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Wohin der Steuer-Euro rollt

11.05.2012 | 18:28 |   (Die Presse)

Das Finanzministerium teilt ab sofort jedem Steuerzahler unaufgefordert mit, wofür der Staat die Steuereinnahmen ausgibt. Ein erster Schritt zur Steuermitbestimmung.

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Wien/Ju/Red. Wenn schon Transparenz, dann ordentlich: Finanzministerin Maria Fekter will ihren Steuerschäflein künftig nicht nur mitteilen, wie viel sie an ihr nächstgelegenes Finanzamt abzuliefern haben, sondern auch, wo ihr nicht ganz freiwillig „abgedrückter“ Steuer-Euro hinrollt: Ab dem kommenden Montag wird jedem Lohn- und Einkommensteuerbescheid eine Aufschlüsselung über die Verwendung des Steuergeldes beiliegen.

Jene braven Steuerbürger, die ihre Einkommensteuererklärung bzw. ihren Lohnsteuerausgleich gleich zu Jahresbeginn eingereicht haben und deshalb schon „bescheidet“ sind, können sich die Destination ihrer Steuerzahlungen im Internet (www.bmf.gv.at/meinsteuer-euro) ansehen.

Für smarte Steuerzahler gibt es zudem Smartphone-Apps für Apple, Android und Blackberry, die neben der Steueraufschlüsselung auch noch Features wie Brutto-Netto-Rechner sowie News-Ticker enthalten. Und, nicht zu vergessen, den „Finanzamtsfinder“, falls man unterwegs Lust hat, Finanzamtsluft zu schnuppern. Finanzministerin Maria Fekter sieht in ihrer Informationsoffensive einen „ersten Schritt dahin, dass man in Zukunft einmal mitbestimmen kann, wofür der Steuer-Euro ausgegeben wird“, wie sie bei der Präsentation am Freitag sagte.

Einige Steuerbürger dürften tatsächlich staunen, wie die Republik ihr Geld ausgibt: Die Ausgaben für Pensionen (Beamte und ASVG-Zuschüsse) verschlingen schon mehr als 15 Prozent der Bundessteuereinahmen, weitere 8,3 Prozent (siehe Grafik) gehen für die Zinsen der Staatsschuld drauf. Und dass die bei Weitem größten Ausgabebrocken die Überweisungen an Länder und Gemeinden sowie die Finanzierung des Sozial- und Gesundheitssystems betreffen, dürfte auch nicht so bekannt sein.

Wobei die Kosten des Sozial- und Gesundheitssystems noch deutlich höher sind, als hier dargestellt. Denn das Geld, das den Ländern und Kommunen im Rahmen des Finanzausgleichs überwiesen wird, wird dort natürlich auch noch für deren zusätzliche Sozialausgaben verwendet. Dasselbe gilt übrigens auch für die Agrarsubventionen: Die liegen höher als bei den ausgewiesenen zwei Prozent, denn ein nicht geringer Teil der EU-Zahlungen kommt über den Umweg Brüssel ja wieder als Agrarsubvention zurück.

 

„Coole“ Steuerzweckwidmung

Staatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) zeigte sich bei der Präsentation von der Informationsoffensive seiner Parteikollegin Fekter jedenfalls angetan: Das sei ein erster Schritt in Richtung Steuermitbestimmung der Bürger, wie sie seine Junge ÖVP vorgeschlagen habe, sagte der Staatssekretär. Steuerzahlungen sollten demnach künftig teilweise vom Steuerzahler zweckgewidmet werden können.

Und was sagt das Finanzministerium dazu? Maria Fekter findet den Vorschlag „ziemlich cool“. Ob er umgesetzt werden kann, steht in den Sternen: Das Ministerium prüfe gerade die Machbarkeit.

Die Daten in nebenstehender Grafik beziehen sich laut Ministerium übrigens auf die laufende „Steuersaison“ und weichen deshalb etwas von denen der Finanz-Website ab, auf der schon die nächstjährige Struktur abgebildet wird. Es ist eben „alles sehr kompliziert“, sagt man im Finanzministerium...

Grafik: Die Presse

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.05.2012)

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110 Kommentare

Wie sieht es mit den Alkohollieferungen aus dem All aus in Deutschland und Österreich ? Wird der angelieferte Alkohol aus dem All versteuert ? Und von wem wird er geliefert ???

Ria Novosti von heute

Russland will Alkohol-Transport aus dem All kontrollieren

Gast: freund?
12.05.2012 12:12
4 1

aha ! fragen nach den kosten der importwähler



sind nicht genehm.

das wäre aber schon wichtig !

Gast: anderswo
12.05.2012 12:12
4 0

Bankenförderung

Und wo bitte ist der Posten "Bankenförderung"?
Die vielen Milliarden, mit denen "gerettet" wird?

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/751824/IWFAufstockung_Oesterreich-zahlt-sechs-Milliarden-ein

Und wieviel geht an die europäische Investitionsbank, in dem die Frau Minister Gouverneur ist (ein Nebenjob?)

alte Buchhalterweisheit

glaube nur die Statistik,die Du selber gefälscht hast ..........

MwSt

und die Umsatz- und Mehrwertsteuer? Wo gehen die hin? Ich hätt gern auf meiner Billarechnung und beim Wirtn eine Auflistung, für was das verwendet wird!
Und ernsthaft: Das Budget wird jedes Jahr veröffentlicht und jeder dens interessiert kann das dann lesen.

Mir tut jetzt schon der leid, bei dem unter Verwendungszweck seiner Steuern steht: "Verwaltungsaufwand Steuerverwendungsauskunftsabteilung" :-P

Gast: gertl 46
12.05.2012 11:05
6 0

Gutes Geschäft

Bitte um genaue Auflistung für die Verwendung der Zinserträge vom guten Geschäft mit Griechenland

Frau Fekter

Es wäre interessant zu Wissen wo die 365 Tonnen Gold die in den letzten 25 Jahren verschwunden sind hingekommen sind.
Es ist schließlich Volksvermögen.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
12.05.2012 19:48
0 0

Re: Frau Fekter

Da müssen Sie andere Personen fragen, die Fr. Fekter war zum Zeitpunkt des Verschwindens nicht kompetent.

Auch heute ist eher der Nowotny mit der OeNB dafür verantwortlich.

Die, im Vergleich mit den Staatsschulden lächerlichen Mengen, die sind ja zu wesentlichen Teilen in den 90er verschwunden. Ich würde meinen, dass der Vranitzky Auskunft über die gut 200 Tonnen geben könnte. Die weiteren gut 100 Tonnen, die wurden unter Dr. Schüssel dem Verschwinden zugeführt, da wäre diese Person zu fragen.

Es ist aber auch so, dass bei einem Besitz von Österreich über die frühere Menge von 645 Tonnen es auch heuten nur einen Wert von etwa 25 Mrd. Euro hätten. Damit könnten man den öff. Dienst in Österreich nicht einmal 6 Monate finanzieren!

Und, die fehlenden Tonnen waren einmal Volksvermögen. Es ist Geschichte!

Die meisten Österreicher

werden das alles sicher "verstehen"! Wenn man dann die Menschen noch abstimmen läßt, für was der Einzelne sein Steuergeld verwendet haben will, dann kann dieser Staat endgültig zu sperren. Blöder geht es wirklich nicht mehr!

zweckwidmung?

GIS abschaffen, ist eh nix anderes als Zwangssteuer und wenn die Länder das Körberlgeld unbedingt brauchen, dann mit der normalen Steuer einheben und den Verwaltungsaufwandswahnsinn einer eigenen Behörde abschaffen!!!

Der Wahnsinn hierzulande ist nicht mal die exorbitant hohe teuerbelastung, sondern für welchen organisatorischen Blödsinn es dann ausgegeben wird.

Ein GIS-Eintreiber bringt Österreich nix, das Geld für UNI-Forschung ausgegeben hätte wenigstens die Chance dazu

Griechen-Kredite

Wo sind denn die Kredite an Griechenland verbucht?
Ach so ... unter Soziale Wohlfahrt.

Re: Griechen-Kredite

Das Gesamtsteueraufkommen Österreichs liegt irgentwo in der Höhe von gut 60 Mrd. EUR. Ein Totalausfall der Griechenland Kredite würde Österreich eta 1,5 Mrd. Kosten - sicher schmerzhaft, aber kein Weltuntergang, wenn man bedenkt dass wir uns gerade einen Semmering Basistunnel für 3 Mrd. leisten, der mit weit unter 1 Mrd. geplant war...

Re: Re: Griechen-Kredite

Die Beiträge in Form von Haftungen und Zahlungen für GR-Hilfe (bilateral), EFSF, EZB, IWF, EIB, Hypokredit, Kommunalkredit etc. liegen lt. Frau Fekter bereits bei 40 Mrd. Euro, nach gründlicheren Quellen wohl eher bei 70 Milliarden. Die Verschleuderung von Volksvermögen seit Einführung des EURO setzt sich ungebremst fort und führt Österreich in die Katastrophe!
Eingehend hierzu: Zeit-Fragen (Zürich) Nr.18|19 vom 30.4.2012, http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=830

Antworten Antworten Gast: Pensador
12.05.2012 11:30
1 0

Re: Re: Griechen-Kredite

Sie verwechseln da was.
Dass der Semmering-Tunnel drei Mal soviel kostet wie geplant, ist ein österreichisches Problem und hier zu klären.
Aber um dem Ausland österreichisches Geld zu schenken, dazu sind wir sicher nicht da.

Re: Re: Re: Griechen-Kredite

Man kann das natürlich so sehen wie sie schreiben. Man kann aber auch darüber diskutieren ob die EU den für Österreich mehr bringt als sie kostet.Gemäß der Bilanz zwischen EU Beitrag und EU Förderungen sind wir Nettozahler, aber wie viele Aufträge haben österreichische Unternehmen nur dank der EU erhalten? Unter diesem Gesichtspunkt sieht die Beurteilung dann wohl ganz anders aus oder meinen sie wirklich, daß wir auf nicht EU-Länder wie Serbien, Albanien oder Ukraine neidische sein sollen. Ich weiss schon, dass ich jetzt sofort die Schweiz und Norwegen genannt bekommen werde - aber Österreich hat keine großen Ölvorkommen oder ist nicht seit je her der Safe der Welt von welchem die Schweiz sogar im 2. Weltkrieg enorm profitiert hat.

Wir haben diese Gemeinschaft gewählt und lebten bisher gut mir ihr. Nun heißt es auch in schlechten Zeiten zusammenstehen; und nur in Schwierigkeiten zeigt sich die wahre Stärke einer Gemeinschaft.

Gast: fj14
12.05.2012 09:27
2 1

die Abgabenquote liegt in Österreich bei 90 bis 100%

und trotzdem müssen jedes Jahr gewaltige Kredite aufgenommen werden.

der Staat ist bankrott, und wird sich nur durch eine sehr hohe Inflation oder Währungsreform entschulden können.
d.h. überall wo Euro draufsteht, wird sich in Luft auflösen.
das alles hindert aber den Staat nicht, Luxuspensionen für jene auszuzahlen die diese Situation maßgeblich herbeigeführt haben.

DEKADENZ IM FINALSTATIUM

Gast: Defender
12.05.2012 09:20
3 0

2 Dinge die sofort gemacht werden müssen

1. ÖBB privatisieren (den Verkher nicht die Infrastruktur).

2. Gemeinden auflösen und Aufgaben an die BH's übergeben.

Re: 2 Dinge die sofort gemacht werden müssen

in den uk ist die bahn privatisiert worden-nach ein paar jahren hat man die dazugehörige infrastruktur wieder teuer zurückkaufen müßen und muß nun mehr zuschießen als vorher, also ob das der weißheit letzter schluß ist -wohl eher nicht!

Antworten Gast: 1.
12.05.2012 10:18
0 0

Re: 2 Dinge die sofort gemacht werden müssen

1. Den Verkauf der ÖBB werden sich die Österreicher nicht leisten können. Um diesen Fresser von volkswirtschaftlichen Leistungen der Österreicher entsorgen zu können, da müsste ja der Steuerzahler min. 50 Mrd. Euro drauflegen.

2. Das wird im Falle von Wien eher schwierig werden. Bei den anderen Gemeinden ist es auch so, dass erst die schwachen Leistungen der BHs unter Kontrolle gebracht werden müssen damit dieser Schritt einen Sinn bekommen kann. Nur, auch die BHs werden niemals unter Kontrolle gebracht werden können, genauso wenig wie die Parteien unter Kontrolle gebracht werden können.

Alles Lug und Trug

Wenn die Regierungsriege ins Bordell geht, wo kommt dann die Rechnung rein? Verwaltungsaufwand? Oder zum entsprechenden Posten, der gerade bearbeitet wird, weil man sich ja wegen des vielen Nachdenkens dazwischen mal entspannen muss?

Und wieviel von einer Ausgabe in korrupte Taschen fliesst, sieht man auch nicht heraus.

Dann heisst's wieder: Schaut, so viel geben wir für euch aus, und nur deshalb sind die Steuern so hoch. Aber ob die Ausgaben wirklich angemessen sind, kann wieder keiner überprüfen.

Alles Lug und Trug

Wenn die Regierungsriege ins Bordell geht, wo kommt dann die Rechnung rein? Verwaltungsaufwand? Oder zum entsprechenden Posten, der gerade bearbeitet wird, weil man sich ja wegen des vielen Nachdenkens dazwischen mal entspannen muss?

Und wieviel von einer Ausgabe in korrupte Taschen fliesst, sieht man auch nicht heraus.

Dann heisst's wieder: Schaut, so viel geben wir für euch aus, und nur deshalb sind die Steuern so hoch. Aber ob die Ausgaben wirklich angemessen sind, kann wieder keiner überprüfen.

Gast: schüsselfekter
12.05.2012 08:28
0 0

ohne auch nur 1 km zu fahren...

...zahle ich monatlich fast 500 euro für die öbb. und das zwangsbeglückt. im gegensatz dazu habe ich treibstoffkosten von ca. 400 euro.

Dann nutzen Sie es halt

Und wir zahlen 10% Zuschuss für alte unproduktive Datterer, die uns die heutigen Staatsschulden eingebrockt, zu wenig Kinder in die Welt gesetzt haben und immer noch die Altparteien wählen, was dazu führt, dass dieses Land in den Abgrund marschiert.

Gast: didimayr
12.05.2012 08:14
1 0

100%

So, hab zusammen gerechnet.
ergibt 100%
Wo ist dann unser defizit von 3,8% geblieben???
nach der tabelle dürfte es ja gar keine neuverschuldung geben.

Antworten Gast: Seriously?
12.05.2012 11:23
0 0

Re: 100%

Ist das jetzt ihr Ernst? Wirklich????

was haben wir davon?

der asvg-steuerzahlerfrust wird immer groesser!
besucht mal den kurs einfuehrubg volkswirtschaft an der wu: je mehr den leuten weggenommen wird, desto weniger koennen sie ausgeben und damit kommt weniger steuer rein.

jeder zahlt mehrwertsteuer, aber nur weniger als die haelfte der staatsbuerger zahlt lohn/ einkommenssteuer (und das recht happig).

Hätte noch gerne folgende Zusatzinformationen

Wieviel Geld verliert der österr. Steuerzahler durch die Hochrisikospekulationen unserer Regierung:

- schlagend werdende übernommene Haftungen für die maroden Staaten

- Anstieg der eigenen Finanzierungsaufwendungen durch gestiegene Risikoeinschätzung, ab dem Zeitpunkt, wo die Banken nicht mehr im Geld der EZB schwimmen.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/455425_Der-groesste-Betrug-bzw.-Selbstbetrug-in-der-Geschichte-der-2.-Republik.html

das schreiben des bmf ist übertitelt mit:

liebes nach transparenz gierendes bürger-depperl:

nachstehend findest du die angaben, wie die republik das geld ausgibt. diese angaben hättest du zwar ohne mühe auch selbst gefunden, wenn du bei google "bundesbudget" + gewünschte jahreszahl eingetippt hättest.

doch da wir dir die mühe sparen wollten, haben wir es für dich IN FARBE extra ausgedruckt und du findest ab nächstem jahr diese kosten im bundesbudget...

wir hoffen, dass du jetzt nicht nach weiterer transparenz dürstest. denn die ECHTE transparenz, die würde teuer für uns werden!

1 0

Ein bißchen Pirat??? Zu spät

Das wird aber nichts nutzen. Bei den nächsten Wahlen bekommen wir, wenn die Griechen nicht aus dem Euro aussteigen, ein Ergebnis wie bei ihnen (nur rechts statt links).

13 2

Besser wäre es

der Steuer-Euro würde gar nirgends hin rollen. Sondern einfach im Börserl der Bürger bleiben.

nachtrag:

ich wuerde auch die verwaltung outsourcen - dann ginge das mit 1%, nicht 5.5% (spart 4.5%) und die 4.9% beamtenpensionen - streichen und beim umlagesystem dazuhaengen. summe aller einzahlungen = summe aller auszahlungen dividiert durch die auszahlungsberechtigten=auszahlung / rentner (spart weitere 4.9%)

die so zusaetzlich gesparten 9.4% kann man in ruestung stecken, damit haetten wir 11.6% fuer verteidigung - das kurbelt die wirtschaft & forschung an (fuer die entwicklung einer eigenstaendigen waffen und waffen-zuliefer industrie)
die 4.5% fuer wissenschaft & forschung wuerden bei einem privatisiertem bildungssystem ebenfalls vom privatsektor zur verfuegung gestellt werden (plus die staatlichen forschungsprogramme fuer neue waffensysteme) also koennte dieses budget auch gestrichen werden bzw umgelegt auf ruestung.
dann haetten wir schon 16.1% fuer verteidigung - da kann man schon was anfangen damit

Re: nachtrag:

"ich wuerde auch die verwaltung outsourcen - dann ginge das mit 1%, nicht 5.5% (spart 4.5%) "

nenne mir ein einziges unternehmen mit mehr als 10 mitarbeitern, das mit verwaltungskosten von 1% auskommt!

die "ich würde, ich würde, ich würde"-leute zeichnen sich durch eines aus: dass sie nämlich genau gar nichts tun oder wissen sondern ihre ganze energie auf blöd daherreden konzentrieren.

Re: Re: nachtrag:

Mir sind die "ich würde"-Leute aber reichlich lieber, als die, die sagen, "kann man eh nichts machen".

Man kann den Staat nicht unbedingt mit einem Betrieb vergleichen. Kosten sind nicht beliebig skalierbar.

Aber das macht die Regierung eben gut, den Menschen einzureden, dass es nicht günstiger geht (selbst wenn jeder sich fragen müsste, wie hoch die Ausgaben wären, wenn die Korruption nicht existierte).

10.2% zuschuss zu pensionen?

lol
d.h. das umlagesystem ist pleite, es wird nicht genug umverteilt & von den jungen gestohlen, um die ganzen ungedeckten versprechungen an die aeltere generation zu decken
und die baby-boomer generation faengt gerade erst an, den ruhestand anzutreten - das wird noch ordentlich teuer werden. wenn man den leuten die "wahrheit" sagen wuerde, muesste man diese zuschuese streichen, weil ein wirkliches 'umlage' system, legt die summe aller einzahlungen auf die summe aller auszahlungsberechtigten um

1.1 wirtschaft, 1.1 toursimus"foerderungen" - kann man sich getrost auch sparen

2.6% eu beitrag - ersatzlos streichen. eu austritt
4.4% an die oebb jedes jahr? den moloch zusperren!
22.6% an die laender und gemeinden? njet - streichen. die laender & gemeinden muesste ihre projekte mit lokal-eingesammelten steuergeld finanzieren. wenn a steuern einhebt und b steuern ausgibt, kommt man nie auf einen gruenen zweig.

mal sehen - wieviel % steuer-einsparungen haben wir schon ...
42% straight.
wenn man also die steuern um 42% senkt (auf bundesebene) koennte man ja damit 'fast' die wirtschaft ankurbeln (falls gewollt) - wenn die laender noch 10% einheben um deren ausgaben zu finanzieren, waerens' immer noch 32%.

wahrscheinlich wuerder der bund sogar mehr steuern einnehmen als derzeit durch die steuersenkungen, weil die wirtschaftsaktivitaet angekurbelt werden wuerde und die leute mehr geld in der tasche haben

also auf gehs, politiker: UMSETZEN IST ANGESAGT!!

Gast: alles sehr kompliziert
12.05.2012 05:15
0 0

8,3% Zinsen für Staatsschulden

8,3% Zinsen für Staatsschulden - an wen fliesst diese Art der "sozialen Aufwendung" genau?

8,3% "Zinsen für Staatsschulden" knapp unter 8,4% für "Erziehung, Unterricht, Kunst, Kultur" zeigt eigentlich doppelt, dass das Volk eigentlich für dumm gehalten wird.

Aber wie endet der Artikel so schön?-
Es ist eben „alles sehr kompliziert“, sagt man im Finanzministerium...

Gast: aaa
12.05.2012 04:09
0 0

Bevor da irgendwas...

ins Rollen kommt von wegen Mitteilungen "wofür der Staat die Steuereinnahmen ausgibt" gibts den Euro eh nimmer...

17% ?

soziale wohlfahrt und gesundheit zusammen zu ziehen ist schon fast perfide.

Gast: Leo Links
12.05.2012 02:30
0 0

gute Iddee, Verbesserung möglich: !!

Länder u Gemeinden bitte auch noch aufschlüsseln (die behalten das ja nicht...)

streichen: Zuschüsse für Pensionsversicherung; das ist Förderung der Finazwirtschaft; reines Umlagesystem gehört wieder hergestellt.

zuviel: Straßen, Landesverdeitigung, Tourismus.

zuwenig: ÖBB, Unis, Wissenschaft

schlechte Aufschlüsselung: Beamtenpensionen gehören in den geamten Pensionstopf, nicht extra!

dafür gehört Soziale Wohlfahrt und Bildung besser aufgeschlüsselt (da ist wohl die restliche Pension drin? und wo ist die Uni?)

spannend

verwaltung und beamtenpensionen - kosten über forschung und wissenschaft. kann das gutgehen ?

Re: spannend

Haben Sie noch nicht kapiert, dass das der Grund der transparenz ist?
Damit das volk aufeinander los geht, während die Fekter und Co sich ins Fäustchen lachen, weil sie weiterhin tun und lassen können, was sie wollen. Wir sind ja damit beschäftigt, ob unser Euro dahin oder dorthin verschoben wird.
Wobei ich dazu sagen möchte, dass die FR. Fekter für mich trotzdem eine der wenigen Politikerinnen ist, denen ich abnehme, dass sie ihr bestes geben.

Spiegelfechten

Scheint so, als wären die Beamten im BMF unterbeschäftigt. SO blöd wie Die glauben, ist
das Volk auch wieder nicht.

Re: Spiegelfechten

Haben Sie eine Ahnung... Wenn wir nicht so blöd wären, hätten wir diese Leute schon längst zum Teufel gejagt und wären nicht mehr in dem netten Regenbogenverein aus dem W.

Gast: Nachlese, man kann den Betrachter mit Farbe in die Irre führen, aber die Lippen bleiben so wie sie sind!
11.05.2012 23:20
0 0

dieses Foto.....

...wird noch viele österreichische Geschichtsbücher "schmücken"!

Wie weit wird die neue Transparenz gehen?!


Re: Es sind die Fragen ...

... welche Einfalt offenbaren!

Gast: iokukawa
11.05.2012 22:37
1 0

wie würde es denn gefallen wenn ich meine steuererklärung mit dem selben anspruch machen würde?

die bindung an lohn- und einkommensteuerzahler ist sehr vielsagend. die bringen nicht einmal die hälfte der steuereinnahmen.
also was soll der quak?

Gast: Zahlenspielereien der verwöhnten aber leider herrschenden Kindergartenkinder
11.05.2012 21:44
1 3

Diktatur der finanzpolitischen Analphabeten und ihrer Fungesellschaft zulasten der malochenden Zahldeppen mit Finanz-Knowhow

Unsere Wirtschaftsuniversität ist eine der größten Europas. Mit relativ hohen Absolventenzahlen (gemessen an der Absorptionsfähigkeit des kleinen Landes Ö) und hohem Qualitätsniveau (z.B. Internationale BWL, VWL/Ökonometrie). Verirrt sich einer dieser hochqualifizierten Absolventen in den Staatsdienst, so trifft ihn angesichts des miesen Managements der Staatsfinanzen sicherlich der Schlag; falls ein solcher Absolvent nicht zeitgerecht in die Privatwirtschaft flieht, wird er sicherlich eher früher als wie später von den dort herrschenden Koryphäen wie beispielsweise dem purpurroten Budget-Finanzdirektor im Finanzministerium, einem machiavellischen Politologen, fertiggemacht.

Es wäre daher angemessen, das Jonglieren mit den -zig Milliarden an Steuergeld erfahrenen Fachleuten wie WU-Absolventen mit passender Berufspraxis anzuvertrauen. Stattdessen regieren Schlaumeier wie Kurz, was am Ende horrend teuer kommt.

>Steuermitbestimmung der Bürger, wie sie seine Junge ÖVP vorgeschlagen habe, sagte der Staatssekretär. Steuerzahlungen sollten demnach künftig teilweise vom Steuerzahler zweckgewidmet werden können.<
So stellt sich der von Fachwissen unbedarfte Basti das Staatsfinanzmanagment per Facebook-Mehrheitsentscheid vor:

Umschichtung weg von Bildung/Wissenschaft/Forschung, Landesverteidigung, Pflege, Pensionen, Gesundheit, hin zu Discos & Partyzelten, kostenlosen Wodka, Geilomobilfahren, Smartphones, 1.000 Euro für jeden, noch mehr Multikultizauber und Schickimicki-Gags, Fun.

Gast: Barspoon
11.05.2012 21:37
0 0

frage

wann kommt die transparent wieviel jeder bürger ausgibt ?? was man kauft wohin man geht, was man tut falls es noch leute gibt die das nicht auf fbook mitteilen ?? ob wir uns auf einen fortschritt befinden sei dahingestellt, unsere volksverträter werden in ethik seminaren geschult und müssen transparent sein. leider es ist soweit. vielleicht wäre eine transparent offenlegung wer damals griechenland in die eurozone gebracht hat auch nicht schlecht. oder wieviel kassiert wurde damit ich nach meiner amtsperiode ein relaxtes leben habe. glaubt ihr wirklich dass es noch menschen gibt die euch das abkaufen ???

Gast: terbuan
11.05.2012 21:27
2 0

Offener Brief an die Abgeordneten 3

Eine neue, teure, zusätzliche, nicht transparente, immune Institution würde mit Ihrer Zustimmung geschaffen werden, eine Mega-Bank, besetzt mit Beamten und Politikern, die in der Vergangenheit bei der Regulierung massiv versagt haben, weil eben dieser Apparat, diese Konstellationen unkontrollierbar sind. Der ESM ist keine Lösung, er ist eine Belastung für die noch intakten Volkswirtschaften. Die schwierige, komplexe Situation erfordert schmerzhafte Anpassungsprozesse. Der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik und die notwendige Sanierung der öffentlichen Haushalte muss geschafft werden, dazu brauchen wir die Unternehmen und Bürger, die ein Umfeld vorfinden, das sie investieren lässt. Die für entwickelte Volkswirtschaften notwendige Finanzwirtschaft muss wieder den Platz einnehmen, auf den sie gehört: Die Finanzwirtschaft hat ein Diener der Realwirtschaft zu sein und nicht deren spekulativer Ausbeuter. Daher sollten wir die Banken, die ihrem Auftrag in der Volkswirtschaft gerecht werden, schützen. Überlassen wir die anderen dem marktwirtschaftlichen Schicksal: Erfolg oder Insolvenz. Diesen Anforderungen steht die Einrichtung eines ESM entgegen, dieser entzieht noch starken Volkswirtschaften im Haftungsfalle Substanz und verschiebt diese hin zu Volkswirtschaften, die bereits jahrelang aus den Milliarden-Subventionen wenig gemacht haben. Nicht zufällig sind die größten Nutznießer an Subventionen der EU die Länder, die heute die größten Schwierigkeiten haben. Dazu übermittle ich Ihnen eine Studie der TU Chemnitz, die wir bereits Frau Finanzminister Fekter zur Kenntnis gebracht haben, in der es um Korrelation von Korruptionsindex und Rückzahlungswahrscheinlichkeit von Staatsschulden geht.

Wir bitten Sie, aus großer Sorge um unser schönes Land, stoppen Sie mit Ihrer Stimme diesen Wahnsinn.

Mit freundlichen Grüßen

Gast: terbuan
11.05.2012 21:25
2 0

Offener Brief an die Abgeoprdneten 2

Garantiert werden diese Mittel von den ESM-Mitgliedern mit zurzeit 700 Milliarden Euro, aufgeteilt nach dem EZB-Verteilungsschlüssel, d.h. Österreich haftet zurzeit mit 19,5 Mrd. Euro gezeichnetem Kapital (Bareinlage 4 Mrd. in 4 Tranchen). Eine Grenze nach oben ist nicht vorgesehen. Sollte ein Mitglied ausfallen, wird die Summe für die verbleibenden Mitglieder entsprechend erhöht. In „einem vertretbaren Zeitraum“ treiben der ESM bzw. die EU die ausstehende Summe dann beim abtrünnigen Mitglied ein. Das wird die Bürger in den Pleitestaaten wirklich freuen, die Auswirkungen sind bereits klar ersichtlich.
Die Mittel sind vom in Bedrängnis geratenen Staat zu beantragen oder werden dem in Bedrängnis geratenen Staat bei Bedarf durch die EU-Kommission, dem Gouverneursrat des ESM oder der EZB nahe gelegt, wenn diese erkennen, das es unabdingbar ist, die Stabilität des Eurogebiets zu wahren. Die Schulden beim ESM sind den IWF-Geldern beim Gläubigerstatus nachrangig.
Die Sicherstellung, das Garantien nicht schlagend werden und Vertrauen der Investoren in die ESM-Bank besteht, soll durch einen Fiskalpakt bewerkstelligt werden, mit dem Haushaltsdisziplin der EU-Staaten erzwungen werden sollte. Dieser Pakt ist noch nicht einmal ratifiziert, doch stellt Spanien sich schon mit höheren Defizitgrenzen an. Seit der Wahl in Frankreich spricht man bereits vom Abgehen des Sparkurses in Richtung eines sogenannten Wachstumspakts, von Projektbonds für Infrastrukturprojekte. Monti fordert Eurobonds,

Gast: terbuan
11.05.2012 21:22
2 0

Offener Brief an alle Abgeordneten 1

Sehr geehrte Damen und Herren Nationalratsabgeordnete!

In Kürze stimmen Sie, sehr verehrte Volksvertreterinnen und Volksvertreter, über einen hinzuzufügenden Absatz im Art. 136 AUEV (Vertrag über die Arbeitsweise der EU) ab, der das Bailout-Verbot (= Kein Staat haftet für die Schulden eines anderen Staates), das im Lissabonvertrag geregelt ist, außer Kraft setzt. Das Bailout-Verbot war eine Grundvoraussetzung für die Zustimmung zum Lissabonvertrag, ohne von Seiten der Regierung das Instrument einer Volksabstimmung einsetzen zu müssen. So wurde der Lissabonvertrag 2009 mit einer 2/3 Mehrheit vom Parlament ratifiziert.

Der Wortlaut des anzufügenden Absatz lautet: „Die Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, können einen Stabilitätsmechanismus einrichten, der aktiviert wird, wenn dies unabdingbar ist, um die Stabilität des Euro-Währungsgebiets insgesamt zu wahren. Die Gewährung aller erforderlichen Finanzhilfen im Rahmen des Mechanismus wird strengen Auflagen unterliegen.“

In die Praxis übersetzt heißt das: Der Weg ist frei für die Einrichtung des Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM). Das ist eine supranationale Bank mit Sitz in Luxemburg nach luxemburgschen Gesellschaftsrecht. Diese ESM-Bank wird Finanzmittel an überschuldete Staaten vergeben, denen der Zugang zum Kapitalmarkt verwehrt ist bzw. zu teuer ist. „Teuer“ heißt Zinsen plus hohe Risikoprämien, was einer Ausschaltung der marktwirtschaftlichen Kräfte gleichkommt.