Reaktionen: ''Sensationeller Erfolg für Pröll''

Bild 1 von 10


"Das hat Kraft gebraucht", sagte VP-Landeshauptmann Erwin Pröll nach der Wahl. In Zeiten wie diesen die absolute Mehrheit - zum dritten Mal hintereinander - zu halten, sei "einzigartig". Im Match alle gegen einen seien alle acht Mitbewerber gescheitert.

Bild : (c) REUTERS (HEINZ-PETER BADER)

» Mehr Bildergalerien
 
Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
36 Kommentare
 
12
wolf1_1
10.03.2013 22:41
0

beweiß

wieder hat das wahlvolk bewießen das es aus nutznießsern und dummen besteht

Orator II
08.03.2013 17:14
0

Mir..

..wird schlecht, wenn ich diese 2 aus NÖ sehe , beim dicken Wiener (der auch aus NÖ stammt), wird mir auch schlecht!!

Hilfe!!!!!

Alekhin
07.03.2013 13:10
0

Rosenkranz & Strache

Auf jedem gemeinsamen Foto habe ich wieder den Eindruck: Die zwei können einander gar nicht (mehr) riechen.

Residenz
07.03.2013 10:19
0

...und wo sind die verspekulierten Milliarden...?

Feiern ist eine schöne Sache, damit kann mann aber Schulden nicht unter dem Teppich kehren...
Die Frage ist immer wieder zu stellen:
Wo ist das Geld Herr Pröll...

kalathos
06.03.2013 23:50
1

Erwin Pröll lässt sich seit Sonntag nur mehr an Adenauer, vielleicht auch noch an Kohl messen

Völlig durchgedreht haben die Medien, die einander vor Verwunderung fast überschlagen, dass es Erwin Pröll gelungen ist, zum dritten Mal, wenn auch dieses Mal mit einer hauchdünnen Mehrheit, die absolute Mehrheit zu ergattern.
Sogar er sieht sich schon als Ausnahmepolitiker in Europa, vielleicht sogar in der Welt, dem dieses Kunststück gelungen ist. Denn man merkte es ihm an, dass es ihm schon beim Gedanken daran kalt den Rücken hinunter lief und er erschauderte vor der Größe der geradezu historisch zu nennenden Aufgabe, die ihm ein allmächtiger Gott oder ein gnädiges Schicksal zugedacht hat.
Es versteht sich daher von selbst, dass ihm kein österreichischer Politiker künftig das Wasser reichen können wird; sogar ein Raab und auch ein Figl werden kein Maßstab mehr für ihn sein. Nach diesem triumphalen Wahlsieg werde er sich fortan nur mehr an der Bedeutung Adenauers, vielleicht noch Kohls messen lassen.
Was ist aber bei Lichte besehen am Sonntag tatsächlich passiert? Da erreichte ein Kandidat, der bereits 20 Jahre lang Landeshauptmann in NÖ war und schon vorher über ein Jahrzehnt als Finanz-Landesrat die Politik in NÖ wesentlich bestimmte, einen Stimmenanteil von geringfügig mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Und lässt sich dafür trotz beachtlicher Stimmenverluste überschwänglich wie ein Wahlsieger feiern, obwohl jedes andere Resultat für ihn eine herbe Niederlage bedeutet hätte.

kalathos
06.03.2013 23:47
1

Die Realverfassung Niederösterreichs ließ ja gar kein anderes Wahlergebnis zu

Denn seit Erwin Pröll an der Macht ist und wie ein absoluter Herrscher regiert, hat sich daran nicht viel geändert, dass NÖ wie schon vor ihm noch immer ein Land der Bauern, des ÖAAB, der Lehrer und Straßenwärter ist, die sich im Laufe der Jahre zu „Erwin-Pröll-Anbetungsvereinen“ gemausert haben.
Nur konsequent ist es daher, dass unter den n.ö. Bezirkshauptleuten kein Einziger ist, der nicht auch Gesinnungsknecht Prölls ist.
Chancenlos bleibt auch jede Frau/jeder Mann, die/der nicht Mitglied des ÖAAB ist, wenn sie/er sich um den Posten einer Reinigungskraft in einem n.ö. Krankenhaus bewirbt. Ein Hauptgrund für die Zentralisierung der Krankenanstalten in einer Hand ist die dadurch erreichte Personalhoheit über Tausende von Angestellten übrigens auch.
Als äußerst nützlich für die Zwecke der ÖVP erweist sich immer wieder die kleinräumige Struktur der n.ö. Gemeinden, weil die auch häufig die Funktion von ÖVP-Parteisekretariaten übernehmen. Deshalb weist Erwin Pröll jeden Gedanken an eine wirtschaftlich sinnvolle Zusammenlegung von Kleinstgemeinden weit von sich.
So leidet NÖ schon seit Jahren unter dem Würgegriff der ÖVP. Wahlresultate, wie Pröll eines davon wieder am Sonntag einfahren konnte, sind daher unter solchen Bedingungen eher die Normalität als ein außergewöhnliches Ereignis.

navierstokes
04.03.2013 23:56
6

damit

ist für die nächsten paar jahrzehnte der geschenkeverteilende folkloreföderalismus pragmatisisert!

der graf
04.03.2013 15:07
10

Der Volk krieg die Wappler die es verdient

Ich will kein Gejammere mehr über die furchtbaren Politiker mit ihrem Unter-dem-Tisch ausmachen und Millionenverlusten hören. Die Österreicher sind anscheinend unfähig sich von den diversen Granden zu befreien.

Antworten der graf
04.03.2013 15:08
0

Re: Der Volk krieg die Wappler die es verdient

Das Volk...(tippe leider zu schnell und zu schlecht)

cs745
04.03.2013 14:11
9

ein trauriger tag

die niederösterreicher wünschen sich also eine diktatur

Antworten Aurel2
04.03.2013 19:02
0

Re: ein trauriger tag

Noja, mitn Kreisky wars nicht viel anders.

Radwegbeauftragter
04.03.2013 13:46
6

- 3,5%

Als außenstehender Beobachter aus einem anderen Bundesland fiel mir auf:
Pröll hatt behauptet, dass Stronach seinen Erfolg mit Geld zu erreichen sucht - Frage: wer hat im Wahlkampf das meiste Geld investiert.
Schneeberger und Sobotka waren am Wahlabend optisch nicht vorhanden, hat man sie versteckt?
Ein Verlust von 3,5% ist ein historischer Sieg? Verlust der SPÖ 3,9%, FPÖ 2,3%, Gewinn Grüne: 1,1%, Stronach 9,8%

Am auffälligsten jedoch die Berichterstattung im ORF: Eine willfährige Interviewerin traute sich kaum, kritische Fragen nach dem realen Stimmenverlust zu stellen, in der ZIB 2 konnte Armin Wolf kein Interview führen, es wurde nur das Interview der NÖ-Journalistin eingespielt. Wolf hätte sicher anders gefragt.
Glaube kaum, dass er das freiwillig gemacht hat.

walter stein
04.03.2013 12:19
8

Sensationeller Erfolg für Pröll

Bitteschön wo bleibt denn hier der sentionelle Erfolg, wenn eine Partei nahezu 3,5% verliert?
in Deutschland wäre Pröll ein Wahlsieger mit großen Verlusten.

Antworten incubus
05.03.2013 22:39
1

Re: Sensationeller Erfolg für Pröll

Der sensationelle Erfolg besteht darin, dass ER 3,5 % verloren hat. Befriedigend und hygienisch ist das allerdings noch lange nicht.

franz-josef
04.03.2013 11:52
4

sensationell

ist höchstens die Reaktion des Herrn pröll. Er hat nur ganz knapp seine raiffeisenzementierte "Absolute" gehalten, "mini" in Wahrheit. Und hat nicht ganz vier Prozent verloren, so nebenbei und "unvermerkt".
Dafür waren seine untergriffigen Bemerkungen sehr unüberhörbar, als er seinen "erfolg" kommentierte. Daß da einer so viel Geld habe , habe dem auch nichts genützt - sinngemäß jetzt nur - , aber daß die Schwarze Eiserne (EU, ESM , EZB, ERT ....)-Hand aus dem Vollen schöpft, na das kommt in den Schönrednereien nicht vor.

Bin erfreut über die neue Vielfalt in unserer Politik und gespannt auf die Entwicklung.

Und was die hier unten zit. Baubewilligungen anbelangt - in NÖ mischen die auch sehr subjektiv beim Erwerb von Liegenschaften mit.
Übrigens ist dem Nichtbauern verboten, seinen Tieren auf dem Grünland einen Wetterschutz zu errichten - vom Tierschutz aber verboten, die Tiere ohne Wetterschutz dort zu halten.
Hochintelligent halt.

harleybear
04.03.2013 09:58
7

sensationeller erfolg ?

immerhin ein minus von 3.6 % habens eingefahren da von einen sensationellen erfolg zu sprechen ist ein hohn

trobador
03.03.2013 22:16
3

Korruption beginnt meist zart und klein

"kommen Sie an den VP-Bonzen nicht vorbei," und !
" dem schwarzen Proporz genauso ausgeliefert"... Kinders, lasst die Kirche im Dorf. Ich bin in einer Gemeinde mit einem roten Bürgermeister. Kein Unterschied zu dem was oben steht. Nicht der geringste.
Frank Stronach hat keinerlei Programm gezeigt, niemand wusste was er eigentlich besser machen möchte und hat trotzdem Stimmen kassiert. Ich denke, die Leute hatten es satt für blöd verkauft zu werden und wählten deshalb einen, der sie ehrlich ausnimmt.

cs745
03.03.2013 19:41
7

in kärnten wurden die korrupten abgewählt in niederösterreich erhalten sie eine absolute

das zeigt wie tief die korruption in nö geht

Konrad zu Stayn
03.03.2013 19:17
6

gescheitert ....

er sagt: Im Match alle gegen einen seien alle acht Mitbewerber gescheitert." ?????

die wichtigsten der 8 Mitbewerbenr:
Die christen
die KPÖ
die MUTbürger ?
oder gar Strohsack-82 ???....

gegen die Brutalität des EP und gegen Raiffeisenmillionen hat eben eine Sachdiskussion gar keine Chancen !!...

Antworten Sowasauch
03.03.2013 19:30
1

gegen die Brutalität des EP und gegen Raiffeisenmillionen hat eben eine Sachdiskussion gar keine Chancen !!...

aber auch im "normalen" Volk

Ich bin auch überrascht über das Ergebnis, muss aber zugeben, dass ich heuer zum ersten Mal nicht gewählt habe, nicht aus Frustration, sondern aufgrund eines Missverständnisses meinerseits. Die Wahllokale hatten hier schon um 16 Uhr geschlossen, obwohl überall 17 Uhr als das Ende propagiert wird. Uns wie ich auf das Missverständnis drauf kam war es bereits 2 nach 4 Uhr. Ganz einfach zu spät!

Konrad zu Stayn
03.03.2013 19:14
5

Worin besteht die Sensation ? (dieses Erfolges)

Die ein wenig Hirm haben gehen nach Wien ....
die Sumper dominieren das Dorf ....

und bleiben unter sich !


Antworten crustacean
03.03.2013 21:33
0

Re: Worin besteht die Sensation ? (dieses Erfolges)

Deswegen sind auch Faymann, Strache und Petzner in Wien, sozusagen die Superhirne Österreichs.

Antworten Antworten Konrad zu Stayn
04.03.2013 05:31
1

Re: Re: Worin besteht die Sensation ? (dieses Erfolges)

Ich meine die enschen im Lande,
und nicht die Politiker.

und soweit ich weiß ist der Petzner ken Wiener ...

Wenn sie sich in der Dorfdoddl-diktatur wohl fühlen hab ich nichts dagegen ...
.

cs745
03.03.2013 18:21
6

zurück ins 2ojhdt mit einem narzistischen feudalherrn

ein armutszeugnis für niederösterreich und zum schaden des ganzen landes

Antworten Konrad zu Stayn
03.03.2013 19:19
3

Re: zurück ins 2ojhdt mit einem narzistischen feudalherrn

wenn sie nicht nach Subventionen gieren,
können sie auch ohne St.Pölten ganz gut leben ....
auch in NÖ ?

nur wenn Sie eine Baubewilligung wollen, kommen Sie an den VP-Bonzen nicht vorbei, wenn Sie nicht deklariert und linientreu sind

Antworten Antworten Sowasauch
03.03.2013 19:34
2

kommen Sie an den VP-Bonzen nicht vorbei

das ist ja das Tragische.
Von wegen ganz gut leben in NÖ: In der Gesundheitspolitik würde ich mir noch viel mehr erwarten. Da sind die Ärzte dem schwarzen Proporz genauso ausgeliefert bzw. genauso systemtreu wie der Rest der Bürger und Bürgerinnen.

 
12
AnmeldenAnmelden