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FPÖ nominiert Martin Graf als Nationalratspräsident

30.09.2008 | 22:27 |   (DiePresse.com)

Der langjährige Abgeordnete soll das Amt antreten, das die FPÖ von den Grünen zurückerobert haben. Sollte Graf wegen seiner Mitgliedschaft in einer Burschenschaft abgelehnt werden, sei das ein "Skandal", so Strache.

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Der langjährige Abgeordnete Martin Graf (48) ist im FPÖ-Vorstand Dienstagabend für den Posten des Dritten Nationalratspräsidenten einstimmig nominiert worden, den die Freiheitlichen als drittstärkste Kraft nach der Wahl von den Grünen zurückerobert haben. Parteichef Heinz-Christian Strache, der Graf vorgeschlagen hat, begründete die Entscheidung nach der sechsstündigen Sitzung mit der Erfahrung Grafs und dessen Führung des Banken-Untersuchungsausschusses, in dem der gelernte Jurist Vorsitzender war.

Dass Graf auf Grund seiner Mitgliedschaft in der vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft Olympia im Nationalrat möglicherweise keine Mehrheit finden könnte, glaubt Strache nicht. Das wäre ein "Affront und Skandal".

Graf glaubt an Akzeptanz

Graf selbst sprach nach der Vorstandsitzung von einer "spannenden Personaldiskussion". Er glaubt, im Nationalrat, der über das Präsidium am 28. Oktober abstimmt, eine gute Akzeptanz zu finden. Er habe gute Kontakte und habe in diversen Ausschüssen eine gute Kultur gelebt, so Graf.

Über die im Vorfeld ebenfalls als Kandidaten gehandelten Barbara Rosenkranz und Peter Fichtenbauer ist im Vorstand nicht abgestimmt worden. Parteichef Heinz-Christian Strache meinte, es wären auch andere in Frage gekommen, denn man habe viele Persönlichkeiten. Aber es habe nur Graf kandidiert. Zum Gerücht, wonach die niederösterreichische FPÖ-Chefin und Landesrätin Rosenkranz wieder ins Parlament einziehen wolle, sagte Strache, das habe Rosenkranz selbst zu entscheiden. Rosenkranz könnte als Landesliste-Fünfte in Niederösterreich theoretisch wieder in den Nationalrats zurückkommen.

 

(APA)

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6 Kommentare
harbard
01.10.2008 11:11
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FPÖ nominiert Martin Graf als Nationalratspräsident

...und das ist gut so!
...der denunziantenstadel fürchtet nur um seine förderung!

Gast: Freudenthaler
01.10.2008 08:09
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Die Oberhetzer am Werk

Das laut Gerichtsurteil als kommunistisch eingestufte DÖW mischt schon wieder hetzerisch in der östereichischen Innenpolitik mit. In wesssen Auftrag?

Gast: B! Olympia Wien
30.09.2008 22:40
0 0

Wird auch höchste Zeit, daß anstatt dieser grünen Blamage

ein gestandener Burschenschafter Nationalratspräsident wird.

Antworten amornwan
01.10.2008 10:51
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Re: Wird auch höchste Zeit, daß anstatt dieser grünen Blamage

Diese Leute betreiben Sippenhaftung übelster Art.

Antworten Antworten amornwan
01.10.2008 10:53
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Re: Re: Wird auch höchste Zeit, daß anstatt dieser grünen Blamage

ich meinte DÖW!

Gast: maulklescher
30.09.2008 22:38
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Olympia

Der neue NR wird jedenfalls sehr unterhaltsam. Olympia steht nur am Beginn. Vielleicht gibts dann noch deftige Islam-sager mit integrierter Terrorwarnung (Winter) oder andere Ausländerbeschimpfungen (...)

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