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Und Faymann sitzt zwischen den Stühlen

23.05.2012 | 20:38 |  Von Rainer Nowak und Thomas Prior (Die Presse)

Budgetdisziplin oder sozialistische Schuldenpolitik? Kanzler Werner Faymann versucht den Spagat zwischen Angela Merkel und François Hollande – und bekommt damit ein Problem in Österreich.

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Wien. Rechts oder links? Das Herz sagt links, der Verstand rechts. Werner Faymann würde natürlich lieber auf sein sozialdemokratisches Herz hören, aber als Bundeskanzler hat er sich eigentlich schon anders entschieden. Rechts von ihm steht die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die am Fiskalpakt festhalten und den EU-Mitgliedstaaten einen Konsolidierungskurs verschreiben will.

Links von Faymann hat sich der neue französische Präsident, François Hollande, positioniert. Er drängt in altsozialistischer Tradition auf wachstumsfördernde Begleitmaßnahmen zum Haushaltspakt: Die EU-Staaten mögen mehr Geld ausgeben, um die Wirtschaft zu stimulieren. Klingt verlockend, aber hat Faymann nicht gerade für den Sparkurs und ein disziplinierteres Europa Stimmung gemacht? Was soll er also tun? Wieder umdrehen und schwenken?

 

Faymann, der Vermittler?

Der österreichische Bundeskanzler wählt vorerst den Mittelweg in die Zukunft Europas, er sagt einfach einmal beides: Er unterstütze Hollande „vollinhaltlich“ in seiner Forderung nach neuen Initiativen für mehr Wachstum, erklärte Faymann vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Andererseits brauche es auch eine „verlässliche Haushaltsdisziplin“. Immerhin hat schon Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) versucht, sich so aus der Affäre und Debatte zu ziehen.

Und dann ist da in SPÖ-Kreisen noch zu hören: Faymann wolle mit dieser Position zwischen Hollande und Merkel vermitteln. Nein, das interpretiert man im Kanzleramt keineswegs als Selbstüberschätzung – zu Hollande gebe es schließlich einen guten Draht aufgrund der Kontakte zwischen den Schwesterparteien; zu Merkel sei der Draht seit einiger Zeit besonders gut. Es gebe regelmäßige Gespräche und Telefonate...

Faymann als Vermittler in der Union? Es wäre nicht der erste überraschende Schwenk des Kanzlers: Lange galt er als besonders kritisch in der EU-Politik. Vor allem zu Lebzeiten Hans Dichands, des „Krone“-Herausgebers, wetterte der SPÖ-Chef gegen das Diktat aus Brüssel und versprach Volksabstimmungen bei wichtigen Änderungen des EU-Vertrags. Fiskalpakt und auch die Bildung eines milliardenschweren Euro-Schutzschirms sind für ihn offenbar keine solchen. Die neue Rolle als verantwortungsvoller Staatsmann, den Merkel mitunter ins Vertrauen zieht, scheint Faymann zu gefallen.

Doch das allein erklärt seine Unentschlossenheit nicht. Der Wahlsieg Hollandes hat auch vielen österreichischen Genossen ihre ideologischen Vorbehalte gegen den Fiskalpakt in Erinnerung gerufen. Jetzt setzten sie ihren Parteichef unter Druck. Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel etwa brachte am Mittwoch Argumente vor, die Gewerkschaftspräsident Erich Foglar schon des Öfteren ins Treffen geführt hatte: Die Verschärfung der Budgetregeln dürfe „die Wachstumskräfte in der EU nicht lähmen“, schrieb Tumpel in einem Brief an Faymann.

Vom oberösterreichischen Landesparteichef Josef Ackerl, einem Linksausleger in der SPÖ, kam Anfang der Woche überhaupt ein kategorisches Nein: Er sei gegen den Fiskalpakt, weil er Fragen der Beschäftigung und des Wirtschaftswachstums in Europa zu wenig berücksichtige, sagte der Landeshauptmann-Stellvertreter.

Subtile Kritik äußerten zuletzt auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und die Salzburger Landeshauptfrau, Gabi Burgstaller, indem sie sich dafür aussprachen, den Fiskalpakt nicht mehr vor der Sommerpause des Nationalrats zu ratifizieren. Zunächst, sagte Prammer, müssten die Entscheidungen in Europa abgewartet werden. Faymann stürzt das in ein Dilemma. Denn die ÖVP will den Fiskalpakt erstens nicht infrage stellen und zweitens am Zeitplan festhalten.

 

Widerstand gegen Stabilitätspakt

Ein ähnliches Problem hat der Kanzler mit einem anderen Vertragswerk: Nach mühseligen Verhandlungen haben Regierung, Landeshauptleute und Gemeindevertreter vor einigen Wochen den innerösterreichischen Stabilitätspakt unterzeichnet – einen Budgetpfad, der Österreich 2016 ein Nulldefizit bescheren soll.

Doch die SPÖ Oberösterreich hat auch hier schwere Bedenken. Landesparteichef Ackerl fordert „zusätzliche Maßnahmen“, zum Beispiel eine bessere Dotierung des Pflegefonds. Andernfalls könne er sich nicht vorstellen, dass die oberösterreichischen SPÖ-Abgeordneten den Stabilitätspakt im Nationalrat „mittragen werden“.

Die Bundespartei ließ sich von dieser Drohung nicht beeindrucken, jedenfalls nach außen hin: Sie gehe davon aus, dass alle Mandatare „mit dem Klub mitstimmen werden“, sagte Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas gestern. Die Entscheidung obliege schließlich nicht den Landesparteien.

Theoretisch hätte die Regierung auch ohne die abtrünnigen SPÖ-Abgeordneten aus Oberösterreich eine Mehrheit im Parlament. Das Bild wäre freilich nicht das beste. Vor allem für Faymann.

Auf einen Blick

Kanzler Werner Faymann möchte zwischen den Positionen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (rigider Sparkurs) und des französischen Präsidenten François Hollande (zusätzliche Investitionen in die Wirtschaft) vermitteln. In Österreich stürzt ihn das in ein Dilemma: Teile der SPÖ sind gegen den EU-Fiskalpakt, die ÖVP hingegen will daran festhalten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.05.2012)

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144 Kommentare
Gast: Einer, der auch für BK´s mit niedrigen IQ zeitweise Verständnis aufbringen kann
24.05.2012 11:32
12 0

FRAGE???

Wie unterhält sich unser geliebter BK mit Hollande?

Zeichensprache?

Dolmetscherin Merkel?

Warum tut sich unser geliebter BK die wenigen Monate die er noch im Amt diese Mühen an?

Genieße die letzten Monate, hast Du ja als Stadtrat auch getan, und von Mai 2006 an bis Jänner 207 keinen Finger mehr gerührt.

Gast: Hans Berger
24.05.2012 11:22
2 0

Es wird Zeit auf die Gräber der Schuldenmacher zu spucken!

Man muss ein kollektives Erinnerungsvermögen wecken, wer es denn war, der in den 70er-Jahren die Grenzen der Verantwortungslosigkeit überschritten hat: "Mir sind ein paar Milliarden mehr Schulden lieber..."

Man sollte ein Wiederbetätigungs-Gesetz erlassen, um solche Auswüchse unter Strafe zu stellen.

Zuerst die sozialistische Partei dann das Land - das ist das Motto von Faymann

Und das einzige dass er vermitteln will ist uns die Eurobods damit wir die populisitsichen Wahlzuckerln eines Hollande zahlen.

Aber das kostet der SPÖ den ersten Platz und ihm den Kanzler, weil die österreicher - auch die Kreisky-Rentner - haben langsam genug dass wir ganz Europa finanzieren selber den Gürtel immer enger schnallen müssen während Holland das Pensionsalter senkt und auf 70er Schuldenpopulismus macht.

Unser Bundeskanzler ist von Österreichern gewähtl und soll Österreich vertreten und nicht die kruden linken vorstellungen eines Franzosen.

Der Wendehals Faymann

widert mich an! Freundschaft!

Gast: bosseur
24.05.2012 10:55
12 0

typisch für einen anbiederer seiner Güte

Nur jedem recht machen, dann kann man sich aus jeder situation herauswinden und geht den Weg des geringsten Widerstandes.
Schwach, schwächer, Faymann.

Gast: aber hallo
24.05.2012 10:53
10 0

keinen eigenen Weg

der soll für Österreich Arbeiten,und einen Weg finden.Und nicht überall hinten rein kriechen.

...

tuats eam weg...

...

hat unser bk keine eigene meinung?

Re: ...

Wozu?
Der Mann ist darauf konditioniert, dass er keine haben muss. Ganz im Gegenteil: Dass es sogar schädlich ist, eine zu haben.
Er ist der Prototyp des Österreichischen Parteisoldaten.

Um ehrlich zu sein: Ich will auch gar nicht, dass er eine Meinung hat. Sein Job sollte es sein, Berechnungen von 20 Experten einzuholen, und auf deren Basis die für das Land beste Variante eisern zu vertreten.

Gast: sitzfleisch
24.05.2012 10:13
14 1

Und wo sitzt Dr. HEINZ FISCHER?

Das weiß mittlerweile jeder.

1 0

Vorsicht Glatteis!

Bei dem Zick-Zack-Kurs des Bundeskanzlers wird er ins Schleudern kommen.

Gast: budofan
24.05.2012 09:45
1 0

interessantes foto

das ziel von ihr liegt eindeutig zwischen den augen des gegenübers :-):-):-)

Re: interessantes foto

O-Ton: " Werner, wenn die Erwachsenen sprechen dann mach mal Pause, ja?"

3 0

Re: interessantes foto

Gerüchteweise sagte die Kanzlerin Merkel "Also bitte, Herr Faymann! Ich habe jetzt keine Zeit für ein Gesichtsbad mit ihnen - ich muss jetzt ihrem Genossen einige wirtschaftliche Zusammenhänge erklären."

Gast: Weihnachtsman
24.05.2012 09:26
9 0

Typisch österreichische Mentalität

die da zum Tragen kommt.

Wasch mich, aber mach mich nicht nass

funktioniert halt nicht bei solchen Dingen.

Zu oder für etwas stehen, das ist in Ö. scheinbar politisch nicht möglich.

1 0

Re: Typisch österreichische Mentalität

Weihnachtsmann, schieb doch nicht das Verhalten dieses Faymann auf uns Österreicher.

Re: Typisch österreichische Mentalität

dazu müsste man Staatsmann sein und nicht nur Parteiapparatschik.

0 12

jetzt macht der faymann endlich einmal was richtig,

wird er von der schwarzen bande gescholten!

Antworten Gast: ROTFRONT
24.05.2012 11:56
1 0

Re: jetzt macht der faymann endlich einmal was richtig,

Richtid ist, dass Sie keine Ahnung haben.

Re: jetzt macht der faymann endlich einmal was richtig,

Was macht er richtig? Indem er sich in Widersprüche verwickelt?

Gast: Zahlemann
24.05.2012 08:53
18 1

Zinsen und Zinseszinsen

Wir zahlen jetzt noch an den Zinsen der Schulden, die uns Kreisky auf gebürdet hat - deswegen nehmen wir neue Schulden auf. Um die Zinsen der neuen Schulden zahlen zu können, nehmen wir wieder neue Schulden auf. Haben die Sozis seit Kreisky nichts gelernt??
Verantwortung für die kommenden Generationen - ein Fremdwort??

Re: Zinsen und Zinseszinsen

Sagte nicht Kreisky, dass ihm einige Milliarden (damals Schilling) Schulden lieber sind als viele Arbeitslose? Er hat sich für die Schulden entschieden, für die wir heute noch zahlen. Aber Arbeitslose kommen den Steuerzahlern auch sehr teuer. Und vor dem gleichen Problem steht jetzt die EU. Die Linken wollen noch mehr Geld, die Rechten stehen auf der Bremse. Ob da eine Lösung gefunden wird ist sehr fraglich. Bleiben beide Seiten auf ihren Standpunkten unbeweglich, kann es unter Unständen zu einem Scheitern der ganzen EU kommen.

Wir zahlen jetzt noch an den Zinsen der Schulden, die uns Kreisky auf gebürdet hat

Sehr gute letzte Frage.

Was Sie ansprechen, deckt übrigens fast exakt die halbe Wahrheit ab.
*Alle* Bundesschulden bis inkl. 1984 (knapp 45Mrd.) sind heute mit (Zinses)Zins bei 3% p.a. (realistische Annahme f. AT-Anleihenkupons) ca. 100Mrd. "Wert".
Gesamtschuldenstand 2011 lt. Statistik Austria ist 217Mrd.

Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??

Es ist nicht Kreisky, welcher die Schere so weit öffnete, dass die geschundenen armen Reichen unruhig werden müssen!

Den sozialen Unfrieden brachten uns schon die Konservativen.

Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??

sozialer Unfriede wird geschürt wenn man das leistungs- moral- und verantwortungslose Paradies zu Lasten Dritter mittels Neid und Hetze (auf Schulden) verspricht und irgendwann nicht mehr halten kann.

Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??

er hat nur die Schulden aufgenommen und seine genossen haben's nie zurückgezahlt

kann man Wahlbetrug nennen

Re: Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??

"Der Kreisky" der letzte Politiker von Format, welcher bis dahin keine Nachahmer findet - zugegeben, "er hat ...", aber die Dimensionen der Staatsverschuldung, wären sie in "Kreisky's Ausmaßen" - wir wären Weltmeister in Bonität und die "Ratings" nähmen uns als Maßstab.

Schulden in heutiger Dimension traute sich seinerzeit kein Poltiker "einzugehen" - erst die GroKo leistete sich solchen Wählerbetrug!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ROTFRONT
24.05.2012 11:59
1 2

Re: Re: Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??

Kreisky ist der schlimmste BK der 2. Republik!

Nicht nur weil er Schulden gemacht hat, sondern weil er durch seinen lockern Umgang mit den Finanzen, Schulden auch salonfähig gemacht hat.

Wer diesem "Verbrecher" an den Folgegenerationen nachtrauert hat nichts aber auch garnichts verstanden!

Re: Re: Re: Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??

Der Fehler Kreisky's (den die Kaste unverschämt zu ihrem Eigennutz "immerwährend?", sich einverleibt) ist der Begriff "wohlerworbenes Recht". "Der Dohr" (zu seiner Zeit) und weiter der ...? (jetzt 2. NR-Präsident) erpress(t)en über diesen Begriff eine Verwaltungsreform - keiner der AL im Parlament will eine Änderung: "die Kaste", wie ich sie nannte, ist überproportional dort vertreten und spuckt sich natürlich nicht eins eigene Börserl - nur, wie lange wird der Bürger das noch füllen?
Diese mafiose Vereinigung beschließt Gesetze, über die sie selbst Nutznießen?

2 0

Re: Re: Re: Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??

Du scheinst sehr jung zu sein, denn was ein Kreisky noch mit diesen Schulden FÜR das eigene Land geschaffen hatte (billige Schulmilch, Schülerfreifahrten, gratis Schulbücher für damals sehr arme Familien ...), gab es seither nicht wieder !

Dagegen heute, wo imens höhere Schulden allein für den Erhalt geschützter Bereiche aufgenommen werden, war Bruno K. ein Waisenknabe und zudem noch der letzte wirkliche Sozialdemokrat den Österreich hatte !

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Reflector
24.05.2012 14:41
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??


Das ist zwar teils richtig, liegt aber nicht an Kreiskys toller Politik, sondern daran, dass am Anfang eines Schuldenzyklus in jedem Land die aufgenommenen Beträge auch noch vermehrt in Investitionen gehen, am bitteren Ende dagegen kaum mehr. Dies ist auch klar, denn am Ende sind

1.) zumeist auch die Leistungsstrukturen ökonomisch oder zumindest moralisch ausgedünnt (Auch Kreisky ruinierte viele KMUs) bei gleichzeitiger Aufgeblähtheit unproduktiver Bereiche (Fehlallokation) und
2.) die Beträge des Zinsendiensts prozentual zum disponierbaren Volumen wesentlich höher.

Exponentiale Funktionen und eine solche ist nun einmal eine stetige Neuverschuldung im Zinseszins System, auch wenn diese vielleicht nur 2,5% pro Jahr beträgt, haben die bittere Eigenschaft vom Menschen am Anfang, alsó ca. 90% der Laufzeit, nicht als Bedrohung wahrgenommen zu werden, was dazu führt, dass diese dann am Ende nicht mehr kontrollierbar sind, wenn die Bedrohung evident wird.

Weiters muss man Beträge, die über einen derartigen Zeitraum verglichen werden, inflationsbereinigen um eine Vergleichbarkeit herzustellen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ROTFRONT
24.05.2012 14:02
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... - ein Fremdwort??

Da stellt sich die Frage was für SIE sehr jung ist. Ich bin jedenfalls in einem Alter, wo man sich für ein solches Kompliment schon bedanken kann.

Rechnen Sie mal die Schulden diesen Schuldenmachers Inflationsbereinigt um - vor der "Entertaste" hinsetzen (Verletzungsgefahr).

Da Sie jetzt sitzen können Sie gleich Zins- und Zinseszinsen ausrechnen (wurde ja bis heute nicht getilgt).

Der heutigen Regierung "geschützter Bereiche" vorzuwerfen ist zwar richtig, wenn man sich den verstaatlichten Bereich zu Schuldenmachers Zeiten ansieht, aber schon fast wieder lustig. Die Kosten dieser Staatsbetriebe (Verluste, Frühpensionen usw.) dürfen Sie obiger Rechnung hinzufügen (Sie sitzen ja noch).

Schönes Tagerl noch!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... Schönes Tagerl noch!

Offenbar sitzen Sie "im Schüssel" und blicken nicht einmal über den Tellerrand:

Die Hochrechnung zieht auch das Steueraufkommen mit ein und dieses Zahlenspiel bedingte, dass Österreich "auf der Linie Kreisky" durchwegs mit schwarzen (welche Ironie) Zahlen budgetierte, wenn sich nicht die Kaste einer Verwaltungsreform (Besoldung inbegr.) zum Selbstschutz, verweigerte!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ROTFRONT
25.05.2012 11:14
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Zinsen und Zinseszinsen ... Schönes Tagerl noch!

Ein Postler will uns jetzt noch verkaufen, dass Kreisky keine Schulden gemacht hat - zum totlachen wenn's nicht so tragisch wär!

Gast: Brennstein2
24.05.2012 08:49
7 1

Faymann

Ohne Rückgrat ist man eben biegsamer - aber jedes Volk hat die Politiker welche es verdient.

2 13

Re: Faymann

sie verwechseln den faymann mit den spindelegger!
der ist eine marionette des e.pröll!

Antworten Antworten Gast: KHuber
24.05.2012 12:00
2 0

Re: Re: Faymann

Lenk ned von deine eigenen Gauner ab!

Re: Re: Faymann ... sie verwechseln den mit den spindelegger

Kein Mensch kann so "fehlen", dass er diese Politiker zur Strafe aushalten muss!

12 0

Schuldenbremse

wir brauchen wohl mehr eine Politikbremse – das Ganze zeigt wieder mal wie sinnlos Bremsen sind, wenn keiner rauf tritt.

Wenn die Gewerkschaft von Wachstum redet, dann meint sie wohl ihr Unkraut.

9 0

Im Zwischen-den-Stühlen-Sitzen

ist der Herr Faymann Weltmeister.

Gast: advo
24.05.2012 08:23
14 0

Keine Eurobonds

Österreich haftet ohnehin bereits für x-Milliarden in der EU mit. Es sind Länder dabei die ihre Hausaufgaben nicht machen und vor der Pleite stehen, das heißt, dass wir mithaften und keinesfalls wie es die "Schottermitzi" meint kein
Cent zu bezahlen sei!!
Leider sieht es eher danach aus, dass wir wieder zur Kasse gebeten werden und davon jene Länder profitieren, die sich nichts antun!
Auf deutsch "die Blöden sind wir" mit unserem Hochsteuersystem. Der kleine Steuerzahler in Österreich finanziert diese "Sauerei" in der EU.
Faymann und Co sollten sich diese Eurobonds gut überlegen, weil er rascher im Schleudersitz sein kann als er sich vorstellt!

Re: Keine Eurobonds

nicht nur Eurobonds, sondern auch den EMS. Tun wir wenigstens den nächsten Generationen was Gutes und wählen diese Verschuldungswahnkoalition einfach ab.

Gast: fj14
24.05.2012 08:19
8 1

ein Fähnchen im Wind unser BK

blöd, wenn sich die Windrichtung dauernd ändert.

wenn man sein Leben lang so agiert, und von vielen gleichgesinnten umgeben ist, ist man halt so.

man muss sich wirklich schon schämen Österreicher zu sein

Re: ein Fähnchen im Wind unser BK

Sozialismus hat Anstand und Moral schon immer abgelehnt.

Wenn die Rudas stolz ihre Unwissenheit, wie einen ersten Preis beim Sackhüpfen im Cluburlaub, vor sich herträgt ist das erheiternd und ansonsten folgelos für Österreich


Wenn die ZIB den Kanzler auf gescheit trimmt und die Krone tut als wäre er ein mittelgroßer Held - dann steigt dem Faymann die besetzten und gekauften Lobhudeleien zu Kopf. Und er glaubt wirklich, er verstehe etwas vom Regieren.

Und das wird es für zukünftige Generationen Österreicher noch viel teurer machen. Wir werden so viele Milliarden Zinszahlungen haben, dass wir später kaum mehr Geld für Forschung und Ausbildung haben werden. Und später kaum imehr Geld für Forschung und Ausbildung haben werden.

Und unsere Kinder werden von einer funktionierenden Spitalsversorgung für alle nur mehr vom Hörensagen wissen.

Einfach weil Herr Faymann unsere finanzielle Zukunft, für etwas Anerkennung bei seinem Genossen Hollande, gerne opfert.

Der Grinsekanzler

braucht Rat. Nur wen soll er fragen?
Am besten das Volk, denn es reicht!

Die Qualität des österreichischen Journalismus

bemisst sich an der "Bewunderung" für Faymann! Erbärmlich!

Gast: Ötz Karl
24.05.2012 07:51
20 0

Der Kanzler bekommt ein Problem mit Österreich und er selbst ist eines!

In den bezahlten SPÖ Gratis-Blättern sieht man Faymann mit Obama und in einem Artikel in "Österreich" wird von der Achse Hollande-Faymann beim Wachstums Gipfel gesprochen.

Ein weltpolitisches SCHWER GEWICHT also.

In Wirklichkeit ist zum G8 Gipfel zu spät gekommen
um nicht englisch sprechen zu müssen, das kann er ja nur mehr als holprig, dafür hat er gleich wie ein echter Angeber großzüg Millionen von den Österr. Steuerzahlern für Afghanistan versprochen.
Von Wirtschaftspolitik hat er wenig bis gar keine Ahnung.
Aber das erste was ganz schwache Menschen machen, ist Anbiedern bei Mächtigen.

Eine Schande für eine Kulturnation wie Österreich, so einen erschwindelten Kanzler zu haben.

8 0

Re: Der Kanzler bekommt ein Problem mit Österreich und er selbst ist eines!

... und wie erklärt man diese richtige Einschätzung der aktuellen politischen Lage in Österreich den Wählern? Das wird bei der rotgrünen Ausrichtung der Medien schwierig. Nach der Punzierung von Werner F. zum "Obama Österreichs" (copyright Wolfgang Fellner) laufen zur Vorbereitung der Nationalratswahl 2013 ja bereits die Medienkampagnen "Werner F. spart und schüttet trotzdem das Füllhorn über euch alle aus."

Gast: Unverantwortlich
24.05.2012 07:50
22 0

Aus dem Verkehr ziehen

Wenn ich höre dass sich unser Bundeskanzler Eurobonds vorstellen kann wird mir schlecht, weiß der Mann nicht was damit gemeint ist?
Vergemeinschaflichung der Schulden d.h. der österreichische Steuerzahler soll für unsere lieben südlichen Nachbarn zahlen!!!!!
Es ist unverantwortlich der jungen Generation die Schulden der Südländer aufzuhalsen.
BITTE, BITTE, BITTE, BITTE BEI DER NÄCHSTEN WAHL DEN MANN ABWÄHLEN!

Re: Aus dem Verkehr ziehen

Wär' schön, wenn es in Österreich nicht so viele gäbe, die von der roten Vormacht profitieren, vor allem im Bildungssektor.