25.05.2012 20:29 | Meine Presse Merkliste 0

Van der Bellen kann noch auf Gemeinderatsmandat hoffen

ERICH KOCINA (Die Presse)

Der grüne Professor könnte mit den Briefwahlstimmen noch den Einzug in den Gemeinderat schaffen, sonst dürfte es keine Vorrückungen geben. Die muslimische SP-Kandidatin Namaldi erreicht einen Achtungserfolg.

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Wien. Sie sind ein eher kosmetischer Aspekt dieser Gemeinderatswahl – die Vorzugsstimmen. Denn nach derzeitigem Stand dürfte es keine Vorreihungen geben. Spannend könnte es maximal für Alexander Van der Bellen werden – der grüne Professor erreichte 9162 Vorzugsstimmen. Für einen fixen Einzug in den Gemeinderat reicht das aber knapp nicht. Er muss noch auf Stimmen von Briefwählern hoffen.

Sollte es doch noch klappen, ist aber ohnehin unsicher, ob er sein Nationalratsmandat für einen Sitz im Gemeinderat aufgeben würde. Spannend wird es wohl nur im Fall einer rot-grünen Koalition in Wien, bei der er einen Stadtratsposten bekleiden könnte.

Mehr Vorzugsstimmen konnte nur Bürgermeister Häupl einfahren. Doch als Listenerster der SPÖ braucht er die 9436 Stimmen ohnehin nicht, auch wenn er damit nach derzeitigem Stand als Einziger die Hürde übersprungen hätte.

Für FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache hätte es, wie es derzeit aussieht, nicht gereicht, auch wenn er mit 8431 Vorzugsstimmen auf Platz drei der Vorzugsstimmen liegt. So wie Häupl ist er allerdings ohnehin fix gereiht. Abgesehen davon dürfte er ohnehin auf sein Gemeinderatsmandat verzichten und sich wieder um den Bund kümmern.

Einen traditionell starken Vorzugsstimmenwahlkampf führte SP-Mandatar Omar Al-Rawi, der um muslimische Wähler warb – und 4472 Vorzugsstimmen bekam.

 

Muslime mobilisierten

Im selben Wählersegment fischte auch die türkischstämmige Studentin Gülsah Namaldi. Die als konservativ geltende – und in der SPÖ nicht unumstrittene – Kopftuchträgerin errang 3254 Vorzugsstimmen. Für eine Vorreihung von Platz 166 auf der SP-Liste ist das aber zu wenig. Erwähnenswert sind noch Grünen-Chefin Maria Vassilakou mit 4083 Vorzugsstimen und VP-Chefin Christine Marek, die 2554 Stimmen bekam.

Wie viele Stimmen konkret notwendig sind, um auf einer Liste vorgerückt zu werden, hängt davon ab, wie viele Wahlberechtigte eine gültige Stimme abgegeben haben – laut derzeitigem Stand liegt die Hürde bei 9398 Stimmen, das wird sich aber mit den Briefwahlstimmen noch ändern. Berechnet wird diese Hürde anhand der sogenannten Wahlzahl – der Anzahl der gültigen Stimmen dividiert durch die Zahl der zu vergebenden Mandate plus eins. Für eine Vorreihung muss das 1,25-Fache der Wahlzahl erreicht werden.

 

Jukic und Tötschinger scheitern

Definitiv gescheitert ist ÖVP-Quereinsteiger Dinko Jukic. Der Schwimmer, der von VP-Chefin Marek als Signal an Migranten aufgestellt worden war, schaffte kein Grundmandat in Meidling, wo er an zweiter Stelle gereiht war. Und 217 Vorzugsstimme auf Stadtwahlebene sind bei Weitem zu wenig. Kein Grundmandat gab es auch für Schauspieler Gerhard Tötschinger, der für die VP in Döbling ein Grundmandat hätte holen sollen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2010)

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35 Kommentare
 
1 2
pk
12.10.2010 17:55
1 0

die arme marek

ist mit ihrem schwimmer baden gegangen

1 3

Al-Rawi erhielt 4472 Vorzugsstimmen, Namaldi Gülsah 3254

Die starke Mobilisierung in der muslimischen Population dürfte die SPÖ vor einem schlimmeren Wahldebakel bewahrt haben. Aber um welchen Preis? Hat denn nicht die SPÖ solcherweise ihr traditionelles Freidenkerimage einem Bedürfnis nach bloßem Machterhalt geopfert? Für religionskritische Intellektuelle ist diese Partei somit endgültig unwählbar geworden. Gewisse Tendenzen in Richtung politischem Islam lassen sich jetzt kaum mehr verleugnen.

Schade um die Partei! Das war's dann.

Antworten Gast: Xenon
12.10.2010 03:07
0 1

Re: Al-Rawi erhielt 4472 Vorzugsstimmen, Namaldi Gülsah 3254

Stimme sofort zu. Wie lange wollen noch Politiker wegschauen und Probleme, die REALITÄT sind, verdrängen ?
Hetzte soll das sein? Das glaube ich nicht. Konvertierungen zum islam, Strassenschlägereien, vor allem zw. albaner , Türken, Armenier etc, steigende Kriminalität, Vorschläge dass man unsere Kultur mit Islam beimpft. Das reicht wirklich jedem. Wenn man toleriert, verliert man seine Identität,denn tolerieren heisst noch lange nicht mögen oder gar zustimmen. Gute Migranten gibt es zum Glück, aber die kommen meistens von Kulturkreisen,die uns ähnlich sind. Es kann nicht sein, dass jemand zum Ramadan fastet und seinen Chef klagt,dass man gefeuert wurde,weil man da einfach nicht arbeiten kann(ohne Trinken und Essen wird's halt schwer), oder dass man (Frau) verlangt,dass auf der Gyno-Station keine Kreuze hängen. Ich fasse es nicht,dass Parteien wie SPÖ und Co. diesen "Kurs" fortsetzen wollen. Mal abwarten,was passiert,wenn noch SPÖ und Co die Türkei in die eU "integrieren". Schade um unser Land.Schade. Zum glück, gint s immer mehr Menschen,die die drohende situation erkennen (und hoffentlich reagieren).

Gast: Robert Stangeler
11.10.2010 19:42
3 3

Leicht erklärt....

Für Vorzugsstimmen muss man schreiben können - und nachdem die meisten Blauwähler schon beim Kreuzerl malen Ohnmachtsanfälle kriegen, ist das doch eh leicht erklärbar...

Antworten woswasi
11.10.2010 20:14
1 2

Re: Leicht erklärt....

ach soooo

Für Vorzugsstimmen muss man schreiben können

deswegen haben die ca. 100.000 muslimisch/türkischen spoe wähler nicht 100.000 mal Al-Rawi und Namaldi Gülsah geschrieben.

alles klar
;-)


Gast: harry1
11.10.2010 19:37
1 1

Wer hat noch nicht wer will noch mal?

Schauspieler Farshad Kholgi:„Ist es ‚rechts’, wenn man sich für die Rechte der Frauen einsetzt? Ist es ‚rechts’, wenn man Religionen kritisiert? Ist es ‚rechts’, wenn man die Meinungsfreiheit verteidigt? Ist es ‚rechts’, wenn man den Einzelnen über die Ideologie stellt? Wenn das so ist, dann ja, dann stehe ich halt politisch rechts“Leider ist ja mittlerweile in unserer Linken Gesellschaft alles ,,Rechts ''geworden was man kritisch so sagt!Wenn der Herr Strache über einen Schaß spricht,ja dann sprechen alle davon er redet über Vergasung!Schade eigentlich das nur mehr das gesagt ,gedacht und gemeint wird was einen vorgekaut worden ist!(Mainstreaming ) In Wien gibt es meiner Meinung zu viele Nachsager und Nesthocker die Vorgekautes einnehmen ,damit meine ich alle Linken!Lesen Sie bitte zb.:
http://www.karstenuwe.com/eine-lektion-uber-den-islam-fur-die-schweden.html
" target="_blank">http://www.karstenuwe.com/eine-lektion-uber-den-islam-fur-die-schweden.html

Es darf gelesen werden! Zweiter Absatz Farshad Kholgi ! Herr Niavarani ich bin Trotzdem ein Großer Fan von Ihnen finde zwar nicht alles Witzig aber das meiste passt schon! ;-)Oder lesen Sie Necla Kelek einen Türkin erhebt ihr Wort!
http://www.faz.net/s/Rub546D91F15D9A404286667CCD54ACA9BA/Doc~E0A47A9BA62F54940957049B1C02B0EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html
" target="_blank">http://www.faz.net/s/Rub546D91F15D9A404286667CCD54ACA9BA/Doc~E0A47A9BA62F54940957049B1C02B0EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

oderhttp://www.n-tv.de/politik/dossier/Der-Islam-braucht-Kritik-article773513.html
" target="_blank">http://www.n-tv.de/politik/dossier/Der-Islam-braucht-Kritik-article773513.html


Gast: ASVG-Sklave
11.10.2010 19:12
1 2

Wusste ich doch, dass die wirklichen Sieger van der Bellen und Häupl heißen werden

zumindest in den Propagandamedien, die sich für nichts zu blöd sind.

Gast: Happy-Cheating!
11.10.2010 18:16
0 0

wer NOCH BRIEFWAHL machen will

http://www.youtube.com/watch?v=4D9T2qSeGho

Soll dieses Video befolgen.
Da siehst du JEDENS einzelnen Schritt für die Briefwahl. Nur halt nicht das reinhauen im Postkasten.

Happy Cheating! ;)

Gast: 3 Bierfinger
11.10.2010 17:48
1 1

...

Schade, dass ich in Wien (Zweitwohnsitz) nicht wählen darf, da hätte ich auch den Herrn Al Rawi angekreuzt. Damit er nur schnell sein extremislamisches Kalifat errichtet und es euch die Eitrige von der Jause aufstößt.

Gast: W. Serro_2002
11.10.2010 17:32
3 0

Van der Bellen

Hätten die Grünen Van der Bellen aufgestellt, wäre das Resultat wohl klarer zu Gunsten der Grünen ausgefallen.

Aber leider fiel Van der Bellen der Quotenregelung zu Opfer, die die grünen Furien sich zu ihren Steckenpferd kürten - und Van der Bellen absagelten.

Dafür haben's den Pilz ungeschoren gelassen, weil er ihnen eh ungefährlich war.

Tja "Frau Glawischning und Frau "Vaseline" wär's nicht an der Zeit zum Abtreten und die Quotenregelung zu entsorgen?

Antworten Gast: bloß ein gast
11.10.2010 17:48
0 0

Re: Van der Bellen

auch wenn es die grünen des öfteren mit feminismus übertreiben, hat dies bei van der bellen nichts damit zu tun.
er hatte sich ursprünglich bei der erstellung der landesliste noch nicht für einen platz beworben und konnte daher nicht vor den von der landesversammlung gewählten kandidaten gereiht werden.

Erich Bahn
11.10.2010 16:18
0 0

Vorzugsstimmen

wären erst dann interessant, wenn es ein Stimmensplitting gäbe.

SOKrs
11.10.2010 16:16
0 0

Ah schon was

jedenfalls a Gaudi, ohne bes. Bedtg.

1 5

ähm

Vorzugsstimmen: Van der Bellen vor Strache

(DiePresse.com)

Bürgermeister Häupl erhielt bei der Wien-Wahl am Sonntag die meisten Vorzugsstimmen, knapp gefolgt vom ehemaligen Grünen-Chef Van der Bellen.

also wer jetzt....die überschrift und der erste satz widersprechen sich, praktikant!!!

4 0

Re: ähm

Sie widersprechen sich nicht, es sind nur unterschiedliche Analysen aus dem Datenpool:

1. Häupl
2. VdB
3. Strache

--> VdB ist vor Strache
--> Häupl ist vor VdB

Antworten Gast: rechnen
11.10.2010 15:54
4 0

Re: ähm

Nein das widerspricht sich nicht. Van der Bellen ist vor Strache, und Häupl ist vor Van der Bellen. Genauso wie sich die Aussagen "1000 Euro sind mehr als 100" sowie "10.000 Euro sind mehr als 1000" nicht widersprechen.

Antworten citoyen
11.10.2010 15:51
1 2

Re: ähm

Der Praktikant hätte beim legendären CR Schulmeister nicht einmal Wurstsemmeln holen dürfen!

Gast: Malzi
11.10.2010 14:56
9 7

Warnsignal

Al Rawi hat den Anteil seiner Vorzugsstimmen gegenüber 2005 fast VERDOPPELT. Das sollte allen Demokraten zu denken geben...


Antworten Türkin
11.10.2010 15:08
6 4

Re: Warnsignal

weshalb.
Herr Al Rawi hat ja auch nicht als SPÖ Mandatar geworben sondern als "Arabisch Islamische Gemeinschaft" (lt. seinen Wahlwerbunsplakaten und seiner HP).
Und jetzt sagen Sie mir was der Islam mit Demokratie gemeinsam hat, ausser das seine Anhänger die Vorzüge nutzen. Halt solange bis sie selbst an der Macht sind.

Türkin
11.10.2010 13:53
12 6

jetzt sage noch einer die SPÖ ist keine "islampartei"

wenn ich mir die vorzugsstimmen der SPÖ so anschaue?
nach Herrn Häupl Herr Al Rawi und die Dame mit Türban.

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
11.10.2010 13:44
9 1

Das ist ein klarer Auftrag der Grünwähler an die Grüne Führung:

Weg mit den Emanzen und her mit dem alten Professor! Dann wären die Grünen auch wieder wählbarer.

Gast: gast
11.10.2010 12:58
9 10

will man den lächerlichen alten dackel



jetzt noch seitens presse gesundbeten??
grün forever, ihr linken spinner?

Antworten onkel tom
11.10.2010 15:24
4 2

Re: will man den lächerlichen alten dackel

punkto Intellekt werden sie ihm das Wasser kaum reichen können...

Antworten Antworten Gast: gast
11.10.2010 15:53
2 5

Re: Re: will man den lächerlichen alten dackel


NEEIINN ,er ist ja im zuge der 68er-säuberungen ''professor''' geworden, von sozis gnaden, das ist natürlich was nadres, du flachpfeife!!

3 2

Re: Re: Re: will man den lächerlichen alten dackel

Das Kommentar gibt ihrem Vorposter nur recht, bezüglich dem Intellekt...

Antworten Gast: gast
11.10.2010 13:46
9 7

Re: will man den lächerlichen alten dackel

der typ hat mehr drauf als 50 bumstis.

strache kennt sich mit zahnlücken aus, van der bellen hat seine kompetenzen im gebiet bildung und wirtschaft.

aber hey, dafür kann strache rappen und lustig dreinschauen. jeder macht halt, was er am besten kann.

 
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