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Finanzen: Pröll weist Vergleich mit Salzburg zurück

09.02.2013 | 14:55 |   (DiePresse.com)

Das Thema Veranlagungen werde vom Mitbewerber im Wahlkampf "hochgekocht", kritisiert der niederösterreichische Landeshauptmann.

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Drei Wochen vor der Landtagswahl hat sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll am Samstag im Ö1-"Journal zu Gast" erneut gegen Vorwürfe gewehrt, in seinem Land sei Steuergeld verspekuliert worden. Einen Vergleich mit dem Finanz-Skandal in Salzburg wie es "dringendst" zurück. Dass das Thema Veranlagungen nun wieder "hochgekocht" werde, zeige, dass die Mitbewerber keine anderen Themen hätten.

In der aktuellen Sexismus-Debatte sprach sich Pröll im Gegensatz zu Justizministerin Beatrix Karl dafür aus, dass "Po-Grapschen" strafbar sein sollte. Wenn sich eine Frau belästigt fühle, dann sollten auch rechtliche Schritte gesetzt werden. Für Pröll ist der Umgang mit Frauen "eine Frage des Charakters und persönlichen Respekts". Er geht davon aus, dass seine Parteikollegin Karl "hier einen Weg einschlägt, der dem Überschreiten Einhalt gebietet und eine adäquaten Schritt setzt." Gleichzeitig zeigte sich Pröll überzeugt, dass die Justizministerin als Frau mit dieser Frage sorgsam umzugehen wisse.

Er habe in Niederösterreich acht Herausforderer, die er gleich ernst nehme, sagte der Landeshauptmann. Im Zusammenhang mit Frank Stronach sprach er von einer "Frage der Hygiene in der Demokratie": Es sei einzigartig, dass ein Spitzenkandidat sage, nicht im Landtag arbeiten zu wollen, und am Tag nach der Wahl nach Kanada abfliegen werde.

Pröll zeigte sich zuversichtlich, dass die ÖVP am 3. März wieder die absolute Mehrheit erobern kann. Ob er zurücktreten würde, wenn dies nicht gelingen sollte, wollte Pröll nicht klar beantworten. Auch mit welcher Partei er in einem solchen Fall dann zusammenarbeiten würde, ließt Pröll unter Hinweis auf das Proprozsystem in der Landesregierung offen. Die Zusammenarbeit werde dann "von Fall zu Fall" unterschiedlich sein. Eine Kandidatur bei der Bundespräsidentenwahl in drei Jahren schloss er aus. "Halbe Sachen sind nicht meines", versprach er, die volle Legislaturperiode zu bleiben. Und auf die Frage, wann er gedenke, in Pension zu gehen, verwies er auf "neue" Zeiten, in denen sogar 81-Jährige "in den Ring steigen" - gemeint war Stronach.

 

(APA)

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40 Kommentare
 
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Wass hätte er denn sgen sollen? Vielleicht"....bei uns ist es mindestens genau so schlimm...."


Weist zurück.....

...und der Landwirt glaubt es ihm.

Mangels Konkurrenz ist der Ausgang der Wahlen wohl vorhersehbar

Solange sich kein guter Gegenkandidat findet wird in Niederösterreich der Pröll noch lange regieren.

VIEL SCHLIMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Viel schlimmer, Mr. Pröll!

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Re: VIEL SCHLIMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

100% richtig! Viuel, viel schlimmer sogar!

Warum macht das die ÖVP dort wo sie das Sagen hat nicht?
"Volle Transparenz soll Amtsgeheimnis ersetzen fordert Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz".

NÖ ist ein Beispiel, dass in der Praxis die ÖVP das Gegenteil macht!!!

ORF-Kunststück

Ist auch ein Kunststück, einen gar nicht so sympathischen Politiker so zu interviewen, dass er einem fast sympathisch wird.

1 0

100% richtig!

Die ÖVP NÖ verhält sich so als ob ihnen
der ORF NÖ gehören würde! Daher ist man dort auch nur mit einem ÖVP Parteibuch "ausreichend qualifiziert".

Das erinnert mich an Nordkorea oder Kuba....

Wien funktioniert genau so, aber mit anderen politischen Akteuren.

Der Vergleich macht nicht sicher!

Ja, LH Pröll hat recht, Salzburg ist mit Niederösterreich nicht zu vergleichen, denn der RECHTSBRUCH in NÖ ist noch SCHLIMMER!

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Re: Der Vergleich macht nicht sicher!

Jeder Manager in einem Privatbetrieb würde längst vor dem Untersuchungsrichter stehen!

Es ist also kein Nachteil wenn weiterhin SPÖ+ÖVP auch Richter, Staatsanwälte, Poizei, ORF, ÖBB, Post usw. mit Parteigünstlingen bestellen.

In Kärten wird man sogar wegen einer versprochenen Staatsbürgerschaft bestraft.

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salzburg vs. noe

Ja, der vergleich ist falsch.
Mein wohnbaukredit wurde mit anderen gebündelt und fremden verkauft.
Mein wohnbaugeld wurde schlecht verwaltet und spekulationen damit finanziert.
Ich bin einigermaßen von der bande im landhaus entäscht. Denn nicht alles was rechtens (möglich) ist ist auch politisch korrekt und gegenüber arbeitenden und schaffenden menschen vertretbar.
(Vor allem bei der unterstützung zur kinderbetreuung)
Liebe geschäftsführer des landes, räumt die sessel!

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das glaube ich schon

dass ihm ein Vergleich mit Salzburg unangenehm ist.

Wäre es mir auch wenn ich mehr als eine Milliarde Miese zu verantworten hätte.

Skylinxxxx

Wie war das doch mit dem gegenseitigen "Weissvonnix" zwischen Häupl und Pröll beim Megaskandal um den neuen Wiener Flughafen?

Vier Jahre verspätet, 2.5 mal teurer und noch immer eine üble Baustelle.


Re: Skylinxxxx

lacht jetzt nicht meine lieben - erinnert euch an das Allgemeine Krankenhaus Wien.

14 Jahre bis es fertig war - das bis zu diesem Zeitpunkt teuerste Krankenhaus Europas.
Es war eine der ersten Baustellen von Club 45.
Gefolgt von Bauring und und und.....

Es muß im System liegen

daß wir solche Regierungspolitiker haben, die keinerlei Verantwortung für kriminelle Mitarbeiter übernehmen. Es zeigt, daß diese Personen NULL CHARAKTER vorzuweisen haben. Im Bund sind es Faymann und Spindelegger, die gerade aktuell unser Geld nach Brüssel verpulvern und in den Bundesländern die Häuptlinge mit Ihren Indianern. Es macht doch sprachlos wie diese Herrschaften mit unserem erarbeitetem Geld zocken und verwirtschaften. Den Roten ist nicht einmal das Geld der Arbeiter heilig, es ist nur ekelhaft, den Schwarzen ist es sowieso egal. Die reden zwar vom Sparen, aber die ÖVP Finanzminister haben uns mehr verschuldet wie die Roten. Derzeit zahlen wir mehr als 1MIO Euros stündlich und das Tag und Nacht an Zinsen und die kassieren keineswegs die Arbeiter.Diese Regierung gehört abgelöst.

3 1

Re: Es muß im System liegen

Die Umfragen zeigen das Gegenteil!

WIR wählen weiterhin SPÖ+ÖVP und wundern uns wenn sich nichts ändert.

6 0

Jeder Manager in einem Privatbetrieb wäre bei solchen Finanzdesaters in Untersuchungshaft!

ÖVP (in NÖ) und SPÖ+ÖVP (in Salzburg) spielen sich nun auch noch als Retter auf!

So werden in Österreich Wahlen bestritten

Entweder kurz vor der Wahl wird ein Skandal hochgekocht, oder zuerst kommt der Skandal und auf Grund dessen werden dann Neuwahlen ausgerufen. So oder so dieses Verhalten stärkt nicht das Vertrauen in die Politik

3 0

Dann alles offenlegen und sich nicht -wie schon seit jahren- gegen Akteneinsicht und Prüfung durch den RH wehren!!! Her mit den offiziellen zahlen, WIEVIEL wurde wirklich vergeudet, verschlampert, verschwunden, usw. Wohnbaugelder, Skystink, usw. usw. usw.


Pjöngjang darf nicht St. Pölten werden...


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Aus der Rede von Präsident Assad:

“Mobilisierung aller Kräfte”
“es geht um Sicherheit und Stabilität”
“wir werden kämpfen”
“die Situation ist gefährlich, die Opposition wird das Land zerstören”
“wir werden das Land reformieren”

bitte

wählt wenn ihr wollt, aber nicht diesen Pröll

pröll hat recht

niederösterreich ist östlicher als salzburg und damit näher am balkan,


NOE-Spekulationen ärger als Salzburg?

LH Pröll deckt mit seinem Charisma alle Skandale zu – Kein Unterschied zu Salzburg! RH NOE 2010/8: „Das Land Niederösterreich führte Derivativgeschäfte mit hohem Volumen und zum Großteil ohne direkten Bezug auf ein Grundgeschäft durch. Das Limit für den Value at Risk als Risikomaß eines möglichen Verlustes wurde überschritten.“ „Das Nominale betrug im Jahr 2008 rd. 2 Mrd. EUR.“

Re: NOE-Spekulationen ärger als Salzburg?

Charisma??? Sein undifferenziertes, holzschnittartiges, zum Teil bösartiges Gebrabbel (hart arbeiten, ins Ruder greifen, etwas bzw, nix weiter bringen, fürs Land oder INTERN: Flaschen, Unfähig mit entsprechender Lautstärke) befähigt in genau zu was?

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Re: NOE-Spekulationen ärger als Salzburg?

Weder Salzburg noch viel weniger NÖ verdienen andere Politiker!

So lange NÖ weiterhin Pröll & Co wählen wird sich auch nichts ändern.

Interview ist gelungen

Ich mag ihn zwar nicht, aber er ist einer der wenigen Politiker, die in Interviews mit untergriffigen Rotfunk-Journalisten solide punkten können.

 
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