09.02.2010 22:43 | Meine Presse Merkliste0

Abschaffung der Uni-Gebühr wackelt

18.09.2008 | 18:33 |  ERICH WITZMANN (Die Presse)

Die FPÖ verbindet weitere Forderungen mit ihrem Ja zum Gebühren-Aus. Auch das Ende der Zulassungs-Beschränkungen sollen ins Gesetz.

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WIEN. Die schon sicher scheinende Einigung bezüglich der Abschaffung der Studiengebühren wackelt. Die FPÖ verbindet weitere Forderungen mit ihrem Ja zum Gebühren-Aus, SPÖ und Grüne wollen mit dem gesamten Uni-Paket der FPÖ aber nicht mitgehen. Ziehen die Freiheitlichen ihre Zustimmung zurück, gibt es (gegen die ÖVP- und BZÖ-Stimmen) auch keine Mehrheit für die Abschaffung der Gebühren.

Bei einem Gespräch am Donnerstag zwischen SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal und FPÖ-Mann Martin Graf wurden „interessante Standpunkte“ (Broukal) ausgetauscht, mehr aber nicht. Jetzt soll am kommenden Montag – zwei Tage vor der außertourlichen Nationalratssitzung – eine weitere Gesprächsrunde die Entscheidung bringen. Dabei wird sich auch der grüne Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald, der den SPÖ-Antrag voll vertritt, in die Verhandlungen einschalten.

Das freiheitliche Uni-Paket enthält vier Punkte:
•Abschaffung der Studiengebühren für Österreicher und EU-Bürger; Bummelstudenten, die mehr als ein Semester im Rückstand sind, sollen zahlen (mit Ausnahmebestimmungen z.B. für Mütterkarenz und Erziehungszeiten).
•Ab Wintersemester 2009 sollen die Zulassungsbeschränkungen für die deutschen Numerus-clausus-Fächer fallen, mit Ausnahme der human- und veterinärmedizinischen Studien. Für diese sollen die Beschränkungen zwei Jahre später aufgehoben werden.
•Verpflichtung zur Finanzierung des zwischen den Universitäten und dem Lehrpersonal ausverhandelten Kollektivvertrags.
•Fixierung der jährlichen Erhöhung des Uni-Budgets um 200 Millionen Euro.

Martin Graf beziffert den Gesamtaufwand der vier Punkte mit 575 Millionen Euro. „Entweder alles oder gar nichts“, sagt Graf zur „Presse“: Sollte ein Punkt abgelehnt werden, dann gebe es keine Zustimmung zum Gebühren-Aus. Gerade für die ebenfalls von den Beschränkungen betroffenen Psychologiestudien kann sich Graf eine Hilfe – etwa in der Bereitstellung von Vorziehprofessuren (zusätzlich 130 Millionen) – vorstellen.

Kurt Grünewald tut sich mit einem Ende der Zulassungsbeschränkungen schwer. Auch wenn Österreich einen Nachholbedarf an Akademikern habe, „so können wir ohne Vorbereitung budgetärer Natur nicht alle Studien völlig aufmachen“. Der Grün-Politiker will als Kompromissvariante das Jahr 2013 für das Ende der Medizin-Restriktionen vorschlagen. In diesem Jahr müssen die Arbeitnehmerschutzbestimmungen erbracht sein, die Unis müssen bis dahin weitgehende Infrastrukturmaßnahmen umsetzen. Den Finanzierungsantrag zum Kollektivvertrag begrüßt Grünewald.

 

Badelt: Appell an die Vernunft

Für Christoph Badelt, Präsident der Universitätenkonferenz, ist es zwar „sehr erfreulich“, wenn für die Universitäten mehrere Finanzspritzen beschlossen werden, allerdings müsse man auch gleichzeitig die Zustimmung des Finanzministers (also von ÖVP-Chef Molterer) einholen. Badelt appelliert an die wirtschaftliche Vernunft, eine Lösung der Uni-Probleme sollte man nicht in einem Ho-Ruck-Verfahren beschließen. Badelt zur „Presse“: „Meine größte Bitte ist: Opfert nicht die Universitäten auf dem Altar des Populismus.“

AUF EINEN BLICK

Uni im Wahlkampf. Am 25. August präsentierte SPÖ-Chef Faymann sein 5-Punkte-Programm, in dem die Streichung der Studiengebühren enthalten ist. Grüne und FPÖ signalisierten Zustimmung, die Freiheitlichen wollen aber gleich weitere Uni-Forderungen – darunter das Ende der Zulassungsbeschränkungen – erreichen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.09.2008)

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20 Kommentare
epek
20.09.2008 18:41
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Bummelstudenten

Dieses Schlagwort macht die Sache ja deutlich einfacher...

Vielleicht sollte man "Bummelstudenten" auch eine Chance eröffnen, von einer Teilzeitbeschäftigung wieder zurück ins Vollzeitstudium zu finden.
Der momentane Vorschlag benachteiligt all jene, die das auf eigene Faust versucht haben und es finanziell nicht geschafft haben.

Die dürfen dann weiterzahlen, obwohl sie eigentlich weiterstudieren wollen würden - Vollzeit!

Asozialdemokratie und Freiheitliche - eine Superkombi!
28.9. -> Christen wählen, schon aus Protest!

Gast: Anton Wolfram
19.09.2008 06:22
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missverständlich...

Das Ende....sollen ins Gesetz....Warum "vertritt" ein Grüner einen SPÖ-Antrag.
Das soll keine Besserwisserei sein, aber die sprachliche Sorgfalt bei der Presse lässt gewaltig nach und das fällt mir in 15 Jahren ABO einfach auf und stört mich.
A.Wolfram

epek
20.09.2008 19:19
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Re: missverständlich...

Weil es verwandte Ideologien sind, die letztlich der Sozialistischen Internationale dienen. Deren Ziel ist die grenzüberschreitende Vereinigung der sozialistischen Arbeiterschaft - da stören sinnvolle staatliche Institutionen und ein starkes, werteorientiertes Bürgertum freilich, weil sie Grenzen aufrecht erhalten, die im Sozialismus keinen Platz haben.
Sie werden sich erinnern, dass die Grünen aus zwei Lagern entstanden sind - dem Öko/Bio-Lager und marxistischen Lager.

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Re: missverständlich...

sie haben leider recht. die presse hat auch nicht auf meine anregung, doch endlich "neueS kommentar" = richtig neueR kommentar zu ändern, nicht reagiert.

die schludrigkeit, die man in der politik sieht, sieht man leider ab und zu auch in der presse. schade.

mfg
mc

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Auch Studenten sind freie Bürger

Wieso müssen Studenten sich rechtfertigen, wenn sie nur einen Teil der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit für das Studium aufwenden? Egal aus welchem Grund sie das tun, es gibt keinen Grund sie dafür zu bestrafen. Schließlich leben wir in einem freien Land und jeder Mensch muss das Recht haben, seine Zeit nach eigenen Vorstellungen einzuteilen, ohne dafür Strafe zahlen zu müssen. Es entstehen der Uni deswegen keine Mehrkosten, darum gibt es auch keinen Grund, von den Studenten höhere Gebühren zu verlangen.
Es ist eine Frechheit diese Studenten als Bummelstudenten zu bezeichnen.
Wesentlich besser wäre es, die Studiengebühren von den tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen abhängig zu machen. Für die Professoren bedeutet jede Prüfung eine Menge Arbeit. Wenn ein Student zwar die doppelte Zeit für ein Studium benötigt, aber bei jeder Prüfung nur einmal antritt, hat er weniger Kosten verursacht, als ein Student, der in der Normalzeit zu fast jeder Prüfung 2 mal antreten muss.

epek
20.09.2008 19:14
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Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Volle Zustimmung.
Der Kompromiss könnte darin bestehen, eine reduzierte StudienGRUNDgebühr für alle Studenten einzuheben, ohne soziale oder sonstige Minderungsgründe, denn diese sind für die Inskription alleine wohl sachlich nicht gerechtfertigt. Die Autobahnvignette kostet auf¿s Jahr ja auch für alle Autofahrer unabhängig von der Fahrleistung und unabhängig vom sozialen Status gleich viel.
Pro angemeldeter Prüfung wird dann ein Fixum an das Bundesrechenzentrum gemeldet und von dort verrechnet.
Das wird die Kosten für den Verwaltungsaufwand nicht signifikant verändern, denn für jede Anmeldung ist ohnedies eine Vor- und eine Nachbearbeitung nötig. Ein Student mit weniger Anmeldungen verursacht auch weniger zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

Ophicus
19.09.2008 16:29
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Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Sehe ich ähnlich. Die Gebühren sind eigentlich nur zu rechtfertigen, wenn man sie als eine Art Selbstbehalt sieht. Dann sollten sie aber auch von den Kosten abhängen. Und ich kann schnell studieren und dabei erheblich höhere Kosten verursachen als ein sogenannter Bummelstudent.
Ein Bummelstudent der sich (aus Zeitmangel) zu nur einer Lehrveranstaltung anmeldet und diese auch erfolgreich zu Ende bringt wird wohl kaum mehr kosten als ein schneller Student, der sich zu 13 Lehrveranstaltungen anmelder, bei neun auch erscheint, bei fünf bis zum schuss durchhält und zwei positiv abschließt. Bei Prüfungsanmeldungen läuft es ähnlich.
Klar, es gibt auch schnelle Studenten die deutlich effizienter studieren und ineffiziente Bummelstudenten. Sogar recht viele. Aber an der Studiendauer ablesen kann man das nicht.

W. Serro
19.09.2008 10:47
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Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Sie tun ja gerade so, als wenn die Prüfungen den Löwenanteil der universitären Aufwendungen ausmacht. Was ja - wie leicht argumentierbar - gar nicht stimmt.

Die Roten haben es ja auch angedacht, die Gebühren abzuschaffen und im Gegenzug Prüfungsgebühren einzuführen (Broukal). Was ja noch passieren kann, wie ich die roten Brüder kenne, dass sie zwar die Studiengebühren abschaffen und dafür dann geschmalzene Prüfunggsebühren einheben.

Das würde dann bedeuten, dass jene Studenten, die beflissentlich ihre Lehrveranstaltungen POSITIV abschließen wollen, bestraft werden - und die Jux-Studenten, die auf auf Kosten der Steuerzahler in den Tag hineinstudieren (wie zB Cap) - belohnt werden.

Und jene, die danach trachten, ein Mehr an Lehrveranstaltung POSITIV abzuschließen, würden NOCH MEHR bestraft werden.

Das ist sozialistische Bildungspolitik a la Faymann & Co, wo die Tüchtigen bestraft und die Faulen belohnt werden.

Antworten Antworten Gast: modestus
19.09.2008 13:13
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typischer pechschwarzer lügner

teilweise so peinlich, dass du es ja selbst nicht glauben kannst

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Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Die Prüfungen machen den Löwenanteil aus, wenn es um den von der Anzahl der Studenten abhängigen Aufwand geht. Wenn ein Student eine Prüfung dreimal ablegt, weil er zweimal darauf spekuliert, dass er Glück hat bei der Prüfung, aber dann doch zu wenig wusste, dann muss der Professor für diesen Studenten wesentlich mehr arbeiten als für einen Studenten, der pro Semester nur die Hälfte der Vorlesungen besucht, aber bei jeder Prüfung auf Anhieb durchkommt. Es muss ein Anreiz geschaffen werden, dass man nur gut vorbereitet zu einer Prüfung antritt.
Wenn ich mir ein Doppelhaus leiste, muss ich das Doppelte bezahlen. Warum soll ich nicht das Doppelte bezahlen, wenn ich mir ein Doppelstudium leiste?
Das Studium ist keine Leistung die der Student für den Staat erbringt, sodass der Staat irgend eine Belohnung schuldig wäre. Das Studium ist vielmehr eine Leistung die der Staat erbringt und der Student erhält. Der Student soll bezahlen, was er konsumiert. Sein Fleiß ist dabei seine Privatsache.

epek
20.09.2008 18:45
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Re: Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

das Problem in Ihrer Argumentation: der Staat braucht Akademiker. Für sich selbst, für die Wirtschaft, für das Gesundheitswesen, ...

Der Staat hat ein primäres Interesse daran.

Hinsichtlich Doppelstudium: detto - Fachidioten gibt es zu viele. Fächerübergreifende Kompetenz ist nicht in jedem Studienplan ausführbar.

Wann haben Sie studiert? Ist sicher länger her, oder?
Das Anforderungsspektrum ist heute ein anderes als vor dreissig Jahren.

W. Serro
19.09.2008 13:14
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Re: Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Entschuldigen Sie, wieviel haben Sie für dieses posting von Faymann oder Dichand bekommen?

Und das glauben Sie auch noch, was sie da geschrieben haben?

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Re: Auch Studenten sind freie Bürger

ihnen ist aber schon klar, wer das studium bezahlt? der nichtstudierende über seine steuern.

mfg
mc

epek
20.09.2008 18:50
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Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Auch der beruftätige Studierende über seine Steuern.
Auch der fertige Akademiker über seine höheren Steuern.

Der nichtstudierende Bürger darf übrigens auch studieren, wenn er die Matura oder eine sonstige Studienberechtigungsprüfung hat.
Das bleibt die Entscheidung jedes einzelnen Steuerzahlers, ob er das tut oder nicht.
Übrigens braucht auch der Nichtstudierende Akademiker:
Ohne Akademiker gäbs Ihren Computer nicht, Ihre Medikamente gäb¿s auch nicht, Ihr Auto wäre nach fünf Jahren schrottreif, ...


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Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Ich finde es auch sehr ungerecht, dass der Staat so viel Geld für die Universität ausgibt, aber wenn ein Arbeiter ohne Matura sich weiterbilden will, muss er es selbst bezahlen.
Wir brauchen noch ein Bildungsinstitut, vergleichbar einer Hochschule, an dem jeder Bürger alles Wissen von der ersten Klasse Volksschule bis zur Matura, einschließlich allem Wissen der Fachschulen erwerben kann. Die Kosten für die Studenten sollen den Kosten der öffentlichen Hochschulen, bzw. Universitäten entsprechen.
Diese Bildung sollen allen zugänglich sein, die einzige Einschränkung darf sein, dass bestimmte Prüfungen positiv abgelegt sein müssen, um den darauf aufbauenden Kurs belegen zu können.
Der Staat braucht nicht nur gut ausgebildete Akademiker, sondern auch gut ausgebildete Facharbeiter.

mick232
19.09.2008 09:11
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Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Glauben Sie, ein Wirtschaftsstandort ist für Unternehmen attraktiv, wenn es keine Studenten und damit keine Aussicht auf qualifizierte Arbeitskräfte gibt? Wenn andererseits dadurch neue Unternehmen ins Land kommen, profitieren nicht nur die Studenten davon.

Zweiter Punkt: auch der Forschungsbetrieb an der Uni wäre ohne Studenten nicht aufrechtzuerhalten. Wir sind uns aber alle einig, daß Forschung für einen Staat wichtig ist.

Ich verwehre mich also strikt dagegen, daß Studenden immer nur als Kostenverursacher zu Lasten der Steuerzahler gesehen werden und nicht positiven Aspekte unter den Tisch fallen gelassen werden.

W. Serro
19.09.2008 11:00
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Re: Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Verwehren sie sich ruhig. Kein vernünftiger Mensch bekritelt den Kostenaufwand für jene Studenten die ihr Studium in angemessener Zeit absolvieren.

Jedoch wurde eindeutig festgestellt, dass die Einführung Studiengebühren EINEN wesentlichen Vorteil erbracht hat, dass nämlich weniger Bummelstudeten, wie zB Cap und Gusenbauer ..., den beflissenen Hören ihre Plätze versitzen.

Weiters traten die Befürchtungen, dass weniger Leute studieren werden, eindeutig NICHT ein.

Wollen sie wieder zurück in die sozialistische Steinzeit?

epek
20.09.2008 18:54
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Re: Re: Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Danke: ich arbeite, um meine Studiengebühren zahlen zu können!
Leider hat man vergessen, Übergangsregelungen für das gros der Studenten zu entwickeln:

Selbsterhalterstipendien setzen volle Berufstätigkeit voraus.
Beratung gab es in Anbetracht der Einführung der Studiengebühren nur unzureichend.
Soziales Engagement der Studenten ist vollkommen unberücksichtigt!

Sparen Sie ein bisschen mit Pauschalbeurteilungen - es könnte sein, dass sie diejenigen, die am meisten tun und am meisten Steine im Weg haben sonst als "Bummelstudenten" qualifizieren. Danke!


Re: Auch Studenten sind freie Bürger

genau so ist es; ausserdem steht generell die studiendauer nicht unbedingt in zusammenhang mit den fertigkeiten die am schluss herauskommen. am arbeitsmarkt werden auslandsaufenthalte, mehrere fremdsprachen und alle möglichen weiteren fähigkeiten verlangt. wenn ich mich während des studiums diesen dingen, die ja ausserhalb der studienpläne stattfinden widme, werde ich nie in mindeststudienzeit fertig werden. darüber hinaus besteht auch ein unterschied ob ich bei wahlfächern einfach schnell die billigsten scheine mache oder ob ich lehrveranstaltungen besuche, die zwar aufwendig sind, aber mich nicht weiterbringen. weiters ist beim derzeitigen lehrende-studentenverhältnis für die studiendauer ohnehin die durchschnittsstudiendauer und nicht die mindeststudiendauer als referenz heranzuziehen

epek
20.09.2008 18:56
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Re: Re: Auch Studenten sind freie Bürger

Stimmt: Man sollte nicht von 19-jährigen Frauen, die außerordentlich neben der Schule bereits studiert haben und deshalb bereits nach einem Jahr als Magister dastehen als Regelfall ausgehen.