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Moser: Verhalten der Telekom ist "ständiger Affront"

13.06.2012 | 12:42 |   (DiePresse.com)

Die Vorsitzende des U-Ausschusses kritisiert die Weigerung der Telekom, den Prüfbericht zu den Skandalen des Konzerns an den Ausschuss zu übermitteln.

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Gabriela Moser, Vorsitzende des parlamentarischen Korruptions-U-Ausschusses, kritisiert die fortgesetzte Weigerung der teilstaatlichen Telekom Austria, den forensischen Bericht zu den diversen Skandalen des Konzerns an den Ausschuss zu übermitteln. Sie spricht von einem "ständigen Affront" und einem "Schuss ins Knie". Sollte die Telekom weiterhin unkooperativ sein, werde man eben die Zeugenladungsliste erweitern müssen, sagte Moser. Telekom-Chef Hannes Ametsreiter war bereits einmal im Ausschuss als Zeuge geladen.

Ametsreiter betonte am Mittwoch, dass die Telekom voll mit der Staatsanwaltschaft kooperiere, aber dem U-Ausschuss aus rechtlichen Gründen den Bericht der Wirtschaftsprüfungskanzlei BDO Deutschland nicht übermitteln könne. Er verwies auf ein von der Telekom in Auftrag gegebenes Gutachten des Verfassungsrechtlers Bernd-Christian Funk.

Das lässt Moser wiederum nicht gelten. Sie kenne das Gutachten - eine Empfehlung, den Prüfbericht nicht an den Ausschuss weiterzuleiten, sei daraus nicht abzuleiten. Ametsreiter leiste dem Unternehmen einen "Bärendienst" mit seiner Weigerung. Damit würde das Unternehmen imagemäßig "im Eck der Vertuscher" bleiben.

Staatsanwaltschaft lobt Zusammenarbeit

Die Staatsanwaltschaft Wien lobt hingegen die Zusammenarbeit mit dem teilstaatlichen Konzern. Alle angeforderten Unterlagen seien übermittelt worden, das Gesprächsklima sei gut, sagte Sprecher Thomas Vecsey.

Der Aufsichtsrat der Telekom Austria hatte die Wirtschaftsprüfungskanzlei BDO Deutschland im Vorjahr beauftragt, die Datensätze des Konzerns auf Verdachtsfälle zu untersuchen. Das hatte sich die Telekom 1,43 Mio. Euro kosten lassen. Ergebnis: Mehrfach stießen die Prüfer auf länger zurückliegende Beraterverträge zum Teil in Millionenhöhe, bei denen keine erkennbaren Gegenleistungen gefunden wurden. Der aktuelle Vorstand wurde hingegen entlastet. Der Bericht wurde bei der Hauptversammlung am 23. Mai vorgelegt, allerdings nur ein ausgewählter Teil davon.

Die Telekom hat in Folge des Berichts als Privatkläger Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe gestellt. Den aktuellen Stand hier wollte Telekom-Boss Ametsreiter heute nicht kommentieren. Offen ließ er auch, wie viel jene Manager bisher an die Telekom zurückgezahlt haben, die durch eine vermeintliche Kursmanipulation zu einem Bonusprogramm von insgesamt knapp zehn Millionen Euro gekommen sind.

Zu den diversen Spekulationen über einen möglichen neuen Großaktionär bei der Telekom meinte Ametsreiter, dass der mexikanische Milliardär Carlos Slim schon lange die kürzlich bekannt gewordenen drei bis vier Prozent bei der börsenotierten Telekom hält. Einen Gewinner hat es durch die Spekulationen jedenfalls gegeben - die Aktie zog an. In der Branche wurde in Folge diskutiert, ob hier nicht gezielt von Dritten "Kurspflege" betrieben wurde.

(Ag.)

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12 Kommentare
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Die zu 90% karenzierte UA-Vorsitzende Frau Moser

arbeitet zu 10% noch in der Schule. Ich frage mich, was sie dort macht? Ihre Aufgabe dort besteht wahrscheinlich darin, aus unseren Kindern noch viele Atomkraft-nein-danke-Idioten zu machen (und eine sichere Beamtenpension zu kassieren).
Sie war damit in der Schule so erfolgreich, dass sie diese Aufgabe als Selbstbestätigung braucht. Denn was sie da als UA-Vorsitzende zuwege bringt ist ja nur blöde Sprüche über ein Unternehmen zu klopfen das über 10.000 Menschen gut bezahlte und sichere Arbeitsplätze bietet.

Gast: Korrupti
13.06.2012 15:13
0 0

Telekom und ÖVP Sumpflandschaften

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/725129/MensdorffPouilly_11-Mio-Euro-fuer-Behoerdenfunk ..... Die Vergabe von Tetron wurde unter dem ehemaligen ÖVP-Innenminister Ernst Strasser durchgeführt, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen vermeintlicher Schmiergelder während seiner Tätigkeit als EU-Abgeordneter ermittelt. Sowohl Strasser als auch Mensdorff-Pouilly haben stets sämtliche Vorwürfe zurück gewiesen.

Neue Details zu Alcatel
Das "Format" bringt auch neue Details zur Vernetzung des Tetron-Konsortialpartners Alcatel und dessen Österreich-Chef, ÖVP-Bundesrat Harald Himmer. Demnach wurden bei einer Hausdurchsuchung bei der Firma Valora des Lobbyisten Peter Hochegger auch Rechnungen an die Alcatel sichergestellt. Im Juni 2008 stellte Valora etwa die erste Rechnung an Alcatel aus (Titel: "Investitionsklima Festnetzbereich"). Eine weitere Ausgangsrechnung soll laut Polizeibericht die exakt gleiche Rechnungssumme von 117.600 Euro erhalten. Adressiert ist die Rechnung "an Generaldirektor Harald Himmer persönlich, Alcatel Lucent Austria".

Die Ermittler vermuten, dass Valora als Drehscheibe diente, um dritten Personen Geld zukommen zu lassen. Das Geld floss um dieselbe Zeit wie die Telekom-Zahlungen an Mensdorff. Himmer hatte die Vorwürfe vehement bestritten, für alle genannten Personen gilt die Unschuldsvermutung.

Das Auffliegen des Tetron-Skandals Jahre nach der bereits damals sehr umstrittenen Entscheidung von Strasser brachte einige kuriose wie auch für d

Gast: KORRUPTI
13.06.2012 15:11
0 1

ÖVP und Telekom

Interessant ... das wieder mal ! zugedeckt wird !
und alle Bekannten sind wieder mit von der Partie !
Beyrer, Mensdorf, Ulmer ... und natürlich ÖVP und Strasser !
ein Selbstbedienungsladen sondergleichen ! und Kloibmüller und Mikl Leitner (ÖVP) untersuchen sich selbst ! HERRRLICH ! ---> Frau Karl ist dann noch brav am Mund halten !
ich hoffe dir Grünen bleiben dran und trocknen den überheblichen schwarzen Millionensumpf Provisionssumpf ! ... und irgendwer wird für die Milliardenverluste für den Staat Österreich und den Steuerzahler zur Verantwortung gezogen ! Schüssel und Konsorten zum Beispiel ....
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/725129/MensdorffPouilly_11-Mio-Euro-fuer-Behoerdenfunk

Gast: KORRUPTI
13.06.2012 15:09
0 1

ÖVP & TELEKOMSKANDAL

Interessant ... das wieder mal ! zugedeckt wird !

und alle Bekannten sind wieder mit von der Partie !
Beyrer, Mensdorf, Ulmer ... und natürlich ÖVP und Strasser !

ein Selbstbedienungsladen sondergleichen ! und Kloibmüller und Mikl Leitner (ÖVP) untersuchen sich selbst ! HERRRLICH ! ---> Frau Karl ist dann noch brav am Mund halten !

ich hoffe dir Grünen bleiben dran und trocknen den überheblichen schwarzen Millionensumpf Provisionssumpf ! ... und irgendwer wird für die Milliardenverluste für den Staat Österreich und den Stuerzahler zur Verantwortung gezogen ! Schüssel unde Konsorten zum Beispiel ....

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/725129/MensdorffPouilly_11-Mio-Euro-fuer-Behoerdenfunk" target="_blank">http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/725129/MensdorffPouilly_11-Mio-Euro-fuer-Behoerdenfunk

Gast: der_mann
13.06.2012 14:24
6 4

Verhalten der Telekom ist "ständiger Affront"

ich finde das blosse vorhandensein der grünen in der momentanen besetzung ist auch ein affront. trotzdem wird nicht gleich ein ausschuss gefordert und dann noch andauernd gejammert.

ausserdem darf ich gar nicht daran denken wie viel steuergeld wieder verschwendet wird, dass am schluss eh wieder nix rauskommt. aber hauptsache die grünen haben ihre show...

überfordert

die blasse charissmalose hinterbänklerIn ist einfach inkompetent

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Re: überfordert

die ist nicht nur inkompetent, sondern gehört auch einem total korrupten grünen Verein an.
Dieser Verein nutzt die Schwächen unseres Milchbubis von Wirtschaftsministers derart aus, dass uns jetzt schon jährlich ca. 600 Mio Euro kosten an Subventionen u. förderungen für eine sinnlose Zufallsstromproduktion entstehen. Diese Fördergelder u. subventionen versickern in schwarz-grüne Kanäle u. verursachen immer höhere Stromkosten.
Das ist der wahre skandal, von dem dieser öde UA nur abzulenken versucht.

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Mit derart markigen Sprüchen

und (konstruierten) Verzögerungsspielchen wollen die Grünen dieses Thema bis zur Wahl 2013 am köcheln halten. Vielleicht fällt doch die eine oder andere Stimme von Leuten ab, die deren Beweggründe noch nicht durchschaut haben.

Gast: Gewerke
13.06.2012 13:36
1 2

es bleibt dabei

... der staat hat in unternehmen nichts verloren,nicht dass es in der privatwirtschaft nicht auch travels,gaunerein u. betrug gäbe aber das wird wenn vorhanden schon alleine aus eigentümerinteresse abgestellt u. ausserdem laufen privatunternehmen gefahr bei solchen zuständen in die pleite abzurutschen,nicht so aber bei staatsnahen klitschen !! also,die öst. telekom ist ein österreichisches hausgemachtes problem ,ein "unternehmen" das ausschliesslich u. nur durch eine 1OO % privatisierung aus dem sumpf zu holen ist,ansonsten können sich diverse politiker die ausschüsse sparen denn nichts wird sich so ändern ,speziell politiker die meinen mit sozialistischer wirtschaftspolitik eine funktionierende wirtschaft im staate österreich haben zu können sollten sich selbst einmal befragen !! ps: ich persönlich halte keine telekom- aktien u. bin wirtschaftlich nicht auf österreich angewiesen,so meine ich eine objektive meinung zu diesem schlamassel abgeben zu können !!

Gast: Telefonloser
13.06.2012 13:35
2 1

Telekom ist auch ein Justizskandal

Nachdem viele Malversationen aufgedeckt wurden und es auch entsprechende Beweise dafür gibt ist es unverständlich, warum die verdächtigen Personen wie Sundt usw. noch immer frei herumlaufen und noch nicht in U-Haft sitzen; wahrscheinlich haben da möglicherweise bestimmte Personen aus bestimmten Parteien Interesse, dass eine solche U-Haft nicht verhängt wird

Gast: Zyni
13.06.2012 13:33
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Also ich würde mir als CEO

auch nicht von einer Deutschlehrerin auf der Nase herum tanzen lassen. Frau Wichtig, soll sich in Geschichte profilieren.

Gehns zu DREI, Fr Moser!

Die Vorsitzfuehrung der Moser und das politische Spektakel der Moser ist zum Krennreiben!

Was ist eigentlich zum Thema Millionen der Telekom an die SPÖ herausgekommen, man hoert nur von den EUR 10.000 an den ÖABB??