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Münz: "Nur 15 Prozent unseres Lebens sind Arbeit"

10.09.2012 | 18:20 |  ANDREAS WETZ (Die Presse)

Bevölkerungswissenschaftler Rainer Münz kann einer alternden Gesellschaft auch Positives abgewinnen. Als Voraussetzung dafür nennt er nichts weniger als grundlegende Reformen in Pensions- und Bildungssystem.

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Die Presse: Laut einer Studie der Bertelsmanns-Stiftung nehmen die Innovationsressourcen innerhalb einer alternden Bevölkerung ab. Der Bedarf danach steigt jedoch. Befinden wir uns in einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale?

Rainer Münz: Ich widerspreche dem düsteren Szenario „Abwärtsspirale“. Die Alterung unserer Gesellschaft hat ja vor allem damit zu tun, dass unsere Lebenserwartung steigt – statistisch gesehen um sechs bis sieben Stunden pro Tag. Das ist jedenfalls eine gute Nachricht.

 

Entscheidend ist allerdings nicht nur, wie alt wir werden, sondern auch, wie wir alt werden.

Die meisten von uns wollen alt werden, aber nicht wirklich alt sein. Wir kommen heute jedenfalls gesünder ins höhere Alter. Die ältere Generation von heute hat kaum Notzeiten erlebt und seltener schwere körperliche Arbeit verrichtet als die Generationen davor. Heute ältere Frauen brachten weniger Kinder zu Welt als ihre Mütter und Großmütter. All dies führt dazu, dass die Menschen im Alter weniger „verschlissen“ sind. Wir können uns nicht mehr daran erinnern, dass man im 19.Jahrhundert um die 60-Stunden-Woche und nach 1945 um einen arbeitsfreien Samstag gekämpft hat. Wir sind heute einen viel kürzeren Teil unseres Lebens beruflich aktiv als früher. In Summe dauert ein Menschenleben heute etwa 700.000 Stunden. Davon verbringen wir zurzeit nur zehn bis 15 Prozent mit Erwerbsarbeit. Wir sind viel produktiver als unsere Vorfahren. Zugleich steigt aber die psychische Belastung durch Arbeit.

 

Dennoch: Die Österreicher scheinen davon weniger zu profitieren als andere EU-Länder. Die OECD fand heraus, dass sich in kaum einem anderen Mitgliedsland die Menschen gesundheitlich unwohler fühlen als hier. Oder verkürzt gesagt: Im Schnitt fühlen sich die Österreicher fast ein Viertel ihres Lebens durch Krankheiten gehandicapt.

Da ich die Studie nicht kenne, kann ich sie nicht unmittelbar kommentieren. Trotz einer möglichen Beeinträchtigung der Lebensqualität auch im jüngeren Alter konsumieren wir 50 Prozent aller Gesundheits- und Pflegedienstleistungen in den letzten zwei Lebensjahren.

 

Trotzdem ist es praktisch anerkannt, dass sich Österreichs Jugend beim Konsum von Alkohol und Nikotin besonders hervortut, in einem hohen Maß fettleibig ist und dabei die Basis für gesundheitliche Probleme im Alter legt.

Mir ist nicht bekannt, dass Österreichs Jugendliche besonders schlecht abschneiden. Übergewicht junger Menschen ist vor allem in den USA, in Saudiarabien und in den Golfstaaten ein Problem. Klar ist jedoch, dass der Zugang zu praktisch allen Nahrungsmitteln auch Probleme verursacht. Zugleich sind die Staaten aktiv – Stichwort: Einschränkung des Rauchens.

 

Im Zusammenhang mit der niedrigen Geburtenrate wird hierzulande oft von verfehlter Familienpolitik gesprochen. Gibt's denn überhaupt jenen magischen Schalter, der nur umgelegt werden muss und das Volk fruchtbar macht?

Zwei Fragen sind in diesem Zusammenhang interessant. Erstens: Wie viele Kinder bekommt eine Frau im Laufe eines Lebens? Da liegt Österreich seit den späten 1970er-Jahren bei ca. 1,4 Kindern. Da es mehr späte Mütter gibt, wird die tatsächliche Kinderzahl am Ende eher bei 1,7 liegen. Zweitens: Wie viele Geburten gibt es pro Jahr? Heute sind es weniger als vor 50 Jahren. Zum einen liegt das an den kleineren Familien und einer häufigeren Kinderlosigkeit. Zum anderen gibt es weniger potenzielle Eltern als zur Zeit des Babybooms. Auch dadurch sinken die Geburtenzahlen. Zum Teil wird diese Lücke durch Zuwanderer „aufgefüllt“.

Die Familienpolitik ist also machtlos?

Interessant ist doch, dass die durchschnittliche Kinderzahl pro Familie seit Jahrzehnten gleich bleibt. In dieser Zeit gab es fast alle denkbaren Regierungskonstellationen, die unterschiedliche Weltanschauungen repräsentierten. Ein Vergleich mit anderen OECD-Staaten zeigt: In Österreich ist die direkte finanzielle Förderung von Familien und Kindern größer als in den meisten anderen Ländern.

 

Am Geld liegt's also nicht?

Nein. Deutliche Lücken gibt es allerdings bei der institutionellen Kinderbetreuung. Beruf und Kinder sind gerade für gut ausgebildete Frauen mit Karrierechancen nicht leicht vereinbar, weil ein Ausstieg und späterer Wiedereinstieg in den Beruf möglicherweise mit einer Dequalifikation verbunden sind, jedenfalls aber erhebliche Karrierenachteile mit sich bringt. Das dürfte ein Grund dafür sein, warum die Kinderlosigkeit gerade in dieser Bevölkerungsgruppe hoch ist.

 

Gibt es Modelle, die Vorbild sein könnten?

In der Vergangenheit gab es in Österreich politische Widerstände gegen den Ausbau von Kindergärten und Ganztagsschulen. In Frankreich und den skandinavischen Ländern ist sowohl die Kinderzahl als auch die Frauenerwerbsquote höher als in Österreich. Das liegt auch an der flächendeckenden Kinderbetreuung. Anders gesagt: Eine Erhöhung der Familienbeihilfe nützt gar nichts, wenn ich mir dafür keine Kinderbetreuung „kaufen“ kann.

 

Nicht nur unser Nachwuchs wird weniger. Um die Spitzenkräfte unserer Gesellschaft ist ein weltweiter Kampf entflammt. Forscher werden mit Traumgagen nach China gelockt. Hat die Politik überhaupt schon erkannt, was dieser Brain-Drain langfristig für eine Gesellschaft bedeutet?

Wenn man die formalen Bildungsabschlüsse als Maßstab nimmt, hatten wir noch nie zuvor eine Bevölkerung, die so gebildet war. Und auch Zuwanderer, die heute zu uns kommen, sind qualifizierter als die Migranten der 1960er- und 1970er-Jahre. Österreich ist also auch für gebildete Menschen ein attraktiver Ort. Aber: Was uns fehlt, sind Spitzenuniversitäten, die mit Harvard, Oxford, Cambridge oder der ETH Zürich mithalten könnten. Was uns auch fehlt, ist eine breite berufliche Weiterbildung für Menschen, die schon längere Zeit erwerbstätig sind. Gerade in einer alternden Gesellschaft ist es wichtig, frisches Wissen in die Köpfe der erwachsenen Bevölkerung zu bringen.

 

Damit die Betroffenen länger im Beruf bleiben?

Ja, damit sie im erlernten Beruf produktiv bleiben. Oder damit sie ab einem gewissen Alter die berufliche Tätigkeit wechseln können. Denn nur zu sagen, dass wir alle länger arbeiten müssen, bleibt eine zynische Forderung, solange es für Ältere keinen funktionierenden Arbeitsmarkt gibt.

 

Das liegt aber auch an den Unternehmern. Heute schickt man Bestqualifizierte lieber in Altersteilzeit, als ihr Potenzial abzuschöpfen.

Das ist der große Nachteil von Kollektivverträgen, die Gehaltssteigerungen vom Alter oder der Betriebszugehörigkeit abhängig machen. Über die Lebenszeit müssen die Lohnkurven flacher werden, wenn Erwerbstätige länger beschäftigt bleiben sollen.

 

Immer weniger Arbeitende müssen immer mehr Nichterwerbstätige stützen.

Das ist kein Schicksal, sondern hängt davon ab, wann wir künftig in Ruhestand gehen. Ein dauerhaft stabiles Pensionssystem müsste einen demografischen Korrekturfaktor beinhalten. Bei steigender Lebenserwartung bestünde dann immer noch die Wahl zwischen einer geringeren Pension oder einem späteren Antritt. Jene, die eine niedrigere Pension länger beziehen, erhalten in Summe nicht weniger als jene, die länger arbeiten und im Alter mehr bekommen.

 

Ist es in Ordnung, dass Frauen trotz höherer Lebenserwartung früher in Pension gehen?

Die Altersdifferenz wird fallen. Der Verfassungsgerichtshof entschied schon 1990, dass das niedrigere Pensionsalter von Frauen eigentlich verfassungswidrig ist. Das Parlament beschloss damals, das gesetzliche Pensionsalter für Frauen bis 2033 auf 65 Jahre anzuheben und damit an jenes der Männer anzugleichen. Allerdings ist das eine rein theoretische Debatte, weil das faktische Pensionsantrittsalter der Männer derzeit bei 59 und jenes der Frauen bei 57 Jahren liegt.

 

Glauben Sie Politikern, die sagen, dass die Pensionen sicher sind?

Für die nächsten Jahre braucht sich wohl niemand Sorgen zu machen. Solange es Erwerbstätige gibt, die Beiträge zahlen, wird es auch Pensionen geben. Unklar ist für die Jüngeren allerdings, ab welchem Alter sie künftig wie viel bekommen werden. Nur wenn es uns gelingt, das tatsächliche Pensionsalter anzuheben, kann das System im Gleichgewicht bleiben. Als Alternative bleibt die individuelle Vorsorge.

 

Das Bevölkerungswachstum in Österreich konzentriert sich auf die Städte, insbesondere auf Wien. Wohnraum wurde dort nachfragebedingt sehr teuer. Stehen wir vor Londoner Verhältnissen?

Dem entgegenzusteuern ist eine große Herausforderung für die Wohnbauwirtschaft. Sinnvoll wäre, die aus der alten Wohnbauförderung zurückfließenden Mittel wieder verpflichtend für Zwecke des Wohnbaus zu widmen. Nicht zu vergessen ist die Wirkung des Pendlerpauschales. Wohnen auf dem Land wird dadurch relativ billiger und der städtische Wohnungsmarkt entlastet.

Rainer Münz ist Österreichs prominentester Migrations- und Bevölkerungswissenschaftler. Momentan leitet er die Forschungsabteilung der Erste Group. Nach dem Studium an der Universität Wien begann der 1954 in Basel geborene Münz seine wissenschaftliche Karriere als Direktor des Instituts für Demografie an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Im Anschluss folgte der Wechsel als Professor für Bevölkerungswissenschaft an die Berliner Humboldt-Universität. Neben mehreren Auftritten als Gastprofessor im Ausland (Berkley, Bamberg, Frankfurt, St. Gallen, Wien und Zürich) war er als Konsulent für OECD und Weltbank tätig, er beriet die Regierungen von Griechenland, die Niederlande und Slowenien während ihrer EU-Präsidentschaften.

Münz' bevorzugte Themengebiete sind: demografische Alterung, internationale Migration, Bevölkerung und Gesellschaft, aber auch Europa, Politik und Wirtschaft.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.09.2012)

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16 Kommentare

Der liebe Onkel Münz soll in der Erste Bank bis 107 arbeiten...

Wenn er das sooo toll findet.

Wir finden das nicht und streben die Frühpension an um den Rest des Lebens zu geniessen!

Kasperl komischer, der immer wieder mit unguten Thesen auffällt. Was kommt als nächstes? Golden-Age-Islamic-Banking??
Kasperl komischer!

Gast: Denk langfristig!
14.09.2012 02:45
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Krebsgeschwür: Bevölkerungsexplosion

Österreich leidet unter einer massiven Bevölkerungsexplosion: 1985: 7,6 Millionen Einwohner; 2012: 8,6 Millionen. Mehr Einwohner bedeuten: mehr Autos, mehr Abgase, mehr Autobahnen, mehr zerstörtes Grünland, ... In Österreich alleine werden täglich 15 ha Grünland zerstört! Ich kann das Geschwafle von der schwachen Geburtenrate und den Pensionen nicht mehr hören (auf eine Alterungswelle folgt eine Verjüngerungswelle). Fakt ist, Österreich braucht ein Bevölkerungsgleichgewicht um langfristig lebenswert zu sein. Jeder Politker, der mehr Arbeitsplätze fordert, soll sich schämen. Wir brauchen Vollbeschäftigung (die es bereits gibt) und nicht mehr Arbeitsplätze! Ein Bevölkerungsgleichgewicht (noch besser eine Abnahme) ist der beste Umweltschutz!

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Zahlen

Menschleben: 700 000 Stunden = 79,9 Jahre alt

15 % davon Arbeit = 12 Jahre

~~~

45 Jahre Arbeit * 12 Monate = 540 Monate Arbeit

540 Monate * 160 Stunden (40 Stunden pro Woche * 4 Wochen pro Monat) = 86 400 Stunden

~~~

15 % von 700 000 = 105 000 Stunden

x % von 700 000 = 86 400 Stunden

x % = 12,34 %

Schöne Rechenaufgabe. Geht aber leider nicht auf. Für keinen der Beteiligten.

Antworten Gast: eingast
14.09.2012 12:25
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Re: Zahlen

"Davon verbringen wir zurzeit nur zehn bis 15 Prozent mit Erwerbsarbeit."

Gast: Markus Trullus
13.09.2012 12:02
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Will man nicht hören

"..Über die Lebenszeit müssen die Lohnkurven flacher werden, wenn Erwerbstätige länger beschäftigt bleiben sollen"
Es gibt Unternehmen, die das machen (gegen Widerstände der Gewerkschaft). und dort sind beste MA bis 65 beschäftigt, zu aller Vorteil. Mein Vorschlag: Überhaupt keine Alterslohnkurve, sondern echte Leistungsentlohnung. Aber wir Ösis sind ja so gerne Beamte....

Nichts Neues

Schade. Ein ganzseitiges Interview mit Österreichs Demographiekapazunder und kein einziger Aspekt, der dem durchschnittlichen Zeitungsleser neu wäre.
Auch drei alte Fragen, die sich meinereiner bei den Themen immer wieder stellen, bleiben unbeantwortet:

Was "beweist" die hiesige Familienförderung, wenn man die steuerliche Diskriminierung im Vorfeld ignoriert?

Wie professionell ist es, aus einer statistischen Korrelation in Skandinavien einen Kausalzusammenhang für Österreich zu konstruieren?(Staatliche Betreuungsplätze und Geburtenrate korrelieren in Skandinavien positiv, in der DDR aber negativ!)

Wenn das zusätzliche Einkommen einer qualifizierten Frau auf Karrieretrip samt Familienförderung nicht ausreicht, um eine private Kinderbetreuung zu gewährleisten, dann ist es volkswirtschaftlich ohnehin besser, sie macht es selber. Und wenn sie es selber nicht besser kann als die staatliche Einrichtung, wäre Kinderlosigkeit ohnehin zu favorisieren. Doppeltes Einkommen, Kinderbeihilfe und dann noch Kinderbetreuung auf Kosten anderer zu fordern, ist nur ideologisch, nicht aber sachlich zu begründen.


Antworten Gast: Karriereundkinderundhaushalt
14.09.2012 10:01
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Keine qualifizierte Frau "auf Karrieretrip" wünscht sich Kinderbetreuung auf Kosten anderer.

Wir wünschen uns ganz einfach die Möglichkeit, unsere Kinder während unserer Arbeitszeiten qualitativ hochwertig betreuen lassen zu können, gerne auch zum entsprechenden Preis. Derzeit zahlen wir nämlich Unsummen für qualitativ minderwertige Betreuung im Kindergarten und müssen noch extra Personen bezahlen, die die Kinder nach Kindergartenschluss betreuen, weil Kindergärten zwar (für die berühmte Billa-Kassierin) früh öffnen, aber leider ebenso früh schließen. Während die Arbeitszeiten qualifizierter Menschen eher später beginnen, aber auch ebenso spät enden.

Einmal ganz abgesehen, dass jede gut verdienende Frau das Kindergeld und die Negativsteuer der wenig bis gar nicht verdienenden Frauen über ihre Steuerleistung und Sozialabgaben mitfinanziert.

Antworten Gast: Saiffenstayn
12.09.2012 17:52
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Da meinst du wohl ...

am Besten ist es
"Frauen zurück in die Familienküche" ....

aber da spielen die Mädels nicht mit!

Antworten Antworten Gast: also gut
13.09.2012 09:38
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@Saiffenstayn

Wieso, in jedem städtischem Park sehe ich bei den Kinderspielplätzen jede Menge Mädels einer bestimmten kulturellen Prägung, die da mitspielen. Machen sie mal einen Stadtspaziergang und öffnen dabei die Augen.

Re: Da meinst du wohl ...

Würde ich das meinen, so hätte ich es geschrieben.

Gast: kpax
11.09.2012 18:57
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"Nur 15 Prozent unseres Lebens sind Arbeit"

sagte der Bevölkerungswissenschaftler

Antworten Gast: 2818
12.09.2012 11:43
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Re: "Nur 15 Prozent unseres Lebens sind Arbeit"

...auch mit geld lässt sich oft kein betreuungsplatz kaufen. die arbeit dauer oft 12 stunden, die kindergärten haben aber öffnungszeiten fern jeder realität. das selbe beim schulbesuch, auch ferien nicht vergessen... viele omas fliegen heute in der welt herum und sind somit auch nicht verfügbar. was mit schlecht beaufsichtigten kindern passiert sehen sie jedes jahr beim pisa test. mangelnde rechtschreibung und ausdrucksweise, fettleibig ect...

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Re: "Nur 15 Prozent unseres Lebens sind Arbeit"


...und schließt von sich auf andere!

Antworten Antworten Gast: Saiffenstayn
12.09.2012 17:55
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Re: Re: "Nur 15 Prozent unseres Lebens sind Arbeit"

er meint
und 30% ist Schlafen und
15% ist Essen
u.s.w.

Wer von 168 Stunden pro Woche 40 Stuinden arbeitet kommt
auf nicht einmal 25% !
und wer 1/3 seiner lebensjahre in Pension ist und 1/4 seiner Lebenszeit in die Schule geht .....
da kommt das schon hin,

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Re: Re: Re: "Nur 15 Prozent unseres Lebens sind Arbeit"

Arbeit ist wohl etwas breitbandiger zu definieren; es gibt viele Menschen welche einerseits 40 Stunden und länger "normal" arbeiten und zusätzlich Familien- und Hausarbeit leisten bzw sich sonst wie unentgeltlich sozial einbringen usw

Deshalb sprach der Experte von Erwerbsarbeit


Dieses Gespräch ist Teil 4 einer Interviewreihe über das Sorgen für morgen. Diese Serie wird von der „Presse“ in redaktioneller Unabhängigkeit gestaltet. Sie ist mit finanzieller Unterstützung von Vienna Insurance Group und deren Hauptaktionär, dem Wiener Städtischen Versicherungsverein, möglich geworden.

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