Pensionen: Warum Schweden besser liegt

21.05.2012 | 18:32 |   (Die Presse)

Eine Uni-Studie zeigt, dass in Schweden länger gearbeitet und somit gezahlt wird.

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Wien/Red./Apa. Das schwedische Sozialsystem gilt in Österreich oft als Vorbild, eine Studie hat Details unter die Lupe genommen und mit Österreich verglichen. Fazit des Instituts für Wirtschaftsmathematik an der TU Wien: Das höhere Pensionsantrittsalter bei den Skandinaviern ist nur ein, wenn auch der wesentliche Faktor. Die Österreicher gehen früh in Pension. Folglich sind die Nettozahler ins Sozialsystem jünger – zwischen 25 und 50 Jahre. In Schweden, wo der Pensionsantritt im Schnitt mit 64 erfolgt, werden die höchsten Beiträge von 50- bis 60-Jährigen geleistet.

Die Altersstruktur in Österreich ist auch ungünstiger: Die Babyboomer würden bis 2035 in Pension gehen, auf den Arbeitsmarkt kämen geburtenschwache Jahrgänge. In Schweden sei die Altersstruktur gleichmäßiger.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.05.2012)

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