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Obama über Romney: "That's a Bullshitter"

26.10.2012 | 09:59 |   (DiePresse.com)

Kurz vor der Wahl ließ sich der US-Präsident zu der Äußerung im "Rolling Stone" hinreißen. Bei weißen Wählern verliert Obama an Boden. Er selbst hat seine Stimme schon abgegeben.

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US-Präsident Barack Obama sorgt im Wahlkampf für Stirnrunzeln: Zumindest indirekt hat er in einem Interview seinen Herausforderer Mitt Romney recht derb als "Lügenbold" (wörtlich "Bullshitter") bezeichnet. In der Gesprächspassage mit der Musikzeitschrift "Rolling Stone" ging es um Obamas große Popularität bei Kindern. Wörtlich meinte der Präsident: "Kinder haben einen guten Instinkt. Sie schauen auf den andern und sagen: Er ist ein Lügenbold."

Der TV-Sender CNN sprach das Schimpfwort selbst nicht aus, auch bei einer schriftlichen Einblendung des Interview-Textes war das Wort nicht ausgeschrieben.

Das Romney-Lager reagierte prompt. Obama habe nichts zu bieten als Attacken und Beleidigungen, zitierte der TV-Sender CNN einen Romney-Sprecher. Obamas Wahlkampfberater David Axelrod meinte, Obama ziele auf Romneys häufige Meinungsänderungen ab. Die Bemerkung hätte für Romney "keine echte Überraschung sein sollen".

Auszug aus dem "Rolling Stone"
We arrived at the Oval Office for our 45-minute interview … on the morning of October 11th. … As we left the Oval Office, executive editor Eric Bates told Obama that he had asked his six-year-old if there was anything she wanted him to say to the president. … [S]he said, ‘Tell him: You can do it.’ Obama grinned. … ‘You know, kids have good instincts,’ Obama offered. ‘They look at the other guy and say, “Well, that’s a bullshitter, I can tell.”

Weiße vertrauen Obama immer weniger

Unterdessen büßt Obama Zustimmung bei weißen Amerikanern einer Umfrage zufolge ein. Obama - der erste schwarze Präsident der US-Geschichte - liege bei weißen Wählern um 21 Prozentpunkte hinter seinem Herausforderer Mitt Romney, heißt es in einer Erhebung der "Washington Post" und des TV-Senders ABC. 79 Prozent der Amerikaner sind Weiße.

59 Prozent der weißen Wähler, die vermutlich zur Wahl gehen, hätten sich für Romney ausgesprochen, lediglich 38 Prozent für Obama. Vor vier Jahren habe Obama bei Weißen lediglich um acht Prozentpunkte hinter seinem damaligen Gegner John McCain gelegen, schreibt die Zeitung. Dafür könne Obama aber bei nicht-weißen Amerikanern erheblich punkten: 79 Prozent wollten ihre Stimme für den Amtsinhaber abgeben.

Stimmabgabe zwölf Tage vor der Wahl

Obama selbst hat inzwischen schon seine Stimme zwölf Tage vor den US-Wahlen abgegeben. "Ich kann Ihnen nicht sagen, für wen ich gestimmt habe", meinte ein sichtlich gut gelaunter Obama am Donnerstag im Wahllokal in seiner Heimatstadt Chicago. Obama ist der erste Präsident in der US-Geschichte, der vor dem offiziellen Wahltag an die Urne ging.

Obama hatte seine Wahlkampftour eigens zur vorzeitigen Stimmabgabe unterbrochen. Auch der Mann aus dem Weißen Haus musste sich zunächst ausweisen. "Ich bin froh, dass ich meinen Führerschein erneuert habe", sprach er in die laufenden TV-Kameras. Er scherzte auch über seine grauen Haare, von denen auf dem Führerschein-Bild noch nichts zu sehen sei.

Die elektronische Stimmabgabe dauerte einige Minuten - neben dem Präsidenten musste er auch über Kongressabgeordnete abstimmen. Obama nutzte den Auftritt zur Werbung für eine frühe Stimmabgabe vor dem 6. November. Grund: Zu den Frühwählern zählen meist besonders viele Demokraten. Auch Obamas Ehefrau Michelle gab bereits unlängst ihr Votum ab, per Briefwahl aus dem Weißen Haus.

(APA/dpa)

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46 Kommentare
 
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Antworten Gast: Gast577
26.10.2012 14:28
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Re: Die Republikaner sind die ÖVP der USA

Sie sind ahnungslos! Die ÖVP ist in zahlreichen Bereichen extremer links als die US-Demokraten!

Re: Die Republikaner sind die ÖVP der USA

nope. die ehemaligen republikaner vielleicht. die heutigen republikaner und tea party fraktion sind so extrem rechts, dagegen ist strache ein linksliberaler.

Jetzt wo die Demokraten ..

.. wieder beim Verlieren der Wähler sind wird das Weiß-Schwarz Thema wieder aktuell ... Das ist wie bei uns die "Braune Keule"

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es ist doch e wurscht

wer von den beiden Kasperln im weisen Haus wohnt!!

sind doch nur Marionetten am Gänglband von ganz anderen.

alles Aufregung um nix um gar nix !!!

Antworten Gast: neinnein
26.10.2012 13:43
9 1

Re: es ist doch e wurscht

Was ist das weise Haus?

Re: Re: es ist doch e wurscht

Vielleicht die Akademie der Wissenschaften?

Haha

Endlich nennt Obama diese Witzfigur einmal beim Namen. Romney erzählt den Leuten immer nur das was sie hören wollen. Alle 5 Minuten wechsel er "seine" Meinung. Und die Right-Wing Hate-Machinery aka. Rupert Murdoch & Friends grunzt und rülpst schon los!

Wenn Sie schon so überheblich argumentieren ...

... seien Sie doch so freundlich und sachlich und nennen uns einen (einer genügt) PolitikerInnen, die uns nicht erzählen, was wir hören wollen.

Re: Wenn Sie schon so überheblich argumentieren ...

Nichts für ungut aber über Romneys berühmtes Meinungsglücksrad gibtes hunderte dokumentierte Fälle. Alleine in der letzten Debatte war es wieder eklatant.

Wer das nicht sieht ist blind und blöd.

Bullshiter = Lügenbold?

Eher Jemand der Mist, Sc***ß*, Schwachsinn, Unfug erzählt

Gast: Mitt-agsunterhaltung
26.10.2012 12:16
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nema kultura

... wehe wenn dies der Mitbewerber gesagt hätte, dann wäre die ganze Meute an rot und grün eingefärbten Journalisten Österreichs entrüstet drübergefahren! Und der Wrabetz wäre in Ohnmacht gefallen oder so ....

Auch der ORF spricht Schimpfwörter nicht aus

Gestern abends berichtete OE1 eine halbe Stunde lang vom bösen "N-Wort" während des Wahlkampfes - besser kann es nicht einmal die NPD machen

Ö1?

Drehe ich immer spätestens nach fünf Minuten einer Nachrichtensendung ab. Mein Blutdruck ist hoch genug.

Gast: Sovereign
26.10.2012 11:55
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Ungeschickt!

... das ist nicht geschickt, seinen Gegner zu beschimpfen oder zu verspotten. Jemand, der signalisieren möchte, dass er über den Dingen steht, sollte das tunlichst unterlassen! Damit wird sich Obama mehr selbst, als seinem Mitstreiter geschadet haben.

Aber er hat doch recht:

Kinder und Narren sagen die Wahrheit. Das wäre - eleganter ausgedrückt - was er mitteilen wollte!

Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
26.10.2012 11:05
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propaganda propaganda

romney möchte krieg mit iran, obama nicht

wer möchte sonst noch krieg mit iran?

wer sponsort den wahlkampf? (hmm... aipac?)

wer sagt den medien, was sie schreiben sollen?

warum wird obama jetzt ständig gebasht?

(auflösung nächste woche)

lol


Antworten Gast: Halbwissen
26.10.2012 11:28
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Re: propaganda propaganda

Ist das Propaganda ?

Antworten Antworten Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
26.10.2012 12:06
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Re: Re: propaganda propaganda

es gibt in den USA (bei uns nur abgeschwächt) in letzter Zeit verstärkt Strömungen diese Witzfigur zu pushen, Bush war ja gerade ein Intelligenzbolzen dagegen


Gast: passing by
26.10.2012 11:02
4 1

da hatte er wohl seinen anger translator Luther nicht dabei :-)

http://www.youtube.com/watch?v=-qv7k2_lc0M

Gast: EFF EFF
26.10.2012 10:33
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Wenn Fiktion Wirklichkeit wird,

nähert sich die US-Administration sich dem Science Fiction "Idiocracy" an.
Dass die beiden Präsidentschaftskandidaten sich als Komiker versuchten, ist doch nur mehr eine faule Entschuldigung.

 
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