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Laizisten fühlen sich steuerlich diskriminiert

14.06.2012 | 18:47 |   (Die Presse)

Verein „Religion ist Privatsache“ stellt Antrag an Finanzamt, JuLis kritisieren theologische Fakultät.

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Wien/Ib. Religion ist Privatsache – das findet nicht nur die gleichnamige Initiative, sondern das meinen auch die Jungen Liberalen (JuLis). Laut Eytan Reif von „Religion ist Privatsache“ werden Konfessionslose steuerlich diskriminiert. Die Absetzbarkeit von Beiträgen an Religionsgemeinschaften stehe Anhängern weltlicher Anschauungen nicht zu. Mit einem „Antrag zur Gewährung eines Religionsfinanzierungs-Steuerabsetzbetrages“ an das Finanzamt will man dies ändern. Diese Absetzbarkeit soll also auch für Vereine, die sich einer humanistischen Weltanschauung verpflichten, gelten. Und: „Es kann nicht sein, dass in Zeiten der Wirtschaftskrise die Regierung die Verdoppelung des Absetzbetrages beschließt“, so Eytan.

JuLis-Vertreter Elias von der Locht prangerte an, dass theologische Unifakultäten finanziert würden – der Lehrplan allerdings von der Kirche vorgegeben werde. Es sei fraglich, ob dies noch freie Wissenschaft sei.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.06.2012)

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1 Kommentare
Gast: Ceterum
16.06.2012 12:33
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Freibier für alle

Die Forderung der "Jungen Liberalen" die steuerliche Diskriminierung Konfessionsloser mit einem Steuerabsetzbetrag für Mitglieder von Vereinen, die sich einer "humanistischen Weltanschauung verpflichten" ist ein klassischer Versuch von Wählerkauf. Griechische Demokratie.