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Fekter: "Ich gebe zu: Das war uncharmant von mir"

20.06.2012 | 18:36 |  THOMAS PRIOR (Die Presse)

Finanzministerin Maria Fekter kann sich vorstellen, dass aus der EU eines Tages die Vereinigten Staaten von Europa werden. Auf Kosten nationaler Kompetenzen. Die ÖIAG will sie aufrüsten, nicht auflösen.

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Die Presse: „Der Spiegel“ hat Ihnen diese Woche unter dem Titel „Wiener Schnauze“ eine ganze Seite gewidmet. Dabei kommen Sie nicht gut weg: Mit unbedachten Äußerungen und Indiskretionen würden Sie Europas Politiker gegen sich aufbringen. Sorgen Sie sich langsam um Ihr Image?

Maria Fekter: In dem Artikel wird auch die Frage gestellt, ob österreichische Politiker in Deutschland überhaupt wahrgenommen werden. Und in die Reihe der wenigen gestellt zu werden, an die man sich erinnern kann, habe ich als positiv empfunden.

 

Sie hinterlassen Eindruck – aber einen schlechten. Das kann doch nicht in Ihrem Interesse sein.

In diesem Artikel steht auch, dass ich eine große Fangruppe habe. Die Autoren haben sich um Ausgewogenheit bemüht und nicht nur Fekter-Bashing betrieben. Das habe ich als wohltuend empfunden. Denn in Österreich bin ich anderes gewohnt.

 

Wer betreibt Fekter-Bashing?

Ich leide gelegentlich darunter, dass ich falsch zitiert werde. Ich habe zum Beispiel nie gesagt, dass Italien demnächst unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen könnte.

 

Premierminister Monti war aber sehr verärgert.

Meine Aussage ist von den Medien bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden. Ich wurde in der „ZiB2“ gefragt, ob ich das ausschließen kann. Und in meiner Antwort waren zwei Konjunktive drinnen.

 

Ihre Fangruppe unter den Politikern wird trotzdem kontinuierlich kleiner. Der französische Präsident Hollande ist verstimmt, weil Sie seine Vorschläge als Unsinn bezeichnet haben.

Auch das ist falsch. Ich bete zu Gott und werde nach Mariazell pilgern, auf dass mich die Journalisten bitte richtig zitieren. Ich habe gesagt, dass Wachstumsprogramme, die auf Schulden aufgebaut sind, Unsinn sind, okay?

 

Aber genau das will Hollande.

Dann soll man mir aber nicht unterstellen, ich hätte ihn direkt angesprochen.

 

Wurden Sie auch falsch zitiert, als berichtet wurde, dass Sie das Nierenleiden von Eurogruppen-Chef Juncker geoutet haben?

Drei Wochen davor hat er seine Krankheit persönlich bekannt gegeben. Und was wurde berichtet? Ich wäre indiskret gewesen. Aber ich gebe zu: Das war uncharmant von mir.

 

Ist Juncker noch sauer auf Sie?

Wir haben das beste Einvernehmen. Zu behaupten, da wäre ein Knatsch, ist falsch. Es wird eben versucht, allem, was ich sage, einen negativen Spin zu geben. Das ärgert mich.

 

Woher kommt diese Lust am Fekter-Bashing?

Ich habe eine große, glühende Fangemeinde, aber auch eine große, aggressiv-ablehnende, geradezu fundamentalistische Gegnerschaft.

Es gibt aber nicht nur fundamentalistische Kritik an Ihrer Person. Ein Vorwurf lautet: Sie würden auf europäischer Ebene oft undiplomatisch agieren.

Das ist richtig. Ich habe halt nicht den typisch diplomatischen Politiksprech. Ich nenne die Dinge beim Namen. Hinzu kommt, dass meine Themen oft negativ behaftet sind. Deshalb gelingt es mir so schwer, die Fekter weich, warm und wohlwollend darzustellen.

 

Eines dieser Themen ist Griechenland. Sie haben sich dafür ausgesprochen, der Regierung in Athen mehr Zeit für die Haushaltssanierung zu geben. Bisher waren Sie da weniger weich, warm und wohlwollend. Woher kommt dieser Umschwung?

Aus der praktischen Analyse der politischen Krise. Die Griechen haben in den vergangenen Monaten nicht an ihrem Programm gearbeitet, sondern waren aufgrund des Wahlkampfs politisch gelähmt. Diesen Schaden müssen wir erst einmal aufarbeiten.

 

Wie groß ist dieser Schaden? Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Kosten für die anderen Euroländer um 16 Milliarden Euro erhöhen.

Das wird sich erst in einigen Wochen sagen lassen. Unser Ziel ist bekanntermaßen, dass Griechenland seinen Schuldenstand bis 2020 auf 120 Prozent des BIPs drückt. Das wird wahrscheinlich adaptiert werden müssen. Oder sagen wir: Vielleicht wird es so sein – sonst heißt es wieder, ich sei undiplomatisch.

 

Zehn EU-Außenminister, darunter Michael Spindelegger, haben ihre Lehren aus der Krise in Griechenland gezogen und vorgeschlagen, die EU in einen Bundesstaat nach Vorbild der USA umzuwandeln. Damit würden die Nationalstaaten weitgehend entmachtet. Ist das der richtige Weg?

Am Ende des Weges kann ich mir so etwas für Europa sehr wohl vorstellen.

Wann wird das sein?

Sicher nicht bis morgen. Vielleicht werden wir dort angekommen sein, wenn Griechenland wieder auf eigenen Beinen steht.

 

Welche Kompetenzen sollen dann noch in den Nationalstaaten verbleiben?

Der Finanzsektor ist jedenfalls kein Kantönli-Thema. Aber all das, was nahe am Bürger erledigt werden kann – Spitäler, Schulen, Soziales – sollte in den Staaten bleiben.

 

Nach dem Abschied von ÖIAG-Chef Markus Beyrer ist sich die ÖVP uneins, wie es mit der Staatsholding weitergehen soll. Wirtschaftsminister Mitterlehner denkt über eine Auflösung nach. Für Parteichef Spindelegger kommt das nicht infrage. Was meinen Sie als politisch Verantwortliche?

So lange ich verantwortlich bin, wird es keine Auflösung der ÖIAG geben. Es ist ein vorgestriges Ansinnen zu sagen: Überführen wir die Betriebe in die Ministerialbürokratie, damit die Politiker entscheiden können. So wurde die Verstaatlichte an die Wand gefahren.

 

Was haben Sie dann mit der ÖIAG vor? Wollen Sie OMV, Post und Telekom privatisieren?

Das ist mit der SPÖ leider nicht zu machen. Ich denke daran, die ÖIAG aufzurüsten.

 

Mit welchen Unternehmen?

Da gäbe es eine ganze Latte: ÖBB, Verbund, auch die Asfinag. Wir brauchen eine gesamtstaatliche Strategie für alle Beteiligungen.

 

Wer soll Beyrer nachfolgen?

Der Aufsichtsrat bestimmt den Vorstand.

 

Sie wollen mir aber jetzt nicht erzählen, dass sie da nicht mitreden?

Dass ich die Eigentümerinteressen dem Aufsichtsrat kommunizieren muss, ist klar. Ich habe nur das Jobprofil vorgegeben – Managementerfahrung, Fachkenntnisse und Kenntnis der österreichischen Eigenheiten.

 

Haben Sie schon Namen im Kopf, die in dieses Profil passen?

Ich bin froh, dass ein Unternehmen beauftragt wurde, das den Prozess objektiv begleitet, und man nicht in den Parteizentralen angerufen und gefragt hat, wer es werden soll.

 

Vielleicht rufen ja die Parteien in der ÖIAG an.

Ich gehe davon aus, dass in diesem Prozess Namen zutage treten werden, an die unsereins noch nicht einmal denkt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.06.2012)

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118 Kommentare
 
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Etliche Kommentare ...

... sind hier seit gestern der Zensur anheim gefallen !!!

Da irrt die Finanzministerin: Sparen kann sexy nur für die Reichen sein

Jetzt hat uns die Finanzministerin verraten, dass Sparen sexy sein soll, sexuell anziehend also und begehrenswert wie eine schöne Frau. Im Umkehrschluss kann das ja doch nur heißen, dass sich einer um dieses Vergnügen bringt, der nicht spart. Ein Tölpel kann daher nur sein und noch im vorigen Jahrhundert leben, der ohne Not auf das Sparen verzichtet.

Einen Hacken hat die ganze Angelegenheit allerdings schon, den zu sehen, sich die Finanzministerin seit Beginn ihrer Tätigkeit standhaft verschließt. Um sich in ihrem Selbstverständnis nicht infrage stellen zu müssen, die Schutzpatronin der Reichen und Superreichen zu sein, setzt sie ihre Vorstellungen von gesellschaftlicher Wirklichkeit einfach bei den Reichen an.

Diese schont sie, wo immer es geht, während sie die Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen ausnehmen lässt wie die Martini-Gänse, sodass für viele Sparen nur Wunschdenken ist. Die Entwicklung des Lohnsteueraufkommens reicht als Beweis für diese Behauptung völlig aus.

Daraus ergibt sich allerdings auch, dass sich der weitaus überwiegende Teil der österreichischen Bevölkerung den sexuellen Nervenkitzel gar nicht leisten kann, den das Sparen nach Ansicht Fekters hervorruft. Denn die Finanzministerin selbst ist es, die sie um dieses Vergnügen bringt.


Frau Fekter,

Bleiben Sie wie Sie sind, erfrischend offener, direkter, eben anders als die meisten Politiker...

Gast: africano
21.06.2012 18:44
4 0

Buggeln schadet der Haltung und auch der Gesinnung.

Die Feine Gesellschaft ist leider nicht so FEIN wie sie es vorgibt. Ich finde es ist wichtig für Politiker ,Rückgrad zu beweisen und nicht ständig zu buggeln.

Liebe Frau Fekter!

beten sie nicht zu Gott, sondern zügeln Sie einfach Ihre Zunge und denken Sie nach, bevor Sie was sagen, dann gibts auch weniger Schwierigkeiten und peinliche Situationen!

Antworten Gast: pensionär
22.06.2012 04:58
1 0

Re: Liebe Frau Fekter!

Wie heißt es so schön ...

Vom Wahrsagen läßt sich's wohlleben,
nicht aber vom Wahrheit sagen.

Gast: Hans Beimler
21.06.2012 13:44
3 6

Nichts gelernt

Jetzt ist Mitterlehner, der einzig klare Wirtschaftskopf in dieser Regierung, auch schon vorgestrig. Die hohen Kosten der ÖIAG sind für Fekter wurscht. Wann tritt sie endlich zurück?!?!

Antworten Gast: Vogel Strauss
21.06.2012 16:22
6 0

Re: Nichts gelernt

Mitterlehner, der einzig klare Wirtschaftskopf?? Lol! Selten so gelacht! Ein Kämmerer von Leitls Gnaden und keine Ahnung von Realwirtschaft - das ist Mitterlehner!

Re: Nichts gelernt

Man braucht ja irgend eine stelle an der man liebe Kinder unterbringen kann.

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Die ÖIAG will sie aufrüsten, nicht auflösen.

die Fekter wird dem Bürger immer unsympathischer, da sie gerade gleichen Weg beschreitet, welcher uns ja bisher keinerlei Nutzen erbrachte !

Statt unnütze und teure Bürokratie abzubauen will sie solche nun stärken ???
Wahrscheinlich wartet da bereits jemand aus der dunklen Familie auf einen Versorgungsposten ?!

Weder diese ominöse ÖIAG noch die FMA haben zB wirklich dem Land genutzt, dafür aber dank bester Bezahlung eines Michaelis (ohne Verantwortung natürlich) dem Staat einige Mio Euronen gekostet; nun soll dies weiter so gehen ???


Gast: Hastalavista
21.06.2012 13:36
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Wo er recht hat ....

Der Schweizer Verteidigungsminister bringt es auf den Punkt: Niemand, der alle Tassen im Schrank hat will noch in die EU:

http://www.welt.de/politik/ausland/article106645167/Niemand-mit-allen-Tassen-im-Schrank-will-in-die-EU.html

Re: Wo er recht hat ....

guter Artikel

die Schweiz ist und bleibt der Gewinner in Europa, auch Ö hätte die Chance darauf gehabt, aber man hat sich am großen Bruder Deutschland orientiert jedoch vergessen, dass Deutschland fast 10 x grösser als Bananien ist und somit in einer anderen Liga spielt.

Egal das ist Schnee von gestern, jedoch schön langsam sollte es auch dem dümmsten Politiker dämmern, dass in der EU so ziemlich ALLES im Argen liegt ...

Gast: discorso
21.06.2012 13:30
4 0

oeiag

frau fekter hat wie immer recht, nur leider kann sie mit ihrem "diplomatischem" feingefuehl, ihrer hoch eloquenten ausdrucksweise ihre standpunkte nicht umsetzen, irgendwie schade.

Re: oeiag

Frau Fekter ist keine politische Weichspülerin, sie sagt, was Fakt ist. Und gerade das irritiert ihre politischen Gegner und so manche Journalisten, die ja bekanntlich mehrheitlich politisch links gerichtet berichten. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was sie unternimmt, aber sie steht dazu und das muss man ihr lassen. Niemand ist fehlerlos und kaum jemand in politischen Kreisen hat so viel Mumm wie sie. Dass wir im Euro-Dilemma sitzen ist nicht ihre Schuld, doch sie ist es, die mit dieser Situation fertig werden muss. Ob sie es schaffen wird, hier eine für uns akzeptable Lösung zu finden, ist kaum anzunehmen, da dieses Desaster Formen angenommen hat, die kaum mehr zu bewältigen sind.

Re: Re: oeiag

Nun ja, was Sie "Mumm" nennen kann man auch als grobe Ungehörigkeit bezeicnen. Wer wird schon jemand ernst nehmen, wenn ihm sein Gegenübe mit dem sprichwörtlichen "Stellwagen" ins Gesicht fährt. Es werden so nur widerstände verfestigt. Der Durchsetzugn der eigenen Standpunkte dient es sicher nicht.

Re: oeiag

Dass sie immer Recht hat, darf man bezweifeln. Genaugenommen gibt es Belege, dass dem nicht so ist.

Gast: Menschen,
21.06.2012 13:27
3 0

Was ist das...

Soll sein wie er ist, und das sagen was er denkt, ohne Hintergedanken das das diesem oder jenem Beleidigen könnte, Bruno Kreisky hat auch immer auf den Tisch gehaut, wenn er was wollte, war er nie zu Kompromissen bereit, da flog bei Besprechungen schon mal die Fetzten, auf Teufel komm raus.

Die heutige Politik will es allen recht machen, und macht es dabei niemanden recht, und das Ergebnis sieht man hier, lauter Mißverständnisse...

So Aufschwung wegen Schulden, das geht schon bei einer Vernünftigen Inflationsrate, die Problem haben erst angefangen als man begonnen hat den Euro für Generationen stabil zu halten, mit einer jährlichen Inflationsrate von 10% sind so ziemlich alle Problem gelöst, das zu sagen der gar zu tun, dafür ist man zu feig vor der Hochgeldpolitik!

Vereinigte Staaten von Europa?

Dazu fehlt eine wichtige Voraussetzung: die gemeinsame Sprache. Was mit Vielvölkerstaaten früher oder später passiert hat uns die Geschichte gezeigt: Jugoslawien, UDSSR, die Donaumonarchie...
Wieso wollen unsere Politiker Modelle umsetzen, die in der Vergangenheit allesamt gescheitert sind. Unter den europäischen Völkern gibt es mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Jedes Volk wird auf seinen Besonderheiten und Traditionen beharren und das mit gutem Recht. Um Vereingte Staaten von Europa zu schaffen, muss man alle Völker zwangsweise gleichschalten, aber so etwas gelingt nur in einer Diktatur. Schwebt Fr. Fekter das tatsächlich vor?

Antworten Gast: pensionär
22.06.2012 05:03
0 0

Re: Vereinigte Staaten von Europa?

"1984" kommt noch, lieber Mann, aber vorher der "Aufstand der Massen."

Warum?

Wieso soll Europa so tief sinken und zu einem Micky Maus Land werden? Wer soll den so werden wollen wie die USA? Nur jemand der nie in diesem Land war kann diese Idee haben, genau so wie es in Europa nie eine Einigkeit geben kann, wer dieses glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann!

Re: Warum?

Zumindest haben wir in Europa eine der längsten Friedenszeiten überhaupt.

Auch wenn hier im Forum permanentes EU-Bashing betrieben wird, ist die relativ friedliche Koexistenz von einst über Jahrhundert zerstrittenen Nationen ein verdienst der EU und dessen Diplomatie.
Ich bin davon überzeugt, dass die europäischen Länder längst wieder sich überworfen hätten ohne der EU.
Anders gesagt, sollte es die EU nicht mehr geben, ist es nur eine Frage der Zeit bis wir wieder dort stehen, wo wir vor 100 Jahren waren.

Re: Re: Warum?

Lange Friedenszeit? Haben sie den Kriweg in Jugoslavien vergessen, sicher ist, daß weder die Kroaten noch die Serben diesen Krieg vergessen werden und sicher auch nie mehr Brüder sein können mit den Greueltaten die sie sich gegenseitig angetan haben, und so gehts weiter mit Basken und rest Spanien, mit Sizilianer, Römern und rest von Italien, mit Irland, Katoliken und anderen, also ein vereintes Europa ist und bleibt lächerlich!

Re: Re: Warum?

Bzgl. EU-Bashing denke ich, dass das schon stark eine Frage undifferenzierter Wahrnehmung ist.
Die einen kritisieren die EU, meinen aber den EUR. Die anderen empfinden jede Kritik an der Währung als Angriff auf die EU.

Meine Meinung: Manche der Vereinbarungen, die EU-Länder untereinander haben sind sehr sinnvoll, da sie die Länder wirtschaftlich aneinander binden und so die Basis für friedliches Miteinander legen. Mehr muss aus meiner Sicht aber auch schon nicht sein.

Und die gemeinsame Währung ist finanzpolitisch nachweislich Unsinn, trägt zum "Friedensprojekt" exakt zero bei - und wenn´s blöd hergeht, ist sie auch dafür noch kontraproduktiv.

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Re: Zumindest haben wir in Europa eine der längsten Friedenszeiten überhaupt

immer wieder die gleich falsche Leier wird llangsam fad und peinlich dazu !

Friedensprojekte zulasten weniger Länder, können und werden niemals längere Zeit bestehen, da solche falls überhaupt nötig, sehr teuer erkauft werden müssen weshalb Spannungen in den zahlenden Ländern entstehen ... !

Welches Land könnte sich denn insbesonders heute noch einen Krieg leisten ?

Ausserdem herrscht bereits seit etlichen Jahren Krieg, und zwar das Kapital gegen Völker, welches am liebsten Gratisarbeiter beanspruchen möchte ohne jedoch wie in GR zB Steuern dafür bezahlen zu müssen .... !

Diese EU ist wie schon bereits geschrieben, in dieser Form aller Forderungen und immer weniger Demokratie, eher geeignet Bürgerkriege auszulösen, als bis dato eine solceh Gefahr vorhanden war !!!


Antworten Antworten Gast: Schlauberger
21.06.2012 12:29
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Re: Re: Warum?


Mit Verlaub, glauben sie denn, ohne die Segnungen der EU würden die Völker Europas einen Krieg anzetteln wollen? Wo denn?

Und ist es nicht den Segnungen der EU zuzurechnen, wenn deutsche Urlauber nicht mehr nach Griechenland reisen, weil sie befürchten, verprügelt zu werden, dafür, dass ihr Steuergeld ins schwarze Loch geschüttet wird?

 
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