Ordnungsruf: Patienten, nicht Ärzte ins Zentrum

12.06.2012 | 18:09 |  Von ANDREAS WETZ (Die Presse)

Unmittelbar nach ihrer Präsentation spricht sich die neue Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz im Interview mit der "Presse" dafür aus, Entschädigungen unabhängig von Ärzteverschulden zu bezahlen.

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Die Presse: Werden Sie in Zukunft als grüne Mandatarin jene Gesetze beschließen, die Sie als neue Patientenanwältin ab 1. Juli zu kontrollieren haben?

Sigrid Pilz: Nein. Von dem Zeitpunkt an, an dem ich mich für das Amt beworben habe, war für mich klar, dass das miteinander unvereinbar wäre. Deshalb werde ich mich aus allen politischen Ämtern zurückziehen. Dennoch bleibe ich persönlich eine Grüne.

Dennoch könnte man die Optik als schief bezeichnen. Die FPÖ kritisiert, dass Sie jetzt von genau jener Günstlingswirtschaft profitieren, die Sie als Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen jahrelang kritisierten.

Kritik ist die Aufgabe von Oppositionsparteien, so zeigen sie Profil. Die Grünen haben das ja in Wien genauso gemacht. Daher ist der Vorwurf nur logisch. Er stimmt aber nicht. Ich habe mich nämlich einem Wettbewerb mit elf anderen Kandidaten für das Amt gestellt, der von einer externen Agentur betreut wurde. Und ich kann Ihnen sagen: Das Auswahlverfahren war nicht von schlechten Eltern. Wäre ich ein Systemgünstling, müsste man als solcher in Wien Angst haben.

Ihr Vorgänger Konrad Brustbauer wurde unter anderem deshalb kritisiert, weil er systemische Missstände nicht gerade aktiv und schon gar nicht in der Öffentlichkeit aufgezeigt hat. Wie werden Sie Ihr neues Amt anlegen?

Ich möchte, dass die Patienten wieder der Mittelpunkt des Gesundheitssystems werden. Manchmal hat man ja den Eindruck, dass es am besten ohne sie funktioniere. Ich möchte, dass Patienten künftig auf Augenhöhe mit Ärzten kommunizieren, selbst entscheiden können, ob sie einer Operation oder Therapie zustimmen sollen oder nicht. Schließlich ist es auch der Patient, der danach mit dem Ergebnis – ob positiv oder nicht – buchstäblich leben muss.

 

Wie soll das funktionieren? Würde Wissen über die eigene Gesundheit wirklich bei allen ankommen, wäre niemand zu dick und kaum jemand würde wohl rauchen.

Natürlich werde ich das nicht allein schaffen, das wäre vermessen. Trotzdem werde ich mein Bestes tun. Großes Potenzial liegt in der Aufklärung bildungsferner Schichten oder etwa Migranten. Eine große Herausforderung für die Gesellschaft sind chronische Krankheiten, die die Patienten und das System ein Leben lang belasten. Konkret: Ich möchte bei Amtsantritt den Rektor der Medizinischen Universität einladen, ein Projekt anzugehen, bei dem etwa angehende Ärzte Gesundheitsinformationen allgemein verständlich an die Jugendlichen bringen. Zum Beispiel in Berufsschulen. Dort treffen wir genau jene, bei denen das Thema Gesundheit nicht gerade an oberster Stelle steht. Ihnen soll man erklären, was die Worte Raucherlunge oder Querschnittslähmung nach einem Autorennen wirklich bedeuten. Heute können laut Wiener Gesundheitsbericht 70 Prozent der Patienten nichts mit einem ärztlichen Therapievorschlag anfangen.

 

In Wien bewegt sich oft erst etwas, wenn kritische Personen oder Medien den Finger in die Wunde legen. Wie öffentlich werden Sie künftig Kritik äußern?

Die Frage ist berechtigt. Als Patientenanwältin bin ich ausnahmslos für alle Patienten da. Außerdem möchte ich auch aufsuchend arbeiten, zum Beispiel aktiv den Kontakt mit Selbsthilfegruppen oder Migranten suchen. Die Yoga-gestählte Mittelschicht ist nicht meine erste Zielgruppe. Heute sieht man, dass die Menschen im 15.Bezirk früher sterben als in der Inneren Stadt. Das hat viel mit Wissen über die eigene Gesundheit zu tun.


Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen. Ist das Wiener Gesundheitssystem zu bürokratisch?

Ich will mit meiner Arbeit nicht erreichen, dass Ärzte aus Angst vor dem Fehler risikoreichere Eingriffe und Therapien gar nicht mehr machen.

Manchmal muss man – in Abstimmung mit den Patienten – Risken eingehen und sich etwas zutrauen. Deshalb gefällt mir der Vorschlag, verschuldensunabhängige Entschädigungen zu etablieren. In der Praxis würden in erster Linie Ärzte und einen kleinen Teil auch Patienten in diese Versicherung einzahlen. Beim jetzigen Entschädigungsfonds zahlen ausschließlich die Patienten. Passiert dann etwas, geht es nicht vorrangig darum, ob dem Arzt etwas vorzuwerfen ist. Denn es wäre eine Versicherungsleistung.

Dass soll den Medizinern auch einen gewissen Druck nehmen. Wer operiert, geht gezwungenermaßen höhere Risken ein als ein Obstverkäufer. Das wäre eine Weiterentwicklung vergleichbar mit einer Unfallversicherung.

Sie haben zuletzt kritisiert, dass Ärzte in Wien wegen des angeblichen Personalmangels bei den Patienten ungerechtfertigt Ängste schüren. Ist die Ressourcenkritik der Ärzte also nicht gerechtfertigt?

In Wien sind derzeit Reformen in den Bereichen Spitäler und Pflege in Umsetzung. Diese Reformen haben wir Grünen immer gefordert, und sie sind gut. Leider ist es bei vielen Ärzten immer noch so, dass sie Standes- mit Patienteninteressen verwechseln. Diese Kritik werde ich auch weiter äußern.

 

Wie können Sie sich als Patientenanwältin für die Verbesserung des Gesundheitssystems einbringen?

Indem ich Vorschläge mache. Das ist sogar meine Pflicht. Die verschuldensunabhängige Entschädigung ist so ein Punkt. Ein anderer ist der, dass Gesundheit nicht ausschließlich etwas mit medizinischer Behandlung zu tun hat. Viele Erkrankungen sind durch eine Lebensstiländerung viel besser in den Griff zu bekommen als mit medikamentösen Behandlungen. Etwa bei manchen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das zu kommunizieren und anschließend anzuwenden, spart Geld, und hebt die Lebensqualität der Patienten.

 

Eine AKH-Bedienstete der Stadt Wien ließ sich über Jahre krankschreiben, betrieb nebenbei aber zwei Privatpraxen für Psychotherapie. Was werden Sie tun, damit so etwas künftig nicht mehr vorkommt?

Die Spitalsreform ist auch eine innere Strukturreform. Mein Vorschlag ist: Ja, es gibt Privatpatienten. Die soll es auch weiterhin geben. Ich will jedoch nicht, dass teure Behandlungen der Allgemeinheit aufgebürdet werden und die lukrative Operation einzig den Privatordinationen zugutekommt. Wenn es schon Nebenbeschäftigungen mit Privatpatienten gibt, soll es dazu auch die Verpflichtung geben, diese künftig in Häusern der Stadt Wien zu behandeln, die so auch davon profitieren würden. Die Spitalsneubauten werden die Hotelqualität der Krankenzimmer entsprechend verbessern, dann muss niemand mehr auf die goldene Meile der Privatordinationen.

Zur Person

Sigrid Pilz, bisher Gemeinderätin und Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen, wurde am Dienstag als Patientenanwältin vorgestellt. Die 53-Jährige übernimmt die Funktion am 1. Juli von Konrad Brustbauer.

Pilz (nicht verwandt mit Grün-Parlamentarier Peter Pilz) ist die erste Frau in dieser Funktion. Sie hat sich in einem von einer externen Personalmanagement-Firma durchgeführten Auswahlverfahren gegen elf weitere Bewerber durchgesetzt und soll die Funktion für fünf Jahre ausüben.

Die gebürtige Oberösterreicherin hat in Innsbruck das Studium der Erziehungswissenschaften und Psychologie absolviert. Zuletzt war sie als Leiterin der Abteilung für „Internationale Familien- und Jugendpolitik“ im Wirtschaftsministerium tätig. Seit 2001 sitzt sie für die Grünen im Gemeinderat.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.06.2012)

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49 Kommentare
 
12
Gast: gast gast
14.06.2012 07:47
2

Für 12000 Euro monatlich..

.. erzähle ich auch jeden Blödsinn der gewünscht wird;)

Gast: gast33444
13.06.2012 10:58
5

und wer solls zahlen??

ach ja soweit denkt eine erziehungswissenschaftlerin nicht

"...Entschädigungen unabhängig von Ärzteverschulden zu bezahlen" - warum dachte ich da sofort an die grünen (roten)?

Antworten Gast: Presseleser
13.06.2012 17:38
3

Re: und wer solls zahlen??


Wie wäre es zum Beispiel mit einem Entschädigungsfonds, in den alle Ärztekammermitglieder einzahlen (Solidaritätsprinzip)?



Re: Re: und wer solls zahlen??

eine verschuldensunabhängige Haftung? Ist so was überhaupt verfassungsrechtlich möglich?

das gleiche gilt dann auch für alle Autofahrer? Straßenbahnfahrer (könnte ja mal bremsen müssen);
Zahlen alle Patienten auch aus Soladaritätsprinzip in einen Fond, weil einige wenige um 2 Uhr in der Nacht kommen z.B. wegen Halsschmerzen seit einer halben Stunde, Schmerzen im Knie seit 13 Wochen,.... und diese dadurch irgendwann mal in ein Burn-out kommen könnten (ich rede hier nicht von den Notfällen, für die die Ärzte in der Nacht da sind!)?

dem lebenslauf zu

urteilen ist diese frau ein waschechter vollpfosten !

so wie 99% der grünen !

konditionierter Reflex,

wenn jemand aus der grünen Partei eine wichtige Position erreicht. Frau Pilz wurde von 12 BewerberInnen als die am besten geeignete Bewerberin von einer externen Agentur vorgeschlagen.
Frau und Grün, das ist wohl zuviel für Sie!

Re: konditionierter Reflex,

soein blödsinn !

das war eine rein politische entscheidung !
gerade den grüniNNEN und auch den roten ist jedes leistungsdenken fremd !
nur quote ist wichtig...keine leistung !

Antworten Antworten Gast: gast33444
13.06.2012 11:02
3

Re: konditionierter Reflex,

und jetzt wäre nur fein, wenn sie uns auch sagen könnten welche position es war vor 12 jahren

jeder, der halbwegs für gleichberechtigung, gleichbehandlung und liberales denken ist kann die grünen nicht wählen oder unterstützen, es handelt sich um eine partei die sich durch misandrie, sexismus und diskriminierung auszeichnet

vergleichen sie mal, was die grünen und roten gegenüber männern fordern und sie behandeln wollen und was im süden der usa vor 50 jahren gegenüber schwarzen bürgern gegolten hat

"die ... Mittelschicht ist nicht meine Zielgruppe"

.typisch grüne Position, die die leisten und zahlen sollen selber schauen wie sei zurecht kommen. und die spezialisierung auf migranten spricht nicht für eine gleichbehandlung

Die Grünen- mitten drin

im roten Postenschacherverein- pfui Deibel!

Re: Die Grünen- mitten drin

Bedauerlich, dass Ihnen dazu nur dieses Argument einfällt. Einfältig nennt man das.

konditionierte Reflexe,

Frau und Grün ist halt für manche zu viel.

Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Das ist eines der klassischen Leichentuchwachlerargumente!
Im Klartext: Ich bin Arzt und daher von allem anderen befreit. Schon gar nicht kann es sein, dass ich meine medizinkünstlerischen Eingebungen auf Papier für die Nachwelt festhalte. Da könnte ja dann jeder kommen und blöde Fragen stellen!

Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Ich bin seit 1986 medizinisch tätig. Es macht sicher Sinn, das, was man tut auch zu dokumentieren (und Karteikarten und Fieberkurven hat es schon vor meiner Geburt gegeben). Leider hat aber der Verwaltungsaufwand enorm zugenommen. Nicht nur für Ärzte. Auch das Pflegepersonal kann ein Lied davon singen. Und inzwischen ist es wichtiger, etwas zu dokumentieren als es tatsächlich zu tun. Meine ärztliche Tätigkeit sollte in erster Linie in Gespräch, Untersuchung und Behandlung meiner Patienten bestehen. Ich habe es leider erlebt, dass in den Spitälern immer mehr "Manager", "Qualitätssicherer" etc. herumlaufen. Oft mit einer medizinischen oder pflegerischen Ausbildung, aber weil diese "Health-Manager" die Arbeit mit Patienten nicht wollten sind sie nun in leitender Funktion, lieben es, in Sitzungen am Papier zu entwerfen, wie es in der Praxis laufen sollte und haben m.E. schon lange aufgehört, die Lage zu verbessern. Im Gegenteil: es ist höchste Zeit, dass wir (Ärzte und Pflegepersonal) wieder mehr Zeit für Patienten haben. Ein Koch im Restaurant kocht und verwendet seine Zeit nicht für die Dokumentation, was und wie er gekocht hat. Dasselbe gilt für den Handwerker und wir sind durchaus auch Handwerker, die noch Dinge tun anstatt darüber zu schreiben oder in "meetings" stundenlang darüber zu reden!

Lustig ist es, wie sich die Ärzte immer als Patientenanwalt darstellen!


Re: Lustig ist es, wie sich die Ärzte immer als Patientenanwalt darstellen!

ja, ich bin da vielleicht altmodisch und es mag andere Ansichten geben, aber ich sehe mich (und viele Kollegen, die ich kenne) tatsächlich auf Seiten der Patienten. Und wenn Sie das lustig finden, will ich Ihnen nicht widersprechen, denn Humor ist auch Medizin ;-)

Re: Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Was nicht dokumentiert ist, ist nicht geschehen.
Das werfe ich auch einem Handwerker vor, wenn er einen Fehler gemacht hat. Ich denke da an die Schwierigkeit bei der Nachverfolgung der Schäden oder Fehler beim Stadthallenbad, wo man nicht feststellen kann, wer wo gepfuscht hat.
In der Medizin ist Dokumentation enorm wichtig, denn nur so kann nachverfolgt werden, ob eine "Fehlheilung" Schicksal ist oder ein Organisationsverschulden oder eine falsche Behandlung.

Re: Re: Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Jurist? ;-)

Re: Re: Re: Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Weder Jurist noch Arzt, aber seit 40 Jahren in einem medizinischen Beruf tätig. Ich habe viele Behandlungsfehler gesehen, die durch die Bank vermeidbar gewesen wären.
Während ich in einigen Fällen einen Juristen in medizinischen Fragen beriet und Fragen an die Gutachter formulierte, habe ich ihm in anderen Fällen abgeraten für geschädigte Menschen eine Klage einzureichen.

.......habe ich ihm in anderen Fällen abgeraten für geschädigte Menschen eine Klage einzureichen.

warum?

Re: Re: Re: Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Kommt jetzt das Totschlagargument, dass nur Ärzte Kritik an Ärzten üben dürfen?
Also was soll die Frage, ob ich Jurist bin oder nicht?

Re: Re: Re: Re: Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

meine Antwort bezog sich auf manhattan und war mit einem Augenzwinkern gemeint. Also tief atmen, beruhigen und einen schönen Tag ;-))

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Lass Dir das nicht gefallen Reinhard!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Als Mitglied einer Standesorganisation, die in ihren Reihen Homöopathen, Anthroposophenund andere Vertreter erwiesenermaßen unwirksamen Hokuspokus vertritt, ist es immer pikant zu lesen, dass "Arzt" Patienteninteressen vertritt.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

Das ändert aber nichts an der Sache. Sie sind offenbar ein Anhänger des Binnenkonsenses. Die Ärzte bestimmen was recht und richtig ist, und basta!
Dieses Verhalten ist etwas so: Die Taxifahrer bestimmen die Sicherheitsbestimmungen und nicht der TÜV.
Ic wünsche etwas mehr nachdenken!

Re: Ärzte, etwa im AKH, kritisieren, dass der große Verwaltungsaufwand für Dokumentation Ressourcen binde, die anderswo fehlen.

meiner schätzung nach gehen 4/5 der zeit für dokumentation drauf. aber jammern, dass man so lange im wartezimmer warten muss.

 
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