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Obama-Attacke: Mitt Romney leidet unter "Romnesia"

20.10.2012 | 10:36 |   (DiePresse.com)

Sein Widersacher müsse an einer Krankheit leiden , durch die er seine früheren politischen Aussagen vergesse, scherzt US-Präsident Obama. Romney spricht von "dümmlichen Wortspielen".

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US-Präsident Barack Obama versucht mit einem neuen Namensspiel, seinen Wahlkampf-Kontrahenten Mitt Romney lächerlich zu machen. Sein Widersacher müsse an einer Krankheit namens "Romnesia" leiden, durch die er seine früheren politischen Aussagen vergesse, scherzte Obama am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in Fairfax (Virgina). Der Präsident setzte dabei das Kunstwort aus Romney und Amnesia (deutsch: Amnesie) zusammen. Der medizinische Begriff beschreibt eine Art der Gedächtnisstörung.

Romney, der am Freitag auf Wahlkampftour in Florida unterwegs war, bezichtigte daraufhin Obama "kleinkarierter Angriffe und dümmlicher Wortspiele".

Namensspiel im August: "Romney Hood"

Obama zählte mehrere Themen auf, bei denen Romney in den vergangenen Wochen angeblich seine Meinung geändert habe. So könne sich Romney angeblich nicht mehr an seine frühere Haltung zu Themen wie Energie oder Gesundheitsversorgung erinnern. "Er vergisst, was seine Positionen dazu sind, und er setzt darauf, dass Sie es auch vergessen", sagte Obama. "Wenn wir eine Bezeichnung für seinen Zustand finden sollen, dann denke ich, es ist Romnesia."

"Wenn du einen Fall von "Romnesia" hast, kannst du dich anscheinend nicht einmal die Vorschläge erinnern, die immer noch auf deiner Interseite stehen", sagte der Amtsinhaber. Das sei aber eine "kurierbare Krankheit" - man müsse am 6. November nur Obama wählen. Bereits im August hatte Obama ein Namenspielchen mit seinem Kontrahenten betrieben. Damals nannte er ihn "Romney Hood", weil der Republikaner mit seinen Steuerplänen das Geld von den Armen nehmen und den Reichen geben wolle. "Das ist wie Robin Hood im Rückwärtsgang."

"Mitt Romney - keiner von uns"

Das Wahlkampfmanagement von Obama machte indes auch das milliardenschwere Hilfsprogramm für die Autohersteller General Motors und Chrysler zum Thema. In dem heftig umkämpften Staat Ohio schaltete das Team Obamas am Freitag einen neuen Fernsehspot, der den damaligen Widerstand des republikanischen Herausforderers Romney gegen die Rettungsaktion thematisiert.

So tauchen mehrere Arbeiter der Automobilindustrie in dem Clip auf und berichten, dass sie ihre Arbeitsplätze der Entscheidung Obamas verdanken, den beiden Großkonzernen 2009 Bundesdarlehen zu gewähren. Romney hingegen hatte sich für einen strukturierten Konkurs ohne den Einsatz von Steuergeldern ausgesprochen. Hätte Obama damals nicht interveniert, wäre Ohio zusammengebrochen, sagt ein Arbeiter in dem Wahlwerbespot. Dieser endet mit dem Slogan: "Mitt Romney. Keiner von uns."

(APA/dpa)

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56 Kommentare
 
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Gast: Kowalski
21.10.2012 10:39
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Obama Verherrlichung in Europa

Finde es traurig dass die Europaeische Presse ueber (Die Presse ebenfalls) Obama immer wieder alles positive berichtet und nicht in der Lage ist einzustehen dass Obama fast alle Versprechen nicht eingehalten hat und eben kein Wunderpraesident war und auch nicht in 4 Jahren sein wird wie er sich unehrlich vor den letzten Wahlen angepriesen hat. Yes We Can, and I promise change.... No he could not, and no, he changed not much...

Obama-Attacke: Mitt Romney leidet unter "Romnesia" als head-line sagt ja alles. BILD/KRONE Klasse.

Sie vergessen, daß die Republikaner jeden Versuch Obamas verhindert haben, Steuergerechtigkeit herzustellen.

Die Reps sind auf völlig destruktivem Kurs, sie spalten das Land und schieben die Schuld Obama zu.

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Re: Obama Verherrlichung in Europa

er hat versprochen das Haushaltsdefizit zu halbieren, er hat's verdoppelt....

Wer wollte noch mal Guantanamo Bay schliessen?

Dear Mr. President, where's our change?

Romney steht also mit seiner Krankheit sicher nicht alleine da.

Ist übrigens auch in Österreich nichts anders. Aber so lange der Wähler so dumm ist, und sich das gefallen lässt ...

Antworten Gast: Konservativer
21.10.2012 17:47
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Re: Wer wollte noch mal Guantanamo Bay schliessen?

Dass Obama Gitmo nicht geschlossen hat, ist so ziemlich seine einzige positive Leistung.

Das einem Menschen aus Old Europe zu erklären, ist aber bekanntermaßen schwierig.

Re: Wer wollte noch mal Guantanamo Bay schliessen?

auch die angebliche präsidiale Allmacht stösst an ihre Grenzen - in diesem Fall wurden ihm anscheinend zwingende Argumente präsentiert dies nicht sofort umzusetzen.

Ich halte Guantanamo für eine absolute Frechheit, aber das ist meine persönliche Meinung. Da mir nichte alle Fakten vorliegen kann ich auch nicht sagen wie ich entscheiden würde, denn in der Position des Präsidenten müsste das Wohl der Bürger Priorität vor meinem Gewissen haben?

Antworten Antworten Gast: Konservativer
21.10.2012 17:48
2 1

Re: Re: Wer wollte noch mal Guantanamo Bay schliessen?

"Ich halte Guantanamo für eine absolute Frechheit, aber das ist meine persönliche Meinung. "

Stimmt.

Das ist IHRE Meinung.

Meiner Meinung ist Gitmo eine angemessene Antwort auf außerhalb rechtlicher Normen stehende Kombattanten.

Antworten Gast: Hans Lieszuviel
21.10.2012 04:16
0 0

Re: Wer wollte noch mal Guantanamo Bay schliessen?

Will er das nicht mehr?
Bitte erst informieren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenenlager_der_Guantanamo_Bay_Naval_Base#Schlie.C3.9Fungspl.C3.A4ne
Wer zu faul ist die zwei Kapitel zu lesen:
Obama hat relativ schnell Maßnahmen zur Schließung des Gefangenenlagers eingeleitet, diese konnten aber nicht umgesetzt werden, weil es kaum Länder gibt, die die Gefangenen aufnehmen wollen. Ebenfalls hat der Kongress Geldmittel verweigert, die der Schließung zu Gute kommen sollten. Was der Schließung ebenfalls im Weg stand war ein Bericht des Pentagons, welcher besagt, dass die Haftbedingungen nicht gegen die Genfer Konventionen verstoßen: http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenenlager_der_Guantanamo_Bay_Naval_Base#Forderungen_nach_Schlie.C3.9Fung

0 0

Re: Re: Wer wollte noch mal Guantanamo Bay schliessen?

Und warum hat er dann nicht sozialerweise die Gefangenen bei sich zu Hause aufgenommen?
Wieso soll denn ein anderes Land so blöd sein und sie nehmen?
Außerdem weiß jeder,dass die genfer Konventionen für alle Länder mit Ausnahme der USA als Supermacht gelten, weil die USA mit deren Anerkennung im selben Moment keine Supermacht mehr wären.
Alleine also mit solchen Versprechungen in den Wahlkampf zu gehen, zeigt, dass Obama entweder ein Träumer ist oder einfach lügt.

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gratulation an alle usa-spezialisten

so stellt sich der provinz seppl die grosse welt vor.

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Re: gratulation an alle usa-spezialisten

Ich persönlich stelle mir beim Lesen Ihrer Kommentare etwas Mieses vor. Ludwig von Mises konnte sich viel gescheiter artikulieren.

Re: gratulation an alle usa-spezialisten

"grosse welt" - falsch
"große Welt" - richtig

Wow, 4 Fehler in so einem kurzen Satz! Respekt!

Antworten Antworten Gast: HB4242
20.10.2012 20:21
0 0

Re: Re: gratulation an alle usa-spezialisten

Sollten Sie nicht lieber die Schulübungen verbessern ?

Dann lese ich Bildungsforum wieder, dass die Lehrer so überlastet und so schlecht bezahlt sind ....

Re: Re: Re: gratulation an alle usa-spezialisten

"Dann lese ich Bildungsforum wieder" - Hm, fehlt da was?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: HB4242
20.10.2012 20:51
0 0

Re: Re: Re: Re: gratulation an alle usa-spezialisten

Richtig ! (jetzt weiss ich, dass Sie wirklich ein Lehrer sind ....)

Re: Re: Re: Re: Re: gratulation an alle usa-spezialisten

"jetzt weiss ich..." - falsch
"jetzt weiß ich....." - richtig

Kann es sein, dass Sie die Rechtschreibreform verschlafen haben?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: gratulation an alle usa-spezialisten

Haben Sie denn nichts besseres zu tun, als Rechtschreibfehler bei anderen Leuten zu suchen? Freuen Sie sich doch einfach, dass Sie die deutsche Rechtschreibung so wunderbar beherrschen... leben und leben lassen ;)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: HB4242
20.10.2012 21:32
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: gratulation an alle usa-spezialisten

JA, ich hab diese vielen sinnlosen Rechtschreibreformen verschlafen !

(aber ich brauch die auch nicht mehr ....)

1 1

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: gratulation an alle usa-spezialisten

Wenn man komplett bildungsfern lebt, kann man natürlich auch die Rechtschreibreformen ignorieren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: HB4242
21.10.2012 19:04
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: gratulation an alle usa-spezialisten

Hilfe, noch ein Lehrer im Forum !

Also da kann der nächste PISA-Test eigentlich nur mehr so ausfallen, wie er immer schon ausgefallen ist ....

Re: gratulation an alle usa-spezialisten

Es heißt "die" Provinz, nicht "der" Provinz. Und man schreibt "Provinz", nicht "provinz".

Geh

Wenns doch wahr ist. Romney wechselt seine politische Meinung öfters als seine Unterwäsche.

Gast: USA
20.10.2012 17:52
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Präsident

Also ganz ehrlich. Obama ist ein unglaublicher Charmbolzen aber aus rein politischer Sichtweise ist er nach diesen 4 Jahren "mismanagement" fast unwählbar.... wäre der republikanische Kandidat eine Alternative XD

Gast: Uncle Sams Neffe
20.10.2012 17:36
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Der Klassiker

wenn einem: Linken, Sozialisten oder in dem Fall Links-Liberalen keine Argumente einfallen werden sie untergriffig oder persönlich.

Eigentlich traurig dass sich ein angebliches Redetalent solchen Worten bedienen muss.

Er soll einfach seinen Job machen für den er gewählt worden ist und seine Errungenschaften herzeigen dann sollte Romney für ihn keine Herausforderung darstellen.

Achso sorry welche Errungenschaft hat er denn? Außer Beendigung des Irakkrieges und dass Osama endlich erwischt wurde gibts reichlich wenig. Truman hat wegen dem Atombombeneinsatz und dafür dass deswegen Tausende Soldaten ein Kampf ersparrt bliebt auch nicht die Wahl gewonnen.

Eine Bundesregierung sollte sich darum kümmern das Gesetze gemäß der Verfassung gemacht werden, sie soll dort für alle Bundesstaaten agieren wo es von Vorteil für alle ist und sie sollte gewisse Richtlinien in der Innenpolitik vorzeichnen und natürlich die gesamte Nation nach außen vertreten.

Eine Regierung sollte aber nicht seine Bürger bevormunden. Was für Obama und seine Wähler gut ist muss nicht für die (ca. 50%) anderen Wähler auch automatisch gut sein. Etwa dass plötzlich (fast) alle Illegalen Einwanderer legalisiert werden. Als Wähler in Arizona oder Einwanderer der vielleicht Jahre um die Staatsbürgerschaft gekämpft hat würde ich mich verarscht vorkommen (nur als Beispiel).

Re: Der Klassiker

der klassiker ist es, die eigene beschränktheit mit links-rechts-pauschalphrasen zu kaschieren.

Antworten Antworten Gast: Micaela
21.10.2012 15:46
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Re: Re: Der Klassiker

Dass Obama den Krieg beendet hat, ist doch das meiste Wert. Wieviele Menschen hätten noch sterben sollen?Er hat vieles Vernünftige getan. Dass manches gescheitert ist, ist logisch bei der mächtigen Finanzlobby. Immerhin hat er eine Krankenversicherung für fast jeden Amerikaner eingeführt, das ist eine Errungenschaft. Sie ist mit Ö nicht vergleichbar, er hat viel Umweltprojekte gemacht. Die Probleme wurden von der vorigen Regierung gemacht.

 
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