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Faymann legt sich auf Große Koalition fest

30.09.2008 | 18:05 |   (DiePresse.com)

Der SP-Chef will nur mit der ÖVP über eine Regierungs-Zusammenarbeit verhandeln, die Grünen zusätzlich an Bord zu holen sei "nicht sinnvoll". In der ÖVP mehren sich die Stimmen, die einen Gang in die Opposition fordern.

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Mit der Demissionierung der Regierung durch Bundespräsidenten Heinz Fischer am Dienstagvormittag ist nun endgültig der Weg frei für das große Spekulieren über mögliche Koalitionen. Die SPÖ legt sich dabei schon frühzeitig fest: Man werde nur mit der ÖVP Verhandlungen führen, erklärte SP-Chef Werner Faymann nach einer gut zweistündigen Präsidiumssitzung am Dienstagnachmittag.

Die Verhandlungen sollten eher rasch abgeschlossen werden und den neuen Stil der Zusammenarbeit wiederspiegeln. Zudem müsste klargestellt werden, dass man in einer Koalition ein Team sei und nicht Gegner. Eine Minderheitsregierung sei für ihn unverändert kein Ziel, erklärte Faymann. Gespräche auf parlamentarischer Ebene werde es dagegen wie bisher mit allen Fraktionen geben.

Für die Koalitionsverhandlungen wird die SPÖ laut ihrem Chef keine Mindestlatten oder ähnliches legen. Die Handschrift der Sozialdemokraten müsse erkennbar sein, aber es würden keine Bedingungen formuliert. Dies sei die Erkenntnis aus den letzten Regierungsverhandlungen, wo die SPÖ dann nur an einzelnen Punkten gemessen worden sei.

Pröll will sich Optionen offenhalten

Während Faymann das gute Klima zwischen ihm und dem designierten VP-Chef Josef Pröll lobte, erklärte dieser auch am Tag nach dem Wechsel an der VP-Spitze, für ihn seien "alle Optionen offen". Auf Faymanns Pläne angesprochen erklärte er, er habe sich noch nie Gesprächen verweigert, entschieden sei aber nichts.

Unterstützt wurde Pröll dabei von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, der bereits angekündigt hat, einer neuen Großen Koalition nicht mehr angehören zu wollen. Bartenstein betonte, im gestrigen Parteivorstand seien alle drei Möglichkeiten - Große Koalition, Zusammenarbeit mit FPÖ und BZÖ und Gang in die Opposition - in Betracht gezogen worden.

Erwin Pröll fordert rasche Regierungsbildung

Erwin Pröll, der niederösterreichische Landeshauptmann und Onkel des neuen VP-Chefs, forderte am Dienstag eine rasche Regierungsbildung: "Ich plädiere dafür, sehr rasch, innerhalb einiger Wochen eine neue Regierungskonstellation auf die Beine zu stellen, die dann hart und effizient und in gegenseitigem Respekt arbeitet und das aus dem Gedächtnis streicht, was sich in den letzten eineinhalb Jahren abgespielt hat", sagte Pröll in einem Interview mit dem "Kurier". Pröll verwies auf die drohende Finanzkrise, sowie auf Staats-, Steuer- und Gesundheitsreform. Das alles seien Punkte, die rasch behandelt werden müssten.

Hochrangige VP-Mitglieder sprechen sich unterdessen für den Gang der Volkspartei in die Opposition aus. Für den VP-Delegationsleiter im Europaparlament und stellvertretenden EVP-Fraktionschef Othmar Karas ist der Gang seiner Partei in die Opposition nach den Nationalratswahlen wahrscheinlicher geworden. Angesichts der Positionierung von FPÖ, BZÖ und SPÖ in der Europapolitik ist "im Moment die Opposition wahrscheinlicher als eine Regierungsbeteiligung", sagte Karas am Dienstag. "Wenn man jetzt eine Urabstimmung in der ÖVP macht, ist eine Mehrheit für den Gang in die Opposition."

Auch Bauernbund-Obmann Fritz Grillitsch meint in der Mittwoch-Ausgabe der "Wiener Zeitung", derzeit sei es "am wahrscheinlichsten", dass die ÖVP in Opposition gehe, es seien aber alle Optionen offen. Dieser Meinung ist auch Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl schließt den Gang in die Opposition nicht aus, er fordert in den "Oberösterreichischen Nachrichten" eine rasche Regierungsbildung. Gleichzeitig schließt er sich jenen Kräften in der ÖVP an, die sich für das Ende der Ära Wolfgang Schüssel aussprechen: "Jede Periode endet einmal."

Landeschefs im Zwiespalt

Außerhalb Niederösterreichs spiegeln sich die Haltungen der Bundeschefs auch auf Länderebene wieder. So erklärte etwa der burgenländische SP-Landeshauptmann am Dienstag seine Präferenz für eine "Koalition Neu" mit der ÖVP. Er sei dafür, dass die stärkste Partei mit der zweitstärksten verhandle, "unter der Voraussetzung, dass es eine andere Form der Koalition gibt: Eine Koalition der Blockierer, der Trixer, die ist vorbei, die wurde abgewählt", sagte Niessl bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt.

Franz Steindl, Niessls VP-Stellvertreter, erklärte dagegen, es sei wichtig, dass es "keine Festlegung auf irgendeine Regierungsform" gebe. Die "überwiegende Mehrheit" der ÖVP-Mitarbeiter im Burgenland, "aber auch im Bundesparteivorstand", würde mit der Opposition liebäugeln, fügte Steindl hinzu. Auch er persönlich tendiere dazu.

Skeptisch äußerte sich der oberösterreichische VP-Landeshauptmann Josef Pühringer. "Wenn es nach der Stimmungslage bei den Funktionären geht, müssten wir in Opposition gehen", erklärte er am Dienstag. Er selbst trete jedoch dafür ein, dass die Volkspartei mitgestalten sollte. Das forderte auch der oberösterreichische SP-Landesvorsitzende. "Die Chemie zwischen Faymann und Pröll stimmt", sagte dieser. Wichtig sei aber, dass Bundeskanzler und Finanzminister aus einer Partei kämen.

Frage des Klubchefs offen

"Die Annahme, dass es erneut eine Große Koalition geben werde, ist mehr als verfrüht", erklärte auch der Tiroler VP-Landeshauptmann Günther Platter. Gleichzeitig betonte Platter, dass Josef Pröll als neuer VP-Chef bei allen Entscheidungen freie Hand habe. Das betreffe auch die Frage, wen er als neuen Obmann des VP-Parlamentsklubs nominieren werde.

Gerüchten zufolge steht auch der derzeitige Klubchef, Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, vor seinem Rücktritt. So erklärte etwa die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank, der Weg der Veränderung an der Parteispitze sein nun konsequent weiterzugehen. Deswegen halte sie Schüssels Rückzug für eine Selbstverständlichkeit.

Zuvor hatten sowohl Außenministerin Ursula Plassnik als auch Wissenschaftsminister Johannes Hahn in dieser Frage auf die Entscheidungshoheit des Klubs verwiesen. Plassnik kommentierte Journalistenfragen Am Dienstag mit einem lapidaren "Alles wird besser". Hahn erklärte auf die Frage nach personellen Änderungen im Parlamentsklub, diese würden sich schon daruas ergeben, dass sich die Zusammensetzung der Abgeordneten ändern werde.

(APA/Red.)

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695 Kommentare
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Gast: endlich
03.10.2008 11:05
0 0

endlich

Endlich eine Erkenntnis! Für alles gibt es Frist, nur für die Regierungsbildung nicht..

Apropos Finanzkrise:

wenn börsianer die wahlergebnisse analysieren würden, könnte das so aussehen:

SPÖ = -16%
Stimmen (Kurswert 2006) = 1 663 986
Stimmen (Kurswert 2008) = 1 398 620
Differenz in % (1 398 620 / 1 663 986) = - 16%

ÖVP = -24%
Grüne = -8%
FPÖ = +62%
BZÖ = +164%

Welche Aktien würden jetzt gekauft werden?

Hinweis:
1.) Historische Daten lassen keine Rückschlüsse auf künftige Wertentwicklungen zu

2.) Kaufe wenn der Kurs günstig ist...eine alte Weisheit. Nur, wann ist der Kurs günstig? Und: bei Konkurs ist Kurs = 0

Frage:
Der Nantionalrat soll die Bevölkerung repräsentieren. Warum bleiben dann nicht 22% der Sitze frei?

Alien
02.10.2008 18:07
0 0

Kennen Sie den Unterschied

zwischen dem Weihnachtsmann und dem Faynachtsmann?

Der Weihnachtsmann bringt den Kindern geschenke und nimmt das Geld dafür von den Eltern.

Der Faynachtsmann macht den Erwachsenen Geschenke und läßt die Kinder dann dafür bezahlen.

amornwan
03.10.2008 21:23
0 0

Re: Kennen Sie den Unterschied

Dumm wer von diesem Faynchtsmann sich beschenken lässt.Bei politruks hat man noch immer selbst bezahlen müssen.

Tom93
02.10.2008 19:02
0 0

hahahahahaha! hahaaaaaaaaahhaaaahaaha!

HA!
ich kann nicht mehr, echt, sie SIND SOOOOOO LUSTIG! das ist mindestens so gut wie der villacher fasching, ich bedanke mich herzlichst. LELEI!

Alien
02.10.2008 18:08
0 0

Re: Kennen Sie den Unterschied

ups, sorry für doppelpost.

Tom93
02.10.2008 18:43
0 0

Re: Re: Kennen Sie den Unterschied

es war schon einmal zuviel...

Alien
02.10.2008 18:07
1 0

Kennen Sie den Unterschied

zwischen dem Weihnachtsmann und dem Faynachtsmann?

Der Weihnachtsmann bringt den Kindern geschenke und nimmt das Geld dafür von den Eltern.

Der Faynachtsmann macht den Erwachsenen Geschenke und läßt die Kinder dann dafür bezahlen.

Gast: Niederösterreicher
02.10.2008 17:35
1 0

Pröll sollte die plötzliche "Zuneigung" von Faymann mit Vorsicht genießen!

Wie sich immer schon gezeigt hat, ist Faymann jederzeit für eine Volte gut! Die ÖVP unter dem Bauernbündler Pröll läuft schließlich Gefahr, als "Trachtenverein" im Rahmen der SPÖ zu enden. Faymann hat mit seinem Brief an Onkel Hans schon viel "Wendigkeit" gezeigt! Wenn er merkt, daß die ÖVP durch die Konkurrenz des entschlossenen Haider "nichts mehr bringt" und in den Meinungsumfragen abzustürzen droht, bzw. wenn der SPÖ wie damals unter Kreisky weiterren Zulauf von Karrieristen bekommt, wird er sich nicht scheuen, seinen Partner Pröll schmählich mit einer neuen Geliebten, nämlich den Grünen zu hintergehen und ebenfalls Wahlen vom Zaun zu brechen! Ein solche Schwenk ist der SPÖ nicht zuletzt auf Grund ihrer starken Verankerung in AK, FSG, der großen Organisationsdichte in den Betrieben und Sektionen leichter möglich als jeder anderen Partei!

Steininger
02.10.2008 16:01
0 0

Na des wird den Pröll aber freuen.

Seine 2 Vorgänger im Nationalrat. Analog zu den beiden Greisen in der Loge bei der Muppets-Show.
Mit guten Ratschlägen und Ezzes nicht sparend.
Das wird noch lustig....

Gast: Sancho Pansa
02.10.2008 14:17
0 0

Argumente nur blöd!

Ob zwei Regierungspartner miteinander Kaffee trinken (können)...ist irrelevant.
Und ob Herr Pröll schon in Kenia war oder gar Angst vor malaria hat ist siehe oben!

Gast: waehlerwille
02.10.2008 12:48
0 0

gegen eine große Koalition!

www.waehlerwille.at

Gast: Hannibal
02.10.2008 12:16
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Die Nacht ist am schwärzesten bevor dieDämmerung anbricht

die Herrschaft der Oligarchen Dichand-Konrad über die Mittler Häupl und Pröll zu den Marionetten Pröll-Faymann wird eines der dunkelsten Kapitel Österreichs sein. Erst bis das System der Großen Verlierer endgültig diskreditiert ist, wird Österreich frei. Die Problemlösungskapazität der Vorgenannten geht gegen Null, der Unterdrückungsfaktor gegen Unendlich.

Antworten Gast: schumpeter
02.10.2008 14:08
0 0

Re: Die Nacht ist am schwärzesten ...

Die Problemlösungskapazitäten der Alternativen war stets Null, steht bei Null und wird es vermutlich auch in Zukunft sein ...

Prolet
03.10.2008 12:18
0 0

Re: Re: Die Nacht ist am schwärzesten ... Bei 00 und Durchfall wird es problematisch;-)


Antworten Gast: Osterhase
02.10.2008 14:02
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Im Gedenken an FJ Strauss

Alt-Pröll = Brutalität des FJ Strauss abzüglich der Intelligenz FJ Strauss zuzüglich 1 Karl May Buch. PS: Karner soll Generalsekretär der ÖVp werden. Da dürfte die Hürde von 15% auch kein Problem mehr sein

Antworten Antworten Gast: Schumpeter
02.10.2008 14:53
0 0

Re: Im Gedenken ...

Gerhard Karner hätte Problemlösungskapazität ... ist zudem jung, dynamisch, erfolgreich. Kleines Handycap: wohnt einen Steinwurf entfernt von Dollfußens Geburtshaus ...

Gast: ökono-mist
02.10.2008 12:12
0 0

"Malaria Democrazia": Die Große Koalition IST die Malaria (=Schlafkrankheit) der Demokratie!


Um das zu diagnostizieren, bedarf es nicht einmal eines Schlaflabors!

In einer solchen Konstellation schlafen vor allem jene (weiterhin) süß, denen es ein letztes Mal gelingt, diese - für nunmehr 5 Jahre! - durchzuboxen!

Die Opposition hingegen ist zum Dösen verdammt, weil sie fast keine demokratiewirksamen Rechte hat.

Und das Parlament (k)nickt ein, weil es wiederum zum Abnicken verdammt wird.

Das Erwachen wird jedoch ein böses sein: Die "Partita Malaria Democrazia" [=(W)SPÖVP(NÖ) alt] wird dann nämlich feststellen müssen, daß sie ihre Proponenten nicht mehr länger unter (Arten-)Schutz stellen kann, weil sie im Schlaf in der Wählergunst weit unter 50 % gefallen sein wird.

Deswegen verlegen sich auch alle (offenen und geheimen) Projektbetreiber auf die Stilfrage! Und malen groß "SoKo GroKo neu, neuer, am allerneuesten" an die Medienwand.

Damit nur ja kein aufrechter Schwarzer VOR der Nominierung eines gemeinsamen Hofburg-Kandidaten munter wird...

Na dann: Psst!

ujvar
02.10.2008 11:36
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Koalition Rot-Schwarz

Bitte lasst die SPÖ alleine regieren. Nur so entsteht Verantwortung. Für gute Gesetze werden sich Mehrheiten finden, natürlich auch für Unsinne - wie zumeist in der grossen Koalition.

violet
02.10.2008 12:19
0 0

Re: Koalition Rot-Schwarz

An sich würde ich das auch so sehen (auch wenn ich nicht sehr glücklich mit einer SPÖ-Regierung bin). Nur befürchte ich, dass es dann alle anderen Parteien darauf abgesehen haben werden, der SPÖ eines auszuwischen, sodass wieder keine sinnvollen Gesetze beschlossen werden :(
Denn im Moment scheint in der österreichischen Politik konstruktive Arbeit nicht zu zählen, leider.

Gast: Napolitano
02.10.2008 11:19
0 0

Der Clan der Sizilianer

Nach derzeitigen Medienberichten dürfte sich der Juniorpartner in seiner Zusammensetzung aus einem Clan der Niederösterreicher mit Clan Chef Alt Pröll rekrutieren. Da freut sich der Wähler einmal mehr über das Märchen der offenen Gesellschaft.

Gast: Skeptiker
02.10.2008 11:09
0 0

Rot- schwarz-grün

ist doch die Flagge Afghanistans. Kabul-Koalition??

Antworten Gast: Harald der Heraldiker
02.10.2008 12:23
0 0

Re: Rot- schwarz-grün

ja ja geschätzter Kollege Fähnrich von Flaggenberg, wie recht sie haben. Wenn wir schon unter uns sind: In Afghanistan stehen die Balken aufrecht von links nach rechts "schwarz-rot-grün", bei Kenia liegen die Balken von oben nach unten "schwarz-rot-grün", ebenso bei Malawi.

Viel exotischer und auch passender die St Kitts und Nevis-Koalition (schräge Anordnung: links oben massiv Grün, in der Mitte von rechts nach links stark abfallend Schwarz und rechts unten ein Häuflein Rot.)

Oder die Armenien-Variante: Rot-blau-orange!
Oder die Marokko-Koalition (leider rechnerisch nicht möglich): Grüner Stern auf rotem Grund.
Oder aber die theoretiker Koalitionen Tansania (Grün-schwarz-blau) und Namibia (blau-rot-grün)
Namibia: Blau-rot-grün

Aber alle Fachsimpelei kann Sie und mich, lieber Freund, nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir ja doch wieder die Papua-Neuguinea-Koalition bekommen: Schwarz und Rot teilen sich flaggenübergreifend alles augenzwinkernd halb und halb aufgeteilt.

Tom93
02.10.2008 11:02
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mitb pröll an der spitze hätte schwarz-blau-orange einen besseren start

als mit molterer. würde die schüssel-garde ein solche konstellation einfädeln, dann hätte das den haut-gout einer restauration, mit dem jungen pröll an der spitze wäre es ein aufbruch zu neuen ufern.

je länger ich darüber nachdenke, desto weniger verstehe ich, warum pröll so auf rot-schwarz fixiert sein soll. erscheint mir nicht ganz wahrscheinlich, der will ja wohl auch macht&wahlerfolge, so wie andere politiker auch. und mit haider&strache kann er wieder an die alte schwarz-blaue herrlichkeit anknüpfen und die kernwählerschaft zufriedenstellen. und bundeskanzler wäre er auch aus dem stand heraus, den faymann ausgebremst, und damit sogar mit plus-punkten bei standard, falter &co. eine regierung der nationalen rettung vor dem bösen dichand sozusagen. ein schulterschluß II!

was spricht dagegen?

modestus
02.10.2008 12:45
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Re: mitb pröll an der spitze hätte schwarz-blau-orange einen besseren start

peppi prölls onkel ist fundamentalistischer GORKO!!!!

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owe...

pröll, der spö-oberkuschler, besetzt die partei mit lauter leuten, die noch weniger charisma, fähigkeiten, rückgrat und profil als er haben.
der ideale junior-partner für faymann: steigbügelhalter für das große spö-comeback
einfach nur widerlich.

ujvar
02.10.2008 12:04
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Re: owe...

Ich fürchte dass ist nahe der Wahrheit. Wenn es politische VERANTWORTUNG gibt in diesen spätdemokratischen Zeiten, dann lasst die SPÖ regieren und sich für ordentliche Gesetze Mehrheiten suchen, statt dieser sattsam, ekelhaft, anrüchig uns bekannten Packelei der "Grossen".

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