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Graf: Falscher Anwalt und Flop mit Bananen-Schiffen

09.06.2012 | 13:35 |   (DiePresse.com)

Martin Graf ist bei Nationalratswahlen als „Rechtsanwalt“ angetreten. Er war aber stets nur Rechtsanwaltsanwärter.

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Laut  "Kronen Zeitung" kandidierte Martin Graf 1994 auf der FPÖ-Liste für die Nationalratswahl unter der Berufsbezeichnung „Rechtsanwalt“, laut ORF tat er das auch 1999. Graf ist allerdings über den Rechtsanwaltsanwärter nie hinausgekommen. Er selbst kann sich das nicht erklären.

Auch die Grünen präsentierten am Freitag angebliche neue Fakten zur Meschar-Stiftung, deren Vorstand Graf war: Der Stiftungsvorstand soll 2007 nach dem Abverkauf von Wertpapieren eine Beteiligung an Bananen-Kühlschiffen um 50.000 Euro erworben haben.

Der Fonds sei schließlich in eine wirtschaftliche Schieflage gekommen, Ausschüttungen derzeit nicht möglich. Den Anlegern drohe der Totalverlust ihrer Einlagen. Der Dritte Nationalratspräsident wollte dazu nicht Stellung nehmen.

Kickl: "Jagd auf Freiheitliche"

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl stellte sich am Samstag hinter Graf. Dass Graf auf Wahllisten als Rechtsanwalt aufscheine, sei "gewiss auf einen Fehler bei der Listenerstellung oder -veröffentlichung zurückzuführen" und gehe nicht von ihm selbst aus. In der Berichterstattung über Graf sieht Kickl eine "Jagd auf Freiheitliche", für die er die  "ideologische Überzeugung" des "Großteils der Journalisten" verantwortlich macht.

Die Grünen wollen am Mittwoch erneut einen Antrag auf Schaffung einer generellen Abwahlmöglichkeit von Nationalratspräsidenten im Plenum des Nationalrates einbringen. Grünen-Chefin Eva Glawischnig zeigte sich am Samstag optimistisch, dass die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP zustimmen werden.

Die Grünen hatten schon 2009 einen gleichlautenden Antrag eingebracht - Auslöser war ebenfalls eine Äußerung Grafs, der damals den ehemaligen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, scharf attackiert hatte. Letztlich scheiterte das Ansinnen, da sich SPÖ und ÖVP nicht auf einen gemeinsamen Modus einigen konnten.

 

(Ag./Red.)

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601 Kommentare
 
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Gast: Boris Godunov
13.06.2012 09:05
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Es gehört offensichtlich

in unserem schönen Lande zur Selbstverständlichkeit, wenn Poltiker gelinde gesagt unsauber agieren und hart an der moralischen Gesinnung vorbeischrammen. Das es sich im gegenständlichen Fall um einen der höchsten Funktionäre, nämlich den 3.NRP handelt setzt dem ganzen noch die Krone auf. Traurig erscheint allerdings, dass offensichtlich viele Bürger das als "normal" empfinden und den Herrn auch noch verteidigen. Ja, jedes Land bekommt die Politiker, dies es verdient.

WK-Wahl 2010

Was ist eigentlich aus dem Einspruch von Graf gegen die Wiener WK-Wahlen 2010 geworden? Da hat er sich ja aufgeregt das so viele seiner Kandidaten mangels Berechtigung gestrichen wurden.

Die Entrüstung Stegers überrascht nicht

Steger gehört zu der Riege erfolgloser Liberaler, die, ähnlich wie auch Heide Schmidt, offenbar starke Ressentiments gegen Leute haben, die es politisch weiter gebracht haben als sie. Ob Grafs Weste weiß ist oder nicht, sollte durch gerichtliche Untersuchungen geklärt werden, nicht durch irgendwelche Leute, die ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Dem Vernehmen nach hat sich das Formular gefunden, auf dem Graf handschriftlich und korrekt "Rechtsanwaltsanwärter" eingesetzt hat. Würde man die Biographien der Politiker anderer Parteien mit dem gleichen Übereifer durchforsten (was man wohlweislich unterläßt), so säße so mancher nicht mehr auf seinem Sessel.

Re: Die Entrüstung Stegers überrascht nicht

Heide Schmid hat ihre Gründe warum sie ausgetreten ist umfassend genug dargestellt und ist ihrer Linie auch nachher treu geblieben. Es ist nur traurig zu sehen wie wenig Kompetenz zur Selbstreflexion bei manchen Menschen besteht. Auf der einen Seite bekriteln sie, dass Herr Graf vorverurteilt wird und auf der anderen Seite machen sie es im selben Schriftzug mit anderen Politikern. Sie sind um nichts besser als die Leute die sie abwerten Frau Waltraud Kupf. Oder: Herr Kickl sind sie es??

Die Konservativen & die Korruption

In ihrem Integritätsbericht hat die Antikorruptionsorganisation Transparency International (TI) auf den Zusammenhang zwischen Korruption und der Finanzkrise hingewiesen. Überall dort, wo in den letzten Jahren oder gar Jahrzehnten die Konservativen an der Macht waren, hat es die schlimmsten Korruptionsskandale gegeben, welche letztendlich diese Staaten in den Bankrott getrieben haben, siehe Griechenland, Portugal, Spanien oder gar die USA, siehe auch FPÖVPBZÖ-Regierungszeit in Österreich.
Man kann daher annehmen, dass konservativ ist gleich korrupt bedeutet. Würde man alle Politiker der konservativen Parteien auf einen Schlag weltweit ohne Verurteilung einsperren, würde es mit absoluter Sicherheit keinen einzigen Unschuldigen treffen, denn auch jene, die nicht selbst etwas angestellt haben, haben zumindest etwas gewusst und sind somit aufgrund ihres Schweigens ebenfalls schuldig.
Okay, auch die anderen Parteien stecken teilweise mit im Sumpf, doch die Super-Gangster findet man zumindest in Ösiland bei ÖVP, FPÖ und BZÖ, letztere insb in der Polit-Kloake Kärnten. Für die FPÖ hat Graf als Erbschleicher, wieder einmal bewiesen, was Rechte Anständigkeit in Wirklichkeit bedeutet. Und über die neue Kleinpartei ÖVP gibt es sowieso nicht viel zu diskutieren.

Nun ja, EU! Wer in Zukunft konservativ wählt, ist selber schuld, wenn er nun bald am Hungertuch nagt. Ich wünsche Mahlzeit!

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Böse Omi, aaarmer Graf-Bub!

Da hätt´er der armen alten Omi ja gleich das Handtascherl fladern können, der Graf!
...kommt auf´s gleiche raus!
Naja, wenn er´s braucht der arme Anwaltslehrbub!
Es gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung!!!! (eh wie immer)

Antworten Gast: Maxx
11.06.2012 10:41
0 1

die Unschuldsvermutung

ja wirklich. Immer diese lästige Unschuldsvermutung. Wer braucht die schon?

Der allwissende Zeitungsleser jedenfalls nicht. Der hat sich ohnehin schon nach der Überschrift oder allerspätestens nach dem ersten Absatz sein unabänderliches Urteil gebildet.

Re: Böse Omi, aaarmer Graf-Bub!

Wer sagt denn, dass die Omi bös ist?

Aber wer steht denn da noch hinter einem Sinneswandel, nachdem die Omi zweimal VOR EINEM ORDENTLICHEN GERICHT genau die bestehende Form der Stiftung gefordert und natürlich auch erhalten hat?

Wer hat diesen Fall hochgespielt? Oder kommt jede 90-jährige Omi in den Genuss einer ORF-Kampagne, in der der ORF "mit allen seinen Programmen" auf breiter Front die Muskel spielen lässt.

Was ist da los?


Strache behauptet: „Wir haben am Wochenende alle Akten und Unterlagen durchsucht. Und natürlich sind wir fündig geworden.“
Aufgetaucht sind laut Strache nämlich die betreffenden Kandidatenformulare. Graf habe sich korrekt als Rechtsanwaltsanwärter bezeichnet.

Was hat der ORF recherchiert?
Warum findet man nichts darüber in den ORF-Berichten?

Re: Was ist da los?

Weil der ORF auf der Seite jener steht, die an der Demontage Grafs interessiert sind. Das Formular kann im Internet eingesehen werden.

Was werden die rotgrünen Reaktionen sein,

wenn in 4 Wochen die Blauen besser dastehen als vor der ganzen Graf-Suderei?

Werden sie sich noch erinnern, welche ihrer Handlanger im ORF für dieses Fiasko verantwortlich sind? Werden im ORF dann die Köpfe rollen?

Der schwache Versuch einer rotgrünen Menschenhatz


kann doch die Blauen nur in Sicherheit wiegen. Ist das vielleicht Absicht?

Ist die rotgrüne Hilflosigkeit Teil einer Strategie?

1 1

Die Strategie der rotgrünen Menschenhatz wird ein voller Hosenknaller, und zwar weil:


- er zu früh initiiert wurde um bei den Wahlen den Wählern noch vermittelbar sein wird. Das Interesse wird lang ermüdet und durch andere Themen überlagert sein.
- weil es der linken Basis schwer erklärbar ist warum ein stiftende Millionärin plötzlich unter die Schutzmacht der historisch die grobe Arbeiterfaust verteidigende SPÖVPGrünBande fällt.
- Warum die Stiftungen von Meschar und der SPÖ gut, lobenswert und nach Schutz schreien aber jene von Grasser böse und staatsschädigend sein sollen.

STEGER ist genauso korrupt

wie JEDER andere POLITIKER der WELT
KORRUPTION ist VORAUSSETZUNG für den POLITIKER "Beruf"
Es sind professionelle Räuber, Betrüger und Lügner, die gegen das VOLK wirken!

3 0

Re: STEGER ist genauso korrupt

Ohne jetzt die Aussage an sich bewerten zu wollen, Steger ist wenigstens ein 'richtiger' Rechtsanwalt.
Er braucht sich nicht mit falschen Federn schmücken.

Re: Re: STEGER ist genauso korrupt

Zu Zeit hat es den Hr. Graf noch keiner nachweisen können dass er sich als Rechtsanwalt ausgegeben hat. Nur als Rechtsanwaltanwärter. Sehe da keine falsche Federn,ganz im Gegenteil uns haben die Politiker schon die Federn gerupft u. unseren Politikern Allen gehören sie gerupft.

1 0

und Raymann ist ein 'richtiger' Grundschüler


Gast: schongewusst?
10.06.2012 13:27
6 3

ein nazl hackt dem anderen kein auge aus

ein altes sprichwort im burschikalender!

Antworten Gast: Free
10.06.2012 18:01
1 3

Re: ein nazl hackt dem anderen kein auge aus

Ganz aufgeregt der kleine Sozi.
Hahahahaha

Pandi, sag uns bitte was wir tun sollen!

:))

Antworten Gast: ein Kroneleser
10.06.2012 18:28
1 1

Re: Pandi, sag uns bitte was wir tun sollen!

heirate die Pressesprecherin vom Failmann, dann weißt du es!

Re: Re: Pandi, sag uns bitte was wir tun sollen!

lol, gut! :)

Gast: Konservativer
10.06.2012 13:13
6 5

Graf muss leider weg.

Sehen wir die Sache mal realistisch:

Graf wird 2013 massiv von den Linksparteien im Wahlkampf gegen die FPÖ ausgenutzt werden und, egal wie die Fakten liegen, etwas bleibt immer hängen und eine auf Graf aufbauende Attacke gegen die FPÖ wird sehr erfolgreich sein.

Daher ist es im Interesse der FPÖ, Graf möglichst bald in der Versenkung verschwinden zu lassen. DABEI TUT ES NICHTS ZUR SACHE, INWIEFERN DIE VORWÜRFE GERECHTFERTIGT SIND! Das oberste Ziel MUSS die Kanzlerschaft von H.C. Strache sein, und wenn man dafür Zugeständnisse machen muss, so geht das in Ordnung.

Die FPÖ MUSS jetzt an Ihre Prioritäten denken:

Hauptsache, Strache wird Kanzler.

Re: Graf muss leider weg.

Strache wird sicher nicht Bundeskanzler. Mit und ohne Graf.
Dafür wird die nächste Wahl entweder eine rotgrüne oder eine rot/schwarze Regierung ergeben, mit dem Ergebnis einer unerträglichen Frustration der Wähler.

Wer danach regiert weiß heute keiner.

Antworten Gast: wir brauchen eine Wende
10.06.2012 15:09
5 3

Graf soll bleiben!

denn wenn die linke Medienhetze anhält hat die FPÖ mehr Chancen. Nach der gestrigen Umfrage der Zeitung Österreich führt die FPÖ mit 28% vor der SPÖ! Laßt die aufgehetzten Linken also toben, was Besseres kann der FPÖ nicht passieren...

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Bursche heraus ! (aus dem Parlament)


 
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