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Gefangenenübergabe als Freudenfest für die Hisbollah

16.07.2008 | 17:14 |   (DiePresse.com)

Bei den von der Hisbollah an Israel übergebenen Leichen handelt es sich wirklich um die israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev. Israel hat wie vereinbart im Gegenzug fünf libanesische Gefangene freigelassen.

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Israel hat in der Früh mit der Umsetzung des Gefangenenaustauschs mit der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah begonnen. Die Hisbollah hat am Grenzübergang Rosh Hanikra zwei Särge übergeben. Ein DNA-Test brachte am frühen Nachmittag Gewissheit: Bei den beiden übergebenen Leichen handelt es sich um die israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev. Die Gefangennahme von Regev und Goldwasser hatte 2006 den Libanon-Krieg ausgelöst.

Die Angehörigen reagierten trotz aller Voraus-Spekulationen schockiert: "Es war ein stummer Aufschrei", beschrieb der Rabbiner David Meir Druckman die Stimmung unter den Angehörigen, und er betonte: "Dies ist ein schwarzer Tag." Zvi Regev, der Vater eines der ermordeten Soldaten, meinte: "Es war schlimm, die Särge zu sehen." Nachbarn schworen Rache an Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. "Wir werden ihn bekommen, auch wenn es zwanzig Jahre dauert", rief ein aufgebrachter Mann. "Es hilft ihm nicht, wenn er sich feige in seinem Bunker versteckt."

Weg frei für Übergabe der Hisbollah-Kämpfer

Nach der Identifizierung wurden der libanesische Top-Terrorist Samir Kantar sowie vier Hisbollah-Kämpfern an den Libanon übergeben. Israel wollte die fünf Gefangenen sowie die sterblichen Überreste von 199 Hisbollah-Kämpfern erst nach einem positiven Befund über die Identität Goldwassers und Regevs ausliefern. Die Gefangenen warteten am Morgen bereits in einer Militärbasis in der Nähe der Grenze. Das Rote Kreuz hatte in neun Lastkraftwagen die sterblichen Überreste von 199 Libanesen an die Grenze transportiert.

 

Dem in Israel umstrittenen Austausch waren monatelange Verhandlungen vorausgegangen. Der israelische Staatspräsident Peres hatte am Dienstagabend Kantar, der für den Tod von fünf Israelis verantwortlich ist, für den Gefangenenaustausch begnadigt. Kantar, der am längsten in israelischer Haft befindliche Araber, hatte 1979 ein palästinensisches Terrorkommando angeführt und ist für den Tod zweier israelischer Polizisten sowie eines Vaters und dessen zweier kleiner Töchter verantwortlich.

Abbas: "Doyen der arabischen Gefangenen"

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas würdigte Kantar als "Doyen der arabischen Gefangenen" und beglückwünschte dessen Familie zur bevorstehenden Freilassung des 45-Jährigen. In einem Kommuniqué der palästinensischen Präsidentschaft drückte Abbas am Mittwoch seine Genugtuung über das Zustandekommen des israelisch-palästinensischen Gefangenen- und Leichenaustausches aus.

Nach dem Übertreten der Grenze sagte Samir Kantar zur wartenden Menge: "Ich bin glücklich, wieder zuhause zu sein." Als er und die vier Hisbollah-Kämpfer libanesischen Boden betraten, salutierte eine Ehrengarde der Schiiten-Organisation. Angehörige und Kämpfer der Miliz umarmten Kantar, der Jeans und ein graues Sweat-Shirt trug. Die vier anderen Männer küssten hochrangige Hisbollah-Führer. Tausende Hisbollah-Mitglieder säumten zu beiden Seiten einen roten Teppich und schwenkten Fahnen.

Der israelische Regierungssprecher Mark Regev kritisierte die Feierlichkeiten im Nachbarland Libanon scharf. "Samir Kantar ist ein brutaler Kindermörder und wer ihn als Helden feiert, tritt die grundlegenden Werte des menschlichen Anstands mit Füßen", sagte Regev.

In Israel versucht man sich mit dem Gefühl der moralischen Überlegenheit zu trösten. Es wird Abscheu über die libanesische Gesellschaft geäußert, die Mörder als Volkshelden feiere. Er habe Mitleid mit Nasrallah und dem libanesischen Volk, "wenn das der große Erfolg ist, uns bis zuletzt in Ungewissheit zu lassen", sagte Shlomo Goldwasser. Gemeinsam mit der Familie des ebenfalls vor zwei Jahren entführten Soldaten Gilad Shalit, der im Gaza-Streifen festgehalten wird, hatten die Familien Regev und Goldwasser zwei Jahre lang unermüdlich für die Rückkehr der Söhne gekämpft. Mit Treffen mit wichtigen Persönlichkeiten und Staatschefs in aller Welt erlangten sie traurige Berühmtheit.

Ban Ki-Moon dankt Deutschland

Unterdessen bedankte sich Ban Ki-Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, bei der deutschen Bundesregierung für ihre Vermittlerrolle bei den Verhandlungen zum Gefangenenaustausch. Er betonte: "Wir haben eng mit dem deutschen Vermittler zusammengearbeitet und wissen seine Beteiligung zu schätzen." Besonders in humanitärer Hinsicht sei der Gefangenenaustausch ein wichtiger Schritt, allerdngs "muss noch mehr getan werden", forderte Ban Ki-Moon.

Ein Mitarbeiter des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND), der das Vertrauen beider Konfliktseiten besitzt, war vom früheren UNO-Generalsekretär Kofi Annan als sogenannter "Facilitator" eingeschaltet worden.

In einem Kanzleramtspapier hieß es, er habe in seiner 18-monatigen Vermittlungsarbeit über 100 Reisen zwischen New York, Tel Aviv, Beirut und zahlreichen europäischen Hauptstädten gemacht und dabei 700.000 Flugkilometer zurückgelegt. Dabei sei es zu weit über 200 persönlichen Begegnungen mit teils nächtelangen Verhandlungen gekommen. Zahlreiche Rückschläge seien zu überwinden gewesen. Der BND hatte bereits 1986 und 2004 Gefangenenaustausche vermittelt. Die deutsche Bundesregierung wolle bei künftigen Missionen weiterhin auf den Geheimdienst und den Mitarbeiter zurückgreifen.

Israelische Kultusgemeinde "tief betroffen"

Die israelische Kultusgemeinde zeigte sich tief betroffen vom Tod der beiden israelischen Soldaten. Die Entführung der beiden Soldaten vor 735 Tagen verurteilt die Kultusgemeinde als "völkerrechtswidrig". Der Austausch wird als ungerecht empfunden: "Fünf Terroristen, darunter ein Kindermörder, erhielten, um den toten israelischen Soldaten ein ehrenhaftes Begräbnis zu ermöglichen, die unverdiente Freiheit."

Als "zynisch" bezeichnete die Organisation den Umstand, dass die Angehörigen der beiden Soldaten bis zur Übergabe der Leichname im Ungewissen über deren Schicksal gelassen wurden. "Die Asymmetrie der Werte und der Moral spricht für Israel", so die Kultusgemeinde.

(APA/Red.)

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91 Kommentare
1 2 3
stefania
17.07.2008 08:29
0 0

der "Tagesspiegel"

Kein Wunder, dass die Hisbollah den Deal als glatten Sieg feiert. Wer in erster Linie in den Maßstäben orientalischer Basarmentalität denkt, kann eben nicht anders. Und wiegen die Jubelschreie der Islamisten nicht tatsächlich schwerer als die Tränen der Israelis? Nein, denn Israel hat heute einmal mehr den Unterschied zwischen Humanität und Barbarei demonstriert. Hier eine Gesellschaft, die bis an die Grenze des Erträglichen und Zumutbaren für jedes ihrer Glieder kämpft. Die zwei Leichname ihrer eigenen Bürger sind ihr wichtiger als Sühne und Gewaltprävention. Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig. Der Staat ist für euch da - und nicht nur ihr für ihn. Selbst das Prinzip, sich nicht erpressen zu lassen, wird dieser Maxime untergeordnet. Kein Terroranschlag hat mehr Wucht, als einem diese grandiose Ethik an Respekt abverlangt.

Antworten Gast: tc_t
17.07.2008 13:25
0 0

völlig richtig

und da in israel fast jeder mann (und jede frau) als soldat zur landesverteidigung gebraucht wird, ist es auch ein wichtiges signal an all jene bürger, die weiter ums überleben kämpfen.

Ophicus
17.07.2008 09:48
0 0

Schuss ins Knie

Dass ihnen die Leichnahme der eigenen Bürger mehr wert sind als Sühne ist anerkennenswert, dass sie mehr wert sind als Gewaltprävention ist allerdings schon fragwürdiger.

Da sieht man wieder mal den Unterschied

im Wert menschlichen Lebens.
2 israelische Leichen gegen 200 arabische Leichen und 5 Verbrecher.
Wenn das nicht fair ist.

stefania
16.07.2008 23:35
0 0

Merkwürdig

da löscht die Presse einen völlig harmlosen link, der auf eine Koranübersetzung hinweist.
Es ist einfach der Koran, völlig wertfrei und ohne Auslegung.
Ist den "Gäubigen"der Koran so peinlich ?

ujvar
16.07.2008 22:04
0 0

Leid in Israel, Freude bei den Arabern ???!!! Wieso denn...

die Hisbollah erhielt 2oo Leichen, Israel 2 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

phuter
17.07.2008 03:48
0 0

Na warum wohl... weil eben manche gleicher als gleich sind...

Was ist eigentlich mit den Leichen der österreichischen UN Beobachter die von Israel ermordet wurden?

Antworten Antworten Gast: N:N
17.07.2008 12:22
0 0

Re: Na warum wohl... weil eben manche gleicher als gleich sind...

Ausser der Österreicherin die vom Palästinenser ermordert wurde gibt es in Israel keine Morde an Österreichern.

Aber nach der fragst du natürlich nicht weil sie Jüdin war und deshalb in deinen Augen keine Österreicherin. Weil du eben ein kleiner ewiger Antisemit bist..


Antworten Antworten Antworten Gast: Ich wußte gar nicht,
17.07.2008 12:44
0 0

daß man ein "Antisemit" ist,

wenn man FÜR die Menschenrechte der Palästinenser und Libanesen eintritt.


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: N:N
17.07.2008 14:04
0 0

Re: daß man ein

Ich wußte gar nicht dass man ein Linksradikaler ist wenn man Juden als ganz normale Menschen betrachtet

Gast: Phillipa
16.07.2008 21:53
0 0

Respekt

Respekt vor der Schöpfung, Eigenverantwortlichkeit im Denken und Handeln, Selbstachtung - es wäre so einfach!

Gast: Pour le merite
16.07.2008 20:37
0 0

...und ewig leiden die unschuldigen Juden.

Mein Mitleid hält sich allerdings in Grenzen.

Antworten Gast: N:N
17.07.2008 12:23
0 0

Re: ...und ewig leiden die unschuldigen Juden.

Das wissen wir schon dass du kein Mitleid gegenüber Juden kennst. Weil du eben ein kleiner ewiger Antisemit bist

Antworten Gast: modestus
16.07.2008 21:29
0 0

braune deppen wie du


haben ja auch nur mit alten nazi-mördern mitleid.

sowas wie du ist wirklich eine schande für österreich.


Ratio
17.07.2008 10:20
0 0

Re: braune deppen wie du

Kriech weiter, Wurm.

Antworten Antworten Antworten Gast: modestus
17.07.2008 13:31
0 0

da schau her. ratio eilt schnell zur hilfe,



wenn braune deppen in not sind und bietet ein rhetorisches feuerwerk.


Antworten Antworten Gast: paige
16.07.2008 22:43
0 0

@modestus

d¿accord

Paige
17.07.2008 08:42
0 0

Na schau dir was an, der hirnbefreite Nickklauer ist wieder unterwegs

Interessant, was die Pressezen.sur so alles durchlässt, denn Gastkommentare müssen zuerst geprüft werden, bevor sie freigeschaltet werden.

Leichenaustausch

Solange die Menschen nicht kapieren, das alle Lebewesen die Kinder Gottes sind (egal ob man ihn Yehoschua, Jahwe, Allah, Krsna oder sonst wie nennt) kann es keinen Frieden geben. Und solange "Teufeln" in den Regierungs- und Wirtschafts HQ sitzen, braucht man auch nicht auf Politiker, Wissenschaftler, so genannte Geistliche noch sonstige selbstverliebten Menschen hören. Bush hatte die einmalige Gelegenheit die Christliche Nächstenliebe auszuleben, hätte er nach 9.11. keinen Krieg sondern Wirtschaftsgüter und Liebe nach Asien gebracht.

Jesus ward gekommen zu bringen das Schwert - das Schwert dass uns von unserer Bindung an ein selbstisches liederliches Leben trennt, wo nur Menschen Mitleid und Zugabe erfahren mit denen wir 'verwandt' befreundet oder liiert sind. Um es mit seinen Worten anschließend zu beenden:
Friede sei mit dir

Re: Zusatz

Wie alle Wesen ist der Mensch Teil des Ganzen das wir Universum nennen und rein ÄUßERLICH von Raum und Zeit begrenzt. Er erfährt sich, seine Gedanken und Gefühle als etwas, das ihn von den anderen trennt, aber dies ist nur eine Art optischer Täuschung des gewöhnlichen Bewusstseins. Diese Täuschung ist wie ein GEFÄNGNIS, das unsere persönlichen Wünsche und unsere Zuneigung auf einige wenige Menschen beschränkt, mit denen wir näher zu tun haben. Unsere wirkliche Aufgabe besteht darin, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unser Mitgefühl und unsere Fürsorge auf alle Wesen und die Natur gleichermaßen ausdehnen.

- Albert Einstein

TheAlien
17.07.2008 12:04
0 0

Einstein

Gescheite Aussprüche von den <5% Homo VereSapiens lassen sich gut zitieren.

Leider ist die breite Masse der Homo QuasiSapiens dafür schlichtweg zu blöd und wird weiterhin an alles mögliche fanatisch glauben und empfänglich sein für fundamentalistische Indoktrination beliebiger Färbung und natürlich ständig gewaltbereit sein (weil man kann ja nie wissen).

Ausser als plakative Dokumentation menschlicher Blödheit (mal ehrlich: Totenkult mit Leichentauschen? Was soll das?) ist dieser Austausch wohl absolut zu gar nichts geeignet - zumindest aus der Perspektive eines Aliens.

TheAlien
17.07.2008 12:04
0 0

Einstein

Gescheite Aussprüche von den <5% Homo VereSapiens lassen sich gut zitieren.

Leider ist die breite Masse der Homo QuasiSapiens dafür schlichtweg zu blöd und wird weiterhin an alles mögliche fanatisch glauben und empfänglich sein für fundamentalistische Indoktrination beliebiger Färbung und natürlich ständig gewaltbereit sein (weil man kann ja nie wissen).

Ausser als plakative Dokumentation menschlicher Blödheit (mal ehrlich: Totenkult mit Leichentauschen? Was soll das?) ist dieser Austausch wohl absolut zu gar nichts geeignet - zumindest aus der Perspektive eines Aliens.

Gast: Niemand
16.07.2008 20:25
0 0

hat Israel zum Überfall

auf Libanon gezwungen.

Wann werden endlich die Mörder des österreichischen UN-Friedensbeobachters bestraft?

Wann wird endlich für diesen feigen Mord Wiedergutmachung geleistet?

Gladius
17.07.2008 01:03
0 0

Die Hisbollah

hat Israel zum angriff gezwungen indem sie über Monate den Norden Israels mit Rketen beschossen hat und dan nach Israel eingedrungen ist und Zwei Soldaten Entführt hat ( die dann zu tode Gefoltert wurden)!

Das mit dem Öster. Blauhelm ist traurig, gehört aber zum Risiko eines UNO Soldaten. Komisch an die 3 Österreicher die in Zyper durch eine türkischen Luftangriff umsleben kamen macht man kein aufheben. Liegt wahrscheinlich daran das die Rakete damals nicht von einem J.uden abgefeuert wurde. Im übrigen war damals kein gefecht um griechische Stellungen sonder der UNO Jeep war auf türkisch besetztem gebiet. Im Libanon lagen die Hisbollah stellungen 200m neben dem UNO Bunker, wieder komisch das sich niemand drüber beschwert das die Hisbollah den UNO Posten als deckung benutzte. Wahrscheinlich der selbe grund wie Vorher.

Antworten Antworten Gast: Jein
17.07.2008 12:10
0 0

Man kann es auch so betrachten,

daß sowohl der Überfall auf den Libanon als auch der vorangegangene Raketeneinsatz Glieder in einer Kette jahrelangen Auseinandersetzungen sind. Dann muß man aber auch zugeben, daß der Ausgangspunkt dieser gegenseitigen Gewalt die menschen- und völkerrechtswidrige Vertreibung und Enteignung hunderttausender Palästinenser durch Israel die bis heute aufrechterhaltene ebenso menschen- und völkerrechtswidrige Besatzung ist.

Richtig ist, daß die öffentliche Reaktion Reaktionen auf den Tod der UNO-Soldaten in Zypern 1974 schwach war. Man ist hier in den letzten dreißig Jahren sensibler geworden. Außerdem besteht ein Unterschied zwischen einer unkontrollierten Phosphorgranate auf ein bewegtes Fahrzeug und einem stundenlangen Beschuß gegen einen genau lokalisierten UNO-Posten. Bei der heutigen Militätechnologie sind Schutzbehauptungen unglaubwürdig. Hier müßte eine Reaktion der zivilisierten Welt erfolgen, aber gedeckt vom permanenten US-Veto kann manm sich ja alles erlauben...

Ophicus
17.07.2008 14:20
0 0

Re: Man kann es auch so betrachten,

Die gegenseitige Gewalt in der Region gibt es aber deutlich länger als die beteiligten Staaten. Auch die Massenflucht der Palästinenser ist dabei nur ein Glied in der Kette.

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