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Israel fliegt Luftangriff gegen UNO-Schule

06.01.2009 | 20:04 |  Von unserer Korrespondentin SUSANNE KNAUL (Die Presse)

Die Kämpfe machen auch vor Kliniken, Schulen und Flüchtlings-Zentren nicht halt. Sowohl Hamas-Kämpfer als auch die israelische Armee gehen nach lange vorbereiteten Plänen vor.

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JERUSALEM. Immer unerbittlicher werden die Kämpfe im Gazastreifen: Am Dienstagnachmittag kamen bei einem israelischen Luftangriff auf eine Schule der Vereinten Nationen im nördlichen Gazastreifen mindestens 40 Menschen ums Leben. In der UNO-Schule in der Stadt Jabaliya hatten sie Zuflucht vor den mittlerweile seit elf Tagen andauernden Kämpfen genommen.

Seit Beginn der Militäroperation sind über 15.000 Menschen obdachlos geworden, die die UN-Flüchtlingshilfe in den Palästinensergebieten in Schulen unterbringt. „Wir versorgen die Menschen mit Matratzen, Decken und Nahrungsmitteln“, berichtete Adnan Abu Hassan, Sprecher der UN im Gazastreifen. Schon in der Nacht hatte die israelische Luftwaffe eine der Schulen im Gazastreifen angegriffen. Dabei waren, nach Auskunft Abu Hassans, drei Flüchtlinge ums Leben gekommen.

Für beide Seiten werden die Kampfhandlungen immer intensiver und verlustreicher. Nicht weniger als 100 Palästinenser wurden in der Nacht zum Dienstag Opfer der Gefechte. Die Zahl der gefallenen israelischen Soldaten stieg insgesamt auf fünf. Vier davon gehen nicht auf das Konto der Hamas, sondern auf das der eigenen Kameraden. Bei zwei unterschiedlichen Zwischenfällen gerieten Soldaten, die versehentlich für Hamas-Kämpfer gehalten wurden, unter Panzerbeschuss.

Während die israelischen Bodentruppen systematisch eine Stadt nach der anderen vom Umland isolieren, schießt die Hamas noch immer scheinbar ungeschwächt weiter Raketen ab. Gestern, Dienstag, erreichten die Angriffe zum ersten Mal die Stadt Gadera, etwa 43 Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Insgesamt wurden seit Beginn der Kämpfe über 500 Raketen abgeschossen.

Die tausenden im Gazastreifen eingesetzten Infanteristen konzentrieren sich unterstützt von Panzern und aus Hubschraubern abgegebenem Feuerschutz auf die Suche nach den Kommandanten der Hamas-Kämpfer. Iman Siam, der laut Information eines israelischen Armeesprechers Chef des Raketenabschuss-Programms der Hamas gewesen sein soll, wurde offenbar durch einen Luftangriff auf sein Haus im Flüchtlingslager Jabaliya getötet.

Auf heftigen Widerstand stießen die Soldaten rund um die Stadt Gaza. Dort hatten sich die Guerilla-Kämpfer gründlich auf die Invasion vorbereitet. Nach heftigem Schusswechsel stürmten die Soldaten ein Haus und fanden es leer vor. Die Hamas-Kämpfer waren durch drei Tunnel geflohen, die zu benachbarten Häusern führten. Mögliche Kampfzonen waren mit Sprengsätzen und Minen präpariert.

Gründlich vorbereitet haben sich auch die israelischen Truppen auf die Invasion: Ein Armeesprecher erklärte im israelischen Fernsehen, dass sich die Soldaten seit eineinhalb Jahren anhand eines Miniaturmodells von Gaza auf die Einnahme der Stadt vorbereiten würden. Am Dienstag erreichten die Bodentruppen die nördlich von Rafah gelegene Stadt Khan Younis. Noch weiter nördlich wurde die im mittleren Gazastreifen gelegene Kleinstadt Dir al-Balah vom Wasser aus beschossen. 80 Hamas-Kämpfer wurden festgenommen.

 

Einsatz von Phosphorbomben?

Augenzeugenberichten zufolge macht Israels Armee auch vor Kliniken und Gesundheitszenren nicht halt. Bereits am Sonntag war das Gemeindezentrum für psychologische Gesundheit in Gaza angegriffen worden. Die Armee rechtfertigte die Angriffe mit dem Argument, dass sich dort bewaffnete Kämpfer versteckt hielten.

Für Schrecken unter der Bevölkerung sorgte eine Reihe von seltsam strahlenden Geschossen, die für weiße Phosphorbomben gehalten wurden. Die Bomben, die schwerste Verbrennungen verursachen können, sind nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Eine Armeesprecherin stritt auf telefonische Anfrage den Einsatz der Phosphorbomben ab. Die Armee halte sich an das internationale Recht, erklärte sie. „Das betrifft auch unsere Kampfmittel.“

IMMER MEHR OPFER

Alleine in der Nacht auf Dienstag sollen bei den Kämpfen rund 100 Palästinenser getötet worden sein. Seit Beginn der Militäroperation starben mehr als 500 Menschen, 2300 wurden verletzt. 15.000 Palästinenser sind obdachlos geworden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.01.2009)

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1068 Kommentare
 
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Gast: atheist
08.05.2009 02:46
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ihr scheinheiligen

an alle von euch die diese tolle charta der hammas gelsen haben. wo habt ihr die denn her???schon mal drüber nachgedacht, dass die uno,die nato , die usa, deutschland und frankreich die selben pläne verfolgen? muslime aus regionen verdränegen um an wertvolle rohstoffe heran zu kommen?! na? klickerts? ihr seid doch alle so medienverseucht, da ist ja klar dass die verbrechen, die von seiten der israelis mitte 60er ausgebübt wurden ausgeblendet werden.
ich bin weder anti-deutsch noch antisemit. aber alles schlucken, was unsere medien vortragen, dass ist wirklich autoritäres verhalten.
beide seiten sind faschisten. die israelis, und nicht nur die, seperirieren untereinander in echte juden und "pass"juden, also juden, die eingewandert sind und juden, die die jüdische kultur ausleben.
hammas und israel konflikt *nerv*

Fritz
08.01.2009 18:35
0 0

Kommentar eines Kompetenten!

Gaza: Der böse, böse Nachbar
Von ROLF VERLEGER, 5. Januar 2009
Prof. Dr. Rolf Verleger ist Psychologe an der Universität Lübeck. Er baute die Jüdische Gemeinde Lübeck und den Landesverband Schleswig-Holstein mit auf und ist seit 2006 Delegierter des Landesverbands im Zentralrat der Juden in Deutschland.

http://www.hintergrund.de/content/view/335/66/

Gast: Ari Sargbauer
08.01.2009 15:31
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Letzte Verbrechen vom sterbenden Terrorstaat.

Nachdem ein erster Versuch der zionistischen Angreifer in Gazacity vorzudringen am Montag gescheitert war gab es seitdem keine weiteren Versuche Gazacity einzunehmen.

Statt dessen bombardierte man drei mit Flüchtlingen überfüllte UN-Schulen und bekannte sich auch noch zu diesem neuesten Kriegsverbrechen mit der dreisten Lüge, aus der Schule seien Granaten abgefeuert worden. Christopher Gunness,Sprecher der UN Flüchtlingsagentur für Palästinenser (UNRWA) sagte, mit großer Sicherheit habe es keine Widerstandskämpfer oder deren Aktivitäten in den Schulen und auf dem Schulgelände gegeben.
Israel betreibt einen Völkermord gegen alle Palästinenser und dass mit freundlicher Hilfe von Frau Merkel.

Antworten Gast: bendix Isaakov
09.01.2009 13:42
0 0

Re: Letzte Verbrechen vom sterbenden Terrorstaat.

Träumen Sie nur schon weiter abgesehen davon existiert im Gazastrefen keine Zivilbevölkerung bis auf die wenigen, die keine direkten Kollaborateure oder sonstigen Handlanger der Hamas sind.

Antworten Antworten Raphae1
17.01.2009 03:55
0 0

Re: Re: Letzte Verbrechen vom sterbenden Terrorstaat.

50% der Bevölkerung Gazas sind minderjährig.

Antworten Gast: tsaG
08.01.2009 17:33
0 0

Re: Letzte Verbrechen vom sterbenden Terrorstaat.

Am Dienstag hatte ein israelischer Militärsprecher erklärt, Milizionäre der radikal-islamischen Hamas hätten vor dem Angriff Mörsergranaten aus der Schule heraus abgefeuert. Israelische Soldaten hätten das Feuer der Milizen dann erwidert. "Es ist nicht das erste Mal, dass palästinensische Militante aus einer UN-Schule heraus geschossen hätten", hatte der Sprecher betont.

Der UNO-Sprecher sagte dazu am Mittwoch: "Die israelische Armee informiert Diplomaten in privaten Gesprächen, dass das Feuer der Militanten nicht vom Gelände der UNRWA-Schule kam, sondern von außerhalb." Ein israelischer Militärsprecher wollte sich am Mittwochabend nicht zu dieser Darstellung äußern. (APA/dpa)

Wortmann
08.01.2009 11:07
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DIE ERREICHTEN ZIELE:

Durch den Angriff auf den Gaza Streifen haben Strategen in Tel-Aviv folgende Ziele erreicht: Die zersplitterte Palestinenser Fraktionen sind aufs neue zusammengeschweisst. Die gemässigten Palestinenser wurden nachträglich radikalisiert. Der Konflikt wurde sowohl politisch wie auch geografisch ausgeweitet. Die Terror-Gefahr wurde vor allem für die Israelis weltweit eklatant erhöht. Die Öffentliche Meinung ist weltweit negativ. Das ist die bisherige Bilanz. Man muss dazu nur noch sagen, dass all die o.e. Folgen waren von Anfang an voraussehbar.

generator
07.01.2009 21:11
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Die Israelis sollen die Zivilbevölkerung schonen.

Aber wie soll das gehen, wenn die Hamas sich in zivilen Einrichtungen, Moscheen und Wohnhäusern hinter ihren vielen Frauen und Kindern verstecken? Diese Fanatiker kennen keine humanen Werte, Satzungen oder Haager Konventionen. Der Raketenbeschuss gegen die israelische Bevölkerung geht weiter solange die Hamas Raketen hat.

Sie muss eine Lektion erhalten, die ein Wiedererstarken unmöglich macht. Warum sollten die Israelis eine Schule angreifen, wenn sie nicht als Waffenlager oder Rückzugsbereich der Hamas missbraucht wurde. Das wäre militärischer Unsinn und die Israelis haben Anderes zu tun, als sich zusätzliche Fronten aufzuladen.

Es war das Kalkül der Hamas, die Israelis zum Angriff zu bewegen, damit sie hinterher in der Presse als arme Märtyrer dastehen können. Nein der Hamas muss ein für allemal klargemacht werden, dass es keine Rückzuggebiete gibt und sie überall und ohne Pause angegriffen und vernichtet werden. Totale Kapitulation ist das einzig richtige Ziel.

Fritz
07.01.2009 19:17
0 0

Die lieben israelischen Siedler.....

Die lieben israelischen Siedler, mittlerweile über 250.000 sind gar nette Nachbarn und der eigentliche Stein des Anstoßes, warum es in Israel keinen Frieden geben kann, solange diese Banditen, religiösen Fanatiker und Extremisten dort unbehelligt von den israelischen Sicherheitskräften die Erniedrigung und Drangsalierung der Bevölkerung und Zerstörung von palästinensischen Einrichtungen weiter fortsetzen ungestraft können.
Allen, die sich darüber ein Bild machen wollen, empfehle ich folgende Links:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7451691.stm
http://www.btselem.org/english/settler_violence/20081030_olive_harvest.asp


Antworten Cicero
08.01.2009 08:49
0 0

Wie man aus der halben Wahrheit eine ganze Unwahrheit machen kann

Fritz, warum versuchen Sie die blanke Unwahrheit unters Volk zu bringen.
Sie nennen einen Link zur BBC London, auf dem man dann ein Video zu sehen bekommt, wo eine Gruppe Maskierter mit Baseballschlägern auf – so wird es dargestellt – Palästinenser einprügelt. Laut Titel des Videos handelt es sich dabei um israelische Siedler.
So weit, so schlecht!
Nur, die ganze Wahrheit sieht ganz anders aus.
Das Video wurde mit einer – offensichtlich versteckten – Kamera gemacht, wobei der englische Begleittext erklärt, sie sei von einer israelischen Menschenrechtsgruppe zum Einsatz gekommen, um den betroffenen Palästinensern Beweismaterial zu liefern.
Also, die ganze Wahrheit lautet, ein Trupp krimineller (israelischer) Schläger prügelt auf irgendwem (Palästinenser) ein, aber die Opfer haben (israelische) Hilfe und auf die Schläger wartet ein (israelisches) rechtsstaatliches Verfahren.
Es hätte mich gewundert, käme von der BBC was anderes! Nur Sie haben eine miese Gangart!

Antworten Antworten Fritz
08.01.2009 09:46
0 0

Re: Wie man aus der halben Wahrheit eine ganze Unwahrheit machen kann

Ich habe diese BBC-Videos bereits vor 2 Monaten im holländischen Fernsehen gesehen, als die israelische Menschenrechtsorganisation die Palästinenser mit Videocameras auszustatten begonnen hat, UM die DAUERNDEN Übergriffe der jüdischen Siedler zu dokumentieren.

Antworten Antworten Antworten Cicero
08.01.2009 12:16
0 0

Aha, wenn das Video schon zwei Monate alt, dann darf man aus einer halben Wahrheit eine ganze Unwahrheit machen, oder was?

Fritz, daß Sie dieses Video schon vor zwei Monaten gesehen haben, ändert nichts an dem Faktum, daß Sie mit einer halben Wahrheit eine ganze Unwahrheit produzieren.
Aber ich habe weitere Fragen.
Wie viele Palästinenser wurden denn von der israelischen Menschrechtsgruppe mit Video-Kameras ausgestattet, damit diese die ständigen Überfälle der israelischen Siedler dokumentieren können? Wenn man vorher nicht weiß, wo der nächste Übergriff erfolgen wird, müssen das ja viele Kameras gewesen sein.
Oder war es vielleicht so, daß die meist links gerichteten Menschenrechtsgruppen, aus eigenen politischen Gründen, den meist rechts gerichteten Siedlern am Zeug flicken wollten und dazu einer einzigen Gruppe von Palästinensern eine Kamera gegeben haben? Worauf die Palästinenser brav die Siedler provozierten, um so zum gewünschten „Beweismaterial“ zu kommen?
Dieser Frage sollten Sie einmal nachgehen und dann wiederkommen mit einer seriösen Antwort.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Demosthenes
08.01.2009 16:51
0 0

Re: Aha, wenn das Video schon zwei Monate alt, dann darf man aus einer halben Wahrheit eine ganze Unwahrheit machen, oder was?

>Worauf die Palästinenser brav die Siedler provozierten, um so zum gewünschten „Beweismaterial“ zu kommen?<

Worauf die Israelis schnell ein paar Raketen abfeuerten, um so zum gewünschten "Beweismaterial" zu kommen.

So kann man alles drehen, wenn man etwas nicht akzeptieren kann oder will.

Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
08.01.2009 15:54
0 0

Re: Aha, wenn das Video schon zwei Monate alt, dann darf man aus einer halben Wahrheit eine ganze Unwahrheit machen, oder was?

Sie sind leider erkenntnis-resisitent, das habe ich auch nicht anders erwartet. Es kann nicht sein, was nicht sein darf!
Für Sie gilt die einseitige Gleichung: Jude = gut und Palästinenser = schlecht.

Aber ich rate Ihnen einmal über die Westbank von Jericho nach Norden, nach Tiberias zu fahren, schauen Sie sich nur die jeweiligen Check-Points an, was da alles passiert und vielleicht bekommen Sie dann einen Blick für die tagtäglichen Geschehnisse, die die Bewohner der Westbank täglich erdulden müssen.
Sprechen Sie mit einem palästinensischen Bürgermeister eines der Dörfer, die im Großraum Jerusalem liegen. Er wird Ihnen von den täglichen Schikanen der israelischen Behörden erzählen.
Vielleicht geht Ihnen dann das gleiche Licht auf, wie mir vor einigen Jahren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
08.01.2009 17:15
0 0

Wer ist hier „erkenntnis-resistent“?

Ja natürlich, Fritz, weil Sie keine Antwort wissen auf meine Fragen, wie denn das mit den Kameras für die geprügelten Palästinenser wirklich war, kommen Sie jetzt mit drangsalierten Bürgermeistern der Jerusalem-Gegend. Hören Sie doch auf!
Fast täglich gab es in Israel Selbstmordanschläge. Solange bis Israel die Mauer errichtete und an den Grenzen schärfstmögliche Kontrollen einrichtete. Die Selbstmordanschläge haben völlig aufgehört. So schaut’s aus.
Für Leute, die über die Grenze müssen, ist das unangenehm, no na!
Die Hamas lehnt den Vorschlag Kairos für einen Waffenstillstand ab, weil er mit Ende des Beschusses von Israel verbunden wäre.
In den Camp-David-Gesprächen hat Ehud Barack Yasser Arafat das halbe Jerusalem angeboten, Arafat lehnte zur Blamage Bill Clintons ab, weil es auch das Ende des palästinensischen Terrors gewesen wäre.
Die von der Weltöffentlichkeit verlangte Zwei-Staaten-Lösung hat Israel immer anerkannt.
Da können Sie reden, soviel Sie wollen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Raphae1
17.01.2009 04:04
0 0

Re: Wer ist hier „erkenntnis-resistent“?

Arafat hat abgelehnt, weil er 5% des Westjordanlands hätte abgeben müssen und die Flüchtlingsfrage ungeklärt blieb. Israel hat die 2-Staatenlösung durch seine Siedlungsexpansion im Westjordanland bis heute immer hintertrieben.

Antworten Gerald
08.01.2009 06:50
0 0

Re: Die lieben israelischen Siedler.....

Ja es stimmt, die Siedler sind ein Problem. Doch auch dieses Problem wäre lösbar, wenn die Palästinenser sich friedlich verhalten würden und auf Verhandlungen statt auf Raketen und Selbstmordbomber setzen würden. Dann wagt es nämlich auch die israelische Regierung gegen die Siedlerlobby vorzugehen. So hat Ariel Sharon 2005 alle jüdischen Siedlungen im Gaza-streifen gegen den erbitterten Widerstand der Siedler räumen lassen.

Was war der Dank der Palästinenser? Sie begannen Raketen und Mörser nach Israel zu schießen. Dadurch ist die Bereitschaft der Israelis den Palästinensern weiter entgegen zu kommen nun nahezu null, die Palästinenser sind daran aber selbst schuld. Wer glaubt bei einem weit stärkeren Gegner durch Gewalttätigkeit und Beschimpfungen etwas erreichen zu können, der hat einen IQ nahe des Gefrierpunkts.

Antworten Antworten Fritz
08.01.2009 09:42
0 0

Re: Re: Die lieben israelischen Siedler.....

Schauen Sie sich eine Karte an, auf der die ehemaligen jüdischen Siedlungen im Gazastreifen eingezeichnet sind. Bei Fortbestand wäre eine totale Blockade des Gazastreifens unmöglich gewesen. Das war das Motiv der Räumung und nicht ein Entgegenkommen Sharons.

Die palästinenser haben erst nach Ende des Waffenstillstandes mit dem Raketenbeschuss begonnen, NACHDEM Israel -trotz Waffenstillstand- die Totalblockade nicht beendet hat UND -trotz Waffenstillstand- die "gezielten Tötungen" aus der Luft NICHT eingestellt hat.

Antworten Gast:
07.01.2009 20:53
0 0

OJE, da verwechselt so ein Terrorversteher wieder Gaza mit dem WJL




Antworten Antworten Fritz
07.01.2009 23:20
0 0

Re: OJE, da kennt wieder so ein Israelverstehernicht die Zusammenhänge im Gazastreifen mit dem Westjordanland


Antworten Antworten Gast: GastbX
07.01.2009 22:43
0 0

Re: OJE, da verwechselt so ein Terrorversteher wieder Gaza mit dem WJL

Die echten Terrorversteher sind die Israelis selber, sonst hätten sie die Hamas nicht gefördert, nur um Arafat zu ärgern

Gast: gast
07.01.2009 18:36
0 0

Hamas-"Mitarbeiter" erklärt Familien zu menschlichen Schutzschilden

http://www.youtube.com/watch?v=RTu-AUE9ycs

Man darf gespannt sein, womit die hamasverstehenden "Israelkritiker" diesmal beschwichtigen/ablenken werden, vor allem, was den letzten Satz anbelangt. ;)

Antworten Gast: GastX
08.01.2009 13:03
0 0

Re: Hamas-

Da dürfen sie ruhig gespannt sein, denn wer sich für die gefolterten Gazabewohner einsetzt ist nicht automatisch ein Freund der Hamas. Aber das ist ihnen möglicherweise zu hoch.

Antworten Gast: Alle können glücklich werden
07.01.2009 19:44
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Ein Sprecher der Hamas:

"For the Palestinian people death became an industry, at which women excel and so do all people on this land: the elderly excel, the Jihad fighters excel, and the children excel. Accordingly [Palestinians] created a human shield of women, children, the elderly and the Jihad fighters againset the Zionist bombing machine, as they were saying to the Zionist enemy: We desire death as you desire Life."

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Dann sollte es doch leicht gelingen, daß alle glücklich werden.

Antworten Antworten Gast: Gast
07.01.2009 22:46
0 0

Re: Ein Sprecher der Hamas:

Das ist eine so ähnlich verzweifelte Lüge wie seinerzeit. ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land. So handelt man sich von Entschuldigung zu Entschuldigung.

Wortmann
07.01.2009 18:27
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EINE PARALLELLE


Eine kleine Gruppe der Bevölkerung wird auf einem kleinen Gebiet eingeschlossen und durch unmenschliche Lebensbedingungen an den Rand der Verzweiflung getrieben. Von allen Seiten von hochgerüsteten Feind oder Mauern umzingelt ist sie dem Untergang geweiht. Ein Widerstand Versuch wird von dem Übermächtigen Feind zum Anlass genommen mit Panzern in das Gebiet zu rollen und alles was sich bewegt niederzumetzeln. Ich spreche nicht von Gaza. Ich spreche von Warschauer Ghetto. Israel hat aus der eigenen Geschichte erschreckend wenig gelernt.

 
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Mein Parlament