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Zur Wahl: Aussichten auf das Mittelmaß

26.09.2008 | 18:35 |  von Michael Fleischhacker (Die Presse)

Wer kein Morgen kennt, wählt SPÖ und FPÖ, wer Skrupel und Vernunft schätzt, wählt ÖVP und Grüne. Wer totales Mittelmaß verhindern will, muss über das Wahlrecht reden.

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Vermutlich gab es in der Zweiten Republik noch nie so viele Menschen wie an diesem Sonntag, die den Gang in die Wahlkabine aus reiner demokratischer Pflichterfüllung antreten und nicht, weil eine der wahlwerbenden Parteien sie mit ihrem Programm hätte überzeugen können. Die impulsive Neigung, ungültig zu wählen, also seiner demokratischen Pflicht nachzukommen, ohne sich für eine der allesamt enttäuschenden Parteien entscheiden zu müssen, ist weiter verbreitet denn je. Angesichts des überwiegend erschütternden Angebotes an Personen und Programmen ist diese Neigung nur zu verständlich. Ihr nachzugeben würde allerdings ausgerechnet jenen nützen, denen wir das politische Desaster unserer Tage verdanken: den beiden Nochgroßparteien, die damit unverdient billig zu Mandaten kommen würden.


Die Wahlauseinandersetzung, gerade auch das sogenannte „Kanzler-Duell“ am Dienstag dieser Woche, hat gezeigt, dass keiner der Spitzenkandidaten über Kanzlerformat verfügt. Auch die Nachwuchsreihen der Parteien sind ausgedünnt, die sich selbst reproduzierenden Parteiapparate können langfristig nur noch junge Menschen an sich und die Politik binden, die sich von einer Parteikarriere in Sozialpartnerschaft, Parlament und Regierung jenen Wettbewerbsschutz erwarten, den unser politisches System im Gegensatz zum wirklichen Leben ja tatsächlich noch bietet. In der geschützten Werkstätte von Sozialpartnerschaft und Großer Koalition wird denn auch das Mittelmaß produziert, das diesen Wahlkampf geprägt hat.


Dass auch das Mittelmaß außergewöhnliche Formen annehmen kann, zeigt immerhin Werner Faymann: Der SPÖ-Kandidat, der sich dem Anti-EU-Diktat seines väterlichen Freundes Hans Dichand unterworfen hat und als Belohnung dafür, wie in der Donnerstag-Ausgabe der „Kronen Zeitung“ zu lesen war, sogar von den Tieren gewählt werden würde, verkörpert so etwas wie die österreichische Mittelmaß-Exzellenz. Das erklärt auch seine Vorliebe für die Große Koalition: eine Art animal farm, regiert von Napoleon Faymann.


Mehr als je zuvor haben wir es also bei dieser Wahl mit der Entscheidung für das geringere Übel zu tun. Für diese Entscheidung war vermutlich die Wahlkampfsitzung des österreichischen Nationalrates, bei der ungefähr das geplante Volumen der nächsten Steuerreform verjuxt wurde, keine schlechte Hilfe: SPÖ und FPÖ haben agiert, als gäbe es kein Morgen, ÖVP und Grüne übten sich einigermaßen in verantwortungsbewusster Zurückhaltung, Jörg Haiders BZÖ ist immer dort zu Stelle, wo es taktisch etwas zu gewinnen gibt.
Innerhalb eines demokratischen Systems, das sich dadurch auszeichnet, dass der Wähler weiß, was er kriegt, wäre die Entscheidung nicht schwer: Wer sich heute möglichst viel von dem Kuchen abschneiden will, den die nächsten Generationen zu bezahlen haben, und im Zweifelsfall die Schuld am Kuchenschwund bei den bösen Zuwanderern oder der EU und ihren perfiden Kuchenrichtlinien suchen will, wählt SPÖ und FPÖ. Wer einen Rest an Skrupeln und ökonomischer Vernunft im nächsten Nationalrat vertreten sehen will, wählt ÖVP, Grüne oder die Liberalen. Wer sich zu Jörg Haiders Spielernatur hingezogen fühlt und/oder eine Lebensgrundlage in Kärnten braucht, wählt das BZÖ.


Wirklich gut aufgehoben sind alle diese Stimmen nicht: Wer Grün wählt, bekommt vielleicht Rot-Grün, wer Schwarz wählt, bekommt vielleicht Schwarz-Blau, wer Rot wählt, bekommt vielleicht wieder eine Große Koalition. Das zeigt, dass auch und gerade nach dieser Wahl die Diskussion über eine Wahlrechtsreform geführt werden muss. Österreich droht sonst endgültig im Mittelmaß zu ertrinken.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.09.2008)

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50 Kommentare
 
1 2
Gast: aberla
28.09.2008 14:41
0 0

unabhängige Qualitätszeitung

sollte sich die Presse bei solchen Kommentaren - noch dazu vom Chefredakteur - wirklich nicht mehr nennen.

Die Berichterstattung ist (und nicht erst seit heute) ebenso tendenziös wie bei der Krone. Einziger Unterschied: die Presse macht es subtiler.

Da frag ich mich allerdings schon - ist das eigentlich nicht schlimmer?

Gast: aberla
28.09.2008 14:36
0 0

unabhängige Qualitätszeitung

sollte sich die Presse bei solchen Kommentaren - noch dazu vom Chefredakteur - wirklich nicht mehr nennen.

Die Berichterstattung ist (und nicht erst seit heute) ebenso tendenziös wie bei der Krone. Einziger Unterschied: die Presse macht es subtiler.

Da frag ich mich allerdings schon - ist das eigentlich nicht schlimmer?

Gast: Wechselwähler
28.09.2008 08:12
0 0

Pater Willi, es reicht!


Fragender
28.09.2008 07:44
0 0

Warum hat die ÖVP die bürgerlich-urbanen Wähler aufgegeben?



.

Gast: pietronius
27.09.2008 21:27
0 0

wenn alle journalistischen dämme brechen

seit die kronenzeitung offen meinungsmache für eine partei betreibt, brechen die journalistischen dämme.
viel beunruhigender (als der altbekannte meinungsjournalismus der krone) ist der moralische dammbruch der sogenannten österr. qualitätszeitungen.
warum lassen sich zeitungen wie kurier oder presse so unverblümt politisch vereinnahmen (s. artikel oben)
herr fleischhacker: was bewegt sie den zu recht kritisierten stil der kronenzeitung nachzuahmen bzw. zu unterbieten.

offene meinungsmache so unverholen kund zu tun ist auch eine neuerung, die dieser wahlkampf mit sich gebracht hat.
es bleibt zu hoffen, daß nach der wahl nicht nur in der politik, sondern auch bei im österr. journalismus wieder die vernunft einkehrt.
sonst bleibt auf dauer die österr. demokratie auf der strecke... und das dank der "federführung" des österr. journalismus

epek
27.09.2008 20:22
0 0

Jede Stimme

Jede Stimme für eine der derzeit im Nationalrat vertretenen Parteien ist eine verlorene Stimme!

Zu asozialer Sozialdemokratie oder verlotterter christlich-sozialer Volkspartei oder pseudo- und neoliberaler sonstiger Zeitgeisterscheinungen gibt es eine einzige Alternative: die Christen.

Jede Stimme für die anderen Parteien wird uns nur noch weiter in die Katastrophe hineinreiten...

Gast: bürgerIn
27.09.2008 18:39
0 0

@michael fleischhacker

zum aktuellen zustand der österreichischen innenpolitik will ich mich nicht mehr äußern - wer sehen und verstehen will, was da läuft, kann es. wer nicht, wird in der kommenden legislaturperiode draufkommen, was für seicherlpartie das ganze ist.

äußern will ich mich sehr wohl zum wiederholten male über die dümmlichen schlagzeilen der "presse" - heute, herr fleischhacker, haben sie fast den olymp erreicht. mit qualität hat das gar nichts mehr zu tun, bestenfalls mit möchtegern und gernegroß. wenn das der große (tief tiefe) horizont ist, den sie und ihr horsti pirker aus kärntens und steirischen tälern mit nach wien bringen- muss ich sagen (angesichts der hiesigen satten spö-mehrheit): wien hat sie beide verdient.

Gast: Martin
27.09.2008 18:16
0 0

wenn die Krone Stimmung für die SPÖ macht

dann muss man der Presse vorhalten, dass sie Stimmung für die övp macht

Gast: hasi
27.09.2008 17:24
0 0

orwells napoleon

herr fleischhacker mag über einen wachen geist, mancherlei griffig-würzige ideen und einige ecken und kanten verfügen, allerdings sollte er beim einflechten bzw benutzen literarischer sequenzen oder charaktere - wie in diesem fall - in seine(n) kommentare(n) vorsichtig sein, denn napoleon, der charakter aus orwells "fairy story", wie dieser seine "fabel" selbst bezeichnet hat, der hier erwähnt wird und stalin zum vorbild hatte, ist absolut ungeeignet, in irgendeiner form mit herrn faymann verglichen zu werden (bzw umgekehrt), und hat mit mittelmaß, wofür laut herrn fleischhacker ja herr faymann steht, rein gar nichts zu tun - wenn auch im rein negativen sinne.
also, geschätzter herr chefredakteur, lieber weniger verwinkelte sätze schreiben und alles nachprüfen, was wir aus der literatur, die sich ja selbst nicht wehren kann, aufgreifen, vor allem bei werken, deren autoren leider schon verschieden sind. wünsche einen schönen wahlsonntag und gutes gelingen!

Antworten Herman
27.09.2008 21:10
0 0

Re: orwells napoleon

. . . ein guter Kommentar - wäre besser kürzer verfasst.

Der Ätzer
27.09.2008 15:38
0 0

Wer ohne Skrupel die Zukunft der Pfründler unterstützt wähle GROKOnell!

Haider und Strache haben recht: wir haben viel zu viel Verweser in Ämter und viel zu viele Läuse im Filz.

Die Kosten für Polit und Überdrüber Pensionen (über 4000.- €mtl) kosten fast 9 Milliarden. Die Hälfte wäre auch genug.

Alleine die Nationalbanker (700 Maxln) binden 2 Milliarden € um sich eine Pension von gut 69000.- € MONATLICH zu genehmigen.

Wer glaubt das zahlen nicht die Steuerzahler, glaubt dem schwarzen Willi - die Zukunft muß denen erhalten bleiben!

Wer Willi das?

S. g. Herr Fleischhacker

Normalerweise freue ich mich ja über obrige Zusammenfassungen der aktuellen Politlandschaft, da ich selbst eher konservativ wähle. Doch sollte der Chefredakteur einer 'Qualitäts'zeitung wie der Presse unparteiische Artikel verfassen!

Oder aber Sie taten es mit Absicht um eine Art Gegenpol zur Kronen'zeitung' (Märchenbuch mit Rechtschreibfehlern, Zitat A. Dorfer) darzustellen.

Trotz alledem, wenn jetzt wieder Schwarz Rot herauskommt, frage ich mich wie man den mündigen Bürgern die Kosten für Neuwahlen erklären will?

Antworten thomas.s.
27.09.2008 18:18
0 0

Re: S. g. Herr Fleischhacker

Ich bin der gegenteiligen Meinung und finde es nicht falsch, wenn Chefredakteure und (somit) Zeitungen eine Präferenz für eine gewisse politische Richtung beziehungsweise eine oder mehrere politische Parteien äußern. In anderen Ländern ist das auch gang und gebe.
Die ungefähre politische Richtung einer Zeitung ist ohnehin jedem bekannt. Fast vorbildlich wirkt hier The Economist, der prinzipientreu ist und den/die unterstützt, der/die diesen Prinzipien entspricht und danach handelt.
Außerdem sehe ich darin nicht unbedingt eine Wahlempfehlung, sondern schlichtweg eine Analyse der wahlkämpfenden Parteien in der Schlussphase und der politischen Kultur als Ganzen.

Ernst Heim
27.09.2008 14:50
0 0

Mein Wahlzettel

Ich wähle den Systemwechsel !
ja (zu) absolutem Mehrheitswahlrecht in Einerwahlkreisen
nein (zu) Verhältniswahlrecht und seinen Modifikationen

http://wiki.comanitas.com/index.php/Die_weisse_Stimme


Gast: pietro
27.09.2008 14:06
0 0

Befreit die ÖVP von Schüssel

Das Mittelmaß der Politiker stört gar nicht so, besser als "Weise" nach deren Weisheit alle leben sollen. Befreit die ÖVP von Schüssel und es werden sich wieder vernüftige Leute bereit finden für diese Partei zu arbeiten.

Antworten epek
27.09.2008 20:27
0 0

Re: Befreit die ÖVP von Schüssel

Befreit sie auch bitte gleich von Molterer, Plassnik, Pröll junior und all den anderen Zeitgeistern die von oben herab Diskussionen beenden, die Bürger als uninformiert darstellen und für die die Kirche kein Massstab ist und sich auch noch dabei wohlfühlen und Spass am Regieren und die Weisheit gepachtet haben.

Bis dahin gibt es nur eine Alternative: die Christen.

Gast: Abwähler
27.09.2008 11:54
0 0

Fleischhacker for Bundeskanzler!

Österreich sollte die Chance bekommen, Fleischhacker agieren statt nur kommentieren zu sehen.

Gast: Deckard
27.09.2008 11:36
0 0

zukunftsorientiert??

Na endlich! Nun ist es offiziell was eh jeder wußte- die Presse als Vorfeldorgan von Schwarz-Grün. Steuererleichterungen für Stiftungen, Vermögende, noch mehr Subventionen für Bauern kombiniert mit einer Belastungslawine für Autofahrer und ungehindertem Ausländer Zuzug um die heimischen Löhne zu drücken. Nebenbei sorgt Werner Mück im ORF wieder für ÖVP-freundliche Zustände, die Unis werden weiter durch schwarze Wissenschaftsminister und -sprecher gleichgeschaltet und ausgehungert. Die Grünen wirds wohl dabei zerreißen und die ÖVP geht erneut in Neuwahlen sobald sie sich vorne sieht. Das ist wirklich zukunftsorientiert- aber eben nicht für 95% der Österreicher.

Antworten Kito
27.09.2008 14:02
0 0

Re: zukunftsorientiert??

Ich befinde es als großartig, daß es zumindest ein Medium in Österreich gibt, das den mittelmäßigen Maturanten, der allerhöchstens in Wien zu politischem Ansehen "geraten" konnte, öffentlich seiner Inkompetenz wegen ankreidet.
Die Plebs hatte jahrzehntelang den SPÖ-Stuß geglaubt, war den tollen Wahlreden und "die anderen sind schuld"-Dogmen nachgedackelt.
Und wir haben den Salat.
Kein Wunder, daß eine ÖVP/FPÖ-Koalition so ungeliebt war - irgendwer mußte schließlich das Ruder rumreißen.
Und daß sich die SPÖ nun auf die Fahnen heftet, was vorher durch WiPol-Maßnahmen (die bekannterweise einige Zeit benötigen, um zu greifen), ist ebenso altbekannt.
Ein Faymann als Kanzler ist sogar NOCH lächerlicher als ein Gruselbauer. Nicht im Traum wäre mir eingeschossen, daß es unterhalb dieses "Niveaus" noch weitere Anwärter auf den Kanzlerstuhl geben könnte. Der soll Versicherungen oder Gebrauchtwagen verkaufen gehen; Staplerfahrer traue ich dem auch noch zu - das war's dann aber auch schon.

Antworten Antworten TU Student
27.09.2008 15:13
0 0

;)

Sie verwechseln da etwas: Selbst wer einen Stapler faehrt, ist kein Hochstapler.

Ausserdem sind Staplerfahrer ehrenwerte, ehrliche Menschen!

Antworten Antworten Antworten epek
27.09.2008 20:29
0 0

Re: ;)

Konzentrieren wir uns doch auf Schifffahrt: dort kann man vom Stapel laufen.

Gast: Crusader
27.09.2008 09:39
0 0

Alles ist wählbar - nur nicht Rot oder Schwarz...

..und die VP gehört zum nachdenken mal in die Opposition geschickt während gleichzeitig die gesamten Versager von Schüssel abwärts ausgetauscht gehören.
Weg von den Industriellen, Beamten und Bauern zum Mittelstand hin.
Bei der SP gibt`s dazu eh nichts mehr zu sagen...
Lieber extreme Linke/Rechte oder sonstige als die Totengräber der 2ten Republik wählen!

Antworten epek
27.09.2008 20:32
0 0

Re: Alles ist wählbar - nur nicht Rot oder Schwarz...

Bei der ÖVP gehört eh nur die Führung ausgetauscht. In der Mitte einiger Bünde drinnen gibt's noch ein zwei vernünftige und menschliche Politiker, den Rest hat man gefügig gemacht oder vertrieben. - auch ein Führungsstil.

harbard
27.09.2008 09:35
0 0

wer Skrupel und Vernunft schätzt, wählt ÖVP und Grüne

herr fleischhacker:
...entweder sie sind der schamloseste lügner,
...oder sie hatten beim verfassen dieses artikels
...gewaltig einen über den durst getrunken !

Antworten Alien
27.09.2008 10:30
0 0

Wieso?

darf man bei der Presse nicht eine andere Meinung als der Herr Dichand haben?
Soweit mir bekannt gehört sie diesem Herren noch nicht.
Und das ist gut so.

Waählerkauf und sonstige Geldverschwendung

Sinnvoll wäre eine innovative Möglichkeit der Verschuldungspolitik ein für
allemal einen wirksamen Riegel vorzuschieben ?

Könnten schadensrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen für Mandatare, die einen sachlich nicht gerechtfertigten Eingriff in das pekunäre Eigentum des Steuerzahlers einfach fahrlässig bewirken oder nicht
verhindern ?

Könnte ein aus 100 Personen bestehender Weisenrat, deren Mitglieder einen überdurchschnittlichen IQ aufweisen müssen und die weder eine politische oder gewerkschaftliche etc. Funktion innehaben oder innegehabt haben dürfen, deren Bestellung befristet und auf Basis einer Wahlentscheidung der Rektorenkonferenz der Universitäten erfolgt, allenfalls auch unter Berücksichtigung der Ergebnisse von Prüfberichten des Rechnungshofes oder von Höchstgerichten eine Kontroll-, Anklage- und damit verbunden auch Weisungsinstanz gegenüber Regierung,
Parlament und Bundepräsident darstellen, der per verpflichtender Volksabstimmung installiert werden müsste.

 
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