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Pensionen: Ärger in der ÖVP über Eigentor

21.06.2012 | 17:36 |  von KARL ETTINGER (Die Presse)

Der Konflikt zwischen Khol und Schützenhöfer über Pensionsantrittsalter und Nulllohnrunde schwebt über dem heutigen Bundesparteivorstand. Eigentlich hätte der SPÖ-Sozialminister Zielscheibe der Kritik sein sollen.

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Wien/Graz. „Typisch ÖVP, dass sie wieder einmal mit einer negativen Botschaft eine Diskussion lostritt“: In der ÖVP-Bundesparteizentrale herrscht alles andere als Freude darüber, dass der steirische Landesobmann Hermann Schützenhöfer in der Vorwoche laut über die Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters auf 67 Jahre nachgedacht hat. Parteiintern für noch mehr Aufruhr sorgt, dass er überdies für eine Nulllohnrunde bei der Pensionserhöhung mit Ausnahme der Mindestpensionisten eingetreten ist. Denn für heute, Freitag, ist eine turnusmäßige Sitzung des ÖVP-Bundesparteivorstandes angesetzt. Diese wird nun von der öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen ÖVP-Seniorenbund-Chef Andreas Khol und Schützenhöfer überschattet.

Khol hat Schützenhöfers Stellenwert in dieser Frage mit dem „Salzamt“ gleichgestellt, daraufhin rückten mehrere namhafte steirische ÖVP-Politiker zur Kopfwäsche für Khol aus. Landtagsklubobmann Christopher Drexler diagnostizierte sogar „geriatrischen Populismus“ beim schwarzen Seniorenchef. SPÖ-Pensionistenchef Karl Blecha wühlt nun genüsslich in den ÖVP-Wunden.
Der Ärger in der ÖVP ist, wie es intern heißt, deshalb so groß, weil das Solo Schützenhöfers gerade jetzt als unpassend und als Eigentor angesehen wird. Schließlich hat die Bundespartei mit Obmann Vizekanzler Michael Spindelegger erst im Februar gegen SPÖ-Widerstand bei den Pensionen Sparmaßnahmen und Änderungen durchgeboxt.

Geringere Erhöhung 2013 ist bereits fixiert

Demnach ist in der Bundesregierung bereits festgelegt, dass aus Spargründen die Pensionserhöhung 2013 um einen Prozentpunkt unter der Teuerungsrate liegen wird. Dafür gibt es den Sanktus von Khol und auch von Blecha. Als praktisch ausgemacht gilt zwischen Regierung und Seniorenvertretern, dass Bezieher niedriger Pensionen bis zu rund 1000 Euro brutto im Monat dennoch auch 2013 die Teuerung voll abgegolten erhalten – ähnlich wie das Schützenhöfer nun gefordert hat. Dafür fällt dann die Anhebung bei höheren Pensionen noch geringer aus, um das fixierte Sparvolumen zu erfüllen. Pensionserhöhungen, deren genaues Ausmaß jeweils bis 30. November für das Folgejahr feststehen muss, gelten bei gut zwei Millionen Pensionsbeziehern als besonders heikel. Sie sorgen für noch mehr Emotionen bei Betroffenen als Debatten um das Pensionsalter.

Schützenhöfers Plädoyer für eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters wurde in der Öffentlichkeit abgesehen von den steirischen ÖVP-Politikern nur vom Generalsekretär der Jungen ÖVP, Axel Melchior, ausdrücklich begrüßt. In der steirischen ÖVP wird der Vorstoß als konsequente Fortsetzung der „Reformpartnerschaft“ mit der SPÖ auf Landesebene gesehen. Die Differenzen aus dem Vorjahr – Drexler hatte ein „inhaltliches Vakuum“ auf Bundesebene angeprangert – seien mit Spindelegger ausgeräumt worden, wird in Graz erläutert.

Im Schnitt vier Jahre später in Pension

Spindeleggers Bundes-ÖVP hat sich beim Sparpaket in der Regierung allerdings auf einen anderen Weg geeinigt: Demnach soll nicht das gesetzliche Pensionsalter erhöht werden, sondern das europaweit besonders niedrige tatsächliche Pensionsantrittsalter von im Schnitt gut 58 Jahren. Bis 2020 sollen die Österreicher im Schnitt vier Jahre später in Pension gehen, so die von Spindelegger persönlich ausgegebene Devise.

Das hängt vor allem davon ab, ob es gelingt, die vielen Invaliditätspensionen zu verringern. Während die Pensionsdebatte nun ÖVP-intern Staub aufwirbelt, wollte die Volkspartei eigentlich Sozialminister Rudolf Hundstorfer Beine machen. Denn der SPÖ-Ressortchef hat seine im Spätwinter per Protokollanmerkung im Ministerrat bis 1. Juli auferlegte Hausübung – Umstellung von Invaliditätspensionen auf ein Übergangsgeld mit Verpflichtung zu medizinischer Rehabilitation oder Umschulungen – nicht erledigt.

Khol hatte das ganze Wochenende überlegt, ob er seinen Unmut über Schützenhöfer öffentlich kundtun sollte. Bei einem Hintergrundgespräch vor Journalisten am Montagabend in Wien war es dann so weit. Schützenhöfer hat mit seinen Aussagen möglicherweise einem steirischen ÖVP-Politiker den Tag vermiest: Aus Anlass des 70. Geburtstags von Bundesratspräsident Gregor Hammerl, der turnusgemäß den Vorsitz in der Länderkammer am 1. Juli an Tirol abgibt und der steirischer ÖVP-Seniorenchef ist, gab es Ende der Vorwoche einen Empfang der steirischen Politikspitzen in Graz. Seniorenbund-Obmann Andreas Khol kam nicht. Offizieller Grund: Er hatte einen wichtigen Familientermin in London.

Schützenhöfer fehlt beim Parteivorstand

Andreas Khol kommt heute jedenfalls zum ÖVP-Bundesparteivorstand. Hermann Schützenhöfer wird er dort aber nicht treffen: Dieser sei, so heißt es in Graz, wiederum durch Termine in der Steiermark verhindert.
Spindelegger ist um Normalität bemüht. Im Parteivorstand stehen neben dem obligaten Bericht des Obmanns Europa, Euro und Griechenland auf der Themenliste. Aller Voraussicht nach wird die ÖVP ferner weiter Druck zur Ausweitung der direkten Demokratie machen. Der ÖVP-Ehrenkodex wurde bereits per Rundlaufbeschluss vorige Woche abgesegnet. Die Mitglieder des Ethikrates sollen heute folgen.

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37 Kommentare
 
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Wasser predigen und Wein trinken Herr Schützenhöfer

Der 60jährige LH-Stv. tritt nicht mehr an und zieht sich auf den Posten des Landtagspräsidenten zurück. Natürlich mit weit mehr Gehalt. Der hat leicht reden und eine Null-Lohnrunde für Pensionisten fordern. Er bezeichnet unsere Pensionen als Luxuspensionen, da kann er nur die Beamten meinen der er ja auch ist. Da soll er sich einmal die Statistiken ansehen. Er behauptet dass die Jungen länger arbeiten müssen, was ich sehr bezweifle, schließlich fangen viele erst nach der Matura an. Akademiker studieren teilweise bis zum 30. Lebensjahr. Die kommen höchstens auf 35 Beitragsjahre. Das alte Spiel der ÖVP die Jungen gegen sie Alten auszuspielen ist widerlich.

Gast: Forstwirt
22.06.2012 17:05
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Neue Mittelstandspartei

Anstatt sich von präpotenten
Privilegienrittern, dämlichen CV Höchstpensionshofräten und gierigen bauernbunddeppen den Kopf waschen lassen zu müssen, sollte Schützenhofer eine neue Mittelstandspartei gründen. Die Mehrheit der fleißigen und intelligenten Mittelständler ist im sicher.

Gast: Aussistanbeobachter
22.06.2012 16:12
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KEIN Wahlrecht fuer Pensionisten

NUR LEistungstraeger sollten waehlen duerfen. Die im Ausbrot sollen damit zufrieden sein, was sie haben. Denn es it schon jetzt nicht mehr finanzierbar.

Gast: whoCares
22.06.2012 16:04
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von der Privilegien- und Pfründewirtschaft zu einem sozial gerechten Österreich

. . . leider wird ein soziales System einer nachhaltigen Steuerminderung für unterdurchschnittliche Einkommen, das Mindesteinkommen gleich einem Vorsteuerrabatt für jeden, ignoriert.
So sollte das Durchschnittseinkommen die Grenze von Förderung und Belastung sein und die Ungerechtigkeit verschieder Einkommensgruppen zeigen.

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leider dürfen sich die roten noch entspannt zurücklehnen

und dank (eines verurteilten) Blecha sich augenscheinlich ihres Sieges über 2013 sicher sein ?!

Wäre da nicht der ganz besondere Feind, den es bekanntlich gemeinsam (denn einsam macht schwach ;-)) zu bekämpfen gelten soll ?

Ich als Blauer freu mich aber schelmisch darüber und will mehr davon !

Antworten Gast: wolfi48
22.06.2012 16:06
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Re: leider dürfen sich die roten noch entspannt zurücklehnen

Ich auch - bei zuküftigen Besetzungen in der PV sowie wie z.B.

den Reinhart Gaugg!

(Ich weiss schon, das war die "alte" FPÖ - ha,ha)

interessaant

Überall sollte/müsste man sparen und das Maximum das möglich ist, ist eine "geringere Erhöhung".

Und wir Jungen dürfen das und noch viel mehr irgendwann einmal bezahlen/abarbeiten. Dann haltens die jetzigen Politiker aber mit Keynes:

"In the long run, we are all dead"

Gast: Gast: Leser
22.06.2012 11:04
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0-Runde

Ich wollte nur höflich daran erinnern, dass es bereits 2011 für Bezieher "hoher" Pensionen (die beginnen für die armen Politiker bereits bei 2.300 brutto) eine "0-Erhöhung" gegeben hat.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.06.2012 14:13
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Re: 0-Runden reichen niemals um die notwendigen Korrekturen zu bekommen!

Die Pensionen von 2.300.- Euro Brutto sind tatsächlich eine sehr hohe staatliche Transferleistung. Das sind ja 32.200.- Euro Brutto pro Jahr!

Diese Pensionen liegen um den irre 120% über der durchschnittlichen ASVG Pension von 14.634.- Euro pro Jahr.

Diese hohen Pensionen sind auch um satte 75% über den durchschnittlichen Aktiveinkommen von Arbeitern in der Höhe von 18.318.- Euro pro Jahr.

Diese hohen Pensionen sind auch um satte 175% über den durchschnittlichen Aktiveinkommen von Selbstständigen in der Höhe 36% 23.657.- Euro pro Jahr.

Diese hohen Pensionen liegen fast auf dem Niveau der durchschnittlichen Aktiveinkommen von Angestellte in der Höhe von 34.146.- Euro pro Jahr.

Durch Eigenleistung ungedeckte, und durch Zwangsabgaben finanzierte, Transferleistungen der Staatlichkeit, welche höher als die Aktiveinkommen der Menschen sind, welche die Versorgung der Gesellschaft sicherstellen, sind einfach nur ein Verbr.echen an den Menschengrundrechten.

Die Transferzahlungen dieser Kotzstaatlichkeit sind sofort so zu gestalten, dass die Entlohnungen der Menschen, welche sich aktiv um die Versorgung der Gesellschaft kümmern, auf jeden Fall höher sind als die maximalen staatlichen Transferleistungen an die Privilegierten. Das ist eine der Ursachen für die gewaltigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Disbalancen.

Antworten Antworten Gast: wolfi48
22.06.2012 16:01
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Re: Re: 0-Runden reichen niemals um die notwendigen Korrekturen zu bekommen!

Diese Vergleiche sind an den Haaren herbeigezogen!

Ist ihnen wirklich unbekannt, dass im Regelfall! jene Personen, welche eine hohe-höhere Pension beziehen auch dementsprechend mehr "eingezahlt" also viel mehr Beiträge und Lohnsteuer!! gezahlt haben, als jene mit niedrigeren Aktiv-Einkommen!
Die Pensionen werden im Allgemeinen nach der Höhe der Bemessungsgrundlage (Verdienst, Höchstbemessungsgrundlage) und den erworbenen Versicherunszeiten (in er Regel Arbeitsjahre) berechnet.

Der-/Diejenigen, die geringere Pensionen haben, haben eben in der Regel (aus welchen Gründen auch immer) ganz bedeutend weniger in den "gemeinsamen Topf" als Aktive eingezahlt als die anderen.
Warum und weshalb sollten dann "Alle" annähernd die gleiche Pension im Alter haben??

Auch hat es wenig Sinn von 67 zu plauschen, wenn weder die Arbeitsplätze vorhanden sind und noch nicht einmal ein Durschschnitts-Antrittsalter von 60 in Bälde erreichbar erscheint.


Antworten Antworten Antworten Gast: Gast: Leser
22.06.2012 19:26
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Re: Re: Re: 0-Runden reichen niemals um die notwendigen Korrekturen zu bekommen!

Das stimmt ja alles genau, ist aber für einfache Gemüter, wie z.B. den "1.Parteilosen", viel zu hoch und weit über ihrem geistigen Horizont. Gerecht für ihre Begriffe ist wohl nur eine "Volkspension" von 750 Euro für alle, egal, was sie im Laufe ihres Lebens in die Pensionskasse eingezahlt haben.

Gast: ein schwarzes Schaf unter den Roten
22.06.2012 10:49
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die Parteien müssten alle mal soziale Gerechtigkeit studieren

. . . die Inflation müsste in diesen Zeiten zu gleichen Beträgen allen unterdurchschnittlichen Einkommen abgegolten werden. Es ist die grösste Schweinerei im Sozialstaat, dass sich die Bonzen eine Abgeltung zuschanzen wieviel so manche verdienen.

ÖVP:

Wiederum wurde bestätigt, dass die ÖVP eine nicht ernstzunehmende Kasperlpartei ist!

Gast: Kibietz
22.06.2012 09:29
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Pensionen angleichen

Alle Pensionskassen zusammenlegen würde Milliarden an Verwaltungseinsparungen bringen, Höhere Pensionen als die Mindestpension sollten von der automatischen Erhöhung ausgenommen werden, das brächte wieder Millioneneinsparungen ohne das Antrittsalter zu erhöhen.
Allerdings sind das Argumente die die "besseren Pensionisten" verständlicherweise nicht hören wollen aber dennoch notwendig sind.

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Re: Pensionen angleichen

dabei spielen aber besonders Deine Parteifreunde noch weniger mit, da die bekanntlich ja in etlichen Bereichen (ÖNB, Öbb....) gerade davon bestens leben und als Stimmvieh bei Laune gehalten werden !

Man wird sich obwohl man längst weiss das die Kosten extrem hoch sind, nicht einmal bei der Verwaltung einig, wie soll das dann bei anderen Kassen funktionieren ?!

Zusätzlich blockieren Landeskaiser jedliche Reformen, um sich selbst von ihren Abhängigen in ihren Gemeinden als Helden feiern lassen zu dürfen, gerade wie es auch kürzlich ein Kanzler öffentlich getan hat !

Antworten Gast: Mariahilfer
22.06.2012 12:04
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Re: Pensionen angleichen

Besserer Vorschlag: Alle Beamten- Politiker- und sonstige Höchstpensionen
auf ASVG-Level senken. "Hohe" ASVG
Pensionen haben auch viel einbezahlt. Da würde man auf einmal nichts mehr
von Aussetzen der Inflationsabgeltung
hören!

Was Sie anstreben ist eine Einheitspension ohne vorherige Leistung, auf niedrigem Niveau. Die Parteibonzen und deren Gefolge sollen
dafür weiterhin ungeniert abkassieren
können. Freundschaft!

Antworten Antworten Gast: Kibietz
22.06.2012 15:30
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Re: Re: Pensionen angleichen

Doch eigentlich hab ich gemau das gemeint. zusätzlich wollte ich noch aufzeigen das durch die Zusammenlegung der verschiedernen Pensionskassen, genauso wie bei den Gesundheitskassen, einiges an Einsparpotential drin wäre das wiederum den Steuerzahlern und Pensionsbeziehern zugute kommen würde

Gast: 1. Parteiloser
22.06.2012 09:14
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ÖVP Streit um Protektionismus mit totaler Ausblendung der Menschenrechte!

Die Realität zu menschenrechtswidrigen Umverteilung durch die Interessensvertreter mit einem direkte Zurgriff auf die Gesetzgebung kann nur die Hölle für eine Gesellschaft sein.

Menschen, welche staatlichen Transferleistungen im Ruhestand abkassieren, welche weit über den Aktiveinkommen von Menschen, welche die Gesellschaft versorgen, liegen sind einfach nur noch grausig.

Der RH Einkommensbericht zeigt das auch ganz deutlich:

Jahresbruttoeinkommen nach dem RH Einkommensbericht
Arbeiter:.........18.318.-
Selbstständige.23.657.-
Angestellte:.....34.146.-
Beamte:...........51.228.-

Gesetzliche PV.:.14.634.- (ASVG)

Dann noch die Ruhegenüsse des Bundespersonals (Nullleister!) dazu:
Exekutive:..........33.772.-
Lehrpersonen:.....51.430.-
Richter/Staatsanw.:.74.976.-
Militär:...........37.123.-
Verwaltung:...31.624.-
Etwa 80% dieser Gelder, zur Bereicherung, kommen aus den Zwangsabgaben anderer Menschen!

Dazu kommt noch der Wahnsinn mit den "Betriebspensionen" bei den Parteibonzenhochburgen. OeNB, WKO, ORF, etc. etc.

Diese Grausigen haben mit der Macht der Gesetzgebung nur eine exzessive Umverteilung in die eigenen Herrschaftsbereiche vorgenommen und die Österreicher ausgeraubt!

Diese Staatlichkeit begeht ein Verbr.echen and en Menschengrundrechten und streiten nur über deren kranke Umverteilung!

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Re: ÖVP Streit um Protektionismus mit totaler Ausblendung der Menschenrechte!

frag mal nach wie man in der Partei wie auch in allen anderen wahrscheinlich dazu stünde, würde ein Kanzler samt Witze plus MinisterInnen ... nach deren Abwahl nur ein an das ASVG-Recht angepasstes Einkommen zustünde !

Wahrscheinlich würden die beiden Grokos sofort ein neues Gesetz zum dauerhaften Einzementieren beschliessen, oder endlich damit beginnen, für statt gegen das eigene Volk tätig zu sein ?!

Gast: trust 12
22.06.2012 08:58
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und nicht vergessen

die unsozialen Luxuspensionen der Bonzen sofort abstellen, damit die restliche Bevölkerung auch noch etwas zum Leben hat.

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Man kann dem Stimmvieh...

...nicht zuviel auf einmal zumuten - und schon garnicht die wahrheit.
wenn die lebenserwartung steigt und wir im wohlstandssteigerungsrausch (--> wirtschaftskriese), dann sind das entwicklungen, dessen auswirkungen man einfach nicht negieren kann.

jeder pensionist weniger ist ein beitrag zur nachhaltigkeit des wohlstandes (zumindest so, wie es einer konsumgesellschaft verklickert wird ;-)))

lösungen:
- länger PRODUKTIV arbeiten
- kürzer leben
- relative wirtschaftliche armut nach arbeitsleben akzeptieren

...also: schluss mit der "lebensabend idylle"!!!!

Ich haette gerne

endlich einmal eine statistische Aufstellung gesehen, welche Gruppen es sind, denen es moeglich ist, mit 58 in Pension zu gehen. Es wird immer davon gesprochen, dass das gesetzliche Pensionsantrittsalter wesentlich unterlaufen wird. Von wem? Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass dies Arbeiter und Angestellte aus der Privatindustrie sind. Auch dass gesundheitsbedingte Fruehpensionen die Pensionen so stark belasten ist sicherlich nicht der Fall.
Wie ist das Verhaeltnis Frueh-Pensionisten zwischen staatlich und privat taetigen Personen und gesundheitsbedingten Pensionsantritten?
Interessant waere natuerlich auch jene Berufsgruppen aufzuzeigen, die aufgrund der Hacklerregelung in Pension gehen.
Vielleicht gibt es ja Zahlen dazu, die das staendige Gejammere bezueglich der hohen Anzahl der Fruehpensionen und Erhoehung des Antrittsalters in einem klareren Licht erscheinen lassen.

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Re:Wie ist das Verhaeltnis Frueh-Pensionisten zwischen staatlich und privat taetigen Personen und gesundheitsbedingten Pensionsantritten?

tja, das fällt leider in einem angeblich demokratischen Land wie Ö. weiterhin unter "geheim", denn obwohl der Rechnungshof darüber (weitgehend) bescheid weiss, darf er nichts davon veröffentlichen !!!

Erst kürzlich dachte man ja schon an, den RH überhaupt abzuschaffen bzw in seiner Funktion weiter einschränken zu wollen .... wohl in weiser "Vorraussicht" oder berechtigter Angst vor dem Volk ?


Antworten Gast: mir reichts
22.06.2012 08:40
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Wie ist das Verhaeltnis Frueh-Pensionisten zwischen staatlich und privat taetigen Personen und gesundheitsbedingten Pensionsantritten?

das würde mich auch interessieren.

es wird ja schon von 73 jahren pensionsantrittsalter gefaselt.

können sie sich eine 73 jährige pflegeperson vorstellen? ich jedenfalls nicht.

und bei gesundheitsbedingten antritten haben sie jede menge abschläge.

eine kollegin vorn mir ist mit 58 gesundheitsbedingt in pension gegangen, weil weder kreuz noch blutdruck mitgespielt haben.

sie krebst jetzt mit etwa 900 euronen herum.

dafür, dass sie sich im dienste der öffentlichkeit ihre gesundheit ruiniert hat durch wochenstundenbelastung bis zu 65 stunden und das jahrelang und -zig nachtdienste.

Re: Wie ist das Verhaeltnis Frueh-Pensionisten zwischen staatlich und privat taetigen Personen und gesundheitsbedingten Pensionsantritten?

Bereits bei den Urwaldvölkern galt: die Jungen sind Jäger/Sammler, die alten Lehrer.

Warum könnte eine 58 Jährige Pflegerin nicht den Jungspunden jeden Tag 1-2 Stunden etwas über den harten Pflegealltag beibringen? Warum werden die älteren Mitbürger, die einen unschätzbaren Fundus an Wissen und Arbeitserfahrung hätten, nicht zum Wohle aller eingesetzt?

Arbeit hat auch etwas mit Anerkennung und Selbstwertgefühl zu tun. Denken Sie nicht, dass sich Ihre 58ig jährige Kollegin nicht geschätzt und geachtet fühlen würde, wenn sie zwar keine Knochenarbeit mehr machen müsste, aber dafür den jungen Pflegern mit Rat zur Seite stehen könnte?

Gast: denkmal
22.06.2012 07:39
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schlichte Notwendigkeit

Mei...

Über kurz über lang muss einfach länger gearbeitet werden, weil heutzutage Menschen einfach so viel älter werden.

Mir persönlich ist es lieber, wenn die Umstellung früher als später passiert.

Die, die auf ihr Recht auf Pension pochen, sollten sich erinnern, dass sie auch ein Recht auf durchschnittlich 10 zusätzliche Jahre leben haben.

 
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