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Nowak: „Putin führt Russland in die Diktatur“

24.09.2012 | 18:24 |  JUTTA SOMMERBAUER (Die Presse)

Der frühere UN-Folterbeauftragte Nowak sieht nach einer Phase der Stagnation ein neues Jahrzehnt der Menschenrechte heraufdämmern. Er hofft, dass der Arabische Frühling demnächst auch auf Russland übergreift.

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Die Presse: Die Einhaltung von Menschenrechten in den internationalen Beziehungen ist ein Garant für Stabilität und Frieden. Wird heutzutage von Staaten genug Sorge getragen, dass Menschenrechte eingehalten werden?

Manfred Nowak: Nein, natürlich nicht. Die große Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist der „Implementation Gap“: der unglaubliche Unterschied zwischen den internationalen Menschenrechtsstandards, die heute in völkerrechtlich bindenden Verträgen festgelegt sind, und der Praxis. Die große Errungenschaft der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war ja, dass Menschenrechte zu einer internationalen Angelegenheit geworden sind. Heute wissen wir durch unzählige Monitoring-Mechanismen, Sonderberichterstatter, zwischenstaatliche Organisationen, durch Nichtregierungsorganisationen und Medien wie die Lage in den einzelnen Staaten ist – wir wissen natürlich auch, wie schlecht sie ist. Dadurch wird diese Differenz zwischen Wirklichkeit und Ideal immer unerträglicher.

 

Die Überwachung ist also besser geworden, aber viele Berichte und Missionen bleiben folgenlos.

Das kann man so generell nicht sagen. Die schweren Menschenrechtsverletzungen der lateinamerikanischen Militärdiktaturen sind durch die Menschenrechtsbewegung an die Öffentlichkeit gekommen, ebenso wie die Menschenrechtsverletzungen des Kommunismus oder des Apartheidregimes in Südafrika. Staaten werden heute stärker überwacht, und durch das internationale Strafrecht haben Staats- und Regierungschefs allmählich gelernt, dass sie persönlich zur Verantwortung gezogen werden können. Dass jemand in Den Haag sitzt und Rechenschaft über seine Taten ablegen muss – das war früher unmöglich. Auch dass jemand wie Muammar Gaddafi, vom UN-Sicherheitsrat autorisiert, letztlich militärisch gestürzt wurde, ist eine Menschenrechtsfrage.

 

Besteht nicht die Gefahr, dass diese „Responsibility to Protect“ auch von Staaten instrumentalisiert wird?

Die UNO ist die Summe von 193 Staaten, natürlich haben die Interessen. Aber man muss die Mächtigen dazu bringen, sich im Rahmen des Rechtsstaats zu bewegen, und nicht Willkür walten zu lassen. Mit der Schutzverantwortung sollten nicht nur Massaker wie in Srebrenica oder der Völkermord in Ruanda verhindert werden, sondern auch das Gegenteil: dass die Nato allein, ohne Mandat interveniert.

 

Im Falle von Syrien gibt es Berichte über schwere Menschenrechtsverletzungen auf beiden Seiten. Wie lässt sich aus der Ferne beurteilen, wer die kleinere Schuld auf sich geladen hat?

Man muss sich die Ursachen ansehen: Das Problem, in Syrien wie Libyen, sind Diktatoren, die es nicht gewohnt sind, dass die Bevölkerung sich auflehnt und versucht, jede Revolution im Keim zu ersticken. Zu Beginn waren es friedliche Demonstrationen und Militärs, die auf Unbewaffnete geschossen haben. Sobald man einen bewaffneten Konflikt hat, gibt es Menschenrechtsverletzungen auf beiden Seiten. Aber man muss sehen: Wo liegt die Hauptschuld? In beiden Fällen gibt es keinen Zweifel, dass die Hauptschuld bei diktatorischen Regimen liegt. An sich waren die Aufstände des Arabischen Frühlings menschenrechtliche Revolutionen gegen Langzeitdiktatoren, gegen schwerste Unterdrückung und Korruption. Tunesien, Ägypten und Libyen gehörten zu den grausamsten, menschenrechtsverletzenden Regimen und den am längsten bestehenden Diktaturen der Welt. Aber Langzeitdiktaturen, wie wir sie früher kannten, sind heute nicht mehr möglich, weil Menschenrechte und Demokratisierung schon zum globalen Standard geworden sind.

Aber wie sieht es einige Monate nach den Umstürzen mit der Achtung der Menschenrechte in diesen Ländern aus?

Wer erwartete, dass sofort die perfekte Demokratie ausbricht, ist naiv. Die Errungenschaften der Demokratie müssen mühsam erkämpft werden – und die Internetgeneration, die die Revolutionen getragen hat, ist nicht gut organisiert. Die Moslembrüder haben von der Revolution profitiert. Trotzdem würde ich sagen, dass in Tunesien heute die Situation besser ist als unter Ben Ali; dasselbe trifft auch auf Ägypten zu.

 

Fraglich ist etwa, ob Frauenrechte ausreichend geschützt werden.

Wenn es eine zu starke Verbindung von Staat und Religion gibt, verlieren die Menschenrechte an Kraft. Ein gewisser Säkularismus und Aufklärung wird notwendig sein, damit Menschenrechte sich besser entwickeln. Aber ich bin sicher, dass gerade aufgrund des Arabischen Frühlings der Höhepunkt des islamischen Fundamentalismus vorbei ist.

 

Und wenn wir Afghanistan oder Pakistan ansehen?

Wie es dort ausgeht, ist ungewiss. Aber sehen Sie sich den Iran an. Dort gibt es eine Mittelschicht, die an westliche Werte andockt, ihr Unmut ist sehr groß. Ich bin überzeugt, dass der Arabische Frühling der Beginn einer neuen Menschenrechtsbewegung nach einem Jahrzehnt der Stagnation ist.

 

In Russland sitzt vorerst noch das altgediente Regime am längeren Ast.

Wladimir Putin hat sich deutlich von den gemeinsamen europäischen Werten verabschiedet und führt das Land zunehmend in eine Diktatur. Aber ich hoffe, dass die Dynamik des Arabischen Frühlings auch auf die Russische Föderation übergreifen wird.

Sind Sie trotz allem ein Optimist?

Man muss die Dinge langfristig sehen – in Wellenbewegungen. Und die Entwicklung geht langsam aufwärts.

Worin liegen beim Thema Menschenrechte die Herausforderungen der Zukunft?

Etwa in der Armutsbekämpfung. Da haben wir die Relationen verloren. Natürlich ist der Terrorismus eine wesentliche Verletzung der Menschenrechte, aber der Hunger hat eine andere Dimension: Derzeit leben eine Milliarde Menschen in absoluter Armut; sie verhungern, haben keinen Zugang zu Trinkwasser, leben in Slums. Diese Menschen können sich an keine Gerichte wenden. Armutsbekämpfung muss unter einem Menschenrechtsaspekt gesehen werden, hier gibt es eine internationale Verantwortung. Ich meine damit nicht nur Staaten, sondern auch internationale Konzerne. Die Krisen, die wir gerade durchmachen, haben wir uns selbst eingebrockt. Die Globalisierung wird von neoliberalen Märkten getrieben, die Politik hat die Oberhoheit über diese Märkte verloren. Momentan muss man Krisenmanagement betreiben – schon klar. Aber wir sollten danach nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren.

 

Stichwort Entwicklungszusammenarbeit. China gilt in Afrika in manchen Expertenkreisen als der effektivere Entwicklungshelfer als Europa. Was halten Sie von diesem Zugang?

Das ist katastrophal. Die EU hat mittlerweile verstanden, dass Menschenrechte und Entwicklung zusammenhängen. Entwicklung kann nicht darin bestehen, dass Firmen auf Kosten der dortigen Bevölkerung Profite machen, und nur die Eliten reich werden. China ist das alles völlig egal. Sie machen das aber sehr geschickt: Zunächst starten sie ein Entwicklungshilfeprojekt, dann kommen die kapitalistischen Interessen.

 

Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass auch einfache Menschen von den chinesischen Projekten profitieren.

Das muss man sich genau ansehen: Wer baut Straßen? Einheimische oder importierte Arbeitskräfte? Die Profite gehen nach China und in einem korrupten Regime vor allem an die heimischen Eliten. Gerade Diktaturen arbeiten viel lieber mit China zusammen als mit den „schwierigen“ Europäern.

 

Und wie geht ein Menschenrechtsexperte wie Sie mit schwierigen Verhandlungspartnern um?

Meine Erfahrung: Hilfreich ist eine Kombination aus Diplomatie – das heißt natürlich immer auch Zugeständnisse – und dem Beharren auf Einhaltung von Menschenrechten. Meine Berichte als UN-Sonderberichterstatter für Folter waren immer kritisch, aber ich habe nie die Türen zugemacht. Und ich habe trotz harter Kritik immer weiter diplomatische Kontakte gepflegt. „Naming and Shaming“ allein ist zu wenig. Freilich, man muss auch klar aussprechen, wo die Probleme liegen. Es geht um einen Mittelweg, den muss jeder selbst für sich finden. Es gibt auch Staaten, wo das nicht funktioniert, das muss man klar sagen: Bei mir war Äquatorialguinea so ein Fall. Und wenn man sich den EU-China-Dialog in den letzten Jahren ansieht, dann sollte die EU ihn beenden, da er nur mehr im Interesse Chinas ist.

 

Menschenrechte und Imagepflege – gibt es da noch mehr als eine zynische Verbindung?

Natürlich. Wir haben ja kaum Zwangsmaßnahmen, wir müssen immer mit Überzeugung arbeiten. Irgendwann einmal müssen Staaten oder Konzerne sehen, dass die Förderung von Menschenrechten auch ein positives Image bringt und letztlich ihnen zugute kommt. Längerfristig lebt eine Regierung, die Menschenrechte schützt, besser: Sie braucht nicht ständig Angst vor Revolutionen zu haben, der Lebensstandard ist ein anderer. Menschenrechte haben also auch eine utilitaristische Rationalität – und sind nicht nur etwas für „Gutmenschen“.

Zur Person

Der Menschenrechtsexperte Manfred Nowak (geb. 1950) ist Mitgründer des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Menschenrechte, dessen wissenschaftlicher Direktor er ist. Nowak studierte Jus an den Universitäten Wien und Columbia. Er war einer der Richter der internationalen Menschenrechtskammer in Bosnien-Herzegowina (1996–2003), wo er u.a. mit dem Fall von sechs Bosniern algerischer Abstammung befasst war, die widerrechtlich an die USA – und in Folge ins Gefangenenlager Guantánamo – ausgeliefert wurden. Sie saßen jahrelang ohne Anklage im Gefängnis.
Von 2004 bis 2010
war Nowak als UN-Sonderberichterstatter für Folter tätig. Im Zuge dieser Expertentätigkeit bereiste er eine Vielzahl von Ländern (China, Kasachstan, Sri Lanka, Jordanien etc.). Derzeit leitet er den Studiengang „Vienna Master of Arts in Human Rights“.
Vor Kurzem
ist sein Sachbuch „Folter – Die Alltäglichkeit des Unfassbaren“ erschienen (Kremayr & Scheriau, 239 Seiten, 22 Euro).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2012)

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25 Kommentare
 
12
Gast: Hey Jo
29.09.2012 18:37
0 0

Die Überschrift hätte heißen müssen:

"Putin führte Russland in die Diktatur"

Gast: TimeoDanaos
28.09.2012 22:08
0 0

Ist der Mann hirngewaschen?

Der Mann ist ein sturer Jurist aber diplomatisch denkt er überhaupt nicht. Die Diplomatie ordnet er seiner Rechthaberei unter als wäre sie eine oberste Richtschnur.

Nach den Äußerungen im Artikel werde ich mir das Buch nicht antun.

Gast: superquant
28.09.2012 13:22
0 1

Immer der "böse" Putin

Jaja immer toll wie diese super "Experten" Russland kritisieren. Unter Putin hat Russland einen beieindruckenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwung gemacht. Was sollen wir Österreicher sagen: Ein Kanzler,der mit Hilfe von Staatsunternehmen die Medien besticht und ein Staatsfunk in dem die Politker das sagen haben, Palermentarier, die sich aufführen wie trozige Kinder und Parteien die korrupt sind. Also so toll ist Ö auch nicht. Und in Ö war der wirtschaftliche Aufschwung bei weitem nicht so beeindrucken wie in Russland. Vielleicht sollte man mal die Machenschaften der SPÖ in Wien (AKH, etc.) untersuchen, da hat man 50 Jahre Korruption, dagegen ist Kasachstan sauber.

Antworten Gast: Vulgograd
30.09.2012 17:44
0 0

Re: Immer der "böse" Putin

Hat hier wer gesagt, dass es wirtschaftlich keine Veränderungen gegeben hat (Ich sehe zwar nur eine Nomenklatura von Kriegsgewinnlern, die Moskau zum Huren- Toll- und Irrenhaus macht, aber bitte)?

Hat hier wer gesagt, Österreich habe eine vorbildliche Regierung (Haben wir nämlich bei Weitem nicht, aber theoretisch haben wir 2013 die Wahl; die Russen wohl kaum)?

Nowak sagt nur, Russland wird immer mehr zur Diktatur.

Das kann man mit offenen Augen nun wirklich nicht ernsthaft bestreiten. Man könnte jetzt natürlich die Hosen runterlassen und sagen: 'Das ist gut so, Russland braucht das!'

Garantiert findet sich in der Gemeinde der zum Westaufkauf Zugewanderten die Eine oder der Andere, die das auch offen vertreten?

Gast: Namegast
28.09.2012 13:02
0 1

Gast

Ja, so war es vbor 20 Jahren, scheint die NGOs bewegen sich in einer Luftblase ohne Realitaetsbezug...

Gast: advanced deep space propeller
27.09.2012 16:01
1 2

danke hr.nowak

Lest mal das buch vom nowak "Folter: Die Alltäglichkeit des Unfassbaren. " und denkt bitte mal drüber nach wie sinnvoll es ist sich für menschenrechte einzusetzen.

danke hr. nowak für ihre arbeit, weiter so und alles gute!

ausgemachter (zwischen wem wohl?) Blödsinn

Putin wurde demokratisch mit überzeugender Mehrheit gewählt (und außerdem: Pussy Riot sind solche Personen: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pussy-riot-lady-suppenhuhn-11867761.html ).

herr experte

bitte eine frage herr folterexperte: wie ist es um die menschenrechte der native amerikan in den usa bestellt, jenen indianern welche in reservationen an der armutsgrenze leben und seit ca 200 jahren bis heute ausgebeutet und um ihr land betrogen wurden und werden. weiters zu guatanamo,gibts da auch menscherechte. ganz zu schweigen von den nachfahren der " negersklaven" welche bis heute jahre schwerst unterdrückt werden. aber es ist klar ein reiches land an bodenschätzen wie russland weckt begehrlichkeiten bei den bekannten blutwanzen und daher muß natürlich pflichtschuldigst auf den repräsentanten,- putin- hingedroschen werden, alle anderen despoten sind somit unter generalunschuldsvermutung gestellt.

Gast: beschwerer
26.09.2012 08:12
1 0

die wichtigste frage

war natürlich die mit den Frauenrechten...

Gast: LD
25.09.2012 21:39
1 0

na und wir im "Westen" leben de facto auch in einer Diktatur

die diktatur des Kapitals.

Wer Geld, beziehungen hat, kann alle Vorteile der "Demokratie" geniessen, kann sich die Meinung und die Genüsse der Welt leisten.

Die andren die wenig haben dürfen n ur schuften, werden täglich kontrolliert, gefilmt und gefilzt, müssen alles und jedes beweisen, und sich rechtfertigen.

tatsächlich lebt der Grossteil der "Westmenschen" in einer nicht-deklarierten Diktatur der Konzerne und der banken.

Die demokratische Glitzerwelt ist nurmehr ein Aufputz für naive Gemüter - siehe US-Wahlkamp der ein konfetti-regen für Kinder geworden ist; es dient zum Blenden der öffenltichkeit, die "pressefreiheit" ist die Freiheit der 200 besitzer der Massen-Medien ihre eigene Meinung der Mehrheit aufzudrücken.

die eigentliche Macht haben schon längst Hinter-männer;
(Bilderberger haben nur 1,5% Frauenanteil, was die GrünInnen und andere Feministinnen nicht zu stören scheint, obwohl DORT die Macht versammelt ist).

Wer sich von Äusserlichkeiten blenden lässt wie Nowak tut den Menschen nichts gutes, weil er nur den hinter-männern ihre arbeit erleichtert...
Das reale Leben eines Westlers ist viel mehr gegängelt und kontrolliert als das eines russen;
die Armut der Russen ist aus der Geschichte und auch den desaströsen 90er Jahren erklärbar, auch aus de mentalität der leute dort (Obrigkeitsdenken, etc.).

Das ganez auf Putin allein zuzuschneiden ist durchschaubar...

Wo bleibt Petzi Bär?

Der Kaschperl ist ja schon da.

Das Lächeln der Fleischer

Nowak ist ein Meister der Verharmlosung wenn es um schwerste Menschenrechtsverletzungen der USA oder Israel geht. Kein Wort des Bedenkens über die Menschenrechtssituation der Araber in Palästina. Auch kein Wort zu Netanjahu, Liebermann und Peres die Würde und Rechte der Palästinenser mit Panzer und Kampfbomber einfach mitsamt den Menschen töten! Unfassbar mit welcher Scheinheiligkeit Nowak sich über millionenfachen Rechtsverletzungen der USA und Nato in Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien hinwegsetzt. Für diesen "Experten" der Menschenrechte gibt es kein Guantanamo, keine Folterressorts der Nato in Polen und vielen anderen Ländern.
Diese Art von "Experten", die die Welt in Gut und Böse, schwarz und weiß einteilen, ist maßgeblich für die Vertuschung amerikanisch-israelischer und seit Jugoslawien auch europäischer Menschenrechtsverbrechen zuständig. Darin sind sie fürwahr Könner ihres Faches!

Antworten Gast: najagast
28.09.2012 13:08
1 0

Re: Das Lächeln der Fleischer

es geht um die propagierung also die verbreitung des leids... nach x tausend jahren an menschheitsgeschichte ist diese seitens des westens perfekt, der seine taten verschleiert indem er zusammen zu dingen stellung bezieht die er benutzt...

Antworten Gast: joeh
25.09.2012 10:30
1 1

Re: Das Lächeln der Fleischer

wurst, wenn Syrien im Bürgerkrieg versinkt, oder in zahlreichen afrikanischen Staaten die Menschenrechte nicht einmal ansatzweise eingehalten werden. Die Araber in Palästina sind viel wichtiger. Rassismus ist das, was sie da tun - gegenüber jenen, die nicht einmal ansatzweise so leben können wie die Palästinesner.

Gast: dauergast
24.09.2012 23:05
5 0

" ... hofft, dass der Arabische Frühling demnächst auch auf Russland übergreift."

herr novak hofft also auf ein komplett zerfallendes russland mit - auf russische verhältnisse übertragen - milllionen toten, durchs land ziehende, mordende, branschatzende, plündernde, von katar, saudi-arabien und der westlichen wertegemeinschaft finanzierte und promotete horden, brennende botschaften, radikale religiöse, die andersdenkende foltern und ermorden, usw., usw., ... oder habe ich da die auswirkungen des angeblichen "arabischen frühlings" falsch verstanden?

... und der lohn für diese taten? jüngst im deutschen TV: "jetzt können die leute auf facebook posten ..."

Gast: noch einer
24.09.2012 22:16
7 0

Gut+menschen

Der Hr. Nowak
führt ,gut gemeint ,
einen Kampf zur Duchsetzung des
Internationalen F.schismus .
Das Negieren des Völkerrechts führt nicht zu Menschenrechten
sondern zur Diktatur des Medial und militärisch Stärkeren .

Woher der Herr so genau weiss, dass die Menschenrechtssituation

heute besser ist???

1 1

Re: Woher der Herr so genau weiss, dass die Menschenrechtssituation

weil er den Pakistani mordaufruf-Minster gehört hat.

Gast: b745
24.09.2012 22:08
0 5

putin schaufelt sich sein eigenes grab

und das ist gut so

Antworten Gast: 2323
25.09.2012 00:36
2 0

Re: putin schaufelt sich sein eigenes grab

dass sie als sozialist gegen putin sind, der russische interessen über die interessen westlicher oligarchen stellt
(liberalisierung im westlichen sinn= ausverkauf russischer ressourcen), wundert mich nicht.

haben ihre sozialistischen freunde das land 70 jahre nicht genug gequält?

5 1

Der ESM führt Europa in die Finanzdiktatur - Na und?


EuDiktatur

ja und unsere Volksvertreter führen uns in die EU Diktatur

Es lebe die Eudssr !!!

Nowak: „Putin führt Russland in die Diktatur“

Putin kann sich ein Beispiel am EU-Regime nehmen! Aber Putin ist anständiger als die Apparatschiks in Brüssel.

Gast: RedLion7
24.09.2012 21:00
5 0

und die russische Opposition soll es retten,

die aus 80% Kommunisten
über 10% Nationalisten sowie unter
10% mit denen paktierende Liberale,
und Anarchisten, rechtsradikale Blogger Panker usw besteht?

praktisch alle demokratischen (auch viele unpolitisch) Russen haben Putin gewählt (der Russlands Wohlstand um ein vielfaches erhöhte) - und da kommt so einer und will Putin (und damit praktisch alle demokratischen Russen) mit so einer Propaganda-Phantasie aller Kalter Krieg für DUMM verkaufen ?!

Vergleicht mal die russischen Gesetze und deutsche Gesetze - Russland hat sih mit der Verschärfung nur deutschen Gesetzen ANGEGLICHEN - was heißt angeglichen, beim Demonstrationsrecht kommen in Deutschland sogar Gefängnisstrafen in Aussicht, in Russland muss man da schon Verbrechen begangen haben um gerade mal für 15 Tage inhaftiert zu werden... usw
Und zu Pussy Riot, googelt mal Huhn & Pussy Riot *LOL* tolle Freiheitsbewegung - gegen die sich alle Russen (selbst Opposition) stellen *LOL*

PS: das angeblich Altgediente Regim ist demokratisch vom "demokratischen Teil" des Volkes gewählt - aber das wahre Regim (90er Höllenjahre und kommunistische Schreckensherrschaft) sitzt jetzt bei der Opposition und ist Putins/Russlands größter Feind!

Außerdem WO hat sich Putin von den westlichen Werten verabschiedet !?
Er hat sie in Russland erst eingeführt (politische Korrektheit Umweltschutz, Tierschutz, Kinderförderung usw usw)

und zum arabischen Frühling, dafür gibt es in RU nicht genug Kommunisten und Nationalisten (Opposition) *LOL*

Gast: s.r.
24.09.2012 20:24
6 0

Clean IT: EU plant totale Internetzensur

Die EU plant die totale Kontrolle des Internets mit einschneidenden Zensurmaßnahmen für unliebsame Inhalte. Das Projekt "Clean IT" ist so brutal, dass es jede Vorstellungskraft sprengt. Es bedeutet, dass kritische Inhalte ohne weiteres gesperrt werden können und die gesammte Internetkommunikation überwacht wird. Die anonyme Nutzung des Netzes soll verboten werden.

http://www.mmnews.de/index.php/politik/10915-clean-it-eu-plant-totale-internetzensur

 
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Dieses Gespräch ist Teil 4 einer Interviewreihe über das Sorgen für morgen. Diese Serie wird von der „Presse“ in redaktioneller Unabhängigkeit gestaltet. Sie ist mit finanzieller Unterstützung von Vienna Insurance Group und deren Hauptaktionär, dem Wiener Städtischen Versicherungsverein, möglich geworden.

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