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Niessl: Verständnis für Franz Voves

29.09.2010 | 18:40 |   (Die Presse)

Es sei in Ordnung, wenn SPÖ und FPÖ verhandeln, erklärte der burgenländische Landeschef Hans Niessl. Feststehen wird das Ergebnis der steirischen Wahl erst am Montag. Grund ist die lange Nachfrist für Briefwähler.

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Wien (red./APA). Soll der steirische Landeshauptmann Franz Voves Gespräche mit der FPÖ über eine Zusammenarbeit führen dürfen? Diese Frage entzweit die SPÖ-Granden vor dem Hintergrund, dass es im neuen steirischen Landtag eine rot-blaue Mehrheit gibt. Der burgenländische Landeschef Hans Niessl erklärte am Mittwoch, er habe „Verständnis dafür, dass der Franz Voves mit den Freiheitlichen verhandelt“. Wenn die ÖVP „diesen Zirkus, den sie die letzten fünf Jahre in der Regierung aufgeführt haben, weiter aufführen“, seien Verhandlungen mit der FPÖ angebracht.

Feststehen wird das Ergebnis der steirischen Wahl erst am Montag. Grund ist die lange Nachfrist für Briefwähler. Diese Frist könne nach Warnungen von Experten über mögliche Manipulationen künftig verknappt werden. Die SPÖ fordert schon länger Änderungen; auch die ÖVP erklärte sich zuletzt zu einer Reform bereit. Welche Frist künftig gelten soll, wollte man in der ÖVP aber am Mittwoch nicht präzisieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.09.2010)

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6 Kommentare
ssid
30.09.2010 14:25
1 0

FPÖ

siegt und die anderen schleimen!

Antworten Gast: siege sehen anders aus
01.10.2010 15:29
0 0

Re: FPÖ

10,8%!

Antworten Antworten Gast: Schleimer
01.10.2010 19:32
0 0

Re: Re: FPÖ

ist aber der Niessl!

Antworten Antworten Gast: Prozente43w
01.10.2010 19:30
1 0

Re: Re: FPÖ

das waren in Holland vor Jahren auch nicht mehr. Heute sind die in der Regierung!

Gast: Vergelter-Bioniker
30.09.2010 11:53
0 0

Europäische Revolution

In ein paar Jahren wird eine 3er-Front in den Parlamenten tatsächlich mehrheitsfähig sein. Diese 3er-Front wird gebildet aus Ökos, Multikulti-Gegnern und Anti-Kapitalisten.

fireone
30.09.2010 07:55
0 0

Schau, schau,

die rote Front für die Ausgrenzung der FPÖ scheint zu bröckeln. Bei den berauschenden Wahlerfolgen der SPÖ wird sie sich bald um Partner für Koalitionen umsehen müssen. Da werden auf einmal wieder die Freiheitlichen interessant. Um sich eine Oppositionsrolle zu ersparen, werden sie sogar vor einer Koalition mit den Blauen nicht zurückschrecken.

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