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Texas droht internationalen Wahlbeobachtern

25.10.2012 | 11:40 |   (DiePresse.com)

OSZE-Beobachter könnten sich strafbar machen, wenn sie sich den Wahllokalen nähern, sagt der texanische Generalstaatsanwalt.

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Der texanische Generalstaatsanwalt Greg Abbott hat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gedroht: Die Wahlbeobachter der Organisation könnten sich strafbar machen könnten, wenn sie sich bei der anstehenden US-Präsidentschaftswahl den Wahllokalen nähern. 

Über diese Drohung beschwerte sich die Organisation bei US-Außenministerin Hillary Clinton, wie die OSZE am Mittwoch mitteilte. Die in Warschau ansässige OSZE-Unterorganisation ODIHR überwacht weltweit regelmäßig Wahlen der Mitgliedsstaaten - darunter die USA.

Wenn sich OSZE-Experten näher als 100 Fuß (30,5 Meter) dem Eingang des Wahllokals nähern würden, könnte dies ein krimineller Akt sein, schrieb Abbott der OSZE in einem offenen Brief am Dienstag. "Gruppen und Einzelne außerhalb der Vereinigten Staaten dürfen nicht in den Wahlprozess in Texas eingreifen oder ihn beeinflussen", so der Generalstaatsanwalt.

"Strafandrohung nicht zu akzeptieren"

Als Reaktion schrieb die ODIHR nun einen Brief an Clinton. "Die Strafandrohung für OSZE/ODIHR-Beobachter ist nicht zu akzeptieren", beschwert sich ODIHR-Chef Janez Lenarcic darin.

Die OSZE habe seit 2002 alle US-Wahlen ohne Zwischenfälle beobachtet. Das Land habe wie alle anderen OSZE-Staaten die Pflicht, Wahlbeobachter einzuladen.

(APA/dpa)

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6 Kommentare

-die OSZE

-sollte Greeg Abbott mal über sein Demokratieverständnis abfragen!
Bei einer Beobachtung der Wahl kann man ja wohl nicht von "Eingreifen oder Beeinflussen" sprechen!!

Texas - Texas, da war doch etwas?


Ach ja, Unliebsame werden abgestraft. War dies nicht am 22. November 1963 so?

Tolle Demokratie, dieses Amerika, vor allem Texas!

Demokratieverständnis

Naja - soweit ist ja Texas in vielen Belangen von Staaten mit problematischen Demokratieverständnis nicht entfernt - Weissrussland ?

Antworten Gast: Wilhelm Bush
25.10.2012 19:09
2 0

Re: Demokratieverständnis

also das liegt ja auf der Hand:
man erinnere sich noch an die Vorwürfe der Wahlfälschung zu Zeiten wo dieser armselige Bush gewählt wurde:
ein Land mit vorsintflutlichen Lochkartenmaschinen ....
ja: die Ratingagenturen sollen sich auch von Europa fernhalten..
es ist doch egal,wer gewinnt...wichtiger ist ob dereuro dem Dollar Paroli bieten kann
und das bestimmen mächtigere Leute..

Gast: Tejasbeobachter
25.10.2012 14:51
3 9

Bravo TEXAS

Dieses linke Gesindel fern halten.

1 0

Gefahr für die USA

Wie ist das dann mit den US-Ratingagenturen ????