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Stronach-Partei: Österreich auf Weg nach Griechenland

07.02.2013 | 18:22 |   (Die Presse)

Stronachs Landespartei in Niederösterreich will alle Reserven auflösen, um Schulden abzubauen - die ÖVP denkt jedoch nicht daran. Erst 2016 soll ein „echtes“ Nulldefizit erreicht werden.

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St.pölten/Gr. Ein konkretes Wahlprogramm für Niederösterreich hat das Team Stronach auch dreieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in dem Bundesland (noch) nicht – wohl aber einige Ideen, wie man die Finanzen aller Bundesländer besser regeln könnte: „Österreich steht finanziell an der Kippe“, diagnostizierte Walter Laki, Kandidat auf der Stronach-Landesliste, Ex-Rechnungshofbeamter und heute auf Fremdwährungskredite spezialisierter Finanzberater, am Donnerstag vor Journalisten. Allein Niederösterreich käme auf sieben Milliarden Euro Schulden.

Gehe man den heutigen Weg weiter, alle Körperschaften Schulden machen zu lassen, so Laki, käme Österreich in einigen Jahren dort an, wo Griechenland heute ist. Die Lösung im Sinne des Stronach-Teams: Eine einheitliche Rechnungslegung für alle öffentlichen Körperschaften, das Verbot, außer für Investitionen neue Schulden aufzunehmen sowie ein allgemeines Spekulationsverbot – alle Überschüsse in öffentlichen Kassen müssten zur Schuldentilgung verwendet werden.

 

2016 echtes Nulldefizit geplant

Das beträfe etwa die rund 3,3 Milliarden Euro an Veranlagungen des Landes Niederösterreich – deren Höhe dem Schuldenstand des Landes entspricht, wie ihn Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka (ÖVP) beziffert. Die sieben Milliarden, die Laki veranschlagt, seien „Lügen – typisch Stronach“.

Daran, die umstrittenen Veranlagungen aufzulösen, denkt Sobotka, der am Donnerstag ausrückte, um seine Budgetpolitik zu preisen, aber nicht: Wie schon seit 2011 werde man zwar auch in den kommenden Jahren Rücklagen auflösen, um das strukturelle Defizit Niederösterreichs abzudecken – erst 2016 soll ein „echtes“ Nulldefizit erreicht werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.02.2013)

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8 Kommentare
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Niederösterreich -Wahl

Ich habe Hoffnung das die Stronach -Partei auch in Niederoesterreichischen -Landtag einzieht um den schwarzen Sumpf trocken zulegen.Proells - Zeit dauert schon viel zu lange,er verhindert Erneuerungen im Land und auf Bundesebene.Wie lange hatte er den Semmeringbasistunnel fuer die Bahn verhindert,zum Schaden der Infrastruktur,schnellere Verkehrswege durch Oesterreich.Herr Proell ist im Ochsenzeitalter stehen geblieben,hat die neue Entwicklung verschlafen,20 Jahre Schlaf fuer Niederoesterreich warenzu viel,daher ein neuer Schwung mit neuen Kreativen Personen,ob Jung oder alt spielt keine Rolle.

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Das Staatswesen pervertiert zum Geldvernichter!

Trotz der hochgradigen Steuerabzocke, stehen zahlreiche Gebietskörperschaften, dank der herrschenden Politik und ihrer bisherigen Wählerschaft, vor dem finanziellen Ruin!

Die Folge wird eine weitere drastische Erhöhung der Steuern sein. Wir haben bereits vielfach die Abgabe von der Abgabe und es werden die weiteren Abgaben von der Abgabe kommen!

Der berühmte Antrag auf Erstellung eines Antragsformular ist im Vergleich dagegen noch harmlos!

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Stronach

Partei mit Hirn.

Reserven auflösen wo keine sind!

Morgen gibt es vom Teamstronach eine Presseaussendung - 11 Miliarden Schulden und 13 Milliarden Haftungen in Niederösterreich mit Quellenangabe auf Punkt und Beistrich. Es gibt keine Reserven nur Schulden, Spekulationen auf Kredit und Abzocke des Bürgers und Steuerzahlers.

7 Milliarden mal 8 sind 63 Milliarden

da fehlen noch 228 Milliarden!

die 290 Milliarden die eh schon mehr sind

dann kommen noch ein Haufen anderer findiger Gschichtln dazu die uns das Genick brechen werden

Wer hatte eigentlich die glorreiche Idee, die Staatsverschuldung relativ zum BIP zu sehen?

Und wer hat das jahrzehntelang akzeptiert?

Die verschuldung beträgt ca 360% vom jährlichen Budget!

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. . . mit N.Ö. dürfte sich kaum was ändern, nur die Chance verpasste man mit Stronach!

be aware:
Unilever: "Die Armut kehrt nach Europa zurück"

http://diepresse.com/home/politik/noewahl/1342374/StronachPartei_Oesterreich-auf-Weg-nach-Griechenland?_vl_backlink=/home/politik/noewahl/index.do


man sollte

alle Politiker, die eine derart desaströse Finanzsituation geschaffen haben, vor Gericht stellen.
Alle Regierungen sollen verpflichtet werden, die Finanzen offen zu legen, damit die Steuerzahler online sehen, welche "Profis" hier am Werk sind.

bei Ungereimtheiten, extreme Strafen

soso - Typisch Stronach


den Artikel habts aber schön versteckt.

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