Regieren 2013: Eva Glawischnigs Masterplan

27.03.2013 | 18:16 |  THOMAS PRIOR (Die Presse)

Kärnten könnte nicht das letzte Bundesland sein, in dem die Grünen heuer in die Regierung kommen.

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Es kann schon sein, dass sich der eine oder andere Grüne zu einem kleinen Wortspiel veranlasst sehen wird, wenn der Filialleiter in Kärnten, Rolf Holub, am heutigen Gründonnerstag als Umwelt- und Verkehrslandesrat angelobt wird. Kärnten ist nach Oberösterreich und Wien das dritte Bundesland, in dem die Grünen mitregieren – und möglicherweise nicht das letzte.

In Tirol peilt Spitzenkandidatin Ingrid Felipe am 28. April Platz zwei an. Umfragen bescheinigen den Grünen auch eine Woche später in Salzburg starke Zugewinne – zulasten von SPÖ und ÖVP, die sich für den Finanzskandal verantworten müssen. Dass die grüne Landessprecherin, Astrid Rössler, dem diesbezüglichen U-Ausschuss vorsteht, ist im Wahlkampf eher kein Nachteil.

Im Bund ist die Wahrscheinlichkeit einer grünen Regierungsbeteiligung deutlich geringer. Als Ziel für die Nationalratswahl hat Parteichefin Eva Glawischnig „15 Prozent plus“ ausgegeben, intern angeblich noch mehr. Denn für eine Zweiparteien-Koalition werden die Grünen zumindest 20 Prozent brauchen (eine Dreier-Variante schließt die Bundessprecherin bekanntlich aus). Am liebsten würde Glawischnig mit Werner Faymanns SPÖ regieren, zumal das Einvernehmen mit ÖVP-Chef Michael Spindelegger nicht das beste sein soll.

Im Wahlkampf wollen die Grünen jedenfalls nichts unversucht lassen. Vier Millionen Euro sind budgetiert. Neu ist, dass die Landtagswahlkämpfe und die Kampagne der Bundespartei aus einer Hand kommen. „Das erhöht die Wiedererkennbarkeit“, sagt Wahlkampfleiter Stefan Wallner. Gestaltet wurde die Werbelinie von einer Arbeitsgemeinschaft der Agenturen Jung von Matt und Czerny Plakolm. Kampagnenchef in der Partei ist Martin Radjaby, der 2010 von Ö3 geholt wurde. Thematisch werden sich die Grünen als Antikorruptions- und Soziale-Gerechtigkeits-Partei positionieren: Vorschläge für Vermögensteuern und leistbares Wohnen inklusive.

 

E-Mails an: thomas.prior@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.03.2013)

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125 Kommentare
 
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die Kenia-Koalition auf Bundesebene

ist die große Chance für SPÖVP weiter auf der Regierungsbank sitzen dürfen...

grüne

alle, nur nicht die politischen "hooligans" in die nächste regierung.

Das Potential

an Dummheit ist sicher gegeben!

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Der Masterplan: Mit dem Porsche voll in den faschistoiden ESM!

Gegen die Volksinteressen und gegen die Basis! Die wählt keiner mehr!

Rassismus

made in Austria
made by FPÖ

Was von den Grünen letztlich bleibt ist negativ

Ich darf wieder zitieren:

"Wie schön könnte die Welt sein, wenn die Gesellschaft den grünen Irrsinn abschütteln könnte. Hilfreich wäre gewiss, wenn der politische Gegner, sprich das konservative Lager, den Mythos, das die Welt vor dreißig Jahren ohne die Grünen stehen geblieben wäre und dass der von ihnen aufgegriffene ökologische Zeitgeist ohne die Grünen nicht hätte wirken können und dass emanzipatorische Entwicklungen ohne die Grünen nicht Platz gegriffen hätten, zerstören würde. Der grüne Saldo aus positiven und negativen Wirkungen für die Gesellschaft ist eher negativ als positiv."

Eine Fahrt

über die Südautobahn, Abschnitt Steiermark, genügt, um den Grünen Spinnern die Pest an den Hals zu wünschen.

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Re: Eine Fahrt

Jaja, diese bösen Grünen!

Wie viele Verkehrsminister aus den Reihen der Grünen gab es denn schon?

Fazit: Bei dir trifft die landläufige Meinung über nicht vorhandene intellektuelle Fähigkeiten beim rechten Gesindel voll zu.

Gut, und wo ist der Masterplan?


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Re: Gut, und wo ist der Masterplan?

Der stammt noch vom Stalin.

Rot-Grün in Kärnten.

Armes Kärnten.Wir Wiener müssen Rot-grün noch 2 Jahre ertragen und der Schaden den Rot-Grün anrichtet wird immer größer.

Grüne Regierung

Eine gefährliche Drohung, fällt schon unter Volksverhetzung.

Möchte dazu nur sagen..

... Das FPÖ unwählbar sind.

Das fast jeder Handwerker, Installateur usw. ( nicht alle) sich schämen sollte wenn er pfuschen geht und damit Steuern hinterzieht und sich dann darüber aufregt das er mit seinen steuern den ESM zahlt obwohl solche Menschnen Steuern hinterziehen da frag ich mich schon ob die irgend eine ahnung haben.

Energiewende:

Der Österreicher sollte sich dazu vom Auto wegbewegen und Öffis, Fahrräder oder seine Beine benutzen. UMWELTSCHONEDER.
Denn wenn jetzt z.B in ( Nehmen wir an) in 20 Jahren der Treibstoff ausgeht werden viele die ein Auto besitzen jammern warum gibt es nicht mehr Öffis. Pröll Baut um 100 Millionen€ ein neue straße obwohl man das in Energiewende und Öffis und Bilddung stecken sollte.

Dazu kommt mit den Grünen bessere bildung ins Land. So das vielleicht die Kinder besser aufgeklärt werden. Denn was rechte partein gemacht haben und teilweise noch machen ( z. B Hitler und seine partei) darf nie wieder passieren.

Alles für die Zukunft!!

Re: Möchte dazu nur sagen..

Gehen sie zurück auf Los, ziehen keine 200€ ein und beginnen Sie neu mit Deutsch auf A1-Niveau!

http://www.wifi.at/DE/Karriere/ThemenProdukte/Sprachen/Einstufungstests/einstufungstests.aspx

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Re: Möchte dazu nur sagen..

Na wenigstens einer der erkannt hat ,dass die Asylindustrie bessere Bildung ins Land bringt ,nachdem die türkischen Gastarbeiter nach dem Krieg mitgeholfen haben Österreich wieder aufzubauen.

Re: Möchte dazu nur sagen..

öffis umd bilddung.
weit hamas bracht

köstlich

da werden einige grün vor Wut ,schon Schaum in den Mundwinkeln?
Grün ist nun mal Zukunft,im Gegensatz zu Blau,dass sich ja eher am Mittelalter orientiert

Re: köstlich

Was die Blauen betrifft, bin ich bei Ihnen. Den Grünen jedoch fehlt in vielen Fragen einfach der Realitätsinn.

Re: köstlich

Genau, Kommunismus ist die Herrschaftsform der Zukunft.

Re: Re: wem

Wem nix Anderes einfällt als Ihnen, der quackt halt permanent nur Sh.t ;-=)

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Nach der bedingungslosen Verpfändung des gesamten Volksversvermögens mit dem E


Für einen Platz am Futtertrog machen die Grünen alles.

Auch eine Art Politik...
Wer die wählt will es eben so.

Re: Für einen Platz am Futtertrog machen die Grünen alles.

Helfen Sie mir; Ist derjenige der jetzt in den Vertretungskörper einzieht, den er für "überflüßig" hält auch ein Grüner? Stichwort: "Ich brauche keinen Versorgungsposten."

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Re: Für einen Platz am Futtertrog machen die Grünen alles.

Gilt das auch für alle, die die rechten gewählt haben/wählen werden?

Re: Re: Für einen Platz am Futtertrog machen die Grünen alles.

ich warte noch immer auf ihre höchste, abgeschlossene Schulbildung.

sie sprechen hier jedem Bildung ab, welche haben denn sie?

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Re: Re: Re: Für einen Platz am Futtertrog machen die Grünen alles.

Im günstigsten Fall ist er ein Student mit 40 bis 50 Semestern ohne Abschluss und saugt am Sozialtropf,im schlechtesten Fall holt er sich täglich seine Ersatzration in der Apotheke und lebt in der Pankahitt.

 
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