09.02.2010 17:56 | Meine Presse Merkliste0

Reaktionen: Brüssel hat Angst vor Wiener Virus

29.09.2008 | 20:26 |   (Die Presse)

Sanktionen wird es nicht mehr geben. Doch Europa fürchtet, dass sich die Anti-EU-Stimmung ausbreitet. Österreich gilt nicht mehr als zuverlässiger Partner.

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Brüssel/WIen (wb, pö, gau).Sorge, Kopfschütteln, noble Zurückhaltung: Ziemlich verhalten fielen die offiziellen Reaktionen aus Brüssel zu dem Wahltriumph von FPÖ und BZÖ in Österreich aus. „Der Rechtsruck ist besorgniserregend“, meint Martin Schulz, Chef der Sozialisten im EU-Parlament. Nur Daniel Cohn-Bendit wirft sich trotzig in die Schlacht: „Österreich hat sich seine rechte Mehrheit verdient. ÖVP, FPÖ und BZÖ sollen eine Regierung bilden“, empfiehlt der Co-Vorsitzende der europäischen Grünen überraschend.

Offenbar sind dem prominenten Abgeordneten klare Gegner lieber als wankelmütige Verbündete: „Das Schlimme an der SPÖ ist, dass ihre Leute auch ihre Großmütter verkaufen würden, um Erfolg zu haben.“ Für die EU sieht er in einem rechten Bündnis wenig Gefahr: „Schlimmer als in Italien kann es nicht werden. Eine große Koalition kann auch nicht zaubern und würde die Rechten weiter stärken.“ Notfalls müsse Europa eben wieder zu Sanktionen greifen, „aber diesmal müssen wir abwarten, ob Österreichs Politik wirklich gegen den Geist der EU-Verträge verstößt“.

 

Pelinka: „Resolution möglich“

Mit dieser Drohung steht Cohn-Bendit freilich allein auf weiter Flur. Ein Kommissionssprecher gab die Tonart vor: Er habe „keinen speziellen Kommentar zur Wahl, das Votum ist zu respektieren“. Auch diplomatische Kreise senden klare Signale aus, dass es diesmal „mit Sicherheit“ keine Sanktionen gegen eine Regierungsbeteiligung von FPÖ oder BZÖ geben werde – auch nicht in abgeschwächter Form. Zu schlecht waren 2000 die Erfahrungen mit den „Maßnahmen“ gegen die schwarz-blaue Regierung.

Zudem hat sich die politische Konstellation geändert. In Italien regiert Silvio Berlusconi, auch in Dänemark und der Slowakei sind rechtsgerichtete Regierungen an der Macht. Eine geschlossene Sanktionsfront aller 27 EU-Staaten schließt auch Politikwissenschaftler Anton Pelinka aus: „Aber das EU-Parlament könnte mit einer Resolution reagieren, und die konservative Fraktion dürfte etwas gegen die ÖVP unternehmen“, wenn die sich eine rechte Koalition bastle. Die Perspektive eines solches Bündnisses bereite ihm zwar „großes Unbehagen“, aber nicht aus europapolitischen Gründen: „Die ÖVP kann es sich einfach nicht leisten, ihre Pro-EU-Position aufzugeben, sonst kann sie sich gleich selbst auflösen.“

Pelinkas Hoffnung für den Fall des Falles: „Strache könnte geloben, er sei ohnehin für die EU, nur eben für ein Europa der Vaterländer.“ Die ÖVP müsste Kanzler und Außenministerin stellen und seine international geächteten Partner von Brüssel und EU-Themen fernhalten – wie es ihr schon 2000 mit Haiders FPÖ gelungen sei.

Mehr europäisches Bauchweh bereitet Pelinka die Vorstellung einer SP-Minderheitsregierung: „Sie wäre von zwei Seiten Druck ausgesetzt, von FPÖ/BZÖ und von der Kronen Zeitung.“ Für „durchaus möglich“ hält Pelinka, dass so auch der Vertrag von Lissabon letztlich an Österreich scheitert. Zwar ist an der bereits erfolgten Ratifikation nicht mehr zu rütteln. Aber wenn den Iren zuliebe „ein neuer Vertrag mit ein paar Zuckerln“ formuliert wird, der dann neu zu ratifizieren wäre, könnte in Österreich die Stunde der EU-Populisten geschlagen haben – mit dramatischen Folgen für Europa.

Überhaupt konzentriert sich die Sorge in Brüssel weniger auf das Erstarken der Rechten, sondern auf eine sich ausbreitende Europa-Skepsis. Man fürchtet, dass das EU-kritische Österreich-Virus andere Länder infizieren könnte. Der ansteckende Patient selbst braucht keine Quarantäne zu befürchten – aber gemieden wird er vermutlich doch: „Das Standing Österreichs in der EU hat sich nach diesem Wahlergebnis sicher verschlechtert“, fürchtet Pelinka.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.09.2008)

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Gast: Donnie Darko
17.10.2008 08:54
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Re: Bitte nichts verharmlosen

So sehr ich mich ¿89 über den Fall des Eisernen Vorhangs gefreut habe, so sehr würde ich ihn mir wieder zurückwünschen - und zwar an den EU - Außengrenzen ! Wenn die Staatengemeinschaft schon Probleme hat, das eigene Volk durchzufüttern, wie soll es auch noch Tausende von Flüchtlingen bewältigen....man muß sich nur fragen: werden es in Zukunft weniger oder mehr? Bisherige Lösungsansätze waren ein Witz und so dreht sich die Armutsspirale weiter nach unten.....eine "Festung Europa" klingt überhaupt nicht gut, wird aber mittelfristig die einzige Option bleiben, falls sich die Politiker nicht diesbezüglich etwas Grenzgeniales einfallen lassen (was ich bezweifle)...

phuter
13.10.2008 23:43
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Mordet das Giebelkreuz?

Vielleicht hat ja die Raiffeisen gemeuchelt:-)

Paige
14.10.2008 07:43
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Re: Mordet das Giebelkreuz?

Wie hätte man so etwas planen können? Aber bei der angeblichen Geschwindigkeit habe ich schon meine Zweifel, diese wurde nämlich von VW-Experten ermittelt, die vor allem Eines nachweisen wollen: Der VW Phaeton ist eines der sichersten Autos...

Gast: Quastl
03.10.2008 16:24
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Vergleich mit den Nazis?

FPÖ und BZÖ wird vom Bgm. Häupl also "ganz bewußt" mit den Nazis verglichen? Um Gottes Willen, was macht ein derart unintelligenter und einseitiger Mensch in einem Amt wie diesem?
Sind die USA auch Nazis? Schon mal davon gehört, welche kriterien man erfüllen muß um eine US-Staatsbürgerschaft zu bekommen Herr Häupl? Wahrscheinlich nicht, denn allgemeines Desinteresse ist in diesen Äusserungen klar sichtbar.
Nur zum Vergleich:
Wenn ein US-Amerikaner vor seinem Haus den "Star-Spangled Banner" (US Flagge) aushängt nennt man ihn "Patriot". Tut es ein Engländer mir dem "Union Jack", dann nennt man ihn ebenfalls "Patriot". Wenn es aber ein Deutscher bzw. ein Österreicher mit seiner Landesflagge tut, dann wird ihm sofort Rechtspopulismus und Nazitum angedichtet!
Was ist verkehrt daran auf sein Heimatland stolz zu sein und dazu zu stehen? Lt. Rot, Schwarz und Grün schlichtweg ALLES! Wie war das noch mit dem Spruch der Grünen "Mach ein Gackerl auf dein Flaggerl"???

Gast: plebs potus
03.10.2008 12:36
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Die rechte Bildungspolitik

und der durch die schwarzblaurange Regierung betriebene Abzug von Qualität und Kapital aus dem Bildungsbudget hat anscheinend das Ziel erreicht. Das Volk so zu verdummen, dass es auf rechte Hetze und Dogmatik hereinfällt. Nur ein dummes Volk lässt sich gut beherrschen.

Gast: alpensturm
02.10.2008 15:19
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Bitte nichts verharmlosen

Ich bin erstaunt wie der Ausgang dieser Wahl hier wieder verharmlost wird. Selbstverständlich geht es hier um einen besorgniserregenden Rechtsruck. Aber was soll man von einem Land erwarten welches geistig und intellektuell so stark abgebaut hat, von einem Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung die" Kronen Zeitung" liest - kurze Sätze und viele bunte Bilder?

Dass beinahe alle Protestwähler zu den beiden Rechtsparteien übergelaufen sind lässt sich nur mit einem dramatischen Bildungsdefizit erklären. Schließlich gab es für diese Gruppe von Protestwählern auch Alternativen zu FPÖ und BZÖ. Dies ist ohne Zweifel ein sehr trauriges, bedrückendes Wahlergebnis.

Antworten Gast: Rob
04.10.2008 18:12
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Re: Bitte nichts verharmlosen

Diese Kroneleser die hier angesprochen werden, lesen aber ein rotes Propagandeblatt welches aus den Menschen eben diese geistige und intellektuelle Abrissbirnen die sich auch Großparteienwähler und Protestwähler nennen.
Seltsam, dass eben diese Wähler den Parteien den Rücken zuwenden die nur das Beste für unser Österreich will.
Warum dürfen Religionsanhänger von Meschen 2. und 3. Wahl sprechen und diese terrorisieren und ein österreichischer Steuerzahler wird zum Nazi, wenn er seine Steuern sinnvoll verwendet haben will.

Antworten Gast: Quastl
03.10.2008 16:37
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Re: Bitte nichts verharmlosen

Warum? Warum kann man sich nicht vorstellen, dass es Österreicher gibt, die eben dem Programm DIESER beiden Parteien etwas abgewinnen können? Warum wird immer der Einsatz für das Heimatland als "Rechtsdruck" bezeichnet?
Ist doch ganz normal, dass man zuerst auf das EIGENE Land und das EIGENE Volk schaut und erst dann auf alle übrigen! Wenn Sie einkaufen gehen, dann kaufen Sie doch für Ihre Familie ein und nicht für den Nachbarn, oder? Würden Sie freiwillig z.B. ein Drittel Ihrer Einkäufe an den Nachbarn abgeben? Was ist es aber, wenn Sie 5 Nachbarn haben? Da stellen Sie doch auch Ihre Familie an erste Stelle! Warum dann nicht auch sein Heimatland an erste Stelle stellen? Das eigene Volk nicht die Nachbarn und Besucher! Die kommen erst dran, wenn alle Familienmitglieder satt sind!

Antworten Gast: my2cent
03.10.2008 08:20
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Re: Bitte nichts verharmlosen

aber deswegen auch nicht übertreiben

die rechte reichshälfte hatte seit langem die absolute mehrheit in ö

es gibt zwar einen neuen höchststand von 107 mandaten für fpö, bzö und övp aber 1999 waren es 104 abgeordnete und selbst 2006, als die vorrausetzungen für die linke so gut waren wie seit kreiskys zeiten nicht (eine abgewirtschaftete rechte regierung gabs zuletzt 1970)

wer jetzt von einem "überraschenden rechtsruck" spricht sollte imho etwas nachhilfe in politischer bildung nehmen ;)

Gast: alpensturm
02.10.2008 15:18
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Bitte nichts verharmlosen

Ich bin erstaunt wie der Ausgang dieser Wahl hier wieder verharmlost wird. Selbstverständlich geht es hier um einen besorgniserregenden Rechtsruck. Aber was soll man von einem Land erwarten welches geistig und intellektuell so stark abgebaut hat, von einem Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung die" Kronen Zeitung" liest - kurze Sätze und viele bunte Bilder?
Dass beinahe alle Protestwähler zu den beiden Rechtsparteien übergelaufen sind lässt sich nur mit einem dramatischen Bildungsdefizit erklären. Schließlich gab es für diese Gruppe von Protestwählern auch Alternativen zu FPÖ und BZÖ. Dies ist ohne Zweifel ein sehr trauriges, bedrückendes Wahlergebnis.

luggi2
02.10.2008 09:21
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Ausländer

Ausländer zurückschicken, ja kriminelle Wirtschaftsflüchtlinge, und Asylanten aus sichern Drittstaaten,
der Strache predigt ja nicht kollektiv Ausländer raus, die probleme mit ungeregelte zuzug sind schon sehr lange da, aber dieses Problem zu stoppen finde ich richtig, unseren Kindern zuliebe, wieviele Tausend arbeitslose Asylanden usw. verkraftet unser system noch, was wird in 10 jahren dann noch leistbar sein, welche Sozialleistungen gibt es noch vom staat, sind meine 45 Betragsjahre weg und in Asylhilfe geflossen???
ich bin gespannt

Antworten Gast: Franz
02.10.2008 10:13
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Re: Ausländer

Glaubst Du wirklich, dass Du das Problem mit zurück schicken lösen kannst?? Wie Naiv!!!
Die Menschen die kommen, denen geht`s so scheisse, dass du diese Flüchtlingsströme so nicht aufhalten kannst. Diese Probleme muss Europa an der Wurzel packen.
Damit meine ich aber nicht verschwendetet Entwicklungshilfegelder, sonder Fairer Handel.
Solange wir reichen Westler die armen Länder ausbeuten wird das Asylproblem sich nicht ändern.

luggi2
03.10.2008 15:32
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Re: Re: Ausländer

aber europa kann nicht die ganzen armen Flüchtlinge aufnehmen, und die Konzernpolitik kann der Bürger nicht beeinflussen, die wirklich armen aus afrika und asien sind ja bei asylansuchen eine kleine minderheit, länder die wirklich viele Asylansuchen stellen sind nicht so arm, russen, georgier, albaner usw. die suchen eher die Sozialleistungen Österreichs die besser sind als ihr Lohn zuhause.
gegen echte Flüchtlinge hat keiner was, aber gegen reine Wirtschaftslüchtlinge schon!
was soll bitte Italien und Spanien machen, sollen die wirklich mehrere millionen afrikaner aufnehmen und dann weiterverteilen in die eu, das geht halt nicht, solange die konzerne den profit suchen und die Länder selbst nicht ihr volk sondern ihre Waffen und Politiker fördern, wird sich leider nichts ändern

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Re: Re: Ausländer

"Diese Probleme muß Europa an der Wurzel packen".
Ja, ganz recht!
Nämlich endlich den verantwortlichen Regierungen in Afrika und Asien und den vielen nicht genannten UNRECHTSSTAATEN klar und deutlich zu machen, daß s i e für i h r e Landsleute Politik machen müssen, die diesen Landsleuten endlich i n i h r e r Heimat und nicht in der Fremde (wo sie vielfach unerwünscht sind) ein lebenswertes Leben ermöglichen. Als Beispiel erster UNGÜTE fällt mir sofort Robert Mugabe ein, der seine Landsleute lieber hungern läßt, als ein Zipfelchen seiner Macht abzugeben. Der für seine Frau Grace die eh' schon leeren Staatskassen plündert, damit sie in Paris shoppen gehen kann! Wo bleibt die Verantwortung d i e s e r "Elite" für ihre Völker??
Solange diese n i c h t ihre Verantwortung wahrnehmen, lehne ich auch jede Entwicklungshilfe ab. Ich sehe in Ö tagtäglich genug Armut, die mit diesem rausgeschmissenen Geld besser zu beheben wäre!


Antworten Antworten Antworten Gast: plebs potus
03.10.2008 12:37
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Re: Re: Re: Ausländer

Aber wo, unser rechtes Wirtschaftsestablishment mischt dort genauso mit. deren Förderunternehmen sind genauso an Ressourcen und Förderkonzessionen, Bauvorhaben und Medizintests interessiert. Die machen doch mit. Wir profitieren an deren Korruption. Korruption ist der Grund warum wir gewinnen !

derpradler
01.10.2008 19:42
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Der Strache ist nicht das Problem

Ihn kann man diesmal noch im Zaum halten, wenn die Övp sich ihrer Verantwortung bewußt wird. Das Problem sind die JUNGEN-Strachewähler, die sich erhoffen, daß er ganze Züge voll Ausländer zurückschickt. Was ist mit diesen Jungen passiert, daß sie dieser dumpfen Geisteswelt verfallen sind.
Tatsache ist, daß die Großparteien den Kopf in den Sand steckten und die Grünen die Bevölkerung mit schwer überzogegenen Ideen verschreckten.
Der freie Markt brachte uns einen gewaltigen sozialen Rückschritt. Junge, auch sehr gut Ausgebildete bringen es höchstens bis zum Taxfahrer. Lehrlinge dürfen die Matura machen, und wenn sie mit viel Glück einen Job ergattern, verdienen sie zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig.
Kreiky wußte schon wohin Arbeitslosigkeit führt!

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Re: Der Strache ist nicht das Problem

net schlecht, das giiiibt 3x roten DAUMEN HOCH für akuten Realitätswahn !!!
geh bittschen, sogns des der Partei !?!?

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das schlimme

sind ja nichtmal solche entgleisungen einzelner. das wirklich schlimme ist, dass es von den medien totgeschwiegen wird.

“Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus!“

Ignazio Silone

Der Ätzer
01.10.2008 13:42
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Die Philosophie, meine Heimat zu mögen sei Rechtsradikal, finde ich dümmlich!

Selbst wenn ich Patriotisumus zu nahe beim Idiotismus finde, meine Freunde und meine Familie darf ich vor Übergriffen beschützt wissen - ohne Bodyguard.

Der Islam verbietet es, Ungläubigen auszuweichen, was zur Folge hat, ältere und schwächere Bürger werden gestoßen, beschimpft und bespuckt.

Häupl wird das im Suff wurscht sein, aber eine Gruppe jolender Islamisten zu durchschreiten um in die Ubahn zu kommen ist manchmal Spießrutenlauf.

Für Männer wie für Frauen.

Wenn das Bespucken links ist, bin ich als Bespuckter ein Rechter, je extremer Rechter je mehr ich bespuckt werde?

Gast: konstruktiv
01.10.2008 11:51
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Suspekter Verein

Ein weiteres Schmankerl der Olympen:

„Bist du häßlich, fett, krank oder fremd im Lande, bist Du von Sorgenfalten, Weltschmerz oder linksliberaler Gesinnung gepeinigt, trägst Du alternative oder Schicky-Kleidung oder gar ein Flinserl im Oher, studierst du Psychologie, Politologie oder Theologie oder gar nicht, hast du den Wehrdienst verweigert oder eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.“

Ich denke nicht, dass ich mich von solchen Menschen im Parlament vetreten lassen will. Die FPÖ sollte besser einen anderen Kandidaten vorschlagen

pennpatrik
01.10.2008 19:46
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Hast Du ein Problem mit der Demokratie?

Wenn Du nicht freiheitlich gewählt hast, wirst Du nicht von ihnen vertreten.
Nicht gewusst?
Ich unterstelle Dir einmal, dass Du zu denjenigen Menschen gehörst, die nur Menschen im Parlament sitzen haben wollen, die Du für gut hältst.
Das nennt man Diktatur. Aber damit hatten die Linken ja nie ein Problem.

Antworten Gast: ALOIS
01.10.2008 12:09
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Re: Suspekter Verein

Vollkommen RICHTIG!

Antworten Antworten Gast: Akahige
01.10.2008 12:21
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Re: Re: Suspekter Verein

Und Leute die einer Ideologie wie dem Sozialismus anhängen (egal ob nationaler oder internationaler), sind okay?

Gast: ALOIS
01.10.2008 09:58
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Auszug von der Internetseite der Burschenschaft Olympia

Oh Deutschland, wo bist Du gebliebn?
Verstaatet doch an Schmerzen reich.
Als einst dein Volk kam zum Erliegen,
Da sann der Feind ein Trümmer-Reich.
Wohlan ihr Deutschen, seid Gemeinschaft
Und wahret kühn das Schwarz-Rot-Gold,
Denn stets das Volksthum barg die Urkraft
Wenn Stirn und Volksgeist es gewollt !
Darum, so wollen Wir es halten
Heil frei Europas Völkerschar !
Denn, Friede kann uns nicht veralten,
wenn Selbstbestimmung uns gebar !
Doch wer sein Volk liebt, achtet andre,
Und Nation ist mehr, denn Staat !
Derweil der Staat soll uns erhalten,
das, was die Schnitt¿rin nennet Mahd !
Oh Geistesreich, du sollst uns richten,
Klar im Bewußtsein, wahr und treu !
Durch Schillers Geist und Kant¿sche Pflichten,
Heil durch die Tat, und kühn und frei !
Hoch Burschenschaft, in deinen Ähren,
Da ficht Olympia: deutsches Pfand !
Nicht nur für Östrreich wolln wir schwören:
Heil Ehre, Freiheit, Vaterland !

pennpatrik
01.10.2008 19:53
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Ach ja,

... da hats doch einmal einen Krieg gegeben, in dem die Habsburger unter den Farben SchwarzRotGold gegen die Preußen gekämpft haben - oder irr ich mich?

Antworten Antworten Gast: Hobbyhistoriker = Hobbymediziner
02.10.2008 17:41
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Re: Ach ja,

Bitte Irrtum, die habsburgischen Farben sind schwarz-gold, die österreichischen auch 1866 rot-weiß-rot. Die schwarz-rot-goldenen Fahnen entstanden in den Deutschen Freiheitskriegen gegen Napoleon, sind die Farben der Urburschenschaft, der Revolutionen von 1848, der Weimarer Republik, der Bundesrepublik Deutschland und sogar der ehemaligen DDR. Hitler hat diese Farben gehaßt und sie durch die deutschkaiserlichen schwarz-weiß-rot ersetzt. Bei der Entstehung der Ersten Republik Deutsch-Österreich vor 90 Jahren hat sie Karl Renner sogar im Adler des österreichischen Bundeswappens untergebracht, denn auch dieser Vater zweier österreichischer Republiken war tief im Herzen deutschnational. Schauen Sie sich einmal unsere Nationalflagge näher an. Nächster Termin 26. Oktober, Nationalfeiertag!

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