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Staatsbürgerschaftsgesetz soll entschärft werden

17.06.2012 | 11:10 |   (DiePresse.com)

Die Regierung will Benachteiligungen für Behinderte, uneheliche Kinder und "Putativ-Österreicher" bis November beseitigen.

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Mehrere Härten im Staatsbürgerschaftsgesetz sollen beseitigt werden. So plane man die Streichung von Benachteiligungen für Menschen mit Behinderung, für sogenannte Putativ-Österreicher und für uneheliche Kinder, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Sonntag. Grund für die Gesetzesreparatur ist ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes (VfGH). Bis November solle eine beschlussfertige Novelle des Einbürgerungsrechtes vorliegen.

Die letzte Novelle des Staatsbürgerschaftsgesetzes im Jahr 2006 brachte unter anderem für Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind - etwa mit einer Behinderung - laut Kritikern besondere Härten bei der Erlangung der Staatsbürgerschaft mit sich. Der Verfassungsgerichtshof hat diese Regelung aufgehoben und eine Reparatur bis November 2012 gefordert. Auch für sogenannte Putativ-Österreicher - jene Personen, die sich versehentlich als Österreicher fühlten und denen später von den Behörden der Pass entzogen wurde - soll es Erleichterungen geben.

Auch Nachteile für uneheliche Kinder sollen beseitigt werden, hieß es aus dem Innenministerium. Während derzeit Kinder verheirateter Eltern mit ihrer Geburt Österreicher werden, bekommen unehelich Geborene die Staatsbürgerschaft der Mutter - also allenfalls auch eines anderen Staates, selbst wenn der Vater Österreicher ist - zuerkannt. SPÖ und ÖVP haben sich nun geeinigt, dementsprechende Gesetzesänderungen auszuhandeln, hieß es von beiden Seiten.

Grüne: "Reform lange überfällig"

Eine solche Reform sei "lange überfällig", meinte die Grüne Integrationssprecherin Alev Korun am Sonntag zu den Plänen des Innenministeriums. Sie forderte eine "umfassende" Reform. Sie müsse auch eine Lösung bringen für Kinder lange hier rechtmäßig niedergelassener Eltern, die im Ausland zur Welt kommen. Die Grünen plädierten dafür, solchen Kinder bei Geburt die Staatsbürgerschaft zu verleihen.

(APA)

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17 Kommentare
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Falsche Entscheidungen von Regierung und VfGH

Oesterreichischer Staatsbuerger wird man nicht durch eine Unterschrift oder Kenntnisse der deutschen Sprache, sondern durch die biologische Familienbande, sowie in der Tradition und ist in uns fest verankert.
Es ist darum nicht moeglich aus nicht EU-Auslaendern OesterreicherInnen zu machen.
Die Gesetze der Vererbung und die Biologie sind richtig, juristische Erfindungen sind durch bewiesene Tatsachen 100% falsch.

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Falsche Entscheidungen von Regierung und VfGH

Oesterreichischer Staatsbuerger wird man nicht durch eine Unterschrift oder Kenntnisse der deutschen Sprache, sondern durch die biologische Familienbande, sowie in der Tradition und ist in uns fest verankert.
Es ist darum nicht moeglich aus nicht EU-Auslaendern OesterreicherInnen zu machen.
Die Gesetze der Vererbung und die Biologie sind richtig, juristische Erfindungen sind durch bewiesene Tatsachen 100% falsch.

Gast: alev korun
18.06.2012 09:59
0 0

was putativösterreicher sind

vielen ist nicht bekannt, dass bis 1982 österreichische mütter ihre staatsbürgerschaft nicht an ihre kinder weitergeben konnten, wenn sie mit einem ausländer verheiratet waren (solche kinder haben ihre staatsbürgerschaft nur von ihrem vater abgeleitet bekommen, also eine ausländische, obwohl die mutter österreicherin war). wenn die behörden einen fehler gemacht haben, galten diese kinder als österreicher obwohl das gesetz was anderes vorsah. so gibt es fälle, wo nach jahrzehnten die behörde feststellt, dass das kind offiziell gar kein österreicher war und diese person plötzlich als staatenloser da steht ...

übrigens hat die apa die grüne forderung falsch zitiert: natürlich geht es um IM INLAND geborene kinder von menschen, die seit jahren - oft seit generationen - rechtmäßig hier leben

wichtiger wäre, die doppelstaatsbürgerschaften für die rosinenklauber abzschaffen.

gegen benachteiligungen wird sofort protestiert, jedoch daraus resultierende vorteile stillschweigend lukriert.

Absolut pervers!

Wer nicht als Österreicher geboren wurde, kann auch nicht zu unserem Staat gehören. Alles andere ist pervers.

Antworten Gast: jays
20.06.2012 14:05
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Re: Die Welt ist globaler geworden


Die Zeiten des österreichischen Hilters sind längst vorbei - Gott sei dank.

Aber seine Rassisten existieren noch, die keine Menschen sind.

Antworten Gast: o5
19.06.2012 13:59
0 0

Re: Absolut pervers!

Deine Meinung ist pervers!

Staatsbuergerschaften, schoene Staaaatsbuergerschaften!

Staatsbuergerschaften hamma da! Ein Kreuzerl nur oder zwei. Staaaatsbuergerschaften!


Gast: gast, gast, wieder gast
17.06.2012 15:52
1 0

ich frage mich ob die Leute den Artikel lesen bevor sie posten

Ich frage mich ob die Leute die hier posten, den Artikel gelesen und ihn verstanden haben! Vor mir waren hier 5 kritische Kommentare von den angeblichen Lesern.
Hier geht es nicht nur um "Einbuergerung als solche" sondern um Erstreckung der Einbuergerung auf Kinder. Z.B. wenn der Vater Oesterreicher ist und dass er fuer das Kind zahlen muss, findet vermutlich jeder i.O. Aber dass das Kind seine Staatsbuergerschaft bekommt, finden sie nicht i.O.
Warum nicht?
Oder "Putativ-Oesterreicher"! Haben die den Ausdruck nicht verstanden? Das ist z.T. die Schuld der Presse, sie haetten einen Ausdruck auf Krone-Niveua verwenden sollen.
Oder warum ist die Verleihung der Staatsbuergerschaft auf Behinderte eingeschraenkt werden? Haben diese Kritiker jemals einen behinderten Angehoerigen gehabt? Es ist keine Rede davon dass bestehende und ohnehin hohe Huerden aufgeweicht werden. Das war eine zusaetzliche Huerde fuer diese Menschen.
Und bitte nicht vergessen... Die Regierung macht das nicht freiwillig, sondern muss nach einem Urteil des VfGH handeln. Das ist der einzige Teil hier, der kritisiert gehoert!

Antworten Gast: Lecter
17.06.2012 17:45
4 1

Re: ich frage mich ob die Leute den Artikel lesen bevor sie posten

Ich glaube dass die Poster sinnerfassend gelesen haben - ich finde auch dass es Grenzen bei der Erteilung der Staatsbürgerschaft geben muss - warum sollen uneheliche Kinder das Recht haben die Staatsbürgerschft einfach nur so zu bekommen - uind die Putativ-Österreicher das sind doch nur rührselige Geschichterln und bei den Behinderten muss die Konsequenz für den Steuerzahler doch berücksichtigt werden. Zum VfGH viele Entscheidungen der letzten Zeit lösen nur Verwunderung aus - höflich ausgedrückt-

Gast: na sowas
17.06.2012 14:24
0 0

Denken statt hetzen !!!

die Themen "Putativ-Österreicher" und "unschuldig in Not geraten" sind bisher wirklich falsch geregelt. Die Neuerungen beseitigen tatsächlich derzeit bestehende Mißstände.

Diese beiden Themen sind definitiv KEINE Gefahr für uns Österreicher !!!

Das Problem besteht möglicherweise im Bereich der "unehelichen" Kinder. Dies könnte tatsächlich Tür und Tor zum Mißbrauch öffnen.
Das wird man sich in Ruhe ansehen müssen.

Gast: Xiz
17.06.2012 14:17
11 1

?

Ich finde nicht, dass die Verleihung der Staatsbürgerschaft zu den Sozialleistungen gehören sollte.

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Die Regierung will Benachteiligungen für Behinderte, uneheliche Kinder und "Putativ-Österreicher" bis November beseitigen.

erneut sehr früher Wahlkrampf ?

Wahrscheinlich will man auch hier die in GR bekanntlich vielen angebliche Blinde welche dann "existieren" und von Sozialsystem bezahlt werden sollen/wollen ?!

Worin ausser unserer Wirtschaft unterscheiden wir uns eigentlich noch von diesem Land ?
Die Beamtenanzahl samt Sozialhilfeempfänger .... ist dort (noch) unwesentlich höher, und sonst ?!

2 0

Re: Die Regierung will Benachteiligungen für Behinderte, uneheliche Kinder und "Putativ-Österreicher" bis November beseitigen.

Angeblich (?) werden hier bereits immer öfter Menschen nach einer OP aus Kostengründen bereits nach 3 Tagen aus dem Spital geschmissen.
So wie es aussieht, müssen sie Platz für viele andere machen!

Gast: susyp
17.06.2012 11:41
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teure regelung

diese etwaige neuregelung wird dem steuerzahler viel, viel geld und ärger kosten. nur weiter so...

Gast: ehschowurscht
17.06.2012 11:25
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Staatsbürgerschaftsgesetz soll entschärft weden

Wieso nur entschärft?

"Nix verstehn" muss doch genügen um "Österreicher" zu werden und das Sozialamt zu finden!

Gast: IO
17.06.2012 11:17
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Ja schnell mehr Wähler für die absaufenden Genossen....

und mehr billige Sklaven für die Wirtschaft...