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Opposition „seit Kurzem“ schuldenfrei

25.05.2012 | 18:38 |   (Die Presse)

FPÖ und Grüne kalkulieren mit einem Wahlkampfbudget von vier Millionen Euro. Und BZÖ-Obmann Josef Bucher hat Frank Stronach ein zweites Mal getroffen.

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Wien/Pri/No. Was FPÖ, Grüne und BZÖ gemeinsam haben – und was sie von den Regierungsparteien unterscheidet? Sie sind schuldenfrei: das BZÖ seit dem ersten Quartal 2011, die Grünen seit Jänner und die FPÖ „seit Kurzem“, wie Generalsekretär Herbert Kickl sagt.

Im Fall der Freiheitlichen ist das einem „ambitionierten Tilgungsplan seit 2005“ geschuldet, aber auch „das Ergebnis unseres politischen Erfolges“, wie Kickl einräumt. Denn wie die anderen Oppositionsparteien finanziert sich die FPÖ vor allem „aus öffentlichen Einnahmen“, sprich Parteienförderung. Außerdem, meint Kickl, „sparen wir viel Geld, weil wir die Kampagnen selbst entwickeln“.

Die Grünen hatten nach der Nationalratswahl im Jahr 2008 ein Minus von zwei Millionen Euro auf dem Parteikonto. 1,2 Millionen Euro wurden über die Wahlkampfkostenrückerstattung getilgt, der Rest wurde in Raten „zurückgezahlt“, rechnet Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner der „Presse“ vor.

 

BZÖ-Sponsor Frank Stronach?

Das BZÖ beglich die letzte Kreditrate aus dem Wahlkampfmalus Anfang des Vorjahres. Große Spenden will das Bündnis (wie auch FPÖ und Grüne) nicht erhalten haben. Das könnte sich ändern: Dem Vernehmen nach gab es vor Kurzem ein zweites Treffen zwischen BZÖ-Chef Josef Bucher und Magna-Chef Frank Stronach, der sich in die Partei einkaufen will – im Austausch für ein Nationalratsmandat, heißt es. Die Einigung sei zum Greifen nahe, hört man. Über das Budget für den Wahlkampf hüllt sich das BZÖ (daher?) vorerst in Schweigen. Grüne und FPÖ kalkulieren mit je vier Millionen Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.05.2012)

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7 Kommentare
Gast: NichtschwarzinWien
27.05.2012 01:18
0 0

leider

ist aber Österreich sowohl auf Bundes, Landes und kommunaler Ebene schwer verschuldet.

Die Staatsschulden der Republik:
223 Milliarden €

http://staatsschulden.at/

Schulden auf Landesebene sind bekannt, hier hat etwa Wien 4 Milliarden € Schulden
http://www.vienna.at/stadt-wien-hat-4-milliarden-euro-schulden/3096287

Niederösterreich 4 Milliarden € Schulden

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/756023/Laender-werden-ihre-Schulden-nicht-allein-begleichen-koennen

Kärnten lasse ich mal außer acht, weil obere beiden Bundesländer zu wenig Aufmerksamkeit in den Medien genießen nichtsdestotrotz dürfte KEINE der 9 Bundesländer, auch nicht der Staat und die Gemeinden Schulden haben!

Und bei den Gemeinden ist es gänzlich unbekannt, da gibt es nur eine Statistik aus dem Jahre 2010 (Jahre Schnee...) wo auch nur die "Pro-Kopf" Verschuldung transparent gemacht wurde...

Gast: das hirn
26.05.2012 10:41
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falaffe

sgh falaffe, ihre verblendete verbohrtheit veranlasst sie sofort reflexartig auf schwarz- blau hin zu beissen und ignorieren, dass die am ruder befindlichen regierungsparteien (fast) pleite sind. wie sollen diese die österr. finanzen in ordnung bringen, wenn sie in der eigenen partei vor der pleite stehen ?

"Außerdem, meint Kickl, „sparen wir viel Geld, weil wir die Kampagnen selbst entwickeln“."

des eh schon breit bekannte geheimnis wurde hiermit offiziell gelüftet:
die fpö ist keine partei sondern eine werbeagentur!

was über das entwickeln von kampagnen hinaus geht, wird schlicht nicht gemacht/gekonnt. beispielhaft dafür war die sondersitzung des NR letzten sommer/herbst: thema direkte demokratie, auf antrag der fpö einberufen.

die fpö stellte dort den antrag zur abstimmung, die REGIERUNG möge sich einen text ausdenken für mehr direkte demokratie, der dann dem NR und der bevölkerung vorgelegt werden sollte zur abstimmung.
DAS kann die fpö nicht allein? das sind max. 2 seiten text. jeder jurist im 3. semester bringt sowas zusammen. doch die werbetexter im fpö-hauptquartier offenbar nicht.

und sowas an inkompetenz und unfähigkeit will tatsächlich in eine regierung? dacapo 2000-2006. hurra!!!

Gast: Orange-in-Wien
26.05.2012 04:10
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wo er nicht unrecht hat

der Herr Kickl ist hier
"Außerdem, meint Kickl, „sparen wir viel Geld, weil wir die Kampagnen selbst entwickeln“."

Das ist wirklich was alle Oppostionsparteien sogar die Grünen (naja nicht immer, aber meistens) von der Bundesregierung SPÖ und ÖVP unterscheidet.

Die geben zum Beispiel eine Wahlkampfkampagne be Demner Merlicek und Bergmann im Auftrag (siehe Faymann SPÖ Kampagne 2008):
http://derstandard.at/1216034872951?seite=2

Achja und die Opposition (Ausnahme wahrscheinlich die Wiener Grünen weil an die SPÖ Wien gekettet ohne Schlüssel zum Fliehen) hat keine "Info-Inserate" nötig ala Werner Faymann wie etwa in der Krone welche dann die ÖBB bezahlte statt dem Herrn Faymann.


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und wer zahlt die verrückte plakataktion der blauen?

das gesicht des konkursler ist grauenhaft,genauso wie die dümmlichen ansagen!

Grauenhaft ...

ist einzig Ihre Sprachkompetenz.

Re: und wer zahlt die verrückte plakataktion der blauen?

Lesen Sie den Artikel noch einmal.