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Strache: "Wir waren in den letzten Jahren wie eine Gelse"

Strache waren letzten Jahren
Strache bei seinem Auftritt in Ried. / Bild: APA-FOTO: RUBRA 

Wahkampf von FPÖ-Chef Strache: Er bewegte sich beim Frühschoppen in Ried auf sicherem Terrain und erklärt mit üblichen Kalauern, wer "Nächstenliebe" verdient hat.

 (DiePresse.com)

Vorwiegend auf sicherem Terrain bewegt sich FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache im Wahlkampf. Der ohnehin traditionelle "Politische Frühschoppen" auf der Rieder Messe in Oberösterreich zählt mehr denn je zum Pflichttermin. Zwischen Traktoren, Melktechnik und Düngemitteln füllten die Freiheitlichen im Kerngebiet mühelos das Festzelt - und bekamen zu Rieder Bier und "Stadl Brat'l" eine gehörige Portion "Nächstenliebe" von Strache serviert.

Für die Freiheitlichen gilt es, die Kernwähler zusammenzuschweißen. Der Kampf beginnt bereits auf der Bundesstraße in Richtung Messegelände: Mit "Aufwärts ÖVP" haben gewissenhafte Bauern ihre Heuballen beschriftet. Aber auch "Faymann kommt" - er war schon tags zuvor da. Und auch Frank Stronach hat sich für den Samstag angesagt.

Ganz blau war zumindest das Festzelt am Vormittag. Nicht die von der FPÖ abonnierte John Otti Band, sondern die lokalen Unterhalter "SRS" heizten die Stimmung an: Seer, Gabalier, Fendrich wurden großzügig interpretiert. "Wir bleiben in Österreich!", wurde zu Peter Cornelius übergeleitet. Und mit einer weiteren bekannten Combo gewortwitzelt: "Bambi ist die vom (Richard, Anm.) Lugner, aber der Lugner ist eh auf unserer Seite, wie wir wissen."

In Lugners Kino hatte Strache seinen Film "20 Jahre Österreich zuerst" anlässlich des Jubiläums des Ausländer-Volksbegehrens präsentiert. (>>DiePresse.com berichtete) Ansonsten hält sich der FPÖ-Chef im Wahlkampf eher selten abseits von Bierzelten und Hauptplätzen auf. So wird die Bädertour hauptsächlich von Getreuen bestritten. Ein Auftritt vor türkischen Unternehmern auf dem Wiener Brunnenmarkt, wie es Konkurrent Stronach getan hat, ist ebenso undenkbar - zu groß dürfte das Risiko von kamerauntauglichen Unmutsbekundungen sein.

"Einfach ehrliche Leute"

Im Rieder Festzelt steht Strache hingegen auf festem Boden, wie es Landesparteichef Manfred Haimbuchner zuvor begründet: "Der Menschenschlag im Innviertel ist so, wie wir uns Politik vorstellen - Ehrlich, anständig, bodenständig, einfach ehrliche Leute." Glück bedeutet an diesem Samstagvormittag Würstel, Grillhendl, Bier - mit Strache-Schals und Österreich-Fahnen wedeln fällt daher nicht schwer.

Mit der Hymne "Wir sind die Sieger" zieht der bejubelte freiheitliche Tross ein. Die Zunge sitzt bei Strache vorbereitet locker, der Schmäh rennt wahlkampfgemäß auf Kosten der Gegner und zielt oft auf Äußerlichkeiten ab, wie auf die Figur des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl (SPÖ), dem im Gegensatz zu Facebook-Model Strache keine Badehose mehr passe. "Das Einzige, das bei Werner Faymann hält, ist die Frisur", lautet ein weiterer Kalauer.

Wer hat "Nächstenliebe" verdient?

Dennoch zieht vorrangig ein Thema: "Ja, ich bin ein Inländerfreund, aber kein Ausländerfeind", beteuert Strache zuerst und erntet dafür noch eher verhaltenen Applaus. Erst als er unmissverständlich nachlegt, wer denn nun keine blaue "Nächstenliebe" verdient hat, ist das Publikum im Zelt nicht mehr zu bremsen. "Was wir nicht wollen ist ein Import an Asylbetrügern, ausländischen Kriminellen oder radikalen Islamisten." Spott gibt es für Stronach, der die Todesstrafe für "Berufskiller" gefordert hatte: "Berufskiller bitte aufzeigen! Wo, bitte, sind sie?"

Einen derartig langen Atem wie die eigenen Funktionäre müssen die Strache-Fans im Bierzelt nicht beweisen. Nach einer knappen Stunde gab der FPÖ-Chef bei der Landwirtschaftsmesse bereits das Wahlziel vor - um den zoologischen Status im Hohen Haus "in Richtung 30 Prozent" anzuheben. Denn: "17 Prozent sind etwa so, wie wenn eine Gelse rund um den eigenen Kopf schwirrt und dann sticht. Wir waren in den letzten Jahren wie eine Gelse."

(APA)

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98 Kommentare
 
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CHARAKTERLOSIGKEIT UND RÜCKGRATLOSIGKEIT

wird hier anscheinend sehr geschätzt. Dabei haben wir noch Glück im Unglück. Dr. Faygmann und Spindl sind im Ausland
unbekannt. Sonst hätten wir tatsächlich ein Problem. BEIDE sind doch in BRÜSSEL bekannt, daß Sie im LIEGEN noch umfallen. Natürlich wären Die dort nicht glücklich, wenn diese Zwei verschwinden würden. So leicht, wie bei diesen Zwei würden Sie bei Strache nicht an unser Geld kommen.

Die vergleichen sich jetzt schon selber mit so unnötigen Insekten wie Gelsen?

Gelsen sind nämlich Stechmücken, von denen es an die 3500 verschiedene Arten gibt. Deren einziger Sinn und Zweck es ist, als Futter für andere Tiere wie z. B. Wespen zu dienen.

und dennoch,

wählbarer als faymann und Glawischnig !

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Re: und dennoch,

nicht einmal annaehernd, und das muss man bei einem niveau welches unter der teppichkante liegt erst einmal schaffen.
deshalb von meiner seite ein "gratuliere"

wir saugen euch aufs blut aus

und wir nehmen nur guttes, östarreichisches blut!

Geksen leben vom Blut der Menschen


Re: Geksen leben vom Blut der Menschen

Meinst du Faygmann, Spindi und die SCHULDENMITZI. Sie haben eines gemeinsam. Noch nie wurde uns derart viel Steuer abverlangt und Sie verschieben immer mehr von unseren Steuern ins Ausland. Brüssel, Pleiteländer und BANKEN.

Ich war auf dieser Veranstaltung

und ich kann nur sagen: das Bier war super!

Re: Ich war auf dieser Veranstaltung

Alkohol hebt immer die Stimmung und führt dann in der Folge zum Bierzelteffekt: Das Niveau sinkt, das Grölen nimmt zu.

Es ist zum Schmunseln

Eine derartige Haßorgie, wie hier habe ich noch nie hier erlebt. Es muß richtige Angst sein, daß hier so primitiv und haßerfüllt gepostet wird. Sollten einige dabeisein, die sich als Demokraten bezeichnen, dann möchte ich denen sagen, daß es in unserer Heimat tatsächlich Landsleute gibt, die in der FPÖ , die einzige Partei sehen, die sich für uns Österreicher einsetzt und eben die Ausländer erst an 2. Stelle kommen. Wenn man mit dem Steuergelverschieben ins Ausland einverstanden ist, dann verstehe ich auch, daß es Personen gibt, die ROTSCHWARZGRÜN wählen.

Re: Es ist zum Schmunseln

Wenn ich mir dich und dein fehlerstrotzendes Posting ansehe, dann regt sich bei mir eher Mitleid und nicht Hass.

Re: Es ist zum Schmunseln

Angst vor der FPÖ? Das glauben Sie doch selbst nicht wirklich. Dank Stronach wird es wohl eine historische Wahlschlappe für die Blauen setzen, aufgrund derer sie in der Bedeutungslosigkeit verharren werden. Stellen Sie sich schon mal drauf ein; im Herumflennen seid ihr ja ohnehin spitze.

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stimmt

lästig aber unwichtig

ich hasse

gelsen ihhhhhh pfui eckel erregend :())

Strache: "Wir waren in den letzten Jahren wie eine Gelse"

Kleine, nervige Blutsauger also.

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Zu diesem "launigen" Artikel


haben sich im Forum ganz offensichtlich einige Ware-Room Vertreter der Roten und wahrscheinlich auch der Grünen eingefunden.

So geballt niveaulos geht es hier nur selten zu.

Die Angst davor, daß die FPÖ Stimmen dazu gewinnt muß ja sehr groß sein. Da offensichtlich den politischen Gegnern keine wirklichen Argumente gegen die FPÖ einfallen, wird halt primitiv geschimpft!

Re: Zu diesem "launigen" Artikel

"Ware-Room"?

Klingt genau so unsinnig, wie der Rest deines Postings.

Aber was will man von bekennenden F-Wählern auch anderes erwarten?

Re: Zu diesem "launigen" Artikel

primitiv geht's in besagten Bierzelten zu - und das wissen Sie auch.

Re: Re: Zu diesem "launigen" Artikel

Anmerkung dazu : zwei Tage vorher hielt Faymann an gleicher Stelle seinen Wahlkampfauftakt ab. Auch extrem primitiv...

Re: Zu diesem "launigen" Artikel

Leider ist das nicht zu ändern, aber immerhin deklarieren sie sich auf diese primitive Art auch dazu und sind somit "sichtbar"

Eine wahrlich "Tiefe" Veranstaltung!

Ist das Bier eh nicht ausgegangen?
Wäre ja eine "Katastrophe"

Re: Eine wahrlich "Tiefe" Veranstaltung!

Meinen Sie "Tiefe", als Substantiv, oder "tiefe"? Wohl MigraHiGru, stimmt's?

FPÖ Blutsauger

parasiten, lestige Insekten

strache siehts ein das er sowas is

Bleiben

Sie werden es auch nach dem 29.9 bleiben inklusive Kanzler vom Teppichland.

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Hassprediger

Der Hassprediger und seine Predigt im Bierzelt !

Dümmer

Wenn der Spitzenkandidat dümmer als die meisten Wähler ist, gibt es bald eine Niederlage. Wenn das auf alle Spitzenkandidaten zutrifft, eine sehr geringe Wahlbeteiligung.
Gelsen, Fliegen und Würmer sollten einfach kein Land regieren dürfen.

 
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