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'Ordner voller Frauen': Obama spottet über Romney

18.10.2012 | 10:21 |   (DiePresse.com)

"Wir müssen keine Ordner sammeln, um kompetente Frauen zu finden", lästert der US-Präsident nach Romneys Patzer beim TV-Duell.

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Nach dem "Frauen"-Patzer des US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney im zweiten TV-Duell hat Präsident Barack Obama den öffentlichen Spott über den unbedachten Sager aufgegriffen. "Ich muss Ihnen sagen, dass wir keine Ordner sammeln müssen, um kompetente, motivierte und talentierte junge Frauen zu finden, die bereit sind zu lernen und in diesen Fächern zu unterrichten", sagte Obama am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt an einer Universität im Bundesstaat Iowa über sein Engagement für Frauenrechte und über Pläne, mehr Professoren für Mathematik und ähnliche Fächer einzustellen.

Auch US-Vizepräsident Joe Biden stieg auf Romneys unglückliche Formulierung ein. "Angesichts der Vorstellung, dass er herumfragen musste, wo eine qualifizierte Frau ist, hätte er einfach zu mir nach Hause kommen sollen. Er hätte keinen Ordner gebraucht", sagte Biden. Obama und Biden kommt Romneys Aussage gelegen, da sie derzeit versuchen, ihren abnehmenden Vorsprung in Umfragen bei Frauen wieder auszubauen.

Duell Nummer 2: ''Obama hatte die Nase vorn''

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Im zweiten TV-Duell mit Obama hatte Romney am Dienstag erzählt, wie er als Gouverneur von Massachusetts nach weiblichen Bewerbern für sein Kabinett fahndete - und sich dafür "Ordner voller Frauen" bringen ließ. Im Internet häuften sich bereits während der Debatte die hämischen Kommentare über die Formulierung. In sozialen Netzwerken kursierten unzählige Fotomontagen, auf denen in Aktenordner gesteckte Frauen zu sehen waren.

(APA/AFP)

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13 Kommentare
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Grundsätzliche Lächerlichkeit

Ich bin kein Romney Fan, kann aber auch grundsätzlich mit der linken Meinung nichts anfangen.
Wenn Obama meint, dass Frauen so arm sind, dann soll er sich selbst durch eine ersetzen. Wetten,dass das nie (und zwar bei keinem Linken jemals) passieren wird?
Ebenfalls wundere ich mich seit Jahren auch in Europa über Präsidenten-Kandidaten, denen vorgeworfen wird, sie könnten die Sprache der Migranten nicht (in Romneys Fall spanisch).
Ist es die Aufgabe des Präsidenten spanisch zu lernen oder die des Migranten englisch zu lernen?
Weiters frage ich mich immer wie sich Linke die Zukunft eigentlich vorstellen. Ich sage ja nicht, dass Minderheiten vogelfrei sein sollen, aber sie zum Staat im Staat zu machen?
Wäre es nicht längst an der Zeit sich bei Migranten auf 4 Kriterien zu beschränken: jung, ledig, ausgebildet und mit Sprachkentnissen im Idealfall zweisprachig?
Obama verkündet stolz Jobs ( welche?)geschaffen zu haben, aber durch Geburtenraten und Familienzuzug alleine wird die Zahl mit Leichtigkeit übertroffen?
Diese Fragen stellen sich wirklich nicht nur in Amerika sondern in allen Industrieländern.

Der Narcissist in Chief

hat in einem Interview die Toten von Benghazi als "nicht optimal" bezeichnet. Na bumm, wenn das ein Republikaner gesagt hätte. Ich erwarte mir jetzt tagelange Entrüstungsstürme in den MSM...

http://blogs.telegraph.co.uk/news/timstanley/100185643/obama-describes-deaths-of-4-americans-in-libya-as-not-optimal-now-hes-channeling-mike-dukakis/


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Der größte Witz

Es ist einfach so egal wer von den beiden Herren die Wahl gewinnt, Beide sind nur Marionettenvon Wirtschaft, Banken und einschlägigen Staaten die gut mitbezahlen....

Wer wirklich noch an Freiheit und Demokratie in Amerika glaubt, sollte endlich aus seinem Utopia aufwachen.....

Russland macht sich wenigstens noch die Mühe Wahlen zu manipulieren, in den USA heisst das schon lange Wahlrecht

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Es Zeigt wieder einmal,

dass die Linken international nur ein Thema haben.

Obama braucht keinen Ordner ...

.. dafür hat er Hacker und Computerspezialisten um das Volk auszuspionieren ...

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Wie viele Flaschen braucht man, um den Bodensee abzufüllen? Eine ...!

Wie hier schon gültig festgestellt wird, um die Kandidatur des US-Messias „Yes, we can“, der dann doch nicht so konnte, muß es extrem schlecht gestellt sein, wenn ein „Ordner voller Frauen“ ein peinlicher Patzer des Gegenkandidaten zu sein hat.

Da erlaube ich mir aber doch noch die Frage, wie schlecht muß es um das intellektuelle Niveau von Journalisten weltweit gestellt sein, wenn eine derart prägnante Aussage in Ihrer vorteilhaften Kürze eine Peinlichkeit zu sein hat?

Was zum wiederholten Male passiert, ein kurzer Satz wird aus dem Zusammenhang gerissen und bewertet. Romney sagte, er hätte Frauen für politische Ämter gesucht und Frauenorganisationen dazu befragt. Worauf er von dort „Ordner voller Frauen“ erhielt.

Jeder halbwegs begabter Mensch wird das dahingehend interpretieren, Romney hat Ordner voll mit (schriftlichen) Vorschlägen von einsatzfähigen Frauen erhalten. Oder glaubt jemand, die Frauenorganisationen hätten ihm lebendige Frauen in voller Körpergröße, hoffentlich wohl gekleidet und nicht nackt, verpackt in – wie groß müßten die eigentlich sein? – mehreren Ordnern?

Journalisten, die das zur Peinlichkeit hochstilisieren, erinnern mich an einen alten Kalauer, den sie wahrscheinlich auch nicht beantworten können:

Wie viele Flaschen braucht man, um den Bodensee abzufüllen? Antwort: Eine, nur groß genug muß sie sein!

Re: Wie viele Flaschen braucht man, um den Bodensee abzufüllen? Eine ...!

"Jeder halbwegs begabter Mensch wird das dahingehend interpretieren, Romney hat Ordner voll mit (schriftlichen) Vorschlägen von einsatzfähigen Frauen erhalten."

Und wie sollen wir diese Aussage interpretieren (jeder begabteR Mensch mal ausgenommen)?
Ordner voll mit Vorschlägen von einsatzfähigen Frauen? Was haben sie denn vorgeschlagen, die Frauen? Und wofür sind sie einsatzfähig?

Re: Wie viele Flaschen braucht man, um den Bodensee abzufüllen? Eine ...!

Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Es ging wohl darum, dass die Republikaner in den eigenen Reihen zu wenige Frauen haben und daher erst mal bei "Frauenorganisationen" welche "organisieren" müssen.

Die Aussage Romneys war voll in Ordnung.

Es ehrt ihn auch Frauen in sein Kabinett holen zu wollen.

Re: Die Aussage Romneys war voll in Ordnung.

Die dürfen halt auch wählen, darum kann man sie nicht ganz links liegen lassen. Ist ihm aber eh unangenehm, denke ich.

Gast: mens sana
18.10.2012 10:43
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Mut der Verzweiflung?

Alo ich verstehe trotz aller Häme nicht, was an Romneys Aussage eigentlich so schrecklich falsch gewesen sein soll. Merkwürdig ist eher, mit welchem Eifer sich die demokratischen Spin-Doctors (und die europäischen Medien) darauf stürzen, als wäre das ihre letzte Hoffnung, das Steuer doch noch herumzureissen.

Um die Obama-Kampagne scheint es ja wirklich sehr schlecht bestellt zu sein, wenn ihnen sonst nichts mehr einfällt...

Antworten Gast: Joemito
18.10.2012 13:54
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Re: Mut der Verzweiflung?

Diese Kommentare zeigen eigentlich nur Eines sehr deutlich: Sie haben keine Ahnung vom amerikanischen Wahlkampf, der auf den amerikanischen Normalbürger ausgereichtet ist. Ein Vergleich zu mitteleuropäischen Bürgern verbietet sich, da der amerikanische Bürger die reine schwarz- und weiß- Malerei für seine Meinungsbildung pflegt. Es gibt dort eben nur siegen und verlieren.
P.S. Das ist keine Kritik und auch keine negative Sichtweise, nur eben der Hinweis auf den völlig anderen Hintergrund der Wahlkämpfe in den USA

Re: Re: Mut der Verzweiflung?

Richtig, trifft aber aufs gesamte Leben in Amerika zu.

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