Kärnten-Wahl: "Die Seer" sagen Valentinskonzert ab

14.02.2013 | 20:23 |   (DiePresse.com)

Der Auftakt der umstrittenen Konzertreihe erfolgte Donnerstagabend in Klagenfurt. " Die Seer" wollen das Konzert nach dem Wahlkampf nachholen.

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Donnerstagabend hat der Reigen der von Volkskulturreferent Harald Dobernig (FPK) im Kärntner Landtagswahlkampf angesetzten, umstrittenen Valentinskonzerte vor rund 500 Zusehern im Klagenfurter Konzerthaus begonnen. Am Sonntag hätte die Reihe mit einem Konzert der Band "Die Seer" in Villach beendet werden sollen. Die Gruppe hat ihr Konzert allerdings abgesagt, berichtete das Ö1-Abenjournal.

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"Wir sind ein Land des guten Tones", begrüßte Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) die Besucher des Schlager-Konzertes in Klagenfurt. Die Idee zur Konzertreihe sei schon im Sommer des Vorjahres geboren worden und habe nichts mit dem Wahlkampf zu tun, betonte Landesrat Dobernig. Trotz des Gratis-Eintritts blieben die letzten Reihen des mit 650 Sesseln bestuhlten Konzerthauses schütter besetzt.

Auf die Absage der "Seer" gingen die Politiker nicht ein, genauso wenig wie auf die Kosten der Veranstaltungsreihe. "Die Seer" sagten ihre Teilnahme laut Ö1 "unter den aktuellen Voraussetzungen" ab. Sie betonten jedoch, das Konzert gerne zu einem späteren Zeitpunkt - "wenn die Musik im Mittelpunkt steht" - in Kärnten nachholen zu wollen. In Klagenfurt stand unter anderem der Kärntner Schlagersänger Silvio Samoni auf der Bühne. Der erste Satz des ersten von ihm vorgetragenen Liedes: "Alles im Leben geht vorüber."

(APA)

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7 Kommentare

Die Band...

...so wie auf dem Foto oben, ist ja schon lange nicht mehr aktuel?

seer

die hätten doch nur mit ihrem "gesang" treue fpk-wähler vertrieben!

jea

Ich bin kein Fan der Volksmusik, aber Hut hab, sehr toll find ich das!!

Recht haben sie ...

... wenn sie sich nicht zum Spielball der Politik machen lassen.

Und FPK-Kultur ist nicht unbedingt mit Volkskultur gleichzusetzen, auch wenn diese von einem Dobernig zumindest auf Landesregierungsebene repräsentiert wird.

Und in Wien...

...bekommt die SPÖ jedes Jahr von der Stadt Wien rund 1,7 Millionen € an Subvention(Geld des Steuerzahlers) für ihr Donauinselfest.

Re: Und in Wien...

und was hat das mit der Wahl in Kärnten zu tun?

Re: Und in Wien...

lädt alle Mitmenschen ein unabänngig von deren Musikgeschmack. Das gabs in Celovec einst auch und hatte den Namen Woche der Begegnung und wurde mittels Haider Intervention abgeschafft. Nicht so das rechte pack welche die Gcegenwartskunst entgegen aller Vollmundigen Ankündigungen an den Rand stellt und ignoriert.

Wenn ich so an das Landesmuseum denk, haben die eFFen auch damit nix am Hut.

Fazit: Kunst und Kultur ist in den Gedanken der F nicht vorhanden.

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