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Wiener BZÖ distanziert sich von steirischen Kollegen

27.09.2010 | 12:04 |   (DiePresse.com)

Das BZÖ in der Steiermark sei "mit dem Blick in den Rückspiegel" als "FPÖ light" aufgetreten, kritisiert der Wiener Spitzenkandidat Walter Sonnleitner.

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Nach dem Scheitern des BZÖ bei der steirischen Landtagswahl ist das Wiener Bündnis am Montag auf deutliche Distanz zum dortigen Parteiobmann Gerald Grosz gegangen. Das BZÖ in der Steiermark sei "mit dem Blick in den Rückspiegel" als "FPÖ light" aufgetreten, kritisierte der Wiener Spitzenkandidat Walter Sonnleitner in einer Pressekonferenz: "Diese BZÖ-Vergangenheit ist in der Steiermark eigentlich abgewählt worden."

Warum das nicht funktioniert hat, ist für den Ex-ORF-Journalisten klar. "Wenn die Leute schon eine grausliche Politik wollen, dann wollen sie es ordentlich grauslich." In Wien gelte dagegen die gemeinsam mit Parteichef Josef Bucher gemachte bürgerlich-liberale Ansage. Als Distanzierung vom verstorbenen BZÖ-Gründer Jörg Haider wollte er dies nicht verstanden wissen. "Haider war immer ein Neuerer", sagte Sonnleitner und ließ eine weitere Breitseite gegen Grosz los: "Man kann nicht mit dem Sakko eines anderen auftreten und sagen, das ist eine politische Ansage."

BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner versuchte für die Wien-Wahl am 10. Oktober Optimismus zu verbreiten. "Der Einzug ist zum Greifen nahe", sagte er unter Verweis auf jüngste Umfragedaten. Sonnleitner glaubt, anders als in der Steiermark mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2005 schaffen zu können. Das hätte das BZÖ auch nötig: Damals kam man auf 1,15 Prozent Stimmanteil, die Hürde zum Einzug liegt in Wien bei 5 Prozent. "Eines ist sicher", meinte Sonnleitner: "Hilfreich ist dieses Wahlergebnis aus der Steiermark für uns nicht."

Ebner erinnerte daran, dass der steirische Spitzenkandidat seine politische Zukunft mit dem Wahlausgang in Verbindung gebracht hat (kolportiert wird die Aussage, dass er bei einer Schlappe eher "Ameisen melken" wolle, als in der Politik zu bleiben, Anm.). "Ich gehe davon aus, dass Grosz bei den nächsten Parteigremiensitzungen die richtigen Worte finden wird", so Ebner. Ähnlich Sonnleitner, der Grosz aber nichts raten würde: "Er wird wissen, was er zu tun hat."

(APA)

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14 Kommentare
Gast: Tim Tim Tayler
28.09.2010 14:22
0 0

Ursachenforscung

Ich hab ghört der Petzner will nach der Wahlschlappe in der Steiermark Ursachenforschung betreiben. Haider ist tot und die FPK is abghaut. Ich brauch keine Ursachen forschung mehr!

Gast: tc_t
28.09.2010 13:59
0 0

bzö = oder die aussterbende partei

zahlt sich gar nicht aus, über diese leute noch nachzudenken....

Gast: Karl Karl
27.09.2010 19:53
0 0

wenn man bedenkt...

dass der herr sonnleitner einmal so getan hat als ob er ojektiver politik-analytiker im orf war?! mal sehen, ob ihm der karrierewechsel einen politischen aufwind ermöglicht...

wie heißt es so schön: unter den blinden ist der einäugige könig!

Antworten Gast: Anderl74
28.09.2010 12:20
0 0

Re: nicht ganz richtig

Walter Sonnleitner war im ORF bekanntlich Wirtschaftsredakteur, NICHT 'Politik-Analytiker'. Das steht übrigens vollkommen im GEGENSATZ zu den tatsächlichen Politik-Kommentierern bzw. ORF Anchormen Josef Broukal (hat direkt in den SPÖ-Parlamentsclub gewechselt, Robert Hochner sel. (war Chefredakteur der roten 'Arbeiterzeitung') oder ganz aktuell Armin Wolf, der seine persönliche politische Überzeugung täglich ungeniert im ORF zur Schau trägt und im öffentlichen Rundfunk TENDENZIÖSE politische Meinungsmache betreibt.

Gast: BZÖ- Funktionär
27.09.2010 18:08
0 0

Warum Sonnleitner?

Herr Sonnleitner hat gegenüber manch „echtem“ BZÖler gleich drei Vorteile:
Er ist weder Trinker, noch Offenbarungseid Ableger, noch Teilentmündigter.
So kann Bucher die angestrebten 0,8 Prozent doch noch schaffen.

starclimb
27.09.2010 16:00
5 1

Da hat Sonnleitner recht

Wir brauchen eine bürgerliche Alternative zur ÖVP und nicht Sozialisten im nationalen Gewand wie die Strache/FPÖ die praktisch nur die primitivsten der SPÖ-Wähler anzieht.

Das BZÖ in Prägung von Buchner ist wirklich die einzige Partei Österreichs die nicht links-etaistisch ist nicht nur immer die Steuern und Frühpensionen erhöhen will und ein gangbare Zukunfsperspektive bietet

Antworten Gast: zartbart
27.09.2010 16:53
0 3

Re: Da hat Sonnleitner recht

Die gangbare Perspektive:

eine weitere Spaltung.

Sie schaffens in wien ohnehin nicht die Kasperln.

Gast: TT1
27.09.2010 15:57
2 2

Halten wir also fest

BZÖ im Parlament; im keinen Bundesland vertreten, denn in Kärnten heißt es ja FPk. In Wien auf ganz liberal (mit dem blassen Sonnleitner) und auf "die Mächtigen kontrollieren". Was ist das für eine Spaßtruppe???

Gast:
27.09.2010 15:14
4 2

viel besser als die Clown-Truppe vom WC Stratsche


Gast: Blackjack68
27.09.2010 14:19
2 6

Das BZÖ ist eine Loser- und Scheinpartei

Das BZÖ- Wien ist ein zerstrittener Haufen der jüngst durch eine Abspaltung (FBZ) nahezu die Hälfte seiner Funktionäre verloren hat! Sonnleitner ist nicht einmal BZÖ- Mitglied wie er offen zugegeben hat und das Peinlichste ist überhaupt, dass diese Scheinpartei keinen legitimen Vorstand hat, weil mittlerweile schon so viele ausgetreten sind, dass er nicht mehr einberufen werden kann. Wer meint es ginge nicht tiefer, den muss man noch darüber aufklären, dass das BZÖ seit 2005 keinen ordentlichen Landesparteitag mehr abgehalten hat und Obmann Tscharnutter im Grunde gar nicht mehr legitimiert ist. Das BZÖ gibt sich nach außen hin einen liberalen Anstrich und im Hintergrund ziehen die Westenthalers, Stadlers, Petzners und Grosz die Fäden. Eine schlimmere Wählertäuschung als die Loser- Partei BZÖ hat es selten gegeben. In Wien landet das BZÖ hinter den Kommunisten.

Antworten Gast: gast
27.09.2010 19:25
4 0

Re: Das BZÖ ist eine Loser- und Scheinpartei

ist doch gut, wenn man jene ziehen lässt, die in einer anderen partei besser aufgehoben wären.

die fbz (floridsdorfer bezirkszeitung?) existiert ja auch nur mehr als website. es haben sich schon die richtigen vom bzö getrennt; egal ob in kärnten oder in wien.

besser gesundschrumpfen als ewig streiten und wurschteln. nur so wird der neue kurs glaubhaft gangbar.

pech fürs fbz das strache nicht an ihnen interessiert war. ein sitz im fpö-vorstand hätte so manchem sicher gut gefallen. da war die fpk schon geschickter.

Toni54
27.09.2010 12:51
0 5

Das BZÖ stellt den Bürgermeister

Mit Top- Leuten, wie den Herrn Tscharnutter, Dolina (als BP knapp gescheitert) und AK (Österreichs bester DJ), unterstützt von 3000 versierten Helfern und einem Wahlkampfbudget in Höhe von € 3 Mio wird das BÖ sicher 15 % erreichen.
Am Wahlabend gönnt sich dann der Häuptling unter dem Blitzlichtgewitter tausender begeisterter Reporter die wohlverdiente Flasche „Inländer“ (nur 60ig %, damit er noch fahren kann).
In Koalition mit der FPÖ stellt dann das BZÖ mit Herrn Sonnleitner gar den Bürgermeister.

1 2

Re: Das BZÖ stellt den Bürgermeister

was das soll kapier ich einfach nicht. bitte höflichst um aufklärung

Antworten Antworten Gast: TT1
27.09.2010 16:00
0 2

Re: Re: Das BZÖ stellt den Bürgermeister

das nennt man ironie.... (und garnicht mal so unoriginell das Posting ;-)))

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