20.05.2013 08:38 Merkliste 0
Galerie merken

Von ''Naziparole'' bis ''absolut positiv'': Stimmen zum FPÖ-Plakat


Hinweis: Sie können auch mit den Pfeiltasten Ihrer Tastatur Pfeiltasten durch die Bildergalerie navigieren.
Bild 1 von 11



"Mehr Mut für unser 'Wiener Blut' - Zu viel Fremdes tut niemandem gut" - damit wirbt die FPÖ im Wien-Wahlkampf. Die SPÖ findet den Slogan "abstoßend und widerlich", die Grünen sprechen von Nazi-Jargon. Die FPÖ setze doch nur auf Operettenzauber und Walzerseligkeit, sagt dagegen FP-Chef Heinz-Christian Strache.

DiePresse.com hat sich auf der Straße umgehört, was Wiener von dem umstrittenen Plakat halten.

Mehr Bildergalerien

Reaktionen
''Fünf Jahre lang Chaos-Tage''
Bild: (c) diepresse.com (Sabine Hottowy)Grüne Party
Bobos am Abstellplatz
jst / ÖVP
Frustessen nach Wahlschlappe
SPÖ
Wenig Freude im roten Bermudadreieck
Blauer Siegesrausch: Saufen und rauchen für HC / Bild: (c) APA (Herwig Pammer)Blaue im Siegesrausch
Saufen und Rauchen für HC
Internationale Presse
''Rechts rum im Dreivierteltakt''
Pressestimmen
''Rot und Schwarz abgewatscht''
Reaktionen
''Ein blauer Orkan fegt über Wien'
Wien-Wahl
Spitzenkandidaten bei der Stimmabgabe
Bild: FelbermayerGraffiti zur Wien-Wahl
Wahlplakate ''verschönert''
Heißter Protest gegen die Strache-FPÖ / Bild: (c) APA (Herbert Neubauer)Wahlkampf-Finale
Tänzchen für Grüne, Feuerchen für FPÖ
Migranten wählen: ''Rassisten gibt's überall'' / Bild: (c) Die Presse Digital (János A. Fehérváry)Migranten wählen
''Rassisten gibt's überall''
Straches Wahlkampf: ''Oh du mein Sexgott'' / Bild: (c) Die Presse Digital (János A. Fehérváry)Heinz-Christian Strache
''Oh du mein Sexgott''
Wahl-Debatte
''Fußballmatch'' mit Fans & Fouls
Bild: (c) Die Presse Digital / Philipp SplechtnaStrache im Wordrap
''Marek? Willige Mehrheitsbeschafferin''
Bild versenden Galerie versenden
112 Kommentare
 
12 3

Frage:

Hat nicht Peter Farrelly den Film gedreht?

Und: Was soll wer von einer Partei halten, deren Oberboss ...
a.) der Geschichte per se nicht kundig ist,
b.) seine Muttersprache nicht beherrscht
c.) und für beide Inkompetenzen noch bezahlt wird.(?^7)

Zur Strache-FPÖ: Wußte gar nicht, daß unser AMS Langzeitarbeitslose parteimäßig organisiert. - Aber wird wohl so ein Umschulungskonzept sein ...

Antworten Gast: ImWienerExil
22.09.2010 00:20
0 1

Re: Frage:

Herr/Frau Katerle,
Sie haben Recht. Und wenn Politik ein Kirchtag wäre, tät's auch eine Gailtaler Kirchtags-Watschn.

Firn Hatsche Stratsche ibasetzt: A Päntbollklatsch wos spiarst, Öida!

Test

Klappt's jetzt?

Das wirklich traurige ist ...

dass man mit dem immergleichen hetzerischen Müll, den die FPÖ absondert offenbar nicht wenige Wählerstimmen lukrieren kann.

Dass praktisch nichts, was von Strache und Co in der üblichen Keppelstimme gezetert wird einen Bezug zur Realität hat, scheint nicht zu stören.

Den Losern, die FPÖ wählen, scheint es zu genügen, wenn man ihnen Feindbilder präsentiert die an allem schuld sind und auf die man eindrechen kann.

Jämmerlich.

Ekel

Ich freue mich schon auf die Zeit nach den Wahlen, egal wie diese ausgehen, nur weil ich dann die widerlichen Strache-FPÖ-Plakate nicht mehr sehen muss.

Gast: Gast
01.09.2010 01:58
3 5

Mehr MUT gegen die rechte Wut!

Zu viel Braunes tut niemandem gut.

Deshalb NEIN zu HC Strache!

Antworten Gast: trimalcione
04.09.2010 10:58
6 2

Re: Mehr MUT gegen die rechte Wut!

und zu viel Rotes noch weniger! deshalb absolute muss fallen!

Gast: Österreicher
31.08.2010 21:35
2 3

Wahrheit

Für Viele eine harte Aussage, aber dafür umso wahrer.

Ich bin froh, dass es diese Partei gibt, denn sollst würde niemand mit offenen Augen sehen!

Weiter so!

Re: Wahrheit

Man könnt jetzt etwas zitieren, daß ungefähr "Principiis obsta" heißt. - Setzt aber leider ein bißchen Bildung und Geschichtswissen voraus. - Beides wird in der FPÖ nicht geduldet, weil nicht vorhanden.

So?

Was ist denn bitte an dieser Nullaussage war?

Wenn man schon "Wiener Blut" auslegen wollte, dann würde man ja gerade bei jener multikulturen, vielsprachigen Mischung aus allen Ländern der ehemaligen Monarchie und anderen landen, die Wien immer schon war.

In Wirklichkeit ist das Plakat ein Versuch, die dumpfen Reflexe gewisser Leute zu bedienen, die für ihr eigenes miserables Leben offenbar Feindbilder brauchen, die an allem schuld sind.

So wie es gemeint ist, ist das Plakat, so wie vieles andere was von der FPÖ kommt einfach nur jämmerlich und zum kotzen.

So bereichert sich die SPÖ an den Wienern und Wienerinnen:

wie sich die spö-wien die millionen holt, kann man sich hier ansehen
http://www.youtube.com/watch?v=Sr4_0m8zfI8
und hier: http://www.profil.at/articles/1034/560/276383/genossenschaftswesen-wie-gemeinde-wien-spoe-wien durchlesen ....
ein Wahnsinn, die genossen haben ein system der totalen bereicherung geschaffen!

einen interessanten "Gegenspruch" habe ich in Wien gelesen:

"lieber islamische Minarette als Straches Marionetten"

C.G. Jung formuliert einmal: ,,Wir projizieren ungescheut und in der Regel völlig naiv unsere eigene Psychologie auf den Nebenmenschen und erwarten von ihm ähnliche Motive und Reaktionen wie unsere eigenen.“


Re: Motive

Na bumm !
Dem H.C. mit C.G. kontern ... völlig überzogen! Der Bub hat ja "Kriech und Friesen" kaum fertig gelesen.

"Berliner Blut"

Ebenso wie die Wiener stammen die Berliner nicht nur von deutschen, sondern auch von verschiedenen nichtdeutschen Vorfahren ab. In der uchmaschine "Google" habe ich unter dem Suchbegriff "Berliner Blut" unter anderem das folgende Zitat gefunden:
"Das wunderbarste Kunststück der Berliner Gesellschaft und der unanfechtbarste Beweis ihrer geistigen Macht und Kraft besteht wohl in der raschen Assimilation oder Apperception der fortwährend ihr zuströmenden Elemente. 80-90000 Menschen aus den verschiedensten Staatsgebieten, der Masse nach einer Stadt wie Magdeburg oder Danzig gleichend, strömen jährlich zu –, der Riesenleib der Hauptstadt verspeist und verdaut sie in auffallend kurzer Zeit in rasch und kräftig pulsirendes Berliner Blut." (H[ermann] Schwabe: Betrachtungen über die Volksseele von Berlin. In: Berlin und seine Entwickelung. Städtisches Jahrbuch für Volkswirthschaft und Statistik, hrsg. vom statistischen Bureau der Stadt, 3. Jg. 1869, S. 147 f.)

Re:

Mit "den verschiedensten Staatsgebieten" sind die verschiedenen Landesteile/Provinzen des damaligen Deutschen Reiches gemeint, sonst müßte es lauten "aus den verschiedensten Staaten, Ländern". Die Zuwanderung nach Berlin war also ganz überwiegend deutsch.
Genauso wie jene Wiens.
Wien wuchs erstens durch Eingemeindung, danach durch deutsche Zuwanderung aus Niederösterreich. Auch die Zuwanderung aus den böhmischen Ländern war zu 80% deutsch.
Die "Durchmischung" ist ein Verbrechen der heutigen Epoche. Sie ist singulär, einmalig, wirkt nachhaltig und folgt einem Plan.

Re: "Durchmischung"

Was wäre Österreich, was Wien ohne Ihre "Durchmischung"? DerNachdenkliche täte gut daran, darüber einmal nachzudenken.

Re: Re:

Eine zufriedene, friedliche, harmonische Stadt. Anstelle des multikulturellen Chaos, das wir jetzt haben.

Preußische Berlineinwanderer deutscher und anderer Nationalität

Hätten Sie geschwiegen, wären Sie ein Philosoph geblieben! Der Satz "Lesen und verstehen ist Ihre Sache nicht", den Sie am 01.09. 2010 um 22:06 unter dem Artikel "Wien: Häupl warnt vor 'brennenden Häusern'" zu meinem Kommentar ins Netz gestellt haben, kommt als Bumerang zu Ihnen zurück.
Das Deutsche Reich wurde am Ende des Deutsch-Französischen Krieges am 18. Jänner 1871 im Spiegelsaal des Schlosses Versailles gegründet. In der von mir zitierten Quelle aus dem Jahre 1869 (!) sind mit "den verschiedensten
Staatsgebieten" offenbar die Gebiete des Königreiches Preußen gemeint, dessen Hauptstadt eben Berlin war. Dr. jur. Hermann Schwabe, der 1874 zum außerordentlichen Professor für Statistik ernannt wurde, war ein kluger Mann, der sicher wusste, dass nicht nur deutsche, sondern auch nichtdeutsche Preußen (Lausitzer Sorben, Polen aus der Provinz Posen und den übrigen preußischen Ostprovinzen u. s. w.) in ihre Hauptstadt Berlin eiwanderten.
Waum habe ich im Zusammenhang mit dem
"Wiener Blut" auf das
"Berliner Blut" verwiesen? Die politisch von Schwarz-Gelb bis Dunkelrot reichenden
Propagandisten der
Los-vom-Deutschtum-Bewegung iim überwiegend deutschen Österreich und im nichtdeutschen Ausland
behaupten, Wien sei wegen seiner aus mehreren Nationalitäten stammenden Bewohnern keine deutsche Stadt. Nun, wenn Wien keine deutsche Stadt wäre, dann wäre auch Berlin keine deutsche Stadt, Paris keine französische Stadt und London keine englische Stadt.

Re: Preußische Berlineinwanderer deutscher und anderer Nationalität

Und wo ist der Bumerang ?
Sie versuchten den Eindruck zu erwecken, nach Berlin seien viele Einwanderer aus verschiedensten Ländern gekommen und ich habe gekontert, daß damit sehr wahrscheinlich nur die deutschen Landesteile gemeint waren.
Daß sollte nicht bedeuten, es handle sich um eine rein deutsche Einwanderung, aber man muß schon mal die Relationen sehen: So machten die Polen nicht mal 5% (auf Preußen bezogen ist dieser Anteil natürlich höher) der Bevölkerung Deutschlands aus, die Sorben waren noch viel weniger, also wie stark kann deren Einwanderung nach Berlin schon gewesen sein ? Die Polen wanderten übrigens lieber ins Ruhrgebiet.

Und was damals mit Wien bez. Überfremdung angestellt wurde ist nichts im Vergleich zu dem was heutzutage verbrochen wird.

Re: Re: Preußische Berlineinwanderer deutscher und anderer Nationalität

Wenn sich zwei (wie wir) streiten, freut sich der Dritte (jeder Feind unseres deutschen Volkes). Daher will ich nicht mehr auf den Jahreszahlen 1869 und 1871 herumreiten und auch keine sonstigen Einwände gegen Ihre Kommentare machen. Ich stimme ja weitgehend mit Ihnen überein.

Antworten Antworten Gast: Lesender-Wienr
31.08.2010 11:51
0 2

Re: Re:

Wenn Sie mal Zeit haben, sollten Sie das Wiener telefonbuch lesen. Wenn Sie dann immer noch an die Deutsche Besiedlung Wiens glauben - no dann ist mit Fakten nich beizukommen. :-)

Re: Telefonbuch ...

Ist Deutsch-klingen so wichtig? Ist schon jemand auf die Idee gekommen, daß es viele "Nicht-Deutsche" gibt, die einfach nur "österreichisch" leben wollen?

Und wenn der werte Herr "Lesender-Wienr" einen Blick ins ... sagen wir Bochumer-Telefonbuch ... werfen tät, er würd' halb Polen darin, aber wenig "deutsches" finden.

Re: Re: Re:

Wenn man im heutigen Wiener Telefonbuch den Einwanderungs-Wahnsinn der letzten Jahrzehnte mal bei der Betrachtung wegläßt, dann sind da immer noch mind. 90% deutsche Namen zu lesen.
Das - und die Ergebnisse früherer Volkszählungen - sind die Fakten.

Nichtdeutsche Familiennamen in Wien

Sehr richtig! Übrigens tragen die Kinder in der Regel nicht den Mädchennamen (Geburtsnamen, Ledigennamen) ihrer Mutter, sondern ihres Vaters. In Wien wanderten mehr männliche
als weibliche Angehörige nichtdeutscher Nationalitäten ein. Ansonsten gäbe es hier noch weniger tschechische und sonstige nichtdeutsche Familiennamen. Ein bekannter Wiener Politiker hieß ursprünglich Peter Hojač, hat aber den Mädchennamen seiner Mutter, einer geborenen Westenthaler, angenommen.

Familiennamen in der Regel von den Vätern, nicht von den Müttern vererbt

Sehr richtig! Übrigens
wanderten mehr männliche als weibliche Angehörige nichtdeutscher Nationalitäten in Wien ein.
Ansonsten gäbe es noch weniger tschechische und sonstige nichtdeutsche Familiennamen im Wiener Telefonbuch. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der frühere Peter
Hojač, der den Mädchennamen seiner Mutter, einer geborenen Westenthaler, angenommen.

Gast: Badger1911
28.08.2010 13:30
1 2

Ach geh...

Also war die Strauss Familie alles Nazis oder was?

Da sieht man wieder, wie Links sein das Hirn zersetzt.

 
12 3