Armin Wolf: "Ein klassisches Ablenkungsmanöver"

13.06.2012 | 17:56 |   (DiePresse.com)

Der ORF-Journalist legte nach einer hitzigen Twitter-Diskussion mit FPÖ-Pressesprecher Glier und FPÖ-Generalsekretär Vilimsky Details aus seinem Berufsleben offen.

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Auch wenn die blaue Parteispitze gegenwärtig mit vereinten Kräften um den Ruf des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf kämpft, haben sich am Mittwochnachmittag zwei Parteimitglieder für Armin Wolf Zeit genommen. FPÖ-Pressesprecher Martin Glier und FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky richteten ihre Twitter-Meldungen in konzentrierter Form an den ZIB2-Moderator und riefen ihn u.a. dazu auf, seine Nebeneinkünfte offenzulegen. Das tat er dann - nicht in Zahlen, doch in Worten - auf eine Anfrage des österreichischen Medien-Watchblogs "Kobuk".

Die Aufforderung der FPÖ schloss an einen Twitter-Dialog an, in dem Armin Wolf auf die finanziellen Hintergründe einer FPÖ-Reise zum tschetschenischen Präsidenten Kadyrov und Vilimskys mögliche Nebeneinkünfte hinauswollte. "Dass es der FPÖ hier um ein klassisches Ablenkungsmanöver geht, ist ja für einen Blinden offensichtlich", stellte Wolf zu Beginn fest.

8 bis 12 "Auftritte" pro Jahr

Demnach mache Armin Wolf Interview-Trainings für junge Journalisten im ORF oder an Unis, aber keine Coachings für Politiker oder Manager. "Ich komme so auf etwa 8 bis 12 'Auftritte' pro Jahr. (...) Auf Veranstaltungen jeglicher Art von Partei(nahen)-Organisationen und staatlichen Institutionen (Ministerien etc.) trete ich grundsätzlich nicht auf, ebensowenig auf politisch einseitig besetzten Podien." Dass er mit "8000 Euro für zwei Stunden Moderation" entlohnt werde, wie die FPÖ im Vorfeld behauptete, wies er zurück.

Armin Wolf, der für seine effektive Fragetechnik und den bissigen Witz bekannt ist, führt heuer ab 13. August durch die jährlichen Politiker-Interviews, bei denen auch FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache zum Zug kommen wird. Geht es nach dem Moderator sollen die diesjährigen Sommergespräche "durchaus persönliche und hintergründige, aber natürlich auch kritische Interviews" werden.

>>@ArminWolf

>> Kobuk

>> storify.com

(sh.)

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104 Kommentare
 
12 3
Gast: Lingus
15.06.2012 07:57
0

Selbstdarsteller unter sich


Armin for President

Wir Tiroler lieben den Armin Wolf - der beste Journalist

Gast: Innsbrucker
14.06.2012 21:39
3

Armin Wolf ist der beste

Journalist - wir Tiroler lieben ihn

Gast: llaw
14.06.2012 19:40
5

Er lebe hoch!

Lang lebe Armin Wolf, die Querkraft beim ORF!

Gast: Tomaschek V
14.06.2012 19:11
5

Wolf wird sich rächen

Wenn der Rotfunk bei den Sommergesprächen seinen Reiss Wolf auf HC los lässt.
Gefinkelte, in langen Nächten ausgebrütete Fragen zur Causa Graf, werden auf ihn niederprasseln.

Ich habe aber keine Sorge um ihn.

HC ist ein schlagfertiger exzellenter Redner, mit fundiertem Wissen, der Herrn Wolf locker paroli bieten kann!

wolf hat strache noch immer blass aussehen lassen.


Antworten Gast: Redner II
14.06.2012 22:51
5

Re: Wolf wird sich rächen

Also zur Richtigstellung: HC ist weder schlagfertig noch Clever!
Er kann ohne die Schriften von Kickl nur wirres Zeug reden!
STRACHE schon einmal LIVE erlebt????

Antworten Antworten Gast: Keinbrecht R
15.06.2012 07:20
1

Re: Re: Wolf wird sich rächen

Ja, des öfteren!

Brillante Rhetorik, authentisch, mit nachvollziehbaren Inhalten!

Natürlich, nur für einen vorhandenen Basisintellekt, verständlich!

Re: Re: Re: Wolf wird sich rächen

der gute alte hausverstand. die bauernschläue. der strache tut mir jetzt schon leid. der hat schon probleme bei fünf minuten mit dem armin.

Antworten Antworten Antworten Gast: 12300
15.06.2012 12:08
0

Re: Re: Re: Wolf wird sich rächen

diesen basisintellekt haben allerdings schon kindergartenkinder

Wolf....

...passt genau für unseren Staaatssender Radio Eriwan.

Tlws. politisch willfährige Medien...

Mittlerweile passt A.Wolf perfekt in das Peinlichkeitsbild des öffentlich-rechtlichen-Rundfunkmediums ( nennt sich ORF /eigentlich Rotfunk) ganz gut zumindest was die meist einseitige ORF-Berichterstattung und Gesellschaftpolitik Ressorts betrifft. Und er hat dazu seinen umstrittenen Beitrag geleistet.

wenn man sich sonst net zu helfen weiß...

... dann probiert man es mit einem Rundumschlag.
Jetzt könnte man sich überlegen wie stark man "im Eck" sein muss ....

A.Wolf=ein selbstverliebter Darsteller seiner überhöhten Befindlichkeit-


ist als wertfreier und unvoreingenommener Nachrichtenjournalist völlig unbrauchbar.

Seine "Interviews " sind inquisitorische Verhöre,bei denen die gewünschte Antwort zu erfolgen hat.
Sollte die Antwort schon im Ansatz nicht entsprechen,unterbricht Herr Wolf den Delinquenten sofort um feixend seine eigene Meinung als "witzigen" Kommentar dazu zu geben.

Unvoreingenommenheit und Objektivität stelle ich mir anders vor.

Antworten Gast: ahaa
14.06.2012 19:40
2

Re: A.Wolf=ein selbstverliebter Darsteller seiner überhöhten Befindlichkeit-

Ah, eine Politikerin

Ist aber immerhin unterhaltsamer

als die anderen "Kaliber" des ORF, die scheinbar nichteinmal bemerken, wenn ihre Fragen nicht beantwortet werden.

Aber man könnte Politikern aller Couleur im Turnus auch einfach so fünf Minuten freihe Redezeit in der ZIB2 geben ...

Gast: nina blum
14.06.2012 13:19
9

Ihr blauen Kampfposter seid ja nur sauer auf den Armin, weil er ohne Zettel frei reden kann und sich nicht wie Bumsti & Co vorher einen Mut ansaufen muss

Klar, dass Ihr was gegen ihn habt.
Er ist das, was Ihr nie sein werdets. Und bi PISA ausserdem nicht hinterm Letzten, wie Ihr.
Wie Ihr diesen hervorragenden serösen objektiven Menschen behandelts ist eine derartige ungeheuerliche Entgleisung.....
wider die Natur wie eben alles Blaue.

Antworten Gast: rotestricherl
14.06.2012 16:17
2

Re: Ihr blauen Kampfposter seid ja nur sauer auf den Armin, weil er ohne Zettel frei reden kann und sich nicht wie Bumsti & Co vorher einen Mut ansaufen muss

ist halt die vorgehensweise von rechts: zuerst kritik abbekommen, damit nicht zurechtkommen und sofort diese person diskreditieren, wo es nur geht. ist nicht ernstzunehmen...

wie heist es so schön: mancher leute antipathie ist eine auszeichnung für den eigenen chrakter...

und an wolf: gz, danke und weiter so!

Re: Re: Ihr blauen Kampfposter seid ja nur sauer auf den Armin, weil er ohne Zettel frei reden kann und sich nicht wie Bumsti & Co vorher einen Mut ansaufen muss

egal was herr wolf macht, ich schaue mir schon lange keine orf nachrichten mehr an.

Re: Ihr blauen Kampfposter seid ja nur sauer auf den Armin, weil er ohne Zettel frei reden kann und sich nicht wie Bumsti

wenn er frei reden kann, dann hat er der partie um failman, rudas und pandi was voraus!

Meine Meinung.

Also da gerade die FPÖ ein Faible dafür hat, mit braunen Rülpsern, peinlichen Affären oder unangebrachten bis ethnisch echt hetzerischen Wahlkampfmethoden aufzufallen, haben sie es sich auch verdient in Interviews mit unangehnemen Fragen konfrontiert zu werden.

Re: Meine Meinung.

das waer doch garnicht das problem, ich bin fuer unangenehme fragen!

das problem ist der politische missbrauch dieser in roter wolle gefaerbten "institution"!

das problem ist, dass in diesem saustall 90% der redakteure und journalisten links und linksextrem sind und "rot-gruene" waehlen und aktiv unterstuetzen!

das problem ist, dass bewusste verfaelschung der tatsachen, ich erinnere nur an die busfahrt des ORF unter moschitz zu einer wahlveranstaltung nach wr. neustadt, die halt bloederweise aufgeflogen ist! ;-)

wer heute noch nicht verstanden hat, dass der ORF und seine redakteursstuben den. amen rotfunk nicht zufasllig haben, hat einen verzerrten politischen zugang!

achja, ein schwarzfunk, blaufunk oder orangefunk oder gruenfunk waere genauso haesslich!

da es keine loesung des Problems ORF gibt, bleibt nur mehr die privatisierung! dann kann der ORF beweisen, dass er besser als "bawag" und andere rote "freunderlwirtschaft" ist und am markt bestehen kann!

das problem ist,

Re: Re: Meine Meinung.

Ja das der ORF "leicht" rot angehaucht ist, stôrt mich auch, aber ich glaube nicht dass "alle" Mitarbeiter des ORF links bis links-extrem sind.

Re: Re: Re: Meine Meinung.

denn einen oder die eine kennt aber niemand

Re: Re: Re: Meine Meinung.

diese meinung teile ich vollinhaltlich!

es betrifft insb GENDIR, ZIB

Medienwirklichkeiten und Journalismus. Die Interview- und Fragetechnik sind ja mehrdimensional...(u.ein Lenkinstrument)

A.Wolf hängt insgeheim am Gängelband der Grünen, bekanntlich pflegt er auch besondere freundschaftliche Kontakte zu Van der Bellen.
Hrn.Wolf's größtes Problem ist dessen Voreingenommenheit (sollte aber Privatsache sein) und schimmert dann meistens durch, aber in der Berichterstattung und polit. Interview fehl am Platz. Ebenso die Taktik des A.Wolf...meist Zitate aus dem Zusammenhang reißen: Dies ist aber, wie sich öfters herausstellt, eine ganz widerliche Manier d.h.obwohl es ursprünglich anders gemeint war. Aber so genau nehmen es die Linken und deren üblichen Brüder im Geiste-Journalisten nicht.
Gibt es den Tatbestand der einseitigen bzw. schlechter Journalistik ?...zuhauf eigentlich könnte man meinen. Realität in Ö...dank ORF und. linkslastigen Medienlandschaft (u.a.Boulevardpresse)die ja mit Halbwahrheiten und Meinungsmache nichts unversucht lässt.

 
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