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Obama räumt "größten Fehler" seiner Amtszeit ein

21.09.2012 | 06:06 |   (DiePresse.com)

In einem TV-Interview geriet der US-Präsident wegen seiner Einwanderungspolitik unter Druck. Er hatte versprochen, die mehr als elf Millionen illegalen Einwanderer "aus dem Schatten" zu holen.

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US-Präsident Barack Obama ist bei einem Wahlkampfauftritt wegen seiner Einwanderungspolitik erheblich in Erklärungsnot geraten. Im Interview des spanischsprachigen TV-Senders Univision gestand er am Donnerstag ein, sein Versprechen einer Reform der Immigrationsgesetze nicht eingehalten zu haben. Das sei "der größte Fehler" seiner ersten Amtszeit gewesen, sagte Obama. Er habe damals im Wahlkampf die Zusage dafür gemacht, "bevor die Wirtschaft kurz vor dem Zusammenbruch stand". Die Konjunkturkrise habe die ersten zwei Jahre seiner Präsidentschaft eingenommen. "Ich habe nicht alles geschafft, was ich schaffen wollte."

Die Einwanderungsdebatte ist ein heißes Eisen in der US-Politik. Die Latinos stellen mit rund 50 Millionen Einwohnern die größte Minderheit in den USA. Mehr als zwei Drittel von ihnen gaben Obama bei der Wahl 2008 ihre Stimme. Er hatte beim Amtsantritt versprochen, die mehr als elf Millionen illegalen Einwanderer - oft Freunde oder Verwandte von legalen Immigranten - "aus dem Schatten" herauszuholen.

Vor einigen Monaten hatte Obama bestimmt, dass zumindest Immigranten, die als Kinder oder Jugendliche illegal in die USA gekommen sind, zunächst für zwei Jahre von einer Abschiebung verschont bleiben.

 

(APA/dpa)

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9 Kommentare

2% im Häfn = 30% "Vor"Bestrafte" = 30% Illegalisierte ...

... zumindest jeweils temporär.

Statt über 11% Illegale zu philosophieren (und das ist offensichtlich nur auf Einwanderer bezogen) sollten wir darauf drängen, dass
* in Parlament
* und in Regierung
* und in Justiz
genauso 30% "Vorbestrafte" vertreten sind, wie es dem Durchschnitt der Republik Österreich entspricht.

(falls hier von Demokratie die Rede sein soll)

Gast: Großmaul Obama
21.09.2012 10:28
0 0

Was ist Obamas Bilanz?

Der Wunsch der Wähler nach CHANGE.

11 Millionen Illegale?


Nobelpreis

gibt es einen Nobelpreis für Ankündigungen!

Re: Nobelpreis

Ich fürchte nein. Macht aber Sinn.

Zusätzlich Nobelpreise für
- "Verhinderer"
- "Verzögerer"

Wir hätten damit die Chance, Nobelpreise en masse nach Österreich zu holen!

Gast: gregor127
21.09.2012 07:10
2 4

Einwanderer

Ich frage mich was da so lange dauern sollte, wenn er es damals wirklich ernst gemeint hat. Oder schließen von Guantanamo. Als President die Anweisung geben und 2 Monate später ist Guantanamo zu. Gleiches mit den Einwanderern. Alleine das Versprechen für die Einwanderer damals hat ihm Millionen Stimmen gebracht. Die werden jetzt etwas anders denken

Antworten Gast: Alien (Dauerzensuriert)
21.09.2012 08:33
2 0

Re: Einwanderer

Auch der US-Präsident ist nicht allmächtig. Es gibt Dinge, die kann er bei seinen Kongress und Repräsentantenhaus einfach nicht durchsetzen. Und wenn er von vorne herein keine Chance dafür sieht, sollte er es auch gar nicht erst versuchen, sonst wird ihm ein Scheitern als Versagen ausgelegt. Einfache Regel für US-Präsidenten: Veranlasse keine Abstimmung, die Du nicht gewinnen kannst!

Antworten Antworten Gast: Messalina-X
21.09.2012 09:49
1 1

Re: Re: Einwanderer

auch der US-Präsident ist nur eine Marionette und wenn er sich wohl verhält, darf er für eine weitere Amtszeit an den Futtertrögen bleiben...,
überall das gleiche

Antworten Antworten Gast: HDW
21.09.2012 09:03
1 5

Re: Re: Einwanderer

Wozu ist er dann überhaupt gut?

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