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Studie: Größtes Vertrauen in Skandinavien

15.06.2012 | 18:43 |   (Die Presse)

Die Eurokrise beeinflusst das Vertrauen der Österreicher in andere EU-Länder. Die skandinavischen Länder würden mit sozialem Frieden, wenig Korruption und guten PISA-Ergebnissen in Verbindung gebracht.

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Wien/Apa. Die Österreicher vertrauen den skandinavischen Ländern und den Niederlanden unter allen EU-Ländern am meisten, wie aus dem APA/OGM-Vertrauensindex hervorgeht. Diese Länder liegen im Vertrauensranking noch vor Österreich selbst. OGM-Chef Wolfgang Bachmayer erklärt diesen Trend mit Politikverdrossenheit, Korruptionsaffären und dem niedrigen Vertrauen in die Justiz. Die skandinavischen Länder würden dagegen mit sozialem Frieden, wenig Korruption und guten PISA-Ergebnissen in Verbindung gebracht.

Deutschland liegt gleichauf mit Österreich, danach folgen die westeuropäischen Länder Großbritannien, Belgien und Frankreich. Österreichs östliche Nachbarstaaten wie Tschechien und die Slowakei liegen im Mittelfeld. Am wenigsten Vertrauen haben die Österreicher zu den Ländern, die am stärksten von der Eurokrise betroffen sind: Griechenland, Zypern, Italien, Spanien und Portugal.

 

Krise wichtiger als Vorurteile

Noch vor einem Jahr spielten die Vorurteile der Österreicher gegenüber den anderen Ländern eine große Rolle, nun würde vor allem die Krise das Bild der Österreicher von Europa prägen, sagt Bachmayer. Das erkläre auch das gute Abschneiden Deutschlands, das in der Krise als besonders stabil gelte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.06.2012)

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3 Kommentare

Fakt ist,

wir vertrauen "uns" weniger als anderen Ländern!

Sollte unserer Politik gravierend zu denken geben!!

Gast: XXXL-Nobody: einfach so hingeschrieben Wir sind verraten und verkauft
17.06.2012 10:02
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Derweilen die bessere Gesellschaft weitersauft, kauft und ihre Nachkommen in edlen Festkleidern tauft

Gereimtes und ungereimtes zum Heftzwecken (für helle Köpfe) phantasievoll vermischt

Überm Euro hängt der Pleitegeier und der leckt sich derzeit die niedergedrückten Kuckuckseier.
Und was trällern die maßgeblichen Gfraster? Klingt wie eine warnende Drohgebärde: Wir alle rutschen gemeinsam ins Moneten-Desaster. Zuerst legten sie uns in fiskalische Abhängigkeitsketten und heute rufen ganze Völkerscharen: Hilfe wer wird uns retten?
Geht jetzt schon jahrelang so. Ein ewiges hin und her die nicht einmal mehr halbvollen Kassen sind einmal kontra und dann wieder pro. Auf jedem Fall sind sie mit Schulden bestens ausgestattet. Aus der strammen Währungsunion wurde inzwischen ein laut tickendes Zeitbomberl. Von keinem mehr überhörbar die verbale Tollpatschigkeit unserer Staatenlenker. Die in der EU bessergestellten Wortverdreher und Halsverrenker die zum Futtertrogdrängler. Es sind immer dieselben, es sind immer die gleichen. Ihr lautes wider jeder Vernunft monetäres Fresssuchtschmatzen ich kann´s nicht mehr ertragen. Nix für ungut, musste ich einmal sagen.


Gast: EURO-Desaster
16.06.2012 01:17
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Komisch, in dienördlichen Länder wird überlall viel Vertrauen gesetzt

sowohl in Amerika als auch in Europa.

Denn - wer würde schon soviel Vertrauen in Mexico oder Kolumbien setzen, als in CAnada?

Oder wer würde soviel Vertrauenin Griechenland, oder Sizilien setzen, wie in Finnland oder Schweden?

Sogar innerhalb der EU-Länder gibts ein Vertrauensgefälle:
etwa in Italien, wo die Korruption von NOrden nach Süden gewaltig zunimmt, aber auch die Aktivität der Mafia, die Verschmutzung derUmwelt und die Misswirtschaft...

Nur die Schöpfer des EURO wollten diese althergebrachte Vertrauensskale nicht beachten, sondern alle über einen Kamm scheren:
das Ergebnis sehen wird heute, EURO-Desaster...