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Ellensohn: "2013 soll es Rot-Grün im Bund geben"

17.06.2012 | 18:08 |   (DiePresse.com)

David Ellensohn, Klubchef der Wiener Grünen hat seine Partei auf den kommenden Nationalratswahlkampf eingeschworen. Dieser sei "das Um und Auf der politischen Arbeit von jetzt weg".

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Parlament muss Rathaus werden - zumindest in Sachen Regierungszusammenarbeit: Die Wiener Grünen haben sich am Sonntagnachmittag auf den Nationalratswahlkampf 2013 eingeschworen mit dem Ziel, sich aktiv für eine rot-grüne Koalition auf Bundesebene einzusetzen. Deshalb sei der Urnengang im kommenden Jahr "das Um und Auf der politischen Arbeit von jetzt weg", appellierte Klubchef David Ellensohn bei der Landesversammlung an die rund 150 anwesenden Parteifreunde. Das Wiener Regierungsmodell wollte er als "Vorbild für Österreich" verstanden wissen.

"Wir wollen in Wien einen Beitrag leisten, dass wir 2013 Rot-Grün im Bund haben", so Ellensohn in seiner halbstündigen Rede im Bildungszentrum der Arbeiterkammer. Dies werde zwar nicht leicht werden - aber: Eine Vermögenssteuer etwa könne nur eingeführt werden, "wenn wir die Konservativen aus der Regierung bringen". Die Bundes-ÖVP sei schließlich schon 25 Jahre hindurch in einer Koalition, ein "Trauerjahr" für den grünen Klubobmann.

"Aufzeigen, was die FPÖ wirklich ist"

Mehr Raum als den Schwarzen widmete Ellensohn der Causa um den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf (FPÖ). Er sei froh, dass der Abwahlantrag der grünen Kollegen im Bund abgelehnt worden sei, "weil die Lösung nicht ist, dass der Herr Graf weggeht und ein anderer Olympionike (Mitglied der schlagenden Burschenschaft Olympia, Anm.) und Rechtsradikaler nachrückt". Vielmehr gelte es aufzuzeigen, "was die FPÖ wirklich ist".

Diese hätte Personen in ihren Reihen, "die kann man getrost als Neo- oder Kellernazis bezeichnen". Zudem gebe es Freiheitliche, "die verurteilt wurden wegen Gewalt, Vergewaltigung, Kinderpornografie oder Anstiftung zu falschen Zeugenaussagen", so Ellensohn: "Niemand verkörpert beide Sachen so gut wie der Herr Graf, der sowohl ein Rechtsextremist als auch eine moralisch extrem verwerfliche Person ist", so der Klubobmann. Dies müsse man allen in diesem Land erklären.

"Was ist Grün über Rot-Grün hinaus?"

Ansonsten war die Landesversammlung von Personalentscheidungen geprägt. Umstrittene Anträge blieben aus. Allerdings schlug die scheidende Landessprecherin Silvia Nossek in ihrer Abschiedsrede durchaus kritische Töne an. Sie ging auf die aus ihrer Sicht mangelnde Identität der Partei ein. Im Moment habe sie, den Eindruck, dass sich die Partei auf den Support der grünen Regierungstätigkeit beschränke: "Was ist Grün über Rot-Grün hinaus?" Das wäre wichtig zu wissen, gerade wenn Rot-Grün ein Vorzeigeprojekt werden solle. Die Partei müsse sich zur Regierungsarbeit positionieren und sie auch einmal kritisieren, eigenständige politische Positionen entwicklen und auch nach außen tragen, mahnte sie.

Zustimmung kam von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. "Ich gebe dir zu 100 Prozent Recht", sagte sie in ihren Dankesworten Richtung Nossek. Ansonsten trat die einzige grüne Stadträtin der Rathaus-Regierung heute nicht ans Rednerpult.

(APA)

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29 Kommentare
 
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beherrscht herr ellensohn die grundrechnungsarten?

ich persönlich glaube nicht, denn dann wüsste er nämlich, dass 30+10 nicht 51 sonder lächerliche 40 ergibt.

wobei auch fraglich ist ob die SPÖ überhaupt auf 30% kommt, ich persönlich glaube nämlich, dass es 2013 auch durchaus nur 25% sein könnten, naja wie dem auch sei die wahrheit wird woh irgendwo zwischen 30 und 25% liegen.

die grünen dümpeln seit ewigkeiten bei 10% herum, also fehlen uns noch ca weitere 10% auf die unbedingte merhheit!

woher sollen diese 10% kommen?

da wird ja von den grünen in ihrem sei 2010 bestehenden machtwahn immer geglaubt 3 kleinpartein werden sich finden, die alle zusammen ganz genau an der 3% hürde scheitern und dadurch für grün rot eine absolute mehrheit erschummeln, aber das ist doch alles ein hirngespinnst.

denn ersens gibt es meiner meinung nach nur 2 kanidaten hierfür, das BZÖ und die piraten

zweitens ist es alles andere als gewiss, dass die piraten den grünen nicht mehr stimmen kosten als bringen

und drittens weiß man noch nicht genau wie sich das wiener votom auf rot grün auswirken wird

es ist nämlich durchaus möglich, dass die von den durch massive gebührenerhöhunge, ausufernden stadtschuldne und parkplatz schikanen angefressene wiener, die rot grünen träume vermasseln werden.

denn mich persönlich wrde es überachen wenn die SPÖ in wien nicht massiv an stimmen verlieren würde!

fazit:

hoffen wir das sich diese linke chaos abzocker parie nicht ausgeht, die chancen dazu stehen ziemlich gut,.

Gast: Treppenwitz
19.06.2012 15:36
7 0

Und wer soll Koalitionspartner von Rotgrün werden?

Ellensohns Ansage erinnert an den Habsburgwitz: "Majestät, heut Abend Fußball! Österreich-Ungarn!!". Antwort: "Ganz wunderbar. Und gegen wen?"

Gast: poster
19.06.2012 14:19
9 0

Überheblichkeit der GrünnInnen

Dafür, dass die Grünen eine Wahl nach der anderen verlieren bzw. stagnieren, spucken sie ja ganz schön große Töne.
Sollte dieser Haufen weltfremder Emanzen und Linksextremer jemals in Österreich das Sagen haben, dann gnade uns Gott.

grüne

das diese personen das wort arbeit überhaupt in den mund nehmen.

Gast: Toast
19.06.2012 09:55
1 0

Also wenn ich mich nicht ganz arg

täusche dann bezeichnet man ein Mitglied der B! Olympia nicht als Olympionike sondern als Olympe. Ein Olympionike ist ursprünglich ein Sieger bei den Olympischen Spielen und heute umgangssprachlich ein Teilnehmer bei den Olympischen Spielen.

Ellensohn -

ist das der Grabenteherer. Na Mahlzeit! W.

Gast: Gott behüte
18.06.2012 22:20
11 0

Ellensohn: "2013 soll es Rot-Grün im Bund geben"

Dann wird es aber aller Voraussicht nach wirklich dilettantisch.

Gast: FRranz555
18.06.2012 20:13
9 0

Warum wurde Rot-Grün in Deutschland abgewählt?

Rot-Grün hat die große Wirtschaftsmacht Deutschland "am Rande des Statsbankrotts" geführt.

gebt den rot/grünen Kommunisten keine Chance!!!


Antworten Gast: MaoBibelLeser
18.06.2012 22:23
2 0

Re: gebt den rot/grünen Kommunisten keine Chance!!!

Mische Rot und Grün. Und was kommt rau?: "Gelbe Gefahr"!

Gast: 1. Parteiloser
18.06.2012 08:40
13 0

Das würde auch keine Rolle mehr spielen, das Versagen kann kaum noch überboten werden!

Die Menschen der Realwirtschaft werden von allen Parteien doch nur ausgeraubt, die Parteifarbe spielt dabei doch keine Rolle. Diese grausigen Typen scheuen auch nicht zurück den Kindern gewaltige Schulden zu hinterlassen, auch die ökologischen Schulden sind ja enorm.

Nur betreffend der Empfänger der exzessiven Umverteilung der gewaltigen Staatsausgaben würde es Änderungen geben. Änderungen, welche alleine durch die Hoheitsgebiete der Regierungsparteien bestimmt sind. Das wird immer so sein, egal welche Parteien die Koalition bilden.

Die jüngeren Österreicher, welche sich diese Sachlage bewusst machen, die werden auch mit der Fluchtvorbereitung beginnen. Auch dieser Trend ist schon bestätigt, weil die Österreich ja inzwischen Nettoabwanderer aus Österreich sind.

Solange die Lobbyisten und Ideologen einen direkten Zugriff auf die Gesetzgebung haben, solange wird gegen Österreich regiert werden.

Gast: Wir hier
18.06.2012 08:10
26 0

Hitzschlag

Ellensohn ist am Wochenende wohl zu lange in der Sonne gelegen, denn nur durch einen Hitzschlag kann man solche Wunsch-/Wahnvorstellungen erklärbar machen.
Liebe Wähler, wenn ihr wirklich Rot-Grün auf Bundesebene eine Chance gebt, dann hat Österreich den politischen Untergang verdient.
Liebe SPÖ, wenn ihr auf Bundesebene das macht, was ihr in Wien verrückter Weise durchgebracht habt, gebührt euch die Wut des Volkes.
Liebe Grüne, .... dazu fällt mir echt nix ein.

Gast: globetrotterneu
18.06.2012 01:44
23 0

Grün Rot nein danke.

Die grünen werden bei der nächsten Wahl 7% bekommen und die roten Maximum 23% also Herr Ellensohn rechnen und merken das wird nichts.

Gast: Chibi Maruko Chan
18.06.2012 00:10
28 0

Marcus Tullius Cicero * 3. Januar 106 v. Chr. † 7. Dezember 43 v. Chr

Volks und Landesverräter

“Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar.

Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen.

Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!”

Re: Marcus Tullius Cicero * 3. Januar 106 v. Chr. † 7. Dezember 43 v. Chr

Wahr und bis ins Detail durchdacht!

Gast: Till aus dem Haus der Freude
17.06.2012 23:07
18 0

Zwei Studienabbrecher in einer Koalition!

Wenn wir diese Würschtel wählen, dürfen wir uns zu Recht in aller Welt fremdschämen.

Der letzte wirklich intelligente Politiker Österreichs hat sich 2008 derstessen, alle anderen sind Zivilversager. Heute würden selbst dressierte Affen den Job besser erledigen.

...und billiger.

Gast: Ozy and Millie
17.06.2012 22:15
21 0

Mit seiner Fäkalsprache sollte er sich lieber in ein Pfütze suhlen!


33 0

Der lehnt sich mit seinen Beschuldigungen

aber sehr weit zum Fenster raus!

Dieser Wahlkampf wird offensichtlich besonders dreckig - diesbezüglich werden die Roten ja noch was von den Grünen lernen können.

29 1

Das Idealbild der Salatfetischisten

Zustände wie in Griechenland. Nur wer hat seitens rot-grün überhaupt eine Ahnung für einen Regierungsjob? Weit und breit niemand.

Diese Regierung wäre so weit Links unterwegs, dass sie einzig als politische Geisterfahrer auf dem Weg in die Zukunft wahrgenommen werden.

Gast: Von hier und dort und irgendwo
17.06.2012 19:37
31 1

Rot-Dunkelgrün auch im Bund? Jedenfalls tun SPÖ und Grüne in Wien ihr Möglichstes, um perfekt in den Wahlkampf starten zu können:


Van der Bellen bekommt einen Versorgungsposten in Wien zugeschanzt, auf dass seine Rauchschwaden, die er mit jedem langsamen Wort in die Stadt bläst, den Wiener Wählern den Blick auf das linkslinke Chaos seiner Parteigenossen nimmt. Besser eine höhere Feinstaubbelastung in der Stadt, als eine klare Sicht auf all ihre Probleme.

Häupl versteckt seinen untelegenen Sohn in den Solarien der Stadt. Wo er, als Jugendbeauftragter der Partei, unter UV-Licht politisch kalt gestellt wird.

Papa Häupl säuft sich in der Zwischenzeit sein Wien schön.

Und Werner Failmann überweist ein paar Milliarden extra an irgendwelche EU-Sonnenschirme, die er nicht ganz versteht. Weil sie ihm, bei der Bilderbergerkonferenz, dafür ein paar gemeinsame Aufnahmen mit echten Staatsoberhäuptern in Aussicht gestellt haben. Was ihm zum Wahlsieg helfen könnte….

Gast: Garst
17.06.2012 19:29
38 1

Wir Wiener haben die moralische Verpflichtung,

die anderen Bundesländer vor RotGrünInnen zu warnen!
Jeder kann einen kleinen Beitrag in seinem Bekanntenkreis leisten diesen Altraum für Österreich nicht Wirklichkeit werden zu lassen.

Gast: gast45
17.06.2012 19:18
34 1

lebenslauf ellensohn

... Nach seiner Schulausbildung arbeitete Ellensohn zwischen 1982 und 1983 als Angestellter in der Finanzbuchhaltung eines Textilbetriebes und begann danach bis 1990 Teil-Studien der Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften. Danach war Ellensohn von 1991 bis 2001 als (Chef)-Redakteur der "Sportzeitung" tätig.

i.. ein jahr als buchhalter in vorarlberg, danach 7 jahre versucht BWL und Politikwissenschaft zu studieren und hat weder das eine noch das andere nicht einmal in der doppelten normzeit geschaft ... danach sportreporter :-) ..

leut gibts im parlament :-)


Antworten Gast: wzwode
17.06.2012 20:24
21 0

träumen darf man ja der Herr ellensohn

Zum abgeschlossen Studium. Da gibt unzählige in der Politik Das ist ja nicht der einzige Wo solln den dan hingehen? In der Politik ist jeden sein Geld sicher am Monatsanfang. Bis die Partei dann halt angebwählt wird. Kein Platz für die jenigen mehr hat. Was soll dann der tun? A Firma Leiten. Die geht in sicher in Konkurs. So ist die Realität.

Antworten Antworten Gast: gast45
18.06.2012 11:12
1 0

Re: träumen darf man ja der Herr ellensohn

sie lassen ja auch keine blinden bildungsfernen (ich hoffe ich habe das poltitsch korrekt ausgedrückt ?) ans steuer eines flugzeuges, nur weil der dann ordentlich verdient und fliegen so lustig ist :-)

megalomania extremis!

mens insana!

Antworten Gast: gast45
17.06.2012 19:33
17 1

Re: megalomania extremis!

ob der ellensohn das versteht ? :-):-)

 
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