21.11.2009 14:39 | Meine Presse Merkliste0

Linksprojekt will die "oberen Zehntausend" enteignen

22.07.2008 | 13:52 |   (DiePresse.com)

Das Linksprojekt zieht mit den Themen Reichen-Enteignung und Arbeitnehmerschutz in den Wahlkampf. Nach einem Spitzenkandidaten wird noch gesucht.

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Der Spitzenkandidat fehlt dem Linksprojekt noch, das politische Ziel steht jedoch: "Wir wollen die Enteignung der oberen Zehntausend", erklärte Nina Gunic, Sprecherin der Liga der Sozialistischen Revolution, am Dienstag.

Das Linksprojekt hatte sich am Wochenende zu einer Kandidatur bei den Neuwahlen entschlossen, obwohl die KPÖ ein gemeinsames Antreten abgelehnt hatte. Unterstützung erhält das Linksprojekt dafür von der Sozialistischen Jugend (SJ) Niederösterreich.

Deren stellvertretender Vorsitzender David Stockinger sieht die neue Partei als eine echte "Wahlalternative".
Das Linksprojekt würde "nicht nur der österreichischen Demokratie gut tun, sondern könnte auch einen allgemeinen Diskurs - in- und außerhalb der Sozialdemokratie - über die Verteilung des Reichtums fördern", so Stockinger, dessen Botschaft bei der Pressekonferenz verlesen wurde. Er spricht darin auch über eine "berechtigte Enttäuschung über die Politik der Sozialdemokratie" und eine "nicht oder nur schwer erkennbare qualitative Veränderung ihrer Positionen".

Neben der Reichen-Enteignung will sich das Linksprojekt auch noch dem Arbeitnehmerschutz annehmen und nannte als aktuelles Beispiel die Schließung des Viskosegarnherstellers Glanzstoff Austria GmbH in St. Pölten. Weiters auf der Agenda befindet sich das Thema Migranten. Gunic forderte etwa freiwillige Sprachkurse für alle in den wichtigsten Einwanderer-Sprachen, wie etwa Türkisch und Serbokroatisch.

(APA/Red.)

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173 Kommentare
Antworten Antworten Gast: Wolfgang
23.07.2008 06:21
0 0

Re: Re: Na Toll, wieder mal ..

klar, logisch,

ehrliche Asylpolitik ist rechts...
gegen Kriminalität sein ist rechts...

ein typischer Fehler den leider sehr viele machen, darum:

WARUM soll ich als normaler Arbeitnehmer, der sich zur Trennung von Staat und Religion bekennt, eine massive Steueerreform zugunsten der unteren 80% einfordert und für die Gleichberechtigung von Mann und Frau eintritt
, Bildung und Gesundheit für alle wünscht, Terror egal welcher "Begründung ablehnt" DAMIT AUTOMATISCH auch Einbruchsdiebstahl und AsylMISSBRAUCH gutheissen ?

???????????????????

Tom93
23.07.2008 15:57
0 0

Die Linke- einzige Vertretung der Arbeitnehmer!

ich glaube das schließen der fabrik hat nichts mit asylmißbrauch zu tun. und wenn der einbruchsdiebstahl zurückgedrängt wird, was jedem nur recht sein kann, dann sperrt die glanzstoff ja auch nicht wieder auf.

gegen asylmißbrauch und verbrechen ist ja jeder, die rechte benutzt diese themen allerdings um von ihrer ignoranz gegenüber den sozialen problemen abzulenken. sämtliche rechtsparteien haben nichts zu bieten außer unseriöse stimmungsmache auf kosten von randgruppen und die durchführung ihres permanneten programms: die reichen müssen reicher werden! darum ist jeder arbeitnehmer besser bei einer partei links der mitte aufgehoben!

0 0

Vielleicht erklärt sich die Fleischerinnung bereit zu einer kleinen Parteispende:

ein dreiviertel Kilo Hirn für jeden dieser Linken. Würde den IQ schon deutlich erhöhen wenn es nur im Plastiksackerl mitgetragen wird.

Letzte Meldung:

Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu erfahren, wird das "Linksprojekt" von der ÖVP finanziert. Sie freut sich diebisch, damit eine Geheimwaffe gegen die Faymann-SPÖ gefunden zu haben!

modestus
22.07.2008 20:08
0 0

Re: Letzte Meldung:

nonsense

0 0

Re: Letzte Meldung:

Natürlich. Und der Rest des Geldes kommt von Frank Stronach, Red Bull, der Meinl Bank und der Konkursmasse aus BAWAG und Konsum. Und Wolfgang Schüssel hilft gemeinsam mit Jörg Haider bei der EDV und in der Küche beim Abwaschen aus. Die gut deformierten Kreise sollten auch das laut aussprechen. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen der sie verpennt.

0 0

Wen interssieren eigentlich

diese politischen Irrläufer ? Derzeit glaubt jeder mehr oder meistens weniger Begabte, bei der Wahl antreten zu müssen; lassen wir sie doch, am Wahlabend ist auch dieser linke Spuk verglüht und die Linken sind wieder um eine Hoffnung ärmer - zu unser aller Glück und Erbauung ! Österreich ist stabil genug, um auch weitere linke Dummköpfe auszuhalten.

Antworten Gast: qc76
23.07.2008 20:29
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Re: Wen interssieren eigentlich

goosenpower der schlauere gusenbauer :-)

Gast: Dr. Stefan Gradl
22.07.2008 18:49
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Die besten Artikel, die man genau zu diesem Thema.......

lesen kann, gibt es bei:
das-bewegt-die-welt.de!
Da erklärt man einfach, unterhaltsam und präzise den Zinseszins und das Geldsystem! Dinge, die man wissen muss, um die Sachverhalte richtig zu deuten!
Dr. Stefan Gradl, Wien

roger
22.07.2008 18:22
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Enteignung der oberen 10.000?

Artikel 5, Staatsgrundgesetz: Das Eigentum ist unverletzlich. Eine Enteignung gegen den Willen des Eigentümers kann nur in den Fällen und in der Art eintreten, welche das Gesetz bestimmt.

Das "Linksprojekt" bewegt sich also eindeutig außerhalb der österreichischen Verfassung. Kein Grund für die Staatspolizei, hier einzuschreiten? Bei den "Rechten" seid's ja immer sehr schnell zur Stelle.

Tom93
23.07.2008 14:59
0 0

Re: Enteignung der oberen 10.000?

und? dann wird eine allfällige enteignung eben durch "das gesetzt bestimmt". so einfach gehts...

übrigens: auch die övp hat einer "enteignung" nach dem krieg zugestimmt, als mittels der beiden verstaatlichtengesetze wichtige teiel der österr. wirtschaft in staatliche hand kamen. wurde im nationalrat einstimmig beschlossen...

Gast: gut
22.07.2008 18:15
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Das Linksprojekt zieht mit den Themen Reichen-Enteignung und Arbeitnehmerschutz in den Wahlkampf.

Super Idee! Da bin ich uneingeschränkt dafür.

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Re: Das Linksprojekt zieht mit den Themen Reichen-Enteignung und Arbeitnehmerschutz in den Wahlkampf.

Wie die meisten Minderleister ....

nuXbe
22.07.2008 18:15
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dumm dümmer LINKE


Schmidt
22.07.2008 18:10
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ERICH HONECKER LEBT!!!


Paige
22.07.2008 18:27
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Re: ERICH HONECKER LEBT!!!

*g*

Schmidt
22.07.2008 18:09
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Ganz verzweifelt links

Mein Gott, wie schrecklich weit links muss man sein um mit diesen Ideen in den Wahlkampf zu ziehen? Hat es jemand bemerkt? Die Grosse Oktober Revolution ist vorbei. Also: links um und marsch zurück in die Gummizelle!

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Habe ein "deja vu",

schon in den 1970ern machte sich die "Neue Linke" selbst den Garaus, indem sie sich in einem kontinuierlichen Spaltungsprozess in Fraktionen und Untergrüppchen aufspaltete (Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: KJ, VSSTÖ, VSM, VMS, VMA, VRA. MLS, KB, GRM uswusf.)...Grund: Jede Menge Profilierungsneurotiker wollten Häuptling spielen und die Indianer gingen ihnen glücklicherweise bald aus.

Da die neue "Neue Linke" wiederum nur im selben vergammelten Pool der Handvoll Alt-Genossen angelt, in dem schon die Grünen, die Roten und die Kummerln ihren Köder ausgeworfen haben, werden halt ein paar Stimmen von Grünfundis zum Linxprojekt wandern.

Und SP und Grünen Stimmen wegnehmen, die hoffentlich damit eine Rot/Grüne-Koalition unmöglich macht.

Deswegen:
Avanti, Genossen- mit revolutionärem Elan "Linxprojekt" gewählt!!
Venceremos!
Rotfront!

Har har.


Gast: Südafrikaner
22.07.2008 17:58
0 0

Ja! Enteignen jetzt!

Am Beispiel Mugabe sieht man, dass wirkliche Politik nur gemacht werden kann, indem man jene, die Arbeitsplaetze schaffen bzw. das Land ernaehren, ihres Besitzes enteignet. Am Beispiel des Wechselkurses (1980: 1Z$ = USD 1.50; 2008: 1USD = ca. alte Z$ 100,000,000,000,000) laesst sich der Erfolg dieser Politik bestens verfolgen.

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Noch ein...

...Verein von Menschen mit extremistischem Gedankengut, besteht aus einer weiteren Schar von Leuten die selber nichts im Leben gebacken bekommen, weil sie ihr ganzes Leben damit zubringen sich darüber Gedanken zu machen, wie man den anderen das Geld wegnehmen kann.

Ich denke man sollte pro forma eine Wahlliste gründen, deren erklärtes Ziel es ist, die ersten 10.000 des Linksprojekts zu enteignen (auch wenn von denen aus oben genannten Gründen wohl kaum was zu holen sein wird, aber als symbolische Geste zur Selbsterfahrungstherapie)...

Tom93
23.07.2008 16:00
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Re: Noch ein...

machen sie's! mal sehen wessen programm attraktiver ist! ich bin gespannt!

Gast: phorus
22.07.2008 17:25
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KPÖ nicht beteiligt

Jetzt wird glaube ich klar, warum die KPÖ sich ursprünglich am Linksprojekt beteiligen wollte, sich dann aber davon distanziert hat und nun eigenständig antreten wird. Solche Programme sind politisch völlig unrealistisch und verkennen die alltäglichen Probleme jener, die hier als WählerInnen gewonnen werden sollen. Das Linksprojekt macht sich keine konkreten Gedanken über Themen wie Grundsicherung, Teuerung, Wohnungsnot, Privatisierungsstopp im öffentlichen Sektor und vieles Mehr. Wer keine Antworten auf die alltäglichen Fragen hat, sondern nur mit Utopien antritt, wird langfristig nichts erreichen. Dagegen sind Unterstützungserklärungen für die KPÖ richtiggehend vernünftig.

Tom93
22.07.2008 17:56
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Re: KPÖ nicht beteiligt

nanu, ein "realistischer" kommunist im presseforum? willkommen!

Gast: scandinavian
22.07.2008 17:03
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Linkspartei....

Hm... alles recht und schön.
Schon mal jemand das Kapital und das Kommunistische Manifest gelesen.

Da stehts am besten drinnen, dass es auf diese Weise nicht funktioniert.

MFG vom Elch;)

Tom93
22.07.2008 17:27
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Re: Linkspartei....

Sie haben das ganze "Kapital" von Marx gelesen, und können daher sagen wie es NICHT funktioniert? Alle Achtung, Respekt, das haben nicht viele geschafft sich durch drei Bände à ca. 500 Seiten +Ergänzungsbände durchzukämpfen.


Antworten Antworten Gast: scandinavian
23.07.2008 10:00
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Re: Re: Linkspartei....

Bin selber Sozialdemokrat, Anhänger Guevaras (auch wenn nicht alles was der gemacht moralisch richtig war), aber:

Marx und Guevara haben zwei Dinge nie einkalkuliert: Den schwindenden menschlichen Verstand und das radikales Handeln nie zum gewünschten Erfolg führt. Der Fehler wird beim Kommunistischen Manifest alleine schon deutlich. (und das hat so ca. 30-40 Seiten)

Außerdem stammen einige Gedanken im Kapital von Platons Werk vom Staat. Ein genialer Philosoph, der nichteinmal seinen Lehrmeister Sokrates verstand.

Wie es viele schon in diesem Forum geschrieben haben, man sollte sich um andere Dinge kümmern als sich Gedanken darüber zu machen wie man die oberen 10 000 enteignet. Diese Vorstellung ist nichteinmal utopisch sondern radikal und dumm.
Gerechte Verteilung wäre da schon diplomatischer.

MFG vom Elch

Tom93
23.07.2008 15:34
0 0

Re: Re: Re: Linkspartei....

ich versteh die forderung erst mal als anstoß zu einer diskussion. von dem meisten wird ja oft so getan, als wären armut und unrecht vollkommen natürlich und unbehebbare probleme. die oberen 10.000 hätten entweder eh verdient, daß ihnen fast alles gehört, und die anderen haben dann also "pech gehabt". das mal zu hinterfragen und festzuhalten daß von menschen gemachte probleme wie armut auch durch menschen gelöst werden können, ist notwendig.

bin sehr für gerechte verteilung, aber dafür muß man sich mal von dem "die-armen-sind-selber-schuld-und-mir wurscht" -denken lösen.

ps: radikales handeln ist nicht per se schlecht. es heißt ja nichts anderes, als probleme an der wurzel packen um sie zu lsöen. die probleme armut, ungleichheit und damit unfreiheit bestehen, und da wäre radikales handeln nötig.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: qc76
23.07.2008 20:40
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Re: Re: Re: Re: Linkspartei....

genauso wie die meisten oberen 10000 ihren reichtum ehrlich verdient haben haben es die unteren 1000000 mio ihre armut ehrlich verdient. da wir ja gott sei dank wie ich meine in einer solidargemeinschaft leben, werden dank massiver schröpfung (derzeit. steuersystem) die oberen 100000 indirekt dazu gebraucht die unteren 1 mio zu stützen halte ich so auch für gerecht.

viel weitergehen würde ich nicht, denn wenn man der enteignung einer gruppe das wort redet ist, wäre eine enteignung einer anderen gruppe ähnlich moralisch.

also warum sollten dann die bösen oberen 10000 nicht die unteren 1 mio versklaven, da gingen sich sicherer einige 100000€ für die oberen 10000 p.a. aus. Ist rein moralisch auch nicht viel verwerflicher.

wenn es untersagt ist dass ich einen anderen menchen schlage, sollte es auch untersagt sein dass ein anderer mensch mich schlägt !


Gerald
22.07.2008 18:24
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Re: Re: Linkspartei....

"3 Bände a 500 Seiten + Ergänzungsbände..."
Ja und? Sie haben wohl nie studiert, weil Ihnen das so viel erscheint.

Tom93
23.07.2008 04:52
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Re: Re: Re: Linkspartei....

ich finde es gut, sehr gut sogar. man kann nie genug marx lesen!

Gast: Beobachter
22.07.2008 16:37
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Obere 10000 in Oessistan?

Da sind 9900 Sozen darunter. Bei Telefon-Vraaanz angefangen ueber den Gewerkschafts-Abfertiger bis zum Wiener Salat-H. Seit wann enteignen Sozen Sozen?

Tom93
22.07.2008 17:03
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Re: Obere 10000 in Oessistan?

ich glaube sie irren sich. die reichsten 10.000 in Ö sind nicht spö-politiker, da stehen ihre politischen ansichten leider mit der realität im widerspruch.

Paige
22.07.2008 17:14
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Androsch

und die div. OMV-, Siemens- und Gewerkschaftsbonzen à la Verzetnitsch oder Elsner sind natürlich keine SPÖ-ler, Tomileinchen, nicht?
Wissen Sie, das "nette" an den oben genannten ist nämlich auch noch, dass sie es sich ehrlich verdient haben. Das sind echte Selfmade Millionäre wie Stronach oder Gates, die hunderttausende Arbeitsplätze geschaffen haben.

Tom93
22.07.2008 17:35
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Re: Androsch

Wollen sie das Gehalt der Siemens/OMV-Generaldirektoren und aller Einkommen ab einer best. Einkommensstufe stärker besteuern? Gerne, mit Vergnügen, sie haben meine Unterstützung.

Wieso soll ein "OMV-Bonze" oder ein "Siemens-Bonze" (ihre Bezeichnung. was soll das eigentlich sein?) sein Geld "unehrlich" verdienen, Stronach (der Politiker zuhauf einkauft) aber ehrlich? Das müssen sie mir erklären...

Ob "ehrlich" oder "unehrlich" verdient ist unerheblich, wichtig ist das niemand unter materiell unwürdigen Bedingungen leben muß, und um das zu gewährleisten, braucht es eine stärkere Heranziehung der Vermögen derjenigen, die auch dann genug haben werden, wenn man den Spitzensteuersatz anhebt. Ist auch eine Form der "Enteignung". Man kann höchstens darüber streiten wie weitgehend diese "Enteignung" durch Steuern gehen soll.

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Re: Re: Androsch

tja, das zauberwort heißt arbeiten :)

mfg
mc

Tom93
23.07.2008 15:43
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wie wird man reich?

das problem ist ja eben daß menschen die hart arbeiten sich oft nur mehr schwer über wasser halten können. "reich" werden so die wenigsten.
daß gleichzeitig einige wenige nicht nur riesige vermögen anhäufen (in vielen fällen ererbt) sondern auch noch druck machen für steuergeschenke um noch reicher zu werden, und das sozialsystem so aushungern, das GENAU DIE MENSCHEN DIE VON IHRER ARBEIT UND NICHT VON IHREM VERMÖGEN LEBEN BRAUCHEN, das ist das problem!

Paige
22.07.2008 18:21
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Re: Re: Androsch

Oben genannte "Bonzen" gelten tatsächlich von ihrem Einkommen her ebenso als Millionäre.

Ob Stronach Fußballclubs einkauft oder Expolitiker beschäftigt, übrigens fanden bei ihm besonders viele SPÖler ein Ausgedinge, ist nicht das Wesentliche. Sie sollten einfach einmal im Lexikon nachschlangen, was man unter Selfmade Millionär versteht. Stronach hat sich als kleiner Werkzeugmacher hinaufgearbeitet und hinter ihm stehen viele Betriebe und eine Unmenge an Arbeitsplätzen. Auch seine Spendentätigkeit kann sich sehen lassen.

Wenn die "Superreichen" von der Sache Wind bekommen, sind sie weg - da können Sie dann ihre Betriebe enteignen = verstaatlichen und wer die dort neu entstehende Bonziokratie und deren Privilegien zu finanzieren hat, ist auch klar: der Mittelstand, der schon jetzt völlig ausblutet.
Grenzen der Solidarität: Jemand, der nichts arbeitet, soll (vom Staat) nicht so viel bekommen wie ein Arbeiter.

FJP
22.07.2008 16:25
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"Kommunistisches Prinzip"

Was Dir gehört, gehört auch mit
was aber mir gehört,geht Dich einen Dreck an.

Wenn man nicht jemanden enteignet, kann man sich sonst nicht selbst bereichern. Das alte Bonzenprinzip; nimm den Reichen und steck das Vermnögen selbst ein.

Ich gehöre zwar nicht zu den Reichen, aber für den Notfall steht die Flinte mit gehacktem Blei und Sauborsten geladen bereit. Selber hackeln statt stehlen (wollen).

Tom93
22.07.2008 16:30
0 0

Re:

Es gbit ja jetzt schon eine Form der "Enteignung": Die progressive Lohn- udn Einkommenssteuer (oh GOTT, wie KOMMIUNISTISCH!!!). Sie nimmt den Reichen mehr als den Armen. Wollen sie jetzt auch Finanzbeamte (vielleicht sogar den amtierenden Minister!!!) erschießen???

Paige
22.07.2008 17:08
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Re: Re:

Dieses Prinzip heißt "Solidarität" und nicht "Enteignung". Das Ausmaß der Umverteilung in einer Sozialen Marktwirtschaft (Begründer: Ludwig Erhard von der CDU, ökosoziale Marktwirtschaft: Begründer: Josef Riegler von der ÖVP), zu der sich wohl alle etablierten Parteien in Österreich bekennen, auch die österr. Sozialisten, hängt davon ab, wer gerade das Sagen hat - entweder der Gigl oder der Gogl - es pendelt leicht und soll nie in eine Richtung völlig ausschlagen. Was Ihre Lieblingspartei, das Linksbündnis, aber anstrebt, ist die gänzliche Enteignung wohlhabenden Menschen.

Tom93
22.07.2008 17:20
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Re: Re: Re:

Nur so nebenbei: Was hat der heilige Josef Riegler je begründet, außer den Absturz seiner Partei?

Nach der Logik aller Kritiker der Linken hier ist ja alles was auf Umverteilung aus ist böse und Enteignung. Aber man könnte schon fragen (und viele Neoliberale tun das): was nimmt sich der Staat das Recht heraus, mir 40% oder 50% des Einkommens wegzunehmen? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat die politsiche Rechte in allen Ländern aufgeheult und ENTEIGNUNG geschrien, als progressive Einkommenssteuern schrittweise eingeführt wurden. Also wo hört (gute) Solidarität auf und wo beginnt die (böse) Enteignung?

Peregrin
22.07.2008 22:03
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Re: Re: Re: Re:

Wie kommen Sie auf die komische Idee, daß anständige Menschen eine progressive Einkommenssteuer (mit einem "Spitzen"-Steuersatz von 50%, den jeder mittlere Angestellte zahlen muß!) befürworten?

Die richtigen Gedanken haben Sie ja schon, aber Sie haben sich noch nicht von den Denkvorschriften des Systems befreit.

PS. Ich habe in meinem ersten Kommentar "Reiche" nicht umsonst in Anführungszeichen gesetzt: Wirklich Reiche sind reich, weil sie sich ihr Geld nicht von jedem dahergelaufenen Hobbyrevolutionär wegnehmen lassen, daher können solche Forderungen sich immer nur am Mittelstand entladen. Das wird Ihnen wohl auch noch einmal klar werden.

Paige
22.07.2008 18:05
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Re: Re: Re: Re:

@ Riegler: http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Riegler

Sie sind also nicht dafür, dass Besserverdiener mehr ins Sozialsystem einzahlen sollen als Wenigverdiener, dafür aber PRO gänzliche Enteignung aller Besserverdiener (die sog. Reichen)? Wenn ihr Linken nur ein Fünkchen Logik besäßet, dann wärt ihr nicht so elend, dass ihr stehlen und betteln müsst.

Das richtige Maß dieser "Umverteilung" bzw. des Sozialstaates bestimmt das Volk, solange die Demokratie funktioniert. Sie können sicher sein, dass wenn es tatsächlich zu einer Zwangsenteignung aller Reichen käme, wir damit auch am Ende des Rechtsstaates und der Demokratie angelangt sind. Für Sie augenscheinlich erstrebenswert, für die meisten anderen ganz sicher nicht.

Tom93
23.07.2008 04:59
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Re: Re: Re: Re: Re:

nein, ich bin durchaus dafür das besserverienende mehr ins sozialsystem einzahlen als wenigverdiener. hab ich das gegenteil behauptet?

das richtige ,maß an umverteilung besttimmt das volk, da bin ich sehr dafür. unser bvg ist nicht an ein bestimmtes eigentumssystem verknüpft, also sind rechtsstaat und demokratie nicht gefährdet, wenn z.B große vermögen stärker besteuert werden als bisher, auch wenn die steuer 100% betragen würde.

Vergil
22.07.2008 16:06
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Linksprojekt

Warum nicht auch eine politische Muppet-Show im Wahlkampf ??
Ein Teilprojekt fehlt natürlich noch: Die totale Verstaatlichung von Banken und Industrie!!! Wird auch notwendig sein, denn wenn Ihr alle "Reichen" enteignet habt, wer soll dann als Arbeitgeber auftreten ??? Dann seid Ihr wenigstens Arbeitgeber und Arbeitnehmerschützer in einer Person. Da könnt Ihr dann in weiterer Erkennnis alle Gewerkschaften abschaffen, denn die sind dann auch nicht mehr nötig. Die Reichen werden aufatmen, denn sie brauchen keine Steuern mehr zu zahlen. Wenn man nichts mehr hat ?
Vielleicht solltet Ihr vor Verwirklichung Eures "Projektes" doch noch "Animals farm" lesen. Ein wenig Bildung hat noch niemandem geschadet.
Aber Hand aufs Herz, ist dieses "Linksprojekt" wirklich ernst gemeint, oder das Ergebnis eines wochenendlichen Kampftrinkens ?????

Woda
22.07.2008 16:04
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Nina Gunic

wurde schon enteignet - und zwar ihrer Hirnmasse.

Tom93
22.07.2008 17:42
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Re: Nina Gunic

Nina Gunic ist ganz bei Trost. Sie sollten sich selber mehr Gedanken machen...

Paige
22.07.2008 16:03
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Unglaublich

dass solche Fetzenschädeln überhaupt zugelassen werden. Sie schreiben also Diebstahl in ihr Parteiprogramm und keiner findet was daran. *kopfschüttel*
Im Übrigen ist das die rote Parteijugend, die solche Feuchtträume hat. Die Parallelen zum Kommunismus sind unübersehbar und dieser müsste nach all seinen Schandtaten, auch jene des sog. "Sozialismus" sind hier anzurechnen, längst verboten werden.

Tom93
22.07.2008 16:07
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Re: Unglaublich

was für schandtaten? in österreich ist das allgemeien, freie, gleiche und geheime wahlrecht nur durch den kampf, das engagement und die opferbereitschaft der von ihnen so geschmähten SOZIALISTEN erreicht worden.

lernen sie zumindest ein bißchen österreichische geschichte bevor sie sich so äußern.

Paige
22.07.2008 16:16
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Meinen Sie die Sozialdemokraten

oder die Nat.ionalSOZIALISTEN?
Bevor Sie nicht lernen, sich präzise auszudrücken, brauchen Sie hier gar nicht mehr aufkreuzen. Da ich annehme, dass Sie keine Bücher zu Hause haben, empfehle ich Ihnen dazu Wikipedia, das "Schwarzbuch des Kommunismus".
Übrigens auch Saddam Husseins Baath-Partei was eine sozialistische, Pol Pot, Mugabe usw. usf.

Tom93
22.07.2008 16:43
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Re: Meinen Sie die Sozialdemokraten

tipp es nochmal, da mein kommentar nicht erschienen ist:

Ganz präzise: Mit SOZIALISTEN meinte ich SOZIALDEMOKRATEN. Klar soweit? Gemeinhin wird das in Österreich synonym verwendet. Mit "Nationalsozialismus" hat das nichts zu tun. Sie müssen die Bücher schon auch LESEN, die sie angeblich daheim stehen haben, und damit meine ich nicht nur das Schwarzbuch, sondern mal was über ÖSTERREICHISCHE Zeitgeschichte.

Mein Argument, daß die SOZIALDEMOKRATEN/SOZIALISTEN alle unsere Rechte und Freiheiten in Österreich (davon rede ich hier) erkämpft und immer verteidigt haben (im Gegensatz zu den diversen Rechtsparteien), bleibt bestehen.

Bedanken sie sich also lieber bei den von Ihnen so verteufelten Sozis für Demokratie und Meinunsgfreiheit, statt über sie herzufallen!

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