90% der Bauern nur mehr € 200.- Steuern pro Jahr!

6% Ihres Einkommens erwirtschaften Bauern selbst! Alles andere sind Förderungen! Das sind sagenhafte 15€ Förderungen auf jeden selbsterwitschaften €.

Antworten Gast: Ilignus
10.05.2012 22:45
0 1

Re: Seit einer Verordnung des ÖVP Landwirtschatsministers zahlen 90% der Bauern nur mehr € 200.- Steuern pro Jahr!

Mich würde interessieren wo sie diese Zahlen her haben! Ich kann mir selbst bei extrem extensiven Bewirtschaftungsformen nicht vorstellen, dass diese Zahlen zutreffen.

Antworten Antworten Gast: Franz66
11.05.2012 09:18
0 0

Re: Re: Seit einer Verordnung des ÖVP Landwirtschatsministers zahlen 90% der Bauern nur mehr € 200.- Steuern pro Jahr!

Hannes E. 132.830 Vorjahr 84.267 +58%
Christa E. 125.311 44.042 +185%
Herbert S. 122.210 87.859 +39%
Gutsv. 122.008 83.009 +47%
Leopold Z. 121.368 52.239 +132%
Helmut K. 120.542 60.274 +100%
Wolfgang L. 118.840 41.829 +184%
Josef K. 116.914 43.461 +169%
Maria S. 113.300 27.925 +306%
Herbert B. 112.326 38.699 +190%
Karin S. 111.114 18.992 +485%

und noch weitere 20 solcher Beispiele

Antworten Antworten Gast: Victoria II
11.05.2012 09:10
1 0

Re: Re: Seit einer Verordnung des ÖVP Landwirtschatsministers zahlen 90% der Bauern nur mehr € 200.- Steuern pro Jahr!

Das kann deshalb stimmen, weil Josef Pröll vor seinem Ausscheiden aus der Politik noch schnell die Freigrenze für die Landwirte auf 100.000 Euro pro Jahr angehoben hat.
Frage: Welcher österreichische Arbeitnehmer hat ein solches Bruttoeinkommen?

Gast: einer aus dem ländle
10.05.2012 21:14
2 0

Agrarförderung

Vorarlberger Bauern sind der Standard: pro 5 Kühe ein Traktor und einen Mercedes Diesel, damit man mit dem subventionierten Treibstoff fahren kann.

Gast: xi-berger
10.05.2012 21:08
1 0

Agrarföerung

Ich kaufe irische Kerry-Gold-Butter. Beste Qualität, kein Silo-/Ballen-Futter. Die Kühe sind das ganze Jahr auf der Weide und so schmeckt's auch. KERRY GOLD !!!

Gast: vor dem arlberg
10.05.2012 21:06
1 0

Landwirtschaft ist ÖVP

Weshalb erhalten immer die Unproduktivsten Bereiche am meisten Förderung? Weil sie auch in den schwarzen Bereich gehören? Kaufe Agrarprodukte in Deutschland - billiger.
Ohne Bauernförderung wäre unser Budget saniert!

Gast: 1. Parteiloser
10.05.2012 19:41
2 1

Es geht doch nicht um die Landwirtschaft!

Diese Förderungen gehen doch zum Großteil an die Nahrungsmittelindustrie (viel Raiffeisen!) und Genossenschaften (auch Parteibonzen mit einem Zugang zu den prallen Töpfen) und dann noch die Großgrundbesitzer, welche vom Agrarminister dann auch gut vertreten werden.

Dass die echten Landwirte meist nur lächerliche Placeboförderungen bekommen, das zeigen auch die 705 Mio. an Direktförderungen. Aufgeteilt auf die etwa 170.000 landwirtschaftlichen Betriebe sind das dann lächerliche 4.200.- Euro pro Jahr. Die Millionen, die kassieren doch "die Anderen".

Es ist also alles eine verlogene Darstellung der grausigen schwarzen Parteibonzen. Genauso verlogen wie die Neidpropaganda der roten Parteibonzen, welche auch noch (eigene!?) Ruhegenüsse bis über 100.000.- Euro unter Soziales buchen und dann nach mehr Steuern schreien.

Es wird höchste Zeit den menschenrechtswidrigen Förderwahnsinn restlos abzustellen, weil es nur noch um die Selbstbedienung kleiner Interessengruppen geht. Die Landwirte könne in einer neuen Freiheit dann auch wirtschaftlich wieder erblühen, die Staatsfinanzen können saniert werden und die Abgabenquote gesenkt werden.

Nur, die Kommunisten Europas, welche Europa schon abgewirtschaftet habe und in allen Farben schillern, die können / wollen das noch immer nicht erkennen. Die wollen weiter rauben, mehr und immer mehr.

Nur teilweise richtig !!!

Selbst mittelgrosse Bauern bekommen zwischen 70.000 und 120.000 Euro Förderungen !! Dazu noch die Steuerpauschalierung von € 100.000,- und die Hofverkäufe, die den Steuerbetrug direkt fördern !!!

 
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