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Koalition geplatzt: Gusenbauer geht, Neuwahl kommt

08.07.2008 | 09:29 |   (DiePresse.com)

21. September als wahrscheinlichster Wahltermin. Faymann wird SP-Spitzenkandidat. Sozialdemokraten bekräftigen neue EU-Linie. Broukal legt Ämter zurück.

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Die Große Koalition ist nach 543 Tagen nun endgültig gescheitert. Voraussichtlich am 21. September finden Neuwahlen statt. Wann genau zum Urnengang gebeten wird, hängt auch von der Entscheidungsfreudigkeit des Nationalrates ab. Dort wird am Dienstag ab 9 Uhr um die genaue Form des Neuwahlantrags gerungen.

> Anfang vom Ende im Nationalrat

VP-Chef Wilhelm Molterer hat seine Neuwahlpläne jedenfalls am Dienstagmorgen im Parteipräsidium absegnen lassen. Sein Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen angenommen, der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl enthielten sich jedoch ihrer Stimme.

> VP-Vorstand für Neuwahlen - mit zwei Enthaltungen 

Offen bleibt, ob dann andere Regierungskonstellationen möglich sind als die Neuauflage des eben gescheiterten und nach den Wahlen 2006 von Bundespräsident Heinz Fischer favorisierten Modells einer Zusammenarbeit zwischen Rot und Schwarz.

> Heinz Fischers Fehlkalkulation

Einer wird jedenfalls nicht mehr mit dabei sein: Kurzzeit-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer tritt nicht mehr als Spitzenkandidat der SPÖ an. Diese Rolle übernimmt der designierte SP-Chef Werner Faymann. Damit ist auch die erst vor wenigen Wochen beschlossene "Doppelspitze" der SPÖ passé.

> Der Volkskanzler, den sein Volk nicht wollte

Molterer läutet Ende ein

Ins Rollen kam das Koalitions-Finale am Montagvormittag: VP-Chef und Vizekanzler Wilhelm Molterer setzte um 9 Uhr morgens die Spitzen des Koalitionspartners sowie Bundespräsident Heinz Fischer darüber in Kenntnis, dass die ÖVP für Neuwahlen plädieren werde. Wenig später trat Molterer vor die die Presse und begann mit den Worten: „Es reicht.“. Und weiter: "Ich kann nicht zulassen, dass die Krise der SPÖ eine Krise für Österreich wird".

 

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Die Sozialdemokraten hätten den gemeinsamen Weg der Bundesregierung verlassen, betonte Molterer und verwies auf den jüngsten zunächst via Kronen-Zeitung angekündigten SPÖ-Schwenk in der EU-Politik. Die Regierung sei zu keinen gemeinsamen Entscheidungen mehr fähig, sagte der VP-Chef.

> Wie die ÖVP Schluss machte

SPÖ zieht mit Faymann in den Wahlkampf

Dann war die SPÖ am Zug. Dort machte man zunächst Schluss mit den parteiinternen Debatten rund um die Doppelspitze – Werner Faymann als SP-Chef, Alfred Gusenbauer als Bundeskanzler. Gusenbauer machte den Weg frei und erklärte, er habe Faymann als Listenersten für den Wahlkampf vorgeschlagen, "damit gleich von Anfang an klar ist, in welche Richtung es geht". Einem Neuwahlantrag der ÖVP will die SPÖ zustimmen.

Scharfe Kritik übte Gusenbauer an der ÖVP, die wenige Stunden zuvor die Koalition aufgekündigt hatte. "Die Wahrheit ist, dass sie das Wahlergebnis des 1. Oktober 2006 nie so richtig akzeptiert hat", sagte der Bundeskanzler. Und weiter: "Die ÖVP hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren bemüht, die Arbeit der Regierung zu behindern und sich als Mühlstein für die gemeinsame Arbeit erwiesen."

> Machtwechsel in der SPÖ
> Faymann-Interview: "Ich nicht aggressiv"

SPÖ bekräftigt neue EU-Linie

Vom SP-Parteipräsidium einstimmig beschlossen wurde laut Faymann die neue EU-Linie der Partei, der eigentliche Grund für die Präsidiumssitzung. Die von der ÖVP abgelehnte Volksabstimmung findet sich im Punkt neun, wo es wörtlich heißt: "Deshalb spricht sich die SPÖ dafür aus, künftige Vertragsänderungen, die die grundlegenden Interessen Österreichs berühren, einer Volksabstimmung zu unterziehen." Ausdrücklich nicht bezieht sich dieser Passus auf den EU-Beitritt Kroatiens und der Westbalkanstaaten, wohl aber auf einen allfälligen Türkei-Beitritt.

Die Klubsitzung der SPÖ ging erst nach rund fünfstündiger Debatte zu Ende. Im Anschluss bestätigten Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und SP-Klubchef Josef Cap, dass das Stillhalteabkommen, wonach sich SPÖ und ÖVP bis zur Nationalratswahl im Parlament nicht überstimmen, vom Klub akzeptiert werde. Über die genaue Vorgangsweise soll aber noch mit der ÖVP verhandelt werden.

Das Problem mit dem Stillhalteabkommen: Sollte die Opposition bei den nächsten Plenarsitzungen beispielsweise die Abschaffung der Studiengebühren oder die Verlängerung der Hacklerregelung beantragen, müssten die SP-Abgeordneten gemeinsam mit der ÖVP dagegen stimmen, obwohl sie diese Maßnahmen im anlaufenden Wahlkampf einfordern. "Es kann nicht sein, dass die Opposition bis zum Wahltag mit den Regierungsparteien machen kann, was sie will", sagte ein Abgeordneter.

Auch Josef Broukal geht

An einer anderen Front forderte das Platzen der Koalition ein weiteres Opfer: Josef Broukal, bisher SP-Wissenschaftssprecher und stellvertretender Klubobmann, kündigte seinen Rückzug in die Polit-Pension an. Er hatte sich bemüht, die Studiengebühren noch diese Woche mit grüner und blauer Unterstützung abzuschaffen. Der ganze SP-Klub sei aber mittlerweile "zurückgepfiffen" worden. Er, Broukal, habe deshalb seine Funktionen als stellvertretender Klubobmann und SP-Wissenschaftssprecher zurückgelegt. "Ich will mir einen Rest an Selbstachtung bewahren“, so Broukal.

> Broukal geht, offene Punkte bleiben

Wahltermin voraussichtlich 21. September

Nach dem Zerbrechen der Koalition ist nun der wahrscheinlichste Wahltermin der 21. September. Möglich wären aber auch der 14. oder der 28. September. Bereits am Dienstag könnte im Nationalrat ein Neuwahlantrag eingebracht und am Donnerstag beschlossen werden. Die genauen Modalitäten des Antrages sind SP-Klubobmann Cap zufolge noch nicht geklärt. Man kann einen Antrag aller fünf Parteien einbringen, oder den bereits im Parlament liegenden Neuwahlantrag des BZÖ aktualisieren. Barbara Prammer wollte sich noch nicht endgültig darauf festlegen, dass die Neuwahlen gemeinsam beschlossen werden, meinte nach der SP-Klubsitzung aber, "ich gehe davon aus".

Ob nach den Neuwahlen andere Regierungskonstellationen als eine Neuauflage der Großen Koalition möglich sind, ist offen. Sowohl Faymann für die SPÖ als auch Molterer für die ÖVP (in einem Interview des „Standard“) haben bereits eine Koalition mit der FPÖ ausgeschlossen. Den Umfragen zufolge dürfte aber die FPÖ im Rennen um Platz drei klar die Nase gegenüber den Grünen vorne haben.

Grünen bereit für Regierungsverantwortung

Grünen-Chef Alexander Van der Bellen kann sich jedenfalls vorstellen, nach den Wahlen in die Regierung zu gehen. Auf die Frage, ob die Grünen auch Regierungsverantwortung übernehmen würden, meinte er auf einer Pressekonferenz am Montag: "Ja natürlich."

FPÖ sieht „keine möglichen Partner“

FP-Chef Heinz-Christian Strache will sich noch nicht wirklich festlegen: Die FPÖ will bei den kommenden Neuwahlen "so stark wie möglich werden", so Strache bei einer Pressekonferenz. Nach dem Aus für die Große Koalition wolle die FPÖ jedenfalls "keine Minderheitsregierung unterstützen". Der FP-Chef weiter: "Ich sehe heute keine möglichen Partner für die FPÖ.“

> Das Match um Platz drei

Was meint die "Presse" dazu?

> Fleischhacker: Ein Absprung ins Ungewisse
> Salomon: Sacharbeit war nie, Wahlkampf immer

 

(Red.)

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595 Kommentare
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Die SPÖ hätte man höchstens beim Sundern sabotieren können!

Was hat die SPÖ in der Regierung geleistet?

Gusi von einem Fettnapf in den nächsten gestolpert
Schmied wollte eine Namensänderung als Reform verkaufen
Buchinger hat sich die Harre und den Bart schneiden lassen
Darabos hat 3 Flieger abbestellt und verkauft jenes
als Erfolg, aber die gespart hat er nichts
Faymann oder Mr. Krone hat die ganze Zeit darauf verwendet um gut in der Krone Zeitung auszuschauen.

Antworten Gast: Hetscha
26.09.2008 20:53
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Re: Die SPÖ hätte man höchstens beim Sundern sabotieren können!

Diese wahrlich traurige Bilanz ist nur noch von einer Partei übertroffen worden. Derjenigen die alles blockiert hat.
um im Molterers Jargon zu bleiben: "Österrreichische Verhinderer Partei"!

Gast: lächerlich
13.07.2008 09:46
0 0

Nacht für Nacht.

Rennen für Bures.

Koffski
12.07.2008 22:19
0 0

Kalinas offener Brief

Weiß jemand wo man den finden kann? Würde mich interessieren was der gute Herr so zu sagen hat.
Danke!

citoyen
13.07.2008 16:29
0 0

Re: Kalinas offener Brief

Kalina hat sich bis zur absoluten Laecherlichkeit fuer Gusi aus dem Fenster gelehnt. Den Unsinn, den er von sich gegeben hat (geben musste), wird er im uebrigen hoffentlich nicht selbst geglaubt haben. Aus Dankbarkeit hat ihn Gusi dann hinausgeworfen. Ein letztklassiger, gescheiterter Kanzler steht nicht einmal zu seinen treuesten Mitarbeitern. Zum Kotzen!

Freundschaft, Genossen!

Antworten Antworten Gast: Leo
26.09.2008 20:56
0 0

Re: Re: Kalinas offener Brief

Ja, die ÖVP hat selbst für die größten Luschen einen lukrativen Job gefunden - gleich wie die FPÖ.
Wir Steuerzahler zahlens ja gerne!

Trog
12.07.2008 22:39
0 0

Re: Kalinas offener Brief

Zu finden in NEWS diese Woche.

Gast: gast
12.07.2008 22:10
0 0

Liebe Genoss(inn)en!

Erholt Euch zuhause im Garten und am See und ignoriert den Wahlk(r)ampf nicht einmal. Eure rotschwarzen Bundespolitiker sind den Aufwand nicht wert, Österreich wird mit oder ohne Faymann von der KRONE regiert. Freund(erlwirt)schoft!

Trog
12.07.2008 22:05
0 0

Frau Bures politisiert ja noch immer...

Frau Bures wurde mit der Gusenbauer-Seilschaft nach oben gespült, hat dort wahren Kadaver-Gehorsam bewiesen und glaubt jetzt nach dem Sturz Gusenbauers doch tatsächlich, sie dürfte es sich weiterhin ohne Gusi in der SPÖ-Zentrale bequem machen. Die Genossen haben ihr in der Quasi-Abwahl schon gezeigt, dass nicht mehr viel auf sie zukommt.
Frau Bures hatte nie ein eigenes politisches Profil, sondern war immer Sprachrohr und Erfüllungsgehilfin ihres Herren. Der Versuch, im Nachhinein politische Analysen abzusondern, wirkt recht hilflos.
Kalina wurde als erster Sündenbock geschlachtet, in der Hoffnung, das würde Gusi den Kopf retten. Dass er jetzt via Wochenmagazin viel Zynisches ausrichten lässt, ist kein Wunder.
Darabos und Matznetter sind da schon ein wenig schlauer: Sie halten sich diskret zurück, in der Hoffnung, dass sie nicht auch noch Watschen kriegen, bevor ihre SP-Karriere im September endet.

Antworten Gast: ho2
26.09.2008 21:01
0 0

Re: Frau Bures politisiert ja noch immer...

Man könnte den Namen Bures anstandslos mit Molterer tauschen.

Gast: Novak
12.07.2008 21:25
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Die Stammwählerschicht läßt sich nicht mehr ver-schen

mit dem Abgang Gusenbauer verliert die SPÖ endgültig ihre Glaubwürdigkeit und das Wahllügner-Image wird der SPÖ nicht mehr los. Nun geht der Gusenbauer genüsslich seinem Nachhilfe-Job nach.

Vergil
12.07.2008 20:41
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Verirrungen

Ob Gewerkschafter im Parlament sitzen sollen, oder nicht, ist jetzt auf einmal nicht mehr Folge einer grundsätzlichen politischen Ansicht, sondern einfach eine Frage des Zeitpunktes???
Diese Dürftigkeit ist kaum mehr zu unterbieten

PetMoor
12.07.2008 13:50
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I glaub dir nix mehr, Dorli!

Dem Hl. Polterer noch weniger.

Den Fetzen habe ich schon im Kübel. Es wird mir die Nassfetzerei ein Spasserl sein.

Lernt endlich, wir lassen uns nicht mehr total verar.schen!

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Re: I glaub dir nix mehr, Dorli!

ein kurzer überblick über die letzten50 jahre zeigt ganz eindeutig, dass alle parteien aus einer bande von lügenden gaunern bestehen. es gibt ausnahmen, aber die muss man mit der laterne suchen. meist wird einem mit blankem hohn ins gesicht gelogen und, was mich am meisten ärgert, für einen idioten ohne gedächtnis verkauft. es sind halt immer die umstände. der schwarze schmäh war einmal das nulldefizit - das einsammeln hat ja funktioniert - und die senkung der staatsquote. und da soll man dann pater willi von der traurigen gestalt wählen? eventuell als alternative zu faymann?

Kantig
13.07.2008 15:59
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Re: Re: I glaub dir nix mehr, Dorli! - Nassfetzen werd' ich mit einem blauen Fetzen damit die Fetzen fliegen!


Gast: Dr. No
12.07.2008 12:34
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i¿sag immer no..........

....zu den falschen Roten.

Gast: burli
12.07.2008 12:24
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die lügenpartei nr. 1

die sozi und die lügen-dorli. mehr braucht man dazu nicht sagen. diese partei ist unwählbar.

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Wer einmal lügt ...

... dem glaubt man nicht, ....

Die SPÖ hat alle Österreicher 2006 frech belogen. Mir fehlt das Verständnis für Leute, die das schon vergessen haben und die Wahllügen 2008 bereitwillig glauben.

Faymann hat doch mit seinem Brief an Dichand schön gezeigt, welchen Charakter er hat: ein schleimiger Aal, der Dichand in den Hintern kriecht. Und die Wähler für dumm hält: denn es ist sehr unwahrscheinlich, daß die von ihm angekündigte Volksbefragung je zustande kommt. Und paradox ist, daß ein SPÖ-Kanzler und ein SPÖ-Präsident den Vertrag wenige Wochen davor unterschrieben haben.

Eine Partei, die erst Wochen nach getroffener Entscheidung darauf kommt, man könnte das Volk fragen, ist entweder heuchlerisch, betrügerisch oder schlichtweg dumm.

Angelika
12.07.2008 10:48
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Nachdenken

Sie weiß nicht, warum sie in der eigenen Partei so unbeliebt ist?
Sie sollte mal scharf nachdenken. Die miese und menschen- bzw- männerverachtenden Kampagne "Verliebt, Verlobt, Verprügelt" kam weder bei Frauen noch bei Männern gut an.

Eine für jeden politischen Posten ungeeignete Person.

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Re: Nachdenken

Nicht so ätzend!

Mit dem Gusi und dem Fayman

hat sich die Dorli ja blendend verstanden!

Da war vom Hass gegen Männer

NICHTS

zu merken.

Noah von der Arche am Berg der Freude

PetMoor
12.07.2008 13:56
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Re: Re: Nachdenken - Vom Hass nichts bemerkt? Doch von Hast für Posterl!

Nicht am sozialen Miteinader interessiert - nur die Partei ist wichtig!

Weg damit - wir wollen und sollen vertreten werden von denen, die unsere Anliegen wichtig finden.

Mehr braucht's nicht!

koko
12.07.2008 09:27
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Glaubwürdigkeit ?

Wer soll der Sozi-Partie denn noch etwas glauben? Die Politik der roten Bonzen besteht ausschließlich darin, sich und ihren Günstlingen die Taschen vollzustopfen. Dafür müssen sie vor Wahlen die bereits weniger werdenden Dummen finden, die ihnen ihre dreisten Lügen noch glauben.

Antworten Gast: Lasse mir nichts versprechen
12.07.2008 09:40
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Re: Glaubwürdigkeit ?

Habe mich immer auf meine eigene Glaubwürdigkeit verlassen und die sagte mir immer. Vertraue nie auf diese rote Bagage. Ein einziges mal wollte ich es genau wissen und habe ihnen vertraut und bin mit deren tatkräftiger Mithilfe aufs Maul gefallen. Diese Dauerlügner sind für mich gestorben bis in alle Ewigkeit und noch zwei Tage.

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Die Dorli

kämpft eben wie der Capi um das politische Überleben!

In der Politik verdient man ja sehr gut,ohne dementsprechende Leistungen zu vollbringen.

Man braucht sich da nur die Parlaments-Reden diverser Parteisoldaten anschauen.

Von einem Zettel etwas kurz auswendig gelernt
herunterstottern,

was jemand vorher aufgesetzt hat,

können meine Schüler(innen) auch und oft viel besser.

Noah von der Arche am Berg der Freude

modestus
12.07.2008 10:00
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Re: Die Dorli

...dass cap und lügendorli ihr gehalt nicht wert sind will ich nicht bestreiten, dass man in der politik sein geld leicht verdient ist hahnebüchener unsinn.
ich gehe um 8h ins büro und um 15h nach hause.
dort bin ich privatperson und am wochenende sowieso.
politiker ist 24h stunden am tag sieben tage die woche...die partei will einen teil des einkommens, die vereine wollen die obligate lokalrunde...und spenden an parteinahe karitative org. sind pflicht.
das einzig wahre an der politikerkarriere ist die pension.....da können einen die partei und deren geldeintreiber den ar*ch lecken.

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Re: Re: Die Dorli

Politikerdasein ist ja auch mit Lust der Macht verbunden und die Spesen für die Jägermeister und Biere bei Veranstaltungen z.B. des Mister Haider zahlt ja eh das BZÖ,die Hypo oder Kelag!

Und glauben Sie nicht auch,

dass Politiker in wichtigen Positionen bestechlich sind?

Da fliesst viel mehr Geld als sie offiziell verdienen.

Die Korruption

beginnt beim kleinsten Markt-Aufsicht¿s Beamten

in einem Magistrat

und

geht ihren güldenen Weg über

Schuldirektoren,

Bürgermeistern etc. bis zu Ministern(innen)!

Noah von der Arche am Berg der Freude

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