22.05.2013 09:28 Merkliste 0

Minister Darabos will EU-Battle-Group ausbauen

11.05.2012 | 14:31 |   (DiePresse.com)

Bisher hatte die Truppe keinen Einsatz. Das solle sich ändern, etwa durch humanitäre Aufgaben. Österreich übernimmt ab 1. Juli die Logistik. Die großen EU-Länder sträuben sich gegen eine Ausweitung der Aufgaben.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Aufgaben der EU-Battle-Group sollen nach Ansicht von SP-Verteidigungsminister Norbert Darabos erweitert werden. Die schnelle Eingreiftruppe soll demnach auch in humanitären Angelegenheiten zum Einsatz kommen, sagte Darabos am Freitag. Der nächste Einsatz der österreichischen Streitkräfte im Rahmen der EU-Battle-Group beginnt am 1. Juli. Bei dem für Österreich bereits zweiten Einsatz innerhalb der internationalen Truppe übernehmen die heimischen Streitkräfte bis Ende des Jahres die logistische Führung. Die Vorbereitungen laufen bereits seit knapp einem Jahr.

Das Konzept der Battle Groups wurde von den EU-Mitgliedsstaaten erstmals 2003 aufgegriffen. Österreich beteiligte sich erstmals im ersten Halbjahr 2011. Bisher hatte die jeweils für ein halbes Jahr in Bereitschaft stehende Truppe aber noch keine Einsätze.

Sowohl Darabos als auch der designierte Leiter des EU-Militärstabes, Generalmajor Wolfgang Wosolsobe, sprachen sich daher für eine Ausweitung des Aufgabengebietes der insgesamt bis zu 3.000 Mann - 300 davon aus Österreich - aus. "Wir setzen uns dafür ein, die Truppe vielseitiger einsetzbar zu machen", betonte Wosolsobe. Auch die Soldaten selbst wünschten sich Einsätze, sagte Christian Platzer vom Streitkräfte-Führungskommando.

Die Großen sind skeptisch

Ein politischer Konsens dafür sei aber auf EU-Ebene sehr diffizil, so Darabos. Neben Österreich befürworte auch Schweden und Ungarn, sowie einige "kleine Länder" den Einsatz der Battle Group im Bereich Katastrophenschutz, beispielsweise bei Überschwemmungen. Vor allem die großen Nationen Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien würden sich dagegen sträuben. Diese stellen im Rahmen der Rotation allein als Nationen Battle Groups, während andere Länder im Verbund aus gemeinschaftliche Battle Groups bilden.

Die österreichische Beteiligung an der EU Battle Group bezeichnete Brigadekommandant Oberst Franz Langthaler als "Motor für Fähigkeitsaufbau und Weiterentwicklung" und "Triebfeder" für das gesamte Bundesheer. Auch Wosolsobe betonte die Wichtigkeit des Einsatzes für Österreich, der nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit anderen Ländern fördere. Ab dem 1. Juli werden heimische Soldaten gemeinsam mit Deutschland, das sie Führung übernimmt, Tschechien, Kroatien, Mazedonien und Irland die EU-Battle-Group im zweiten Halbjahr 2012 stellen.

Österreich will Unifil-Beteiligung verlängern

Die österreichische Beteiligung an der UN-Mission im Libanon wird nach Bekanntgabe von Darabos verlängert. Das Mandat solle über das Jahr 2012 hinausgehen. "Das steht für mich fest", sagte er am Freitag in Wien. Derzeit prüfe man "verschiedene Beteiligungsoptionen".

Österreich ist seit Ende November des vergangenen Jahres mit rund 160 Soldaten an der seit 1978 existierenden Unifil-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon) an der libanesisch-israelischen Grenze beteiligt. Ihre Hauptaufgabe sind Logistik- und Transportaufgaben. Der Ministerrat hatte im September 2011 eine Beteiligung Österreichs vorerst bis Ende 2012 beschlossen.

 

Darabos bekräftigte außerdem, dass auch in Zukunft - trotz Sparmaßnahmen - konstant zwischen 1300 und 1400 Personen in Auslandseinsätzen sein werden. Man werde die Beteiligung an internationalen Missionen nicht "einseitig zurückfahren". Derzeit befinden sich knapp 1500 Mann in solchen Einsätzen.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

26 Kommentare
 
12
Gast: joseph
12.05.2012 13:57
2 0

logistik

die logistik in den haenden des darabos.

das ist gelebtes cabaret !

Gast: alatheus
12.05.2012 11:16
1 0

Darabos im "Standard":

""Ohne Uno-Resolution ist für mich eine österreichische Beteiligung an einem Kampfeinsatz ausgeschlossen", betonte er am Freitag bei einer Truppeninspektion in Mautern nahe Krems."

"Ohne Uno-Mandat würde Österreich nur dann aktiv werden, wenn etwa eine Evakuierungsmaßnahme durchgeführt werden müsste, präzisierte der Minister. "Aber grundsätzlich orientieren wir uns an einem Uno- und EU-Mandat. Österreich kann außerdem immer für sich selbst entscheiden, ob es teilnimmt oder nicht." Ob das auch möglich sei, wenn man, wie demnächst, Teil der Kommandoebene ist? "Dann wird es für uns natürlich schwierig", räumte Darabos ein. "

Anders ausgedrückt: Darabos will Österreichs verteidigungspolitische Trittbrettfahrerei auf ein neues Niveau (bzw., umgekehrt gesehen, einen neuen Tiefpunkt) heben. Und bei notwendigen Assistenzeinsätzen im Inland sollen, sobald das Bundesheer dazu nicht mehr in der Lage ist, die "EU-Partner" möglichst gratis den Kopf hinhalten.

Antworten Gast: CC22
12.05.2012 12:55
1 0

Re: Darabos im "Standard":

Schon wieder so ein Phantasiegebilde, das du hier, speziell im Schlusssatz vor dich hinlaberst. Verschone uns mit solchen Hinrgespinsten.

Antworten Antworten Gast: alatheus
12.05.2012 15:53
0 1

Re: Re: Darabos im "Standard":

Argumente haben Sie keine zu bieten?

Antworten Antworten Antworten Gast: alatheus
13.05.2012 17:34
1 0

P.S.: Übrigens ist so eine "Aufgabenerweiterung" aufgrund von bereits bestehenden vertraglichen gegenseitigen Verpflichtungen der EU-Staaten per se überflüssig:

KONSOLIDIERTE FASSUNGEN DES VERTRAGS ÜBER DIE EUROPÄISCHE UNION UND DES VERTRAGS ÜBER DIE ARBEITSWEISE DER EUROPÄISCHEN UNION

"TITEL VII

SOLIDARITÄTSKLAUSEL

Artikel 222
(1) Die Union und ihre Mitgliedstaaten handeln gemeinsam im Geiste der Solidarität, wenn ein Mitgliedstaat von einem Terroranschlag, einer Naturkatastrophe oder einer vom Menschen verursachten Katastrophe betroffen ist. Die Union mobilisiert alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel, einschließlich der ihr von den Mitgliedstaaten bereitgestellten militärischen Mittel, um

a) — terroristische Bedrohungen im Hoheitsgebiet von Mitgliedstaaten abzuwenden;

— die demokratischen Institutionen und die Zivilbevölkerung vor etwaigen Terroranschlägen zu schützen;

— im Falle eines Terroranschlags einen Mitgliedstaat auf Ersuchen seiner politischen Organe innerhalb seines Hoheitsgebiets zu unterstützen;

b) im Falle einer Naturkatastrophe oder einer vom Menschen verursachten Katastrophe einen Mitgliedstaat auf Ersuchen seiner politischen Organe innerhalb seines Hoheitsgebiets zu unterstützen."

http://eur-lex.europa.eu/JOHtml.do?uri=OJ:C:2010:083:SOM:DE:HTML

Die "Battle Groups" sind überdies von ihrer Grundkonzeption für solche Einsätze nicht ausgelegt und personell zu schwach.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Julius F.
14.05.2012 12:58
0 1

Re: P.S.: Übrigens ist so eine "Aufgabenerweiterung" aufgrund von bereits bestehenden vertraglichen gegenseitigen Verpflichtungen der EU-Staaten per se überflüssig:

Finde ich doch gut, dass die Europäer zusammenhalten. Und wenn du was dagegen hast, musst du deswegen ja nicht gleich ausflippen und hier herumbrüllen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: alatheus
15.05.2012 22:19
1 0

Re: Re: P.S.: Übrigens ist so eine "Aufgabenerweiterung" aufgrund von bereits bestehenden vertraglichen gegenseitigen Verpflichtungen der EU-Staaten per se überflüssig:

Ich "brülle" hier nicht herum (Vielleicht haben Sie die Großbuchstaben falsch interpretiert, aber das ist bloß eine Kennzeichnung als ÜBERSCHRIFT.), sondern versuche nur anhand von Fakten einen weit verbreiteten Irrglauben zu hinterfragen. Und ich halte es eben für fragwürdig, wenn ein Politiker, der es eigentlich besser wissen müsste, diesen Irrglauben mit seinen Aussagen aktiv fördert. Meine Formulierung der "Trittbrettfahrerei auf neuem Niveau" ist vielleicht hart, aber sie trifft mMn die Suggerierungen der österreichischen Politik: Von allem profitieren, aber möglichst wenig bis nichts dazu beitragen.

Bitte schickt Darabos endlich als Vorhut in ein Krisengebiet,

vielleicht hilft das der österr. Politik! Der Mann ist unglaublich verlogen, die österr. Armee aushungern, im Inland jeden Kredit verspielt haben, und im Ausland auf Grosskotz machen!

Werft ihn raus und übergebt ihn eine burgenländische Gemeinde (eine Erzrote bitte)!

Gast: Man hat aus der Geschichte NICHTS gelernt! JA DOCH, das Schlechte!
12.05.2012 00:07
1 0

Minister Darabos will EU-Battle-Group ausbauen......

....ja sicher, je grösser die EU-Bottle-Group in Brüssel um so grösser die EU-Battle-Group.....für was diese Group in Wahrheit geschaffen wurde, das werden die Menschen in Europa noch zu spüren bekommen, klingt traurig, ist es auch.......und bei der nachfolgenden Geschichtsaufarbeitung, werden die übrig gebliebenen Battles und Bottles ALLE im Kanon singen, JA WIR KONNTEN JA NICHT ANDERS, DAS WAR VORSCHRIFT!

3 0

schlacht gruppen

Kaempfen und sterben fuer europa heisst dass.
Fuer griechenland, tschechin, rumaenien und den rest europas.
Die verabschiedung von der ulv stellt eine geistige losloesung zum staat dar, welcher ueber das oebh als die befaffnete macht verfuegt. Weiters ist eine klassische aufgabe der milLV der militaerische eigenschutz. Wenn darabos glaubt auf fremden boden den frieden mit waffen herbeifuehren zu koennen liegt er fasch.
Humanitaere aufgaben waren nie das ziel der eu battle group.

Antworten Gast: forchers
11.05.2012 23:04
0 1

Re: schlacht gruppen

können sie sich auch für jedermann verständlich ausrücken? weil viele kommentatoren werden sich fragen: wer ist ulf? der bruder vom alf? und was ist oebh? ein ableger der oebb? milv wird wohl was mit molkereigenossenschaft zu tun haben, nehmen die dann vielleicht sogar an.
oder sind sie nur zu faul zum schreiben?
dann lassen sie es doch bleiben :-))

2 0

Re: Re: schlacht gruppen

- ULV: Umfassende Landesverteidigung, erwähnt im Art. 9a des B-VG (Österreich bekennt sich zur umfassenden Landesverteidigung).
- ÖBH: Österreichisches Bundesheer Art. 79 B-VG (Dem Bundesheer obliegt die militärische Landesverteidigung/milLV)
- Das Bundesheer ist die bewaffnete Macht der Rep. Österreich (WG §1)
- KSE-BVG: Petersberg-Aufgaben (ehem. Art 23f B-VG) geändert und implementiert durch: Vertrag von Lissabon.

Antworten Gast: G.D.
11.05.2012 23:01
1 2

Re: schlacht gruppen

Sie liegen falsch. Denn wenn z. B. während des Kalten Krieges alle im Westen so gedachten hätten wie Sie, dann gäbe es heute kein Österreich mehr. Die Nato-Staaten haben auch für Österreich gerüstet, geübt und zusammengehalten.
Jetzt immer noch so zu tun als ginge das uns nichts an, zeugt von Ignoranz, Undankbarkeit und Außenseitertum. Im Endeffekt manövrieren wir uns damit aber in eine Position in der wir nicht mehr ernst genommen und nichts mehr mitzureden haben. Und zur Kasse bitten uns die anderen dann eines Tages sicherlich erst recht.

1 0

Re: Re: schlacht gruppen

Den Amerikanern war es nur wichtig den Kommunismus klein zu halten.
20 mögliche strategische Atombombenziele auf österreichischen Territorium (der Amis), zum absichern der Flanken, sagen alles.
Österreich und Europa bleiben sich nur Treu, wenn sie neutral bleiben und sich militärisch so wenig wie nötig an Missionen im EU Ausland beteiligen.
Wo es um Menschenrechte geht, sehe ich es ein, bei wirtschaftlichen oder politischen Erfordernissen schon eher weniger.
Das unterscheidet mich von einem Kalten Krieger.

Darabos. Unsere tödliche Ein-Mann-Armee.


Gast: 1. Parteiloser
11.05.2012 20:23
2 0

Warum ist mit der Darabos so egal?

Vielleicht, weil seine Wirkung und Wichtigkeit gegen Null geht?

Vielleicht, weil die beamtete Landesverteigung an sich schon ein sinnlose Sache ist?

Vielleicht, weil es seit Jahren nur en unnötiges Theater um das BH gibt?

Vielleicht, weil zu neutralitätsverletzen Einsätzen nur Freiwillige herangezogen werden?

Eigentlich egal warum der Darabos egal ist.

Gast: Hans im Glück
11.05.2012 19:31
5 0

Das ist lächerlich... und traurig gleichzeitig...

Bei uns will Hr. Darabos das Bundesheer schwächen bzw. demontieren, die GWD sollen keine Ausbildung an schweren Waffen machen.

Die Batle Group will er aber ausbauen.

Das ist der Schmäh an der ganzen EU.
Man bildet eine Organisation die da alles macht was die Politiker sich daheim nicht trauen zu tun.
Im nachhinein will es niemand gewesen sein. Es war die böse EU bzw. die Batle Group.

Dieses Spielchen muss auf allen Ebenen ein Ende finden.

Re: Das ist lächerlich... und traurig gleichzeitig...

Blöd nur, dass der Beschluss zur Aufstellung der Battle Groups inklusive zukünftiger Beteiligung Österreichs 2003 von einem FPÖ-Verteidigungsminister beschlossen wurde!

Antworten Antworten Gast: alatheus
12.05.2012 10:50
1 0

Das ist so nicht richtig.

"Im Dezember 2004 befasste sich der Nationale Sicherheitsrat Österreichs erstmalig mit der Thematik der EUBG. Von einer unverzüglichen Beteiligung wurde allerdings Abstand genommen."
http://www.bmlv.gv.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=900

Damals war schon ein gewisser Günther Platter Verteidigungsminister. Scheibner träumte noch von der illusorischen "Rahmenbrigade" (3.500 Mann), die seit mittlerweile über zehn Jahren durch diverse Planungsdokumente geistert. Eine erste Erwähnung fand sie in der Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin von 2001:

"Entwicklung und Erhaltung der Fähigkeit zur Teilnahme an einer gemeinsamen
Verteidigung in adäquater Stärke, das ist aus heutiger Sicht der Umfang eines
Divisionsäquivalents.

Befähigung des Bundesheeres zur Teilnahme am gesamten Spektrum der
Petersbergaufgaben in multinationalem Rahmen bis zum Umfang einer Brigade
bzw. eines Brigadeäquivalents."

Re: Das ist so nicht richtig.

die zentralen strategischen Planungen zu den BGs gingen auf Ministerebene bereits Ende 2001 los - die Ausrichtung, Ziele, ... wurden dabei bereits festgelegt - unter einem FPÖ-Minister Scheibner!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: alatheus
13.05.2012 23:40
0 0

Günther Platter wurde am 28. Februar 2003 als Verteidigungsminister angelobt. Damals war das Konzept der "Battle Groups" bestenfalls im frühen Geburtsstadium.

"Das 'Battle Group Concept' wurde auf dem französisch-britischen Gipfel von Le Tourquet vom 4.2.2003 aus der Taufe gehoben. [...] Deutschland schloss sich dieser Initiative an. Gemeinsam erarbeiteten diese drei Länder ein Food for Thought Paper, in dem das Konzept im Detail vorgestellt wurde. Am 18.2.2004 schlugen in der Folge Deutschland, Frankreich und Großbritannien beim Gipfel von Berlin den Aufbau von Battle Groups vor, die je 1.500 Soldaten - also zwei bataillonsstarke Infanterieverbände - umfassen und innerhalb weniger Tage innerhalb von Europa verlegt werden können."

Hauser, Gunter: Europas Sicherheit und Verteidigung. Der zivil-militärische Ansatz (Frankfurt am Main 2010), S. 84-85

Das "Battle Group Concept" wurde auf dem Rat allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen vom 17. 5. 2004 genehmigt, wie auch das "Headline Goal 2010".

Der zitierte Autor ist einer der führenden österreichischen Experten auf dem Gebiet der GSVP und Leiter des Referats "Internationale Sicherheit" am Institut für Strategie und Sicherheitspolitik an der Landesverteidigungsakademie in Wien.

Gast: Free
11.05.2012 16:24
8 0

Schickts die Peinlichkeit bitte rasch zurück ins Burgenland.

Wir hatten ja nie gute Verteidgungdminister sondern immer Nieten aber der schlägt wirklich alle.

Vorbildlich

Hurra, Österreich muss sich nicht mehr selbst verteidigen können, das sollen nun andere für uns machen.

Hat er sich jemals die Frage gestellt, ob andere nicht am Ende dann ebenfalls eine Rückzieher machen würden und Österreich im Regen stehen lassen?

Die EU Battlegroup ist deswegen eine Triebfeder, weil man sich zum Glück im Ausland keine Blöße geben möchte. nachdem ein Einsatz nur alle 27 EU Mitglieder beschließen können, wird es angesichts der derzeitigen EU Außenpolitik wohl bei einem theoretischen Konstrukt bleiben. Ansonsten müsste er für tote österreichische Soldaten im Auftrag der EU gerade stehen, und das bei diesem Rückgrat.

Gast: G.D.
11.05.2012 15:00
1 1

Herr Darabos ist ein kluger Mann -

- er weiß, dass die Zeiten der Nabelguckerei schon seit langem vorbei ist und Österreich aufpassen muss, dass es nicht hinter den Europäern her hinkt.

Antworten Gast: Defender
11.05.2012 15:52
3 0

Herr Darabos ist ein kluger Mann - NA KLAR GANZ SICHA!

Da wir als Nettozahler mit der Brieftasche schon recht weit vorn sind, können ruhig andere die Rübe hinhalten - das kann man ruhig "nachhinken".

Bis das der kleine Norbert erfasst hat, ist er sein Amtl los und in der Politpension, die wir alle finanzieren dürfen. Was im Angesicht seiner "Leistungen" sicher das erträglichere Übel ist.

Antworten Antworten Gast: G.D.
11.05.2012 22:54
0 3

Re: Herr Darabos ist ein kluger Mann - NA KLAR GANZ SICHA!

Was die Zahlungen zwecks militärischer Einsatzfähigkeit und Sicherheit betrifft ist Österreich eher ganz weit hinten. Und um die Rübe hinhalten geht es auch nicht, moderne Auseinandersetzungen werden nicht mehr mit Säbel und Rübe abhacken "ausgefochten". Hier geht es darum, ob Österreich endlich gleichwertig ernst genommen oder nach wie vor als beschauliche Insel der Seligen betrachtet wird.

 
12