19.05.2013 17:20 Merkliste 0

Spindelegger: "Gebe Koalitionspartner einen Zweier"

23.06.2012 | 18:03 |  von Oliver Pink (Die Presse)

ÖVP-Chef Michael Spindelegger über streitende Parteifreunde, sein Verhältnis zu Maria Fekter und die schwierige Suche nach einer ÖVP-Position zur künstlichen Befruchtung bei Lesben.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Es ist gut einen Monat her, dass Sie Ihre „Österreich-Rede“ gehalten haben. Während die Rede zur Lage der Nation Ihres Vorgängers Josef Pröll danach noch wochenlang Thema war – Stichwort Transparenzdatenbank –, ist der Inhalt Ihrer Rede mehr oder weniger verpufft.

Michael Spindelegger: Das sehe ich anders. Bei der Rede lag der Fokus auf den klassischen Werten der ÖVP – Tatkraft, Fleiß, Verantwortung. Nun werden wir Stück für Stück versuchen, in die Tat umzusetzen, was ich dort angekündigt habe.

 

Zum Beispiel?

Direkte Demokratie, Forschungsquote auf sechs Prozent, ein Jungunternehmer-Fonds, Entlastung für die Familien. Wir können das gerne weiter der Reihe nach durchgehen.

 

Ein Thema war der Generationenkonflikt, genauer gesagt dessen Vermeidung. Nun ist in der ÖVP aber ein solcher ausgebrochen. Der steirische ÖVP-Chef Schützenhöfer will das Pensionsantrittsalter auf 67 Jahre anheben – für ÖVP-Seniorenchef Khol ein Fall für das „Salzamt“. Khol argumentiert, er liege ganz auf einer Linie mit Ihnen. Ist das so?

Es ist ein Streit zwischen zwei Personen, der da ausgebrochen ist. Und ich sage: Es muss Schluss sein mit dem Streit. Und es ist auch Schluss.

 

Uneins ist die ÖVP auch in Sachen ÖIAG: Wirtschaftsminister Mitterlehner ist für eine Auflösung, Finanzministerin Fekter für eine Aufwertung. Welche Position haben Sie?

Die gleiche wie die beiden. Die ÖIAG ist so lange notwendig, so lange noch Staatsanteile da sind. Wir sind prinzipiell für die Privatisierung der Staatsanteile. Mit diesem Koalitionspartner, den wir haben, ist eine Privatisierung aber nicht möglich. Darum bleibt die ÖIAG vorerst, wie sie ist. Aber wir werden sehr wohl Überlegungen anstellen, was man künftig mit der ÖIAG tut, das werden wir dann mit dem nächsten Koalitionspartner zu beraten haben.

 

Viele Staatsbetriebe sind gar nicht in der ÖIAG. Soll etwa auch die ÖBB da hinein?

Natürlich. Es würde schon Sinn machen, wenn man alle Beteiligungen des Bundes dort hineintransferiert.

 

Hat der bisherige ÖIAG-Chef Markus Beyrer die Flucht nach vorne angetreten – wegen der Vorhaltungen im U-Ausschuss?

Das glaube ich nicht. Für ihn als jemanden, der aus der Industrie kommt, ist es ein logischer Schritt, dass er sich da auf europäischer Ebene bewirbt.

 

Darf Werner Muhm wieder in den Generalrat der Nationalbank einziehen oder nicht?

Wir haben jetzt einmal gesagt, dass das im Moment kein Thema mehr ist.

 

Aber wenn der SPÖ-nahe Erich Hampel dann den Generalrat verlässt ...

Ich weiß nicht, ob Herr Hampel den Generalrat verlässt. Es laufen nächstes Jahr Mandate aus, dann wird es wieder eine Vielzahl an Vorschlägen geben.

 

Wie oft mussten Sie als Außenminister sich zuletzt für Maria Fekter rechtfertigen?

Nicht ein einziges Mal.

 

Wirklich?

Das ist so. Diskussionen, die in Österreich geführt werden, finden anderswo nicht unbedingt statt.

 

Na ja. Der italienische Premier höchstpersönlich, ein Sprecher des französischen Präsidenten haben sehr wohl reagiert.

Ich bin als Außenminister gewöhnt, dass es täglich Reaktionen gibt. Aber noch einmal: Ich bin von keinem einzigen auf Maria Fekter und ihre Äußerungen angesprochen worden.

 

Aber hätten Sie das so gesagt, dass Italien unter den Schutzschirm kommen könnte?

Ich sage das so, wie ich es will. Sie sagt es, wie sie es gewohnt ist zu sagen. Aber ich sehe keinen Schaden, der für Österreich entstanden ist.

 

Stiehlt Ihnen Maria Fekter nicht die Show?

Nein, ganz im Gegenteil. Ich habe mit ihr ein exzellentes Verhältnis. Sie ist ein unglaubliches Arbeitstier – auch bei europäischen Themen. Ich kann ihr nur das beste Zeugnis ausstellen.

 

Anscheinend hat sie ihren Makel – die lose Zunge – zum Markenzeichen gemacht. Könnte das à la longue nicht auch zu einer Bürde für die ÖVP werden?

Das sehe ich nicht so. Ein Finanzminister muss immer dafür sorgen, das er knallhart das Geld der Steuerzahler verwaltet und verteidigt. Und das tut sie voll und ganz.

 

Sie haben nun gemeinsam mit neun anderen EU-Außenministern vorgeschlagen, die EU in einen Bundesstaat nach US-Vorbild umzuwandeln. Geht das über eine reine Absichtserklärung hinaus?

Erstens einmal kommt das Wort Bundesstaat im Papier nicht vor. Und zwar deshalb, weil wir nicht mit Begriffen der Vergangenheit operieren wollen. Die EU ist geprägt von einer besonderen Art der Zusammenarbeit. Wir haben als Privatpersonen mit dem Entwurf begonnen, der bereits für breite Diskussionen sorgt. Wie die Stärkung von Parlament und Kommission. Am Ende wird noch mehr Konkretes stehen.

 

Was soll dann der Nationalstaat, was der Bundesstaat, den Sie nicht Bundesstaat nennen wollen, tun?

Der springende Punkt ist: Wir müssen aus den Erfahrungen von jetzt lernen. Man kann nicht eine Währungsunion machen und davon ausgehen, dass es immer nur Schönwetter gibt. Das erfahren wir gerade. Fiskalpolitik heißt, Wirtschaftspolitik gemeinsam zu steuern.

 

Gerät ein Mitgliedsstaat in finanzielle Schieflage wie Griechenland, soll er dann – wie in den USA, die ihre verschuldeten Bundesstaaten ja auch nicht aus der gemeinsamen Währung werfen – vom übergeordneten Staat einfach aufgefangen werden?

Der Grundgedanke ist der Rettungsschirm. Er muss jetzt nur einmal wirken. Damit es aber gar nicht so weit kommt, muss jeder seine Haushaltspolitik in Ordnung bringen. Ich habe da meine persönlichen Vorstellungen: Wir geben den Mitgliedsstaaten Benchmarks, also Richtwerte, vor. Wer sie erreicht, okay, wer nicht, muss vorübergehend Kompetenzen abtreten.

 

Nächstes Jahr sind Nationalratswahlen. Laut Umfragen ist der erste Platz für die ÖVP so gut wie ausgeschlossen.

Bis vor zwei Wochen hätten Sie gesagt, die ÖVP sitzt immer noch auf dem dritten Platz – wie schrecklich! Jetzt sind wir auf dem zweiten Platz. Warum soll der erste Platz für uns automatisch ausgeschlossen sein?

 

Alles, was im U-Ausschuss publik wird, geht zu Lasten der ÖVP. Das waren in der öffentlichen Wahrnehmung alles „Schüssels böse Buben“.

Daraus haben wir auch Konsequenzen gezogen. Das hat zu neuen Sauberkeitsregeln geführt. Darüber hinaus sind wir in der ÖVP mit unserem Verhaltenskodex dabei, die Graubereiche so weit zu klären, dass ein moralisches Grundverständnis zutage tritt, dass einer christdemokratischen Partei entspricht. Die anderen sollten das übernehmen.

 

Die ÖVP wird also supersauber.

Schauen Sie: Ich kann in niemanden hineinschauen. Es kann immer Verfehlungen geben. Aber es kann mir niemand den Vorwurf machen, dass ich nicht mit Regeln alles dazu tue, solche Dinge zu verhindern, die passiert sind.

 

Sind Sie auch der Meinung der Bischofskonferenz, die sich gegen die Elternschaft und künstliche Befruchtung von Homosexuellen ausgesprochen hat?

Ich mische mich nicht in die Kirchenpolitik ein. Und die Kirche mischt sich auch nicht in die Politik ein.

 

Aber was ist nun die ÖVP-Position dazu?

Es gibt bei uns unterschiedliche Strömungen, wir haben damit begonnen, das auszudiskutieren, wir haben eine Klub-Enquete gemacht und arbeiten derzeit an einem Grundsatzpapier.

Und Sie sind da eher der Moderator in diesem Prozess?

Ich habe da auch meine persönliche Auffassung dazu. Aber es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, darüber zu reden.

 

Diese ist, wenn man Ihre gesellschaftspolitischen Präferenzen kennt, möglicherweise eine konservativere.

Sie kennen sie offenbar, ohne dass ich es ausgesprochen habe. Nehme ich auch zur Kenntnis.

 

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Koalitionspartner derzeit?

Wenn Sie mir eine Skala nennen?

 

Klassische Notenskala, eins bis fünf.

Dann gebe ich dem Koalitionspartner einen Zweier.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.06.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

63 Kommentare
 
12
Gast: Plach2
25.06.2012 15:50
0 0

Das zeigt wie abgehoben Spindelegger wirklich ist!

weiterhin keine:

Verwaltungsreform
Bildungsreform
Gesundheitsreform
Pensionsreform
Staatsreform
Heeresreform
Universitätsreform
usw.

Lt. OECD hat:
•die Republik Österreich eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus. (Anmerkung: Grasser, Molterer, Pröll und Fekter alle ÖVP)
•Österreich eines der teuersten Schulsysteme in der OECD, dabei wird noch immer mittelmäßigeres Mittelmaß produziert;
• Österreich mit acht Millionen Einwohnern neun Herzogtümer namens Bundesländer die mit den vom Bund bereitgestellten Milliarden unverantwortlich herumwerfen können, ohne dafür irgendeine Form von Verantwortung übernehmen zu müssen.

Gast: ottokar
25.06.2012 13:23
0 0

Für ein schwarzfreies Österreich

Meine Benotung der ÖVP:

ein klares "Nicht genügend", weil diese Partei nur noch durch Korruption und Amtsmissbrauch glänzt.

Und weil Spindelegger kein fähiger Politiker ist, sondern nur eine Kasperlausgabe eines würdigen Vizekanzlers.

Und da kann ein defacto "Ehrenkodex", das keine Konsequenzen kennt, nicht mehr helfen. Das ist nur eine weitere Wählerverarschung.

Also ÖVP, ich bin für den Auswurf aus dem Parlament. Wer ist meiner Meinung. ÖVP-Parteisoldaten sind hier unerwünscht.

Antworten Gast: Walter44
25.06.2012 15:51
0 0

Re: Für ein schwarzfreies Österreich

17.3.2012: Die ÖVP ist eine saubere Partei; Spindelegger

Spindelegger kriegt dafür von mir eine Fünf!


Gast: UKW
24.06.2012 19:19
0 0

Warum soll der erste Platz für uns automatisch ausgeschlossen sein?

Wie wäre es mit einem Blick in den Spiegel?

Gast: =EHM=
24.06.2012 18:33
2 0

Es ist vollkommen egal welche Noten der Herr Vizekanzler gibt

es zählt nur welche Noten die Bevölkerung gibt, entweder in ihrer Meinung un/oder bei den nächsten Wahlen.

Danach wird die Meinung eines Herrn Spindelegger nur mehr in einem ganz, ganz kleinen Kreis von Interesse sein.


Gast: josef kudin
24.06.2012 18:32
3 0

spindelegger

ein typisches spindelegger BLA - BLA INTERVIEW

nur ja nirgends anecken, die schottermitzi stets verteitigen, weich, inhaltslos und ohne aussage. so wie halt derzeit die politik der oevp.wenn das so weitergeht, dann gute nacht, ihr schwarzen damen und herren.

0 1

Was kann ein europäischer Bundesstaat, was der gegebene europäische Staatenbund nicht kann?

Noch eines ist Hrn. Spindelegger vorzuhalten.

Er läßt sich – und weitere acht europäische Außenminister genau so – vom eigentlich nicht so eindrucksvollen deutschen Außenminister Westerwelle einwickeln und schwärmt plötzlich von einem europäischen Bundesstaat á la USA.

Und die Medien stürzen sich auf diesen Happen, als ob es nichts mehr anderes zu bedenken gäbe. Deutsche Hegemonie?

Eine entscheidende Antwort bleiben sowohl die beteiligten Außenminister wie auch die geschlossene Phalanx der Medien schuldig und die zugehörige Frage lautet:

Was geht nur in einem europäischen Bundesstaat, das im gegebenen europäischen Staatenbund nicht geht?

Wenn der von den Staats- und Regierungschefs ernannte Kommissionspräsident, der das Vertrauen des EU-Parlamentes genießt, in seiner Arbeit versagt oder nicht genügend Leistung erbringt, kann er mit einfacher Mehrheit im EU-Parlament abgewählt werden und mit ihm die gesamte Kommission. Wozu braucht man also eine Bundesstaat hiefür?

Ich spreche drei europäische Sprachen, aber eben nicht zwei Dutzend Sprachen. Wie soll ich bitte schön einen Kommissionspräsidenten wählen, wenn ich ihn gar nicht kenne und ihn in seiner Wahlwerbung mangels Sprache gar nicht verstehe? Wird das in einem Bundesstaat plötzlich anders? Dürfen dann alle nur mehr Englisch sprechen? Da hätte ich Glück, denn Englisch kann ich.

Die EU hat eine Geschäftsordnung, vulgo Lissabon-Vertrag, die alles erlaubt, was auch ein Bundesstaat erlauben würde. Wozu also einen Bundesstaat?

Gast: Asteroidenschweif
24.06.2012 17:50
1 0

Doch nicht zukünftigen Kindern die Möglichkeit einen Vater zu erleben per System vorsätzlich vorenthalten??!


S.g. Herr Spindelegger!

Ich hoffe, dass wir mit der ÖVP eine Partei haben die nicht, so wie die SPÖ und die Grünen, das Prinzip, dass Kinderrechte durch Erwachsenenwünsche nicht eingeschränkt werden dürfen dann, wenn es ihnen gerade passt, über Bord wirft.

von mir

gibt's einen 5 er für die Landesverräter

Antworten Gast: vor dem arlberg
24.06.2012 18:14
0 0

Re: von mir

Von mir auch. Und Landesverräter passt auch dazu. Also: setzen - 5 !

Gast: Tirolfreund
24.06.2012 16:53
1 0

klassische Werte

Die VP betont stets ihre klassischen Werte und handelt doch meist ganz anders. In den letzten Jahren ist etwa das Neoliberale immer stärker geworden. Fast jede Aussage der Industrie aber auch von Mitterlehner und Fekter erinnert daran (bei Fekter hat man noch dazu das Gefühl, sie überreißt gar nicht alles, was sie sagt). Das alles erfreut weder AABler noch Bauern noch die Senioren als frühere Stammwähler. Kein Wunder, dass viele von denen der VP als Wähler derzeit abhandenkommen. Ebenso verscherzt hat man es sich mit vielen Patrioten. Früher war der VP z. B. die Nähe zu Süd-Tirol immens wichtig (Stichwort Ermacora). Zuletzt ist man nicht einmal davor zurückgeschreckt, die Schützen und Österreich-Freunde dort als ewiggestrig zu diffamieren. Zu Europa: Das einzige Modell, das die Zukunft der EU überzeugend sichern kann, ist ein Europa der Regionen. Damit würden sich die Bürger wirklich identifizieren, und die Gemeinschaft wäre endlich mehr als ein reiner Wirtschaftszirkel. Das muss man sich halt einmal eingestehen. In Summe distanziert sich die Partei auch immer mehr von den christlichen Werten. Erst wenn die VP wieder zu ihren bewährten Inhalten zurückfinden kann, wird sie wieder Erfolg haben. Nur hier ist die VP der Schmied. Wenn die Partei es nur der großen Wirtschaft und manchen anderen recht machen will, muss ihr klar sein, dass der (Stamm)Wähler zum Schmied geht, nicht zum Schmiedl. Es hilft nichts, solche Analysen zu ignorieren (oder solche Postings zu unterdrücken)!

Gast: LegendIn
24.06.2012 14:58
2 0

Die ÖVP hat als 5. sozialistische Partei im österreichischen Politspektrum eben keinen "Markt"

.

Mittlerweile, nach Schüssels Abwahl, sind ALLE österreichischen Parlamentsparteien mehr oder weniger sozialistisch, was Wirtschafts-, Steuer- und Schuldenpolitik betrifft:

Die "banalen Sozialisten" der SPÖ

Die "Nationalen Sozialisten" der FPÖ

Die "liberalen Sozialisten" des BZÖ

Die "Öko-Links-Stalinisten" der Grünen

Und die "Trachtensozialisten" der ÖVP

Wer soll da noch ÖVP wählen?

Und vor allem: Wie soll ein Staat reformiert oder zumindest österreichs Budget saniert werden, mit 183 +/- sozialistischen Kasperln?

Antworten Gast: UKW
24.06.2012 19:17
0 1

Re: Die ÖVP hat als 5. sozialistische Partei im österreichischen Politspektrum eben keinen "Markt"

Völlig richtig. 5 Sozialistische Parteien. Wobei die ÖVP sicher den uncharismatischsten, langweiligsten und unentschlossensten Parteichef hat.

Gast: niewiederOeVauBaeh
24.06.2012 14:30
3 1

@ Spindel.: Du kriegst einen Fünfer von Millionen Wählern !

Alleine schon wegen deiner "tollen Idee" für einen dem Reichsarbeitsdienst der Natses sehr ähnlichen Zwangsdienst den du so lieb "Österreich-Dienst" nennst, EINFACH PEINLICH, die ÖVP mit SPINDELEGGER, EINFACH nur PEINLICH !

die Fekter ist die Beste in der ganzen Mannschaft!

Eine Frau, die ihren Mann stellt. Die Dinge beim Namen nennt. Nicht lange herumschwafelt und sudert...
Hätten wir noch ein paar von ihrer Sorte in der Regierung, ginge was weiter und es gäbe weniger Politikverdrossene.

Antworten Gast: guckmal
24.06.2012 14:54
1 2

Re: die Fekter ist die Beste in der ganzen Mannschaft!

haha, der war ja gut, eine Frau die Diplomatie beherrscht wie keine Frau je zuvor, der "verbissene Gesichtsausdruck" auf den Fotos die so oft gezeigt werden, sprechen für sich.

Weniger Politikverdrossene? Sie meinten wohl dann gar keine Wähler mehr für die ÖVP, wobei die ÖVP sich eh ins Aus schiesst.

der mann ist ne witzfigur ...

besucht in afrika khalifen, dort tanzt er und wackelt mit dem popo ....

das lied ist beim song-contest zu recht abgeschmiert.

der övp wird es 2013 bei der wahl ebenso ergehen.

7 1

Schüssels Fehler

Schüssel hat 2006 einen katastrophalen Fehler gemacht!

Er meinte, wenn er den Dreckschleuder-Argumenten – soziale Kälte – des Hrn. Gusenbauers dadurch Paroli bietet, indem er vornehm seine Leistungen aufzählt, wird er wiedergewählt werden. Er irrte, er verlor die Wahlen und zwar ganz deutlich. Gusenbauer erwies sich jedoch als unfähig!

Und was macht Spindelegger als sein Nachfolger?

Nicht nur denselben Fehler, diesen sogar noch intensiver!

Da wird seit Jahr und Tag getrommelt, die ÖVP sei ein Ausbund an Korruption.

Da wird sogar ein parlamentarischer U-Ausschuß eingerichtet. Dort versuchen pubertäre „Kriminalbeamte“, Pilz und Petzner, um nur zwei zu nennen, die Korruption der ÖVP zu beweisen und scheitern kläglich. Bislang liegt kein einziger Beweis auf dem Tisch, der etwa für eine staatsanwaltschaftliche Anklage reichen könnte.

Sicher, es liegt auch kein Beweis auf den Tisch, daß es keine Korruption gibt. Wie sollte aber auch ein derartiger Beweis zustande kommen, wenn er gar nicht gesucht wird?

Und was macht Spindelegger und mit ihm die ganze ÖVP?

Statt die Korruptionsvorwürfe in genau demselben Ton zurückzuweisen, in dem sie erhoben werden, kontert die ÖVP mit einem Verhaltenskodex, der künftige Korruption verhindern soll.

Nicht nur kann man sagen, wer einen Verhaltenskodex haben will, der braucht ihn auch! Nein, man kann noch einen Schritt weiter gehen. Wer künftig Korruption verhindern will, gibt zu, es gibt gegenwärtig Korruption.

Schüssels Fehler ein zweites Mal?


Re: Schüssels Fehler

Politische Verantwortung ist nicht gleich strafrechtliche Verantwortung und da gibt's einige aus der Schüssel-Mannschaft die es trifft .....

2 0

Wer sich verteidigt, klagt sich an!

„trebor2010“, was Sie sagen, ist genau jene Frechheit, welche sich die ÖVP nicht nur widerspruchslos bieten läßt, sondern sich auch noch dafür entschuldigt. So unter dem Titel, wer sich verteidigt, klagt sich an!

So nennen Sie doch ein paar wenige Vorgänge aus den Schüssel-Regierungen, die zwar strafrechtlich nicht relevant aber unmoralisch sind, wofür also die politische Verantwortung übernommen werden müßte.

Gerne helfe ich Ihnen auf die Sprünge.

Ist es unmoralisch, daß Gorbach die ÖBB zerteilte, worauf wir endlich wissen, wo deren Verluste wirklich herkommen?

Ist es unmoralisch, daß Strasser Polizei und Gendarmerie kostenverbessernd fusionierte, obwohl die „hochgestellte“ Polizei die „mindere“ Gendarmerie nicht im gleichen Haus haben wollte?

Ist es unmoralisch, daß Grasser den Steuersatz bei der Körperschaftssteuer senkte und dadurch das Steueraufkommen erhöhte?

Ist es unmoralisch, daß Grasser die Gruppenbesteuerung einführte, wodurch der Export in die neuen EU-Mitglieder explodierte und in Österreich 300.000 Arbeitsplätze – Quelle Statistik Austria – zusätzlich entstanden?

Ist es unmoralisch, daß Schüssel begann den Mißbrauch der Frühpension einzudämmen?

Die Liste kann ich auch noch fortsetzen!

Sie aber sollten mir nicht mit der Bagatelle Homepage Grassers kommen, denn der private Verein Industriellenvereinigung kann mit seinem Geld machen, was er für richtig hält und was seine Mitglieder gutheißen.

Jetzt sind Sie dran, aber bitte mit handfesten Vorwürfen. Dann werden wir sehen!

Re: Wer sich verteidigt, klagt sich an!

Es geht hier nicht um Moral, sondern Verantwortung:
Und genau das mit der Homepage ist das, was ich mit politischer Verantwortung meine: Sie habe Recht, ein privater Verein kann mit seinem Geld machen was er will. Ein politisch Verantwrtlicher darf meines Erachtens aber solche Geschenke nicht annehmen, denn das verpflichtet ihn dann - zumindest moralisch!

0 0

Schüssel ist nichts, aber schon gar nichts vorzuwerfen!

Sehen Sie, „trebor2010“, das ist genau das, was ich zu Recht erwartet habe.

Sie haben nichts in der Hand, das Sie gegen die Schüsselregierungen ins Treffen führen könnten, Sie tönen aber groß, daß es einige Schüssel-Minister trifft, auch wenn es nicht strafrechtlich relevant ist.

Und was kommt von Ihnen, die Homepage. Bis jetzt hat noch niemand behauptet, daß Grasser irgendwie in Abhängigkeit geraten wäre. Und er ist objektiv nicht in Abhängigkeit geraten. In Summe – wie ich schon sagte – eine lächerliche Bagatelle.

Also, haben Sie noch etwas auf Lager?

Wenn nicht und Sie die notwendige Größe mitbringen, sollten Sie schlicht und einfach zugeben, bei Schüssel war nichts, was zu beanstanden wäre.

Daß der politische Gegner mit den Schüssel-Leistungen nicht einverstanden war, sollte an sich klar sein.

Aber objektiv läßt sich die Zeit eben nur positiv bewerten. Die Schmutzpropaganda Gusenbauers gegen Schüssel hat sich ja total dadurch totgelaufen, daß Gusenbauer von der eigenen Partei wegen Unfähigkeit kassiert wurde.

Und noch eins, Nürnberger, der das Klima-Schüssel-Regierungsprogramm torpedierte – Schüssel arbeitete dieses Programm absolut wortgetreu mit seiner Schwarz-Blauen ab – ist völlig in der Versenkung verschwunden. Mit ein Grund, warum die linke Reichshälfte Schüssel verdammen muß. Weil man nicht zugeben kann, daß es Nürnberger war, der die Schwarz-Blaue ausgelöst hatte.

Nur funktioniert’s halt nicht, weil Schüssel nichts, aber schon gar nichts vorzuwerfen ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: FritzM
25.06.2012 14:25
0 0

Re: Schüssel ist nichts, aber schon gar nichts vorzuwerfen!

Was will man von einem Poster erwarten, der 66 % negative Beurteilungen bekommen hat.

Cicero, wird langsam Zeit das Posten zu lassen, bevor Sie sich völlig blamieren.

Langsam gehen hier jedem Ihre Postings auf die Nerven.

0 0

Alles klar?

Aber natürlich, FritzM, weil „langsam hier jedem meine Postings auf die Nerven gehen“, bekomme ich für meinen Eingangsbeitrag sieben grüne und nur ein rotes Stricherl. Richtig arg, wie meine Beiträge – „Postings“ sende ich ja keine, weil es das im Englischen mit dem hier verwendeten Begriffsinhalt gar nicht gibt – wie also meine Beiträge anderen auf die Nerven gehen, ist richtig arg.

Aus diesen beiden Fakten sollten Sie zwei Schlußfolgerungen ziehen:

1) Immer besser bei der Wahrheit bleiben.

2) Englische Ausdrücke nur dann verwenden, wenn man deren Begriffsinhalt auch kennt.

Im übrigen, auf die paar wenigen Gründe, der mir anderweitig so viele rote Stricherl gebracht haben, bin ich auf jeden einzelnen richtig stolz..

Und zwar, weil mein breites, historisches Wissen, das kaum je zu widerlegen ist, meist wüsten Geifer auslöst. Und Sie können alle meine Beiträge nachlesen, denn ich habe den Zugriff darauf voll umfänglich freigegeben

Insofern sind Sie, FritzM, in bester Gesellschaft! Beim Geifern!

Gast: horst mayer
24.06.2012 12:15
2 2

der övp ist wirklich nichts mehr peinlich

man muss sich ja genieren die zu wählen

 
12