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"Waffenstillstand beendet": US-Wahlkampf geht weiter

31.10.2012 | 20:38 |   (DiePresse.com)

Nach der Sturmkatastrophe geht Romney wieder auf Stimmenfang. US-Präsident Obama inszeniert sich indes als zupackender Krisenmanager - und erntet Lob von dem republikanischen Gouverneur Christie.

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Nach der unfreiwilligen Unterbrechung durch Wirbelsturm "Sandy" geht der Wahlkampf zur US-Präsidentenwahl in die entscheidende Phase. Herausforderer Mitt Romney beendete am Mittwoch den von der Naturkatastrophe bedingten "Waffenstillstand", um drei Wahlkampfveranstaltungen im wichtigen Swing-State Florida abzuhalten. Präsident Barack Obama dagegen besuchte die besonders schwer getroffenen Überschwemmungsgebiete im Bundesstaat New Jersey. Er kündigte zudem an, am Donnerstag wieder bei politischen Kundgebungen in Wisconsin, Nevada und Colorado aufzutreten.

Romney hielt sich in seinen Reden am Mittwoch zunächst weitgehend mit harten Attacken auf den Präsident zurück. Stattdessen drückte er sein Mitleid für die Opfer des Sturmes aus. Hinter den Kulissen teilten die Unterstützer der Kandidaten aber wieder harte Schläge gegeneinander aus. Vizepräsident Joe Biden bezichtigte Romney, in aktuellen TV-Werbespots bewusst Unwahrheiten zu verbreiten, um die Bürger zu täuschen. Die Wahlstrategen des Republikaners dagegen hielten der Mannschaft des Amtsinhabers vor, nervös zu werden, weil sie auf eine Niederlage am 6. November zusteuere.

Obama leicht im Vorteil

Neue Umfragen in besonders umkämpften Bundesstaaten sehen Obama leicht im Vorteil. Im möglicherweise wahlentscheidenden Ohio liegt er laut einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des TV-Senders CBS und der Zeitung "New York Times" sogar fünf Punkte vor Romney. Auch in den wichtigen Swing-States Virginia und Florida liegt Obama vorn - sein Vorsprung ist im Vergleich zur letzten CBS-Umfrage allerdings deutlich geschrumpft und bewegt sich nur noch im Rahmen der statistischen Fehlermöglichkeit.

Obama verschaffte sich Mittwoch einen persönlichen Eindruck von den teilweise schweren Zerstörungen in New Jersey. Begleitet wurde er vom Gouverneur des Staates, Chris Christie. Der Republikaner und Romney-Anhänger hatte mit einem großen Lob für Obamas Krisenmanagement für Aufsehen gesorgt. Auf Fragen, ob solche Worte nicht den Wahlkampf beeinflussen könnten, meinte er: "Ich kümmere mich einen Dreck um den Wahlkampf."

Obama zeigte sich - wie schon nach anderen Katastrophen in der Vergangenheit - als besorgter Landesvater und präsentierte sich zugleich als zupackender Krisenmanager. Am Dienstagabend etwa sprach er mit Chefs von Energieunternehmen, um Druck zu machen, dass Millionen von Amerikanern bald wieder Strom haben. Die Wiederherstellung der Stromversorgung habe oberste Priorität.

"Keine Zeit für Politik"

Ob die Sturmkatastrophe tatsächlich Einfluss auf das Wahlergebnis am 6. November haben wird, darüber herrscht unter US-Politikexperten weiter Uneinigkeit. Das Weiße Haus wies am Mittwoch zurück, dass es sich bei dem Besuch in dem Katastrophengebiet auch um einen Wahlkampfauftritt handeln könnte. "Es ist völlig angemessen, dass der Präsident New Jersey besucht", sagte Regierungssprecher Jay Carney. "Dies ist keine Zeit für Politik". Auch der Wahlkampfberater des Präsidenten, David Axelrod betonte, dass der Präsident lediglich seiner Verantwortung nachgehe. "Es handelt sich um eine Katastrophe gewaltigen Ausmaßes."

(APA/dpa)

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11 Kommentare
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Pest oder Cholera

Auf einen Seite Obama der das Land in den Ruin treibt, auf der anderen Seite ein zwielichtiger Mormone.

Völlig egal was man wählt, die Politische Führung in den USA wird in der nächsten Amtszeit einen neuen Krieg beginnen, um ihre Vormachtstellung in der Welt um ein paar weitere Jahre zu sichern.

Egal wer im Amt sitzt.


Gast: STFU
01.11.2012 08:27
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Was sagen unsere Grünen und Grüninnen dazu?

Höchst demokratische USA ;)

http://rt.com/usa/news/jill-stein-arrested-texas-694/


Der Republikaner und Romney-Anhänger hatte mit einem großen Lob für Obamas Krisenmanagement für Aufsehen gesorgt. Auf Fragen, ob solche Worte nicht den Wahlkampf beeinflussen könnten, meinte er: "Ich kümmere mich einen Dreck um den Wahlkampf."

von dem könnten sich Politiker unseres Landes mal eine Scheibe abschneiden, egal welcher Partei. Mein Respekt

!

mein Beileid gilt momentan den Amerikanern!
und hoff Obama wird wieder gewählt!

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Re: !

vollommen richitg
bisher hat er ja nur einen Nobelpreis.
Er kriegt ihn als Nächstes für Wirtschaft: schließlich hat er die USA zum Top Land geführt
und einen 3. für Kunst&Kultur. Der einzige der heute noch nach alter Hollywood-Manier Träume realistisch vermitteln kann. Sozusagen unrealistisches Kintop, wie alle die Filme von seinem Berater St. Spielberg

Gast: africano
31.10.2012 19:08
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Obama ist nur ein Schauspieler.

Er läßt die FED Dollar drucken ,das einem schlecht werden muß.

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Re: Obama ist nur ein Schauspieler.

stimmt,nur ist ist es die fed die das sagen hat,die fed kontrolliert das geld und wer das geld kontrolliert kontolliert die nation,sagte schon der verbrecher kissinger

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Re: Re: Obama ist nur ein Schauspieler.

was hat denn nun der Kissinger verbrochen? HÖen Sie Ö3 und lesen Österreich oder Heute?

Romney betet, Obama handelt ...


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Re: Romney betet, Obama handelt ...

Nein, Obama redet.... übrigens beten geht er auch - allerdings verlogen verschämter....

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