Washington (Reuters). Das erklärte Ziel von George W. Bushs kommender Nahost-Reise ist es, den Einfluss Irans in der Region einzudämmen. Dies sagte der US-Präsident Donnerstagabend der Nachrichtenagentur Reuters. Iran sei "noch immer eine Gefahr", so Bush weiter.
Irans religiöser Führer Ayatollah Khamenei sandte indes vorsichtige Signale aus: Offizielle Beziehungen zu den USA seien derzeit schädlich, aber künftig möglich: "An dem Tag, an dem sie für unsere Nation nützlich sind, werde ich der erste sein, der dafür ist." Zwischen Washington und Teheran herrscht seit der Revolution im Iran 1979 Eiszeit.
Bush nannte in dem Interview Israels Siedlungsbau in den Palästinensergebieten ein "Hindernis" für die Friedensgespräche und forderte Israel zum Abbau nicht genehmigter Siedlungen auf.
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