Entscheidung gefallen: Dinkhauser tritt bundesweit an

29.07.2008 | 13:05 |   (DiePresse.com)

Dinkhausers will einen "bescheidenen, unabhängigen Wahlkampf" führen und sich von keiner Gruppe vereinnahmen lassen. Sechs bis sieben Prozent wären für ihn ein "Riesenerfolg".

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Nach langem hin und her ist es nun fix: Der Tiroler ÖVP-Dissident Fritz Dinkhauser will bei der Nationalratswahl im September bundesweit antreten. Das gab er am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck bekannt. "Es war für mich eine wahnsinnig schwierige Entscheidung", sagte Dinkhauser.

Spitzenkandidat wolle er selbst sein. Dinkhauser betonte, dass er einen bescheidenen, unabhängigen Wahlkampf führen wolle. Er lasse sich von keiner Gruppe vereinnahmen. Wenn er auf sechs bis sieben Prozent komme, sei das für ihn ein "Riesenerfolg".

Der ehemalige VP-Rebell sprach sich erneut für eine Demokratie der Bürger aus und forderte eine Politik der Leute im Gegensatz zur Politik der Lobbys, die derzeit herrsche: "Das einzige Rezept, das ich liefern kann, bin ich selber", erklärte er am Dienstag auf die Frage, wie er seine Forderungen konkret umsetzen wolle.

"Für niemanden Feigenblatt"

Für ihn ist klar: Schuld an der Frustration sind die etablierten Parteien. Dinkhauser macht es sich nun zur Aufgabe, bundesweit dei richtigen Leute für einen gemeinsamen Wahlkampf auszusuchen: "Ich werde für niemanden Feigenblatt sein", betonte Dinkhauser, dessen Einfluss auf Landesebene weiterhin erhalten bleibt.

Dinkhauser hatte es zuvor spannend gemacht: Bereits am Montagabend gab das Bürgerforum dem Listenchef Grünes Licht für ein bundesweites Antreten. Dinkhauser zierte sich jedoch noch. Das Herz sei dafür, aber der Kopf müsse noch überlegen, sagte Dinkhauser und verschob die Entscheidung um einen Tag.

Der ehemalige AK-Präsident hatte bereits im Tiroler Landtagswahlkampf immer wieder ein Kabinett der besten Köpfe gefordert. Am Dienstag sprach er sich auch auf Bundesebene für dieses Modell aus. Es sei niemand auszugrenzen, aber man müsse sich von gewissen "Extrempositionen" abgrenzen. Er wolle kein rechtsradikales Österreich, sondern ein bürgerliches, liberales Österreich.

Kein Bündnis mit "Rettet Österreich"

In der "ZiB 2" am Montagabend schloss Dinkhauser aber bereits bei zwei potenziellen Bündnispartnern aus, dass diese auf seiner Liste stehen könnten - nämlich beim früheren FP-Politiker Wolfgang Rauter von der burgenländischen Plattform Freie Bürgerlisten (FBL) sowie bei Karl Nowak, dem Initiator der Bürgerinitiative "Rettet Österreich".

Nowak zeigte sich darüber verärgert. Dinkhauser habe keine Handschlagqualität. "Rettet Österreich" wird nun autonom kandidieren.

Die FBL betonte trotz der Aussage Dinkhausers, man wolle die Dinkhauser-Kandidatur unterstützen. Sprecher Manfred Kölly sagte am Dienstag, die FBL solle die Kandidatur in Ostösterreich koordinieren. Die FBL werde aber eine eigene Gruppierung bleiben.

Eine Absage an Dinkhauser erteilte auch die Ärztepartei "Die Weißen". Ob man eigenständig antritt, entscheidet sich frühestens Ende der Woche, einem gemeinsamen Antreten mit Dinkhauser erteilte Parteisprecher Wilhelm Appel eine Absage. Laut dem "Weißen"-Sprecher war eine gemeinsame Kandidatur mit Dinkhauser ohnehin nie geplant. Ganz im Gegenteil habe der Obmann des Bürgerforums seinerseits um eine Beteiligung der Ärzte geworben, da er sich des Netzes der Mediziner über die Ordinationen gerne bedient hätte.

"Agrarrebell" Steinbichler unterstützt

Weitere Unterstützung bekommt Dinkhauser vom oberösterreichischen "Agrarrebell" Leo Steinbichler, der unter anderem durch die Gründung der IG Milch bekannt wurde. Die IG Milch tritt für bessere Erzeugerpreise beim Bauern ein. Kurz danach gründete er eine IG Fleisch mit ähnlichen Zielen. Der damalige Bezirksbauernkammer-Obmann flog daraufhin aus dem ÖVP-Bauernbund. Steinbichler erklärte: "Ja, ich werde meine bereits erklärte Bereitschaft in die Tat umsetzen." Da es "großes Protestpotential" bei den Wählern gebe, hält Steinbichler die Ziele von Dinkhauser für realistisch.

"Würdeloses Politkasperltheater"

Die Tiroler FPÖ reagierte giftig auf die Nationalratskandidatur des Tiroler "Shooting Stars": Der Wirbel um Dinkhauser sei ein "würdeloses Politkasperltheater". Der "angebliche Volkstribun" Dinkhauser habe die wichtigen Arbeiten für Tirol liegen gelassen, um sich mit irgendwelchen "Möchtegern-Aufmüpfern" zu treffen, erklärte der Tiroler FP-Parteiobmann Gerald Hauser.

Auch die Tiroler Grünen zeigten sich wenig begeistert von dem Rummel um Dinkhauser: Sie attestierten ihm "fragwürdige Sozialkompetenz". Immerhin habe Dinkhausers Nummer zwei in Tirol, Transitforumsobmann, LAbg. Fritz Gurgiser, noch am Samstag "mutig" eine Null-Lohnrunde verlangt. Der Spitzenkandidat der Liste Fritz produziere zwar flotte Sprüche, allerdings stecke wenig Inhalt dahinter, meinte Klubobmann, LAbg. Georg Willi.

Als "politischen Sesselspringer" bezeichnete der Tiroler VP-Hauptgeschäftsführer, LAbg. Hannes Rauch, den ehemaligen AK-Präsidenten. Habe er noch vor kurzem angekündigt, für die Bürger Tirols da zu sein und ihre Anliegen im Landtag zu vertreten, sei von diesem Wahlversprechen mittlerweile nichts mehr übrig.

Grundmandat möglich

Mit dem Antreten von Fritz Dinkhauser bei der Nationalratswahl wird auch das Thema Grundmandat wieder aktuell. Sollte es der Bürgerforum-Chef entgegen den derzeitigen Umfragen bundesweit nicht über die vier Prozent schaffen, würde das noch nicht automatisch sein Scheitern bedeuten. Ein Grundmandat und damit verbunden der Einzug in den Nationalrat ist angesichts der Stärke Dinkhausers in Tirol kein Ding der Unmöglichkeit. Gleiches gilt für das BZÖ in Kärnten.

(Ag./Red.)

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29 Kommentare
 
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ACHTUNG . AAAAAAAAACHTUNG

DINKHAUSER tritt österreichweit an!!!
+
Ich will bei dieser medienübergreifenden Werbeaktion für DINKHAUSER nicht abseits stehen, weshalb ich hier möglichst oft DINKHAUSER schreibe, weil auch alle anderen, vor allem auf orf.at, DINKHAUSER schreiben und große Fotos von DINKHAUSER bringen mit noch längeren Geschichten über DINKHAUSER.
+
Und man denke nur daran, dass DINKHAUSER sogar zu allen TV-Konfrontationen eingeladen wird, wo auch DINKHAUSER mitdiskutieren wird über die berühmte Zukunft Österreichs.
Und wenn DINKHAUSER dann wegen dieser großen Werbekampagne für DINKHAUSER, für die DINKHAUSER auch gar nichts zahlen muss, tatsächlich NN% macht, dann dürfen die gleichen MEDIEN, die jetzt DINKHAUSER hochschreiben, Österreich runterschreiben.

Integrer Mann, schade um ihn.

Er könnte in Tirol tolle Arbeit leisten. Die Mühlen der Bundespolitik werden ihn zermalmen oder wird er Kompromisse schliessen müssen die ihm nicht gut stehen.
Small is beautiful.

Gast: Malino
29.07.2008 16:23
0

Wähler ist eh blöd!?

Dachte ja eigentlich, der Dinkhauser ist für den Tiroler Landtag angetreten & gewählt worden. Dass auch ihm wurscht ist was der Wähler will - und demnach anstatt sein Amt in Tirol anzutreten er jetzt nach Wien will (weil da mehr Macht daheim ist oder so) - belegt einen alten Spruch: Die Politiker sind alle gleich ... und der Wähler ist eh blöd!

Re: Wähler ist eh blöd!?

Dinkhauser kann durchaus glaubwürdig argumentieren, daß er in Tirol ja von SPÖVP, den Wahlverlierern, ausgegrenzt worden ist!

Daß das der selige Bruno Kreisky nicht mehr erleben darf!

War es doch sein allergrößter Lebenswunsch, die ÖVP zu vernichten, zumindest in ihre Bünde aufzuspalten! Er versuchte es hauptsächlich durch Umschmeicheln des Bauernbundes, der ihm nun posthum den Gefallen tut, den halben ÖAAB aus der ÖVP hinauszuekeln.......

Gast: Pour le merite
29.07.2008 14:48
0

Im Grunde ist zwar jeder besser, als Rote oder Schwarze

aber es bedarf doch etwas mehr, als nur Dinkhauser zu heissen.
Dieser Herr soll erst einmal in Tirol zeigen, was er kann und ob er überhaupt etwas kann.

Dinkhauser - Mehr für alle aber weniger Steuern

Mehr Geld für alle; Pensionen, Pflegegeld, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld,... alles soll erhöht werden.

Im Gegenzug sollen die Steuern, die Mineralölsteuer gesenkt werden (laut ZiB 13:00h)

Also Herr Dinkhauser, vorwärts marsch, Einreihen bei Strache, Westenthaler, Linksler und Co.

Also, eines ist schon merkwürdig. Da behaupten einige, Dinkhauser habe im Interview nichts Substantielles von sich gegeben. Merkwürdigerweise habe ich sinngemäß folgendes vom ihm im Fernsehinterview gehört:

Die Konzerne und Reichen bezahlen keine Steuern mehr, und die Klein- und Mittelbetriebe können keine Steuern mehr zahlen! Und die Klein- und Mittelbetriebe können auch deswegen nicht mehr angemessene Löhne für ihre Bediensteten bezahlen.
Aber ist eh klar: Die ÖVP führt nonstop Entlastungen für Konzerne, Stiftungen und die Reichsten durch. Schafft Erbschafts- und Schenkungssteuer ab. Wir haben¿s ja. Die Staatskasse braucht das nicht. Und die ÖVP lehnt jede Belastung von Vermögenden ab. Es bleiben dann zwar nur noch die Nicht-Vermögenden für Belastungen übrig, aber das ist der ÖVP auch am liebsten. Und die SPÖ hilft dabei. Das BZÖ half dabei. Und die Grünen führen auch garantiert keine Verbesserung für die normale Bevölkerung herbei. Die Hauptlast einer grünen Politik wird der "Normalbürger" fressen.

Die Konzerne zahlen keine Steuern, komisch, daß trotzdem das Steueraufkommen der Konzerne steigt.

Es ist Dinkhauser ja nicht verboten, linke Behauptungen kommentarlos zu wiederholen. Aber auch für Dinkhauser sollte es gelten, bei der Wahrheit zu bleiben.
Der alte Schmonzes, die Konzerne zahlen keine Steuern. Die Regierung Schüssel II hat die Körperschaftssteuer von 35 % auf 25 % herabgesetzt.
Staunton, wenn Sie wissen, was man unter Steueraufkommen versteht, darf ich Ihnen – mit Verlaub – um die Ohren knallen, das Aufkommen der Körperschafssteuer ist gestiegen.
Und das ist auch klar, die ach so bösen Konzerne sind in Österreich geblieben und zahlen hier ihre Steuern.
Vom angenehmen Nebeneffekt, daß damit Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen wurden, reden wir dabei noch gar nicht.
Davon dürfen wir auch nicht reden, wenn Linke zuhören, denn die begreifen gar nicht, daß nur Arbeitsplätze auch Einkommen der kleinen Leute sichern. Und Arbeitsplätze werden immer nur von den Reichen geschaffen, aber der kleine Tischler auf dem Dorf ist eben auch ein Reicher!

Antworten Antworten Gast: Baldur
29.07.2008 16:39
0

Fakten

1. Die KÖSt betrug vorher 34 % und nicht 35 %.
2. Die Steigerung des KÖSt-Aufkommens wurde in erster Linie durch entsprechende Rechtsformwahl (besonders GmbHs und AGs) bewirkt. Entsprechend sank wohl das ESt-Aufkommen.
3. Konzerne können durch bestimmte Steuergestaltungsmaßnahmen durchaus einen Teil des Steueraufkommens in Niedrigsteuerländer verlagern.
4. Die Schaffung von Arbeitsplätzen hängt wohl eher mit den Lohnnebenkosten (SV-DGA, DB, DZ, KommSt) zusammen. Diese sind in Österreich vergleichsweise hoch.

Jeder darf meinen, was er für richtig hält, er sollte es nur plausibel begründen können

Ja, geschenkt, Irrtum meinerseits, es waren 34 % und nicht 35 %. Verzeihung, na, und?
Der neueste Schmonzes, Umgründungen. Was nicht alles helfen muß, um die Leistungen der beiden Schüssel-Regierungen madig zu machen.
Im übrigen, wenn die Lohnnebenkosten in Österreich hoch sind – was ja stimmt – dann wird das wohl kaum Anreiz sein für die exorbitante Steigerung der Arbeitsplatzzahl, oder?
Die Arbeitsplätze haben in Österreich enorm zugenommen, bei gleichzeitigem Sinken der Arbeitslosigkeit. Ich weiß, jetzt kommt wieder – auch ein Schmonzes erster Klasse – es handelt sich nur um Halbtagsjobs von denen keiner leben kann. Natürlich gibt’s auch Halbtagsjob, weil Frauen nicht mehr wollen, aber wo haben wir nur die vielen Bürger her, um all die ach so vielen Halbtagsjobs zu besetzen?
Es bleibt Ihnen nicht erspart, zuzugeben, die Wirtschaftspolitik Schüssels war gut und zwar gut für alle Bevölkerungsschichten.

Ja, deshalb muß sich Österreich wahrscheinlich von vielen Ländern den Vorwurf gefallen lassen, ein Steuerparadies zu sein...

Weil Ihrer Meinung nach sowieso alle Firmen und Reichen so viel Steuern bei uns bezahlen. Machen Sie sich doch nicht lächerlich!

Die Statistik Austria weiß es besser!

Sie haben völlig recht, einer von uns zwei macht sich lächerlich.
Bei der Statistik Austria können Sie die Budgetzahlen nachlesen. Dort steht schwarz auf weiß, seit der Absenkung des Körperschaftssteuersatzes durch Schüssel II von 35 % auf 25 % hat das Aufkommen zugenommen. Auch wenn Sie gerne möchten, das läßt sich nicht wegreden.
Ein Einzelbeispiel gefällig? Die OMV hat die rumänische Petrom geschluckt. Die OMV zahlt in Österreich ihre Steuern, weil sie hier billiger davonkommt. Aber mit der zusätzlichen Steuerleistung der Petrom steigt eben der Steuerbetrag. So einfach ist das, wenn man es durchschaut.
Und beim Durchschauen mach ich mich gerne lächerlich, Sir!

Gast: Graf Gudenus
29.07.2008 13:26
0

Andreas Hofer II., 1809:

?

xxx

Probe

xxx

Probe

Vom Fritz zum Also Dinkhauser!

Erbärmliches Gestammel in der ZIB 2!
Jedes zweite Wort ein Füllwort. Spitzenreiter dabei Also!

Also das wirt nix, Fritz Also.

Korrektur: Raeter

Dass ich beim Gestammel des Herrn Also eher an einen Wirt als ein wird gedacht habe, mögen mir die Mitposter verzeihen. Also!

Gast: Christian
29.07.2008 11:25
0

Während der Zeit der linken "Fundamental-Opposition"

gegen die wirtschaftlich so erfolgreiche Regierung Schüssel (die allerdings über keine "Verfassungmehrheit" verfügte), konnten sich etliche Herrschaften auf ganz billige Weise in den Medien "profilieren". Die Reihe dieser Leute reicht von div. Verfassungsexperten (die sich gegenüber ihren Studenten sehr oft besonders "unsozial" erweisen) bis eben zu Dinkhauser (wo man sich jetzt wundert, warum er Jahrzehnte ÖVP-Mitglied war).

Die Pleite der Gusenbauer-Regierung sowie die Prognose, daß die Oppositionsparteien potentiell dazugewinnen werden, gibt jetzt etllichen Herrschaften die Möglichkeit "im trüben politischen Teich zu fischen"! Das reicht von div. rechten Krawall-Machern über die smarte Heid Schmidt (die offenbar sowohl in rechten als auch linken Lagern zuhause ist) bis zum Altpolitiker Dinkhauser, der die Chance verpaßt hat, in Ehren in Pension zu gehen.

Ob seine (vermutl. vorgeschobenen) regionalen Anliegen für eine breite Wählerschicht reichen?

Dinkhauser und sein Programm.

Von Dinkhauser kann man massenhaft Leersätze hören, immer schon, auch als Arbeiterkammerpräsident mußte immer etwas für die kleinen Leute passieren. Was aber zu passieren hat, ist er immer schuldig geblieben.
Im Landtagswahlkampf meinte er endlich etwas Konkretes. Die Baukosten des Brennerbasistunnels, den wir nicht brauchen, an die armen Leute verteilen. Das Dumme daran ist nur, Dinkhauser könnte nur den extrem kleinen Tiroler Teil dieser Baukosten verschenken, das Geld des Bundes und der EU aber nicht. Und was passiert weiter mit den armen Leuten, wenn die „Portokasse“ des Tunnels leer ist?
Ähnliches gestern in der ZIB 2. Auf die Frage was sein Programm ist, meinte Dinkhauser treuherzig, es seien Maßnahmen notwendig, damit die Klein- und Mittelbetriebe mehr für Ihre Produkte verlangen können, denn dann könnten sie höhere Löhne zahlen. Aha, die Regierung sorgt dafür, daß der Tischler auf dem Dorf mehr für seinen Einbauschrank verlangen kann.
Echt Dinkhauser!

Re: Dinkhauser und sein Programm.

Das man alles sein, aber Dinkhauser dürfte - dank Proteststimmen aus der VP - über 4% kommen. Und damit Molterer ziemlich schaden.
Abgesehen davon: Haben Sie, haben wir, in der letzten Zeit irgendein Wort, irgendeinen Vorschlag des Herrn Vizekanzlers vernommen?????!!!!!

Nur wenn man zuhört, hört man auch etwas

Viennawoods am 29.07.2008 um 13:01, ich weiß ja nicht, wohin Sie hören. Ich aber habe jede Menge vom Hrn. Vizekanzler gehört. Seine Politik ist mir im Einzelnen geläufig und das ausschließlich aus öffentlichen Auftritten Molterers und entsprechenden Berichten in den Medien. Einen direkten persönlichen Kontakt zu Molterer habe ich nicht.
Seine Politik, seine Zielvorstellungen sind doch ausreichend bekannt, wenn man nur bereit ist, wirklich zuzuhören.
Erst Geld verdienen und dann erst herschenken, also Ende der sozialdemokratischen Schuldenmacherei. Das allein würde schon reichen. Aber es gibt im Detail ja noch mehr. Etwa, die ÖBB endlich zum Wirtschaften im guten Sinn zu bringen. Oder weg mit den Resten der erfolglosen Verstaatlichten. Oder nachhaltig geordnete Verhältnisse im Straßenbau. All das haben die Linken bislang verhindert, im wesentlichen durch Umfärben der Geschäftsführungen durch Faymann.
Nicht zu vergessen übrigens die Wirtschaftspolitik Bartensteins.

Gast: GeierSturzflug
29.07.2008 10:57
0

Hörte gestern Dinki in der ZIB II

und da kam das ganze substanzlose Phrasengewäsch der AK-Bonzen wieder hoch. Spaltung zwischen Reich und Arm..bla bla...Gerechtigkeit...bla bla....Vertretung der kleinen Leute...bla bla. Dieses ganze Politpersonal kotzt mich an. Mit diesen Vollko..ern wollt ihr der Herausforderung der Zukunft begegnen? Mit alten Phrasendreschern, die ihr ganzes Leben die Bürger abgezockt haben? So wird es SICHER NICHT gehen.

Wer Dinkhauser zuhört, weiß, immer schon substanzloses Gelabere

Das alte Lied mit Dinkhauser. Für die Landtagskandidatur hat er fast ein Jahr lang herumgezogen, ich trete an, ich weiß noch nicht, ich trete doch an, usw. Jetzt für den Bund dasselbe.
Gestern in der Sitzung wird man ihm (einstimmig) gesagt haben, mach, aber die dafür notwendigen Kredite verantwortest Du ganz allein. Wenn DU es nicht schaffst und keine Rückerstattung vom Bund bekommst, sitzt Du allein auf den Schulden.
Na ja, und seine Frau – so richtig nett als Familie umschrieben – wird sagen, spinnst, unser ganzes Vermögen zu riskieren, wofür?
Für den Zuschauer bleibt die Frage, ist Dinkhauser nur eitel und auch genug Hasardeur oder regiert da immer noch die Vernunft.
Im übrigen, die ÖVP weiß genau, warum sie ihn nicht hinauswirft. Täte sie es, wäre er der Märtyrer, so aber läuft er sich selbst tot.
Denn, was er gestern abend in der ZIB 2 an Programm geboten hat, ist eine mittlere (intellektuelle) Katastrophe.

Also, ich verfolge die politische Tätigkeit von Dinkhauser schon mehr als ein Jahrzehnt. Es haften ihm nicht einmal im Geringsten Eigenschaften an...

...wie sie Typen wie Schüssel, Bartenstein, Molterer & Co von der ÖVP, Vranitzky, Verzetnitsch u. andere nicht auszurottende ÖVP-Zuarbeiter von der SPÖ, Haider & Westenthaler vom BZÖ, Strache & Co von der FPÖ und die in die ÖVP vernarrten und sich immer mehr von der Basisdemokratie entfernenden Grünen unter Van der Bellen, Glawischnigg u. Co schon unzählige Male gezeigt haben.
Was Dinkhauser noch für einen krachenden Wahlsieg bräuchte, wären weitere ähnliche Typen wie er. Z.B. Öllinger von den Grünen, Tumpl von Roten. Kurz gesagt, Leute, die schon seit Jahren damit auffallen, dass sie sich ununterbrochen vor allem für das gewöhnliche Volk einsetzen. Und zwar auch ohne Wahlkampf.

Die Mogelpackung oder ein "Volksnaher" Tribun oder Ehrsam?

Sich an den Leuten bereichern ohne Risiko ist der Politiker Vorhaben - sich dabei um die Anliegen im Sinne der Wähler zu kümmern ist Politikepflicht.

Pflichtvergessenheit kann man einem Christen nie vorwerfen, selbst wenn der die Enthauptung vornimmt.

Führt diese Maßnahme doch in den Himmel. Zumeist in den irdischen des Bereicherers - der pfeift auf den übersinnlichen Himmel.

So nahe stehen uns diese Herrschaften!

 
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