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Eurofighter-Ausschuss: Brisante Papiere aufgetaucht

19.06.2007 | 16:14 |   (DiePresse.com)

Die wahren Kosten der Eurofighter-Beschaffung sollten "vor der Bevölkerung verschleiert" werden, besagt ein Schreiben des Waffenlobbyisten Wiederwohl an EADS-Vertreter. Für die SPÖ ein "Super-GAU", für die ÖVP ein "Entlastungspapier".

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Im Eurofighter-U-Ausschuss sind am Dienstag brisante Papiere aufgetaucht. Im Rahmen der Befragung der ehemaligen Gesundheitsministerin und ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat kam ein Sachstandsbericht des Waffenlobbyisten Kurt Wiederwohl zur Sprache. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: "Die wahren Kosten der Gesamtbeschaffung werden mit drei Erfüllungsstufen vor der Bevölkerung verschleiert." Das Schreiben richtete Wiederwohl am 10. Mai 2001 an Klaus-Dieter Bergner, heute Geschäftsführer der für Gegengeschäfte zuständigen EBD, und Dieter Rode von EADS Deutschland.

"Wirtschaftliche Gegebenheiten/Preise"
"Der Kompensationsumfang beträgt ca. 40 Milliarden Schilling. (...) Politisch wurde der Abfangjäger seit Jahren mit 20 Mrd. Schilling gehandelt, der tatsächliche Bedarf liegt jedoch bei 40 Mrd.

Lösungsansatz: Man behält die 20 Mrd. Schilling bei, vereinbart darauf 200 Prozent Kompensation, die denn tatsächlichen Kaufpreis von 40 Mrd. Schilling in Form einer 100-prozentigen Kompensation entsprechen. Das ergibt die Notwendigkeit der Angebotslegung einer gerade noch rollfähigen (besser flugfähigen!!!) Variante.

Alles andere wird über die Jahre hin nachbeschafft und unterliegt keiner politischen Diskussion mehr (wichtige Vorgehensweise)."
 

Der damalige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel wird im Kapitel "politische Gegebenheiten" als der "große Schweiger und Abgehobene" beschrieben.

"Politische Gegebenheiten"
"Bundeskanzler Schüssel behält sich die Entscheidung persönlich vor, d.h. es ist die persönliche Einflussnahme von Regierungsmitgliedern der vier EF-Länder, wie es auch Schweden seit Jahren intensiv macht, notwendig.

Die nächste sich diesbezüglich bietende Möglichkeit ist der Besuch von Bundeskanzler Schröder (deutscher Ex-Kanzler Gerhard, Anm.) am 26. Mai 2001 in Wien. Die Verteidigungs-, Wirtschafts- und Finanzminister der vier Eurofighter-Länder müssen ihre österreichischen Amtskollegen in gegenständlichem Beschaffungsvorhaben ebenfalls kontaktieren.

Bundeskanzler Schüssel, bekannt als der 'große Schweiger' und 'Abgehobene' ist aus verifizierter Sicht von Österreich heraus nicht zu kontaktieren."

Der Sachstandsbericht wurde von Wiederwohls Firma "ASA - Aerospace Austria" verfasst. Ausschussvorsitzender Peter Pilz (Grüne) bezeichnete das Schreiben als eine Art "Regie-Vorschlag" für die Eurofighter-Beschaffung. Wiederwohl hatte im Ausschuss ausgesagt, bis zur Bestellung des EADS-Lobbyisten Erhard Steiningers für Eurofighter "entscheidende Anbahnungsarbeit" geleistet zu haben und die Aufnahme des Jet-Herstellers "in die Bieterliste" erwirkt zu haben. Für seine Arbeit habe er von EADS aber bis jetzt "keinen Cent" erhalten, sagte Wiederwohl.

Unterschiedlichste Interpretationen

Die Interpretationen zum Sachstandsbericht waren in der heutigen Ausschuss-Sitzung äußerst divergierend. Während für die ÖVP-Fraktionsvorsitzende Maria Fekter die Dokumente ein "Entlastungspapier" sind, bezeichnete der SPÖ-Fraktionsführer Günther Kräuter das Schreiben als "Super-GAU". Der Abgeordnete Ewald Stadler hält auf Grund der neuen Sachlage eine "ganze Reihe von neuen Ladungen" für notwendig, schließlich sei in dem "Regiepapier" genau "das beschrieben, was eingetreten ist".

Chefverhandler Wall entlastet

Der Eurofighter-Verhandlungsführer des Verteidigungsministeriums, Edwin Wall, konnte am Vormittag in seiner Anhörung die Vorwürfe gegen ihn offensichtlich entkräftigen. In einem anonymen Schreiben an Ausschussvorsitzenden Peter Pilz (Grüne) war spekuliert worden, Wall habe "beträchtliche Vermögenszuwächse" im Rahmen des Jet-Deals verzeichnet. Seine zwei Liegenschaften habe er bereits 20 bis 30 Jahre vor der Beschaffungsphase erstanden, verteidigte sich Wall gegen die Anschuldigungen.

"Nicht jede Spur ist eine heiße"
Kommentar eines Abgeordneten nach der Wall-Befragung

Weitere Details wurden der Öffentlichkeit auf Wunsch des Zeugen nicht mitgeteilt. Walls Aussagen dürften aber eher zu seiner Entlastung beigetragen haben.

Erneut zahlreiche Zeugen-Absagen 

Für Streit zwischen den Fraktionen haben die zahlreichen Zeugen-Absagen gesorgt. Pilz will die Ausschuss-Verweigerer am 26. Juni neuerlich laden. Unverzichtbar sind für ihn der Unternehmer Walter Schön, der an der für die Gegengeschäfte zuständigen "European Business Development" (EBD) beteiligt ist, Hubert Hödl von Magna sowie Wolfgang Aldag und Uwe Kamlage von EADS.    

Auch für die - eigens für Jet-Vertreter anberaumte - Sitzung am Donnerstag gibt es eine Menge Absagen. EADS-Mitarbeiter hielten sich schon bisher vom Ausschuss fern, Ausschussvorsitzenden Peter Pilz sprach zuletzt von etwa 20 vergeblichen Ladungen. (APA/Red.)

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22 Kommentare
Gast: Gähn
20.06.2007 09:18
0 0

wirklich sehr brisant

Wirklich "sehr brisant" wenn ein dubioser Waffenhändler eine medial verbreitete Allerweltsmeinung vom angeblichen Schweigekanzler in ein Papierl schreibt. Gähn ...

navy
19.06.2007 21:58
0 0

Technisches Desaster.

Der Eurofighter ist sowieso ein nicht funktionierndes Ungetüm! Technisch ist der Flieger einfach Murks.

Antworten freeman
20.06.2007 09:58
0 0

Re: Technisches Desaster.

Blödsinn.

Technisch ist er wahrscheinlich das zweitbeste Jagdflugzeug der Welt.

Das Problem liegt nicht beim Lieferanten sondern beim Besteller.

Antworten Antworten Gast: Ringrichter
20.06.2007 11:12
0 0

das zweitbeste Jagdflugzeug der Welt...


...anders formuliert:

...im Luftkampf geht der Sieg an das beste Jagdflugzeug und das zweitbeste ist Schrott.

q.e.d.


Antworten Antworten Antworten freeman
20.06.2007 16:17
0 0

Es fliegen genug

dritt- viert- oder zwanzigstbeste Flugzeuge herum.

Jede in Frage kommende Alternative zum EF wäre in den Flugeigenschaften noch schlechter gewesen - Saab, Mig29, F5,...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ringrichter
20.06.2007 21:59
0 0

dritt- viert- oder zwanzigstbeste Flugzeuge...


Jede in Frage kommende Alternative wäre in der Summe der Eigenschaften sinnvoller gewesen, als justament das zweitbeste Jagdflugzeug der Welt als Plattform für Fotoapparat und Kurzstrecken Lu-Lu Bewaffnung zu wählen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Beobachter
20.06.2007 16:37
0 0

Und die Rafale

Die Rafale waere sicher auch nett gewesen. Damit haetten wir zumindest nicht das Problem mit den US Softwarelizenzen gehabt. Und fliegen tut die gut. Ansonsten waere nur noch die F22 in Erwaegung zu ziehen, ist aber hoellisch teuer.
Als reiner Abfangjaeger waren aber auch gebrauchte F14 Tomcat ineressant gewesen, gibt es beinahe zum Schrotpreis. Haben sehr gute Steigleistung & Geschwindigkeit, und den wahren Sound of Freedom. Und selbst der Starfighter ist nicht zu verachten, von Steigleistung und Geschwindigkeit immer noch fast allem was heute fliegt ueberlegen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten federico
22.06.2007 07:40
0 0

Re: Und die Rafale

Starfighter????? Gott sei Dank seit 2004 endgültig außer Dienst. Allein in Deitschland 292 Abstürze und 116 tote Piloten!!

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Wollen Sie ironisch sein?

Wenn ja: Da gehört Esprit dazu. Den haben Sie hier nicht bewiesen. Ein Unbedarfter könnte nämlich für bare Münze nehmen, was Sie da verzapfen. Starfighter: Sehr witzig! DER Witwenmacher. Rafale: Da doktern die Franzosen auch schon 30 Jahr herum und es kommt und kommt nichts Gescheites raus. Jedenfalls nichts, was ein anderer für Geld kaufen will.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ringrichter
20.06.2007 22:01
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Ironie...


...die Franzosen sind nicht zuletzt desshalb beim Jäger 90 - aka EF 2000 - aka Typhoon ausgestiegen, weil sie ein richtiges multi-role Flugzeug wollten und keinen zweitbesten Luftüberlegenheitsjäger.


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Re: Technisches Desaster.

Haben sie die technische Abnahme gemacht?

Gast: Beobachter
19.06.2007 18:04
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Dee Rache Wiederwohls?

Lesen Presse-Redakteure nicht mehr die Presse? Da stand am 11.6. geschrieben:

"Einen Einblick, wie es im Waffengeschäft zugeht, erhielten die Abgeordneten am Montag im Zuge der Befragung des einzigen Zeugen, des Waffenhändlers Kurt Wiederwohl. Dieser hatte in der Anfangsphase EADS/Eurofighter in Österreich vertreten, war dann aber von Erhard Steininger abgelöst worden.

Für seine Arbeit, die Aufnahme von Eurofighter in die Bieterliste, sei ihm eine Provision von 0,3 Prozent der Kaufsumme zugesichert worden, sagte Wiederwohl. Das wären rund sechs Millionen Euro. Als EADS dies nicht zahlen wollte, reduzierte Wiederwohl seine Forderung auf eine Million, bekam aber auch diese nicht und verzichtete schlussendlich auf eine Klage."

Ist das Auftauchen dieses Schreibens dieses Herrns, mit dem also EADS nichts zu tun haben wollte, also nichts als ein Racheakt, oder vielleicht gar nie wirklich an EADS abgeschickt worden????


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Och ja

und das taucht jetzt knapp vor Schluss noch auf, weil man sonst nichts gefunden hat und nicht in die Sommerferien gehen kann, ohne vorher noch ordentlich was zum Spekulieren auszustreuen.
Der plötzlich aus dem Ärmel gezauberte Mister Wiederwohl ist äußerst suspekt.

Alien
19.06.2007 17:29
0 0

Das ist doch alles nicht so kompliziert,

Ein Herr Wiederwohl war wohl der Meinung (der ich teilweise leider recht geben muß, sonst hätten wir keinen Umfallergruselkanzler), daß ein großer Teil der Österreicher ziemlich blöd sind. Sonst hätte er keinen derartigen Schwachsinn schreiben können. Und das Schwammerl ist natürlich voll auf diesen Schwachsinn hereingefallen: Schon seit Jahrzehnten gibt es bein Kampfflugzeugen keine Kaufpreise, sondern nur ungefähre Systemkosten über die geplante Einsatzzeit.
Das bedeutet, daß Sie für Ihr Auto die Sprit, Service, Versicherungen, Steuern und Reperaturkosten sowie die anteiligen Kosten des Führerscheines und einen kalkulatorischen Betrag für eventuelle Strafmandate inklusive Inflation zum Kaufpreis dazurechnen. Viel Spaß beim rechnen, leider können dabei je nach Sicht des Betrachters bei 20-40 Jahren geplanter Nutzungszeit recht unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Vor allem, wenn die Nutzung erst in 5-6 Jahren beginnen soll.

Gast: Beobachter
19.06.2007 16:19
0 0

SP"Oe" fest am Boden

Im Gegensatz zum Schuessel waren die Sozen fest am Boden, und konnten so einfach die 5 Millinen ueber Rapid lukrieren.

Peter Falk
19.06.2007 15:24
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Nichts nennenswertes Neues

Hier druckt DiePresse ab ein einternes Schreiben.
"Der Kompensationsumfang beträgt ca. 40 Milliarden Schilling. (...) Politisch wurde der Abfangjäger seit Jahren mit 20 Mrd. Schilling gehandelt, der tatsächliche Bedarf liegt jedoch bei 40 Mrd.
Lösungsansatz: Man behält 20 Mrd. Schilling bei, vereinbart darauf 200 Prozent Kompensation, die denn tatsächlichen Kaufpreis von 40 Mrd. Schilling in Form einer 100-prozentigen Kompensation entsprechen. Das ergibt die Notwendigkeit der Angebotslegung einer gerade noch rollfähigen (besser flugfähigen!!!) Variante."
Die "rollfähige Variante" haben wir jetzt. Den reduzierten Auftrag... Die Wortwahl des firmeninternen Papiers ist unschön, klar und selbst gewählt. Wie die Firmen miteinander kommunizieren kann uns egal sein, oder?
Mit 200 % ist vorgesorgt, dass bei Nachbestellungen auch das fixiert ist.
Ist da irgendwas von Schmiererei od. unlauteren Handlungen drin - nein.
Aber wieder Gesrpächsthema für eine Woche. So ists bei BigBusiness


Gast: mabo
19.06.2007 14:16
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Rollfähige Variante ?!

Soll das heissen wir hätten um 20 Mrd zunächst eine scheinbar billige Blech-Attrappe gekauft die gerade mal rollen kann und die Nachbeschaffungen und Aufrüstungen um aus diesem Schrott einen vollwertigen Flieger zu basteln wollten die EADS-Herren dann still als Reparaturen, die dann den Kaufpreis verdoppelt hätten uns unterjubeln? Nicht ganz seriös diese Variante, im normalen Geschäftsbetrieb gibt es nur ein Wort dafür: "Betrug".

Antworten Gast: Snoopy
19.06.2007 17:24
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Re: Rollfähige Variante ?!

Right so, Sir! Bei der Vorstellung der verschiedenen Flugzeuge war der Teuro-Fighter als einziges nur am Boden zu bewundern, da nicht flugtauglich. Möglicherweise hat der Gazprom-Gerd dem Wolfi wieder Sanktionen angedroht, wenn er nicht sofort die Bleiente kauft. Der Wolfi wußte schon von Brüssel her: Jetzt heißt¿s parieren! Denn sonst posiert der Verheugen das nächste Mal nicht am Ostseestrand, sondern auf der Donauinsel! Nach einem Ohrenreiberl und zwei Gnackwatschen war Wolfi überzeugt. Bei KHG bewirkte das Versprechen, in "Wetten dass ..." auftreten zu dürfen den spontanen Sinneswandel. Da kann es nicht mehr lang dauern, bis die ÖBB auf Befehl aus Berlin auch die defekten Neigezüge der DB zum Neupreis kaufen. Die ÖBB hat ja schließlich auch chinesische Scanner gekauft und der Fasslabend ausgemusterte holländische Panzer, alles business as usual. Daß sich österreichische Verhandler als VW-Betriebsräte mit entsprechenden Reisewünschen ausgegeben haben sollen, ist dagegen ein Gerücht.

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Schwachsinn zum Quadrat

In der Luftfahrt - der zivilen und der militärischen - ist es Usus etwas zu kaufen, dass noch nicht fliegt, weil es erst entwickelt wird. Besonders in der zivilen Luftfahrt ist das Gang und Gäbe. Die neuesten Modelle werden so - vermutlich vergleichsweise günstig - auf den Markt gebracht. Meistens geht das
gut. Manchmal geht es schief. Dass es beim EF schief gegangen wäre, ist nicht bekannt.

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Re: Re: Rollfähige Variante ?!

Das ist wohl das dümmste was ich je gelesen habe! Einfach primitiv!
Sozialistische verblödung!
Gratuliere die haben bei ihnen beste Arbeit geleistet!

Antworten freeman
19.06.2007 17:01
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Betrug wäre es keiner,

da ja beide Vertragsparteien mit der Regelung einverstanden gewesen sind.

Das eigentliche Problem ist, daß sich eine Politikerclique, die noch nie in ihrem Leben produktiv gearbeitet hat anmaßt, das Geld anderer Leute auszugeben und diese auch noch hinters Licht zu führen.

Aber das ist ja keineswegs nur im Verteidigungsressort so und keineswegs nur bei schwarz-orange.

Antworten Antworten Gast: klein Moritz
20.06.2007 00:26
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Re: Betrug wäre es keiner,

... aber möglicherweise Mißbrauch der Amtsgewalt gemäß § 302 StGB.

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